Frisches Brot aus dem Lehmofen Symbol der Gastfreundschaft
Währung
Aserbaidschanischer (Neuer) Manat (AZN)
Wechselkurs
1,7 AZM = 1 € (Juni 2016)
Zeitzone
MEZ + 3 Stunden
Landesvorwahl (Telefon)
+994 (0)
Klima
gemäßigt bis subtropisch (8 Klimazonen)
Internationaler Flughafen (IATA)
GYD (Heydar Aliyev International Airport, Baku)

Nützliches von A bis Z

An- und Abreise

Zunächst zu den Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen. Diese sowie Zollvorschriften, Gesundheitshinweise und Sicherheitswarnungen können in aktuellster Form auf der Landesseite des Auswärtigen Amtes der BRD oder des Außenministeriums von Österreich eingesehen werden.

Einreisen in das armenisch besetzte Gebiet Berg-Karabach sind nicht möglich, Reisedokumente mit einem Stempel der völkerrechtlich nicht anerkannten "Republik Arzach" werden nicht anerkannt und verhindern somit die Einreise nach Aserbaidschan. Trotz des seit 1994 geltenden Waffenstillstandes wird von Reisen in die angrenzenden Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar abgeraten (Mienen, Schußwechsel). Das Auswärtige Amt weist dringend darauf hin, dass in Notfällen keinerlei konsularischer Beistand in diesen Territorien geleistet werden kann.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für Reisen nach Aserbaidschan ein Visum, das bereits vor Antritt der Reise bei der Konsularabteilung der aserbaidschanischen Botschaft in Berlin oder im Honorarkonsulat Stuttgart eingeholt werden muss. Seit 10.01.2017 ist das neue aserbaidschanische e-Visa-Portal online, über das Visa für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen mit einer einmaligen Einreise beantragt werden können. 

Seit dem 1.4.2013 müssen sich Deutsche und andere Ausländer, unabhängig von der Aufenthaltsdauer, innerhalb von 3 Tagen nach Ankunft beim Staatlichen Migrationsdienst registrieren. Die Verantwortung für die Registrierung liegt beim Einladenden bzw. bei der Person, die die Unterkunft zur Verfügung stellt. Im Falle einer Hotelunterkunft wird diese Verpflichtung vom Hotel erfüllt (unbedingt prüfen!). Die Registrierung sollte sofort nach Ankunft erfolgen und wird in der Regel elektronisch bestätigt. Allerdings liegt das Formular nur in aserbaidschanischer Sprache vor. Der Nachweis der Registrierung ist bei sich zu führen (gelegentliche Polizeikontrollen). Beachten Sie, dass auch bei der Ausreise die Gültigkeit des Visums und die Registrierung geprüft werden, bei späterer Ausreise kann ein Ausreisevisum beantragt werden (Bearbeitungszeit mindestens 4 Tage!), Überziehungen werden mit hohen Geldstrafen geahndet.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Es gibt keine besonderen Vorschriften hinsichtlich der Einreise eines alleinreisenden Minderjährigen bzw. bei Reise mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil mehr.

Grenzübertritte nach Georgien, Iran und die Russländische Föderation sind mit jeweils gültigen Visa (RF-Aserbaidschan über Samur-Yalama, in den Iran über Astara) möglich, die Grenze zu Armenien ist gesperrt.

Arbeitszeiten

Kernarbeitszeiten sind in der Regel Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr. Allerdings arbeiten Unternehmen flexibler und gewöhnlich länger. Zeiten bis nach 18.00 Uhr sind durchaus üblich. Regierungsstellen und Behörden arbeiten auch am Samstag (zumindest bis Mittag).

Bei Terminen beachten:

-         rechtzeitig vereinbaren und nochmals vergewissern (am Tag vorher oder am gleichen Tag), ob es bei der Absprache bleibt,

-         ausreichend Zeit für die Anfahrt einplanen (der Verkehr in Baku ist chaotisch!)

-         ausreichend Pufferzeit zwischen zwei Terminen einplanen, da aserbaidschanische Partner zeitlich flexibel mit Terminen umgehen und ein Gespräch später beginnen und damit auch enden kann,

-         auch wenn Aserbaidschaner nicht immer pünktlich sind, wird man Pünktlichkeit von einem Deutschen unbedingt erwarten!

Ausführliche Auskünfte über Arbeitsbedingungen in Aserbaidschan erhalten Sie u.a. bei EuroKaukAsia GmbH in Berlin oder dem Deutsch-Aserbaidschanischer Wirtschaftsförderverein bzw. der deutschen  Außenhandelskammer in Baku.

Begrüßung

Ältere Frau küsst eine junge deutsche Studentin
Freundliche Begrüßung unter Frauen - besonders herzlich für den Gast©Eva-Maria Auch

Begrüßung

Zur Begrüßung (und Verabschiedung) unter Männern ist ein kräftiger Händedruck üblich (nicht über die Türschwelle hinweg!). Frauen werden oftmals nicht mit Handschlag begrüßt, sondern mit einem Kopfnicken.

Freunde, Verwandte (auch Männer) begrüßen sich mit einem oder zwei Wangenküssen. Achtung! Männer küssen keine fremden Frauen zur Begrüßung, das kann Irritationen hervor rufen. Allerdings werden fremde Frauen und Mädchen vor allem von älteren Frauen im familiären Umfeld gern per Wangenkuss begrüßt.

Kennt man die Anwesenden noch nicht und wird man nicht offiziell „eingeführt“, so begrüßt man stets den Ältesten oder (wenn erkennbar) den Ranghöchsten zuerst.

Üblichste Anrede für einen aserbaidschanischen Mann ist der Vornamen mit dem nachgestellten Wort „muallim“ /Lehrer-Herr (z.B. Mamed muallim) und bei Frauen mit „xanum“/Frau (gesprochen chanum), z.B. Namina xanum.

Interkulturelle Trainingseminare u.a. bei AIZ und EuroKaukAsia GmbH.

Gesundheit

Als Impfschutz wird seitens des AA empfohlen: Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre). Bei besonderer Exposition können folgende weitere Impfungen empfohlen sein: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Typhus (z.B. Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen), Tollwut (z.B. Langzeitaufenthalt - Tierkontakte). Ein potenzielles Malariarisiko besteht im Süden des Landes, im Grenzgebiet zum Iran, im Nordosten, in der Chadschmaz-Region sowie in der Umgebung von Baku.

Aserbaidschan gilt als ein Schwerpunktland bei behandlungsresidenten Tbc-Erkrankungen. Hepatitis C Erkrankungen werden vor allem in Baku registriert (u.a. durch mangelnde Hygiene in Nagelstudios). Prostitution gilt als Ordnungswidrigkeit und Homosexualität als unmoralisch. Die HIV-Raten sind steigend (1987-2011: 3267 registrierte Infizierte), werden jedoch vor allem auf Drogenmißbrauch zurück geführt (32 Tausend registrierte Drogenabhängige 2016).

Dringend abzuraten ist vom Verzehr von ungewaschenem Obst und Gemüse. Kostproben auf den Basaren auch bei Käse vermeiden! Wasser sollte in Baku und Umgebung nur im abgekochten Zustand verwendet werden - auf keinen Fall Leitungswasser trinken! Fleisch wird immer frisch vor Ort geschlachtet und verkauft und ist durch Kochen und Braten unbedenklich.

Bei Reisen in die ländlichen Regionen ist mit mangelhaften Toiletten zu rechnen. Die asiatischen "Örtchen" verlangen oftmals gutes "Standvermögen" und eine hohe Toleranzschwelle in Bezug auf die Hygiene. Vorsorge (Papier, Feuchttücher, Wasserflaschen) treffen und möglichst moderne Tankstellen ansteuern!

Feiertage:

Novruz xonçası (aserb. Postkarte)

In Aserbaidschan werden staatliche und religiöse Feiertage offiziell begangen. Sie bringen, wie z.B. zum Frauentag oder zum Opferfest auch Verpflichtungen für Arbeitgeber mit sich. Ein gutes Arbeitsklima entsteht vor allem auch durch die Aufmerksamkeit, die familiären Problemen zuteil wird. So ist die persönliche Teilnahme an Hochzeiten oder Trauerfeiern ein wichtiges Zeichen der Achtung.

2017:

Neujahr (aserb. Yeni il) - 1. und 2. Januar

Volkstrauertag (20 Yanvar faciəsi) - 20. Januar

Internationaler Frauentag (Qadınlar günü ) - 8. März

Novruz (Novruz bayramı ) - 20. bis 24. März 

Tag des Sieges (Faşizm üzərində qələbə günü) - 9. Mai 

Tag der Republik (Respublika günü) - 28. Mai

Tag der nationalen Rettung (Azərbaycan xalqının Milli Qurtuluş günü) - 15. Juni

Tag der Streitkräfte (Azərbaycan Respublikasının Silahlı Qüvvələri günü) - 26. Juni

Ramadanfest / Eid-al Fitr (Ramazan bayramı) - 26. Juni bis 27. Juli

Islamisches Opferfest (Qurban bayramı) - 1. bis 2. September 

Tag der Nationalflagge Aserbaidschans (Azərbaycan Respublikasının Dövlət bayrağı günü) - 9. November

Tag der Solidarität der Aserbaidschaner in aller Welt (Dünya azərbaycanlıların həmrəyliyi günü) - 31. Dezember

Geldverkehr:

Landeswährung ist der Neue Aserbaidschanische Manat (Orientierungskurs: 1 Euro = 1,8 Manat, Stand März 2017). Für den neuen Manat gibt es Münzen zu 1, 3, 5, 10, 20 und 50 Qəpik, wobei letztere eine Bimetallmünze ähnlich der 2-Euro-Münze ist, sowie Banknoten zu 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Manat. Geldumtausch ist in vielen Wechselstuben und Banken möglich, letztere sind zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. In der Hauptstadt ist die Bezahlung mit Kreditkarten (Visa) in Hotels und größeren Geschäften problemlos möglich, bei Reisen in die Landesteile sollte man genügend Geld in der Landeswährung bei sich haben, da Barzahlung üblich ist und Wechselstuben nur in der Nähe von Bazaren oder an Hauptstrassen zu finden sind. Gut ist es Angebote vor Ort zu vergleichen und aktuelle Kurse mit Hilfe des Währungsumrechners des Bundesverbandes deutscher Banken abzufragen.

Geschenke:

Souvenirangebote in Schäki
Souvenirangebote in Schäki©Claudia

Geschenke gehören nicht zwingend zur geschäftlichen Etikette sind jedoch gern gesehen und fast ein Muss, wenn man nach Hause eingeladen wird. Dabei geht es nicht unbedingt um den Wert, sondern um die Aufmerksamkeit und das Besondere. Typisches aus Deutschland, dekorative Kleinigkeiten des Kunsthandwerks, gute Kosmetika und Süßigkeiten sind willkommen. Achtung bei Blumen: keine gerade Anzahl verschenken, eine gerade Zahl von Blumen wird mit dem Tod verbunden!

Gewichte – Maße - Entfernungen:

In Aserbaidschan gilt das metrische System.

Vorsicht bei Angaben von Entfernungen durch Einheimische! Auch wenn der Gefragte nicht weiß, wo sich eine Ortschaft befindet oder wie weit es bis dorthin ist, wird er Erklärungen abgeben. Schätzungen von Entfernungen sind üblich und äußerst ungenau! Bei Überlandfahrten also eher einem erfahrenen Fahrer trauen und sich Auskunft geben lassen über den Straßenzustand und ungefähre Fahrzeiten. Die öffentlichen Busse und Marschrutkas (Kleinbusse) fahren relativ pünktlich und geben Orientierung über Fahrdauer zwischen größeren Orten.

 

Handel:

Bunter Stand auf einem Basar
Basar in Schäki©Julia

„Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ – Aserbaidschaner haben eine Jahrtausende alte Tradition in der Abwicklung von Handelsgeschäften. (Fast) alles kann „besorgt“ werden und Grundnahrungsmittel sind rund um die Uhr in kleinen Straßengeschäften zu finden. Die Zahl der Einkaufszentren ist enorm gewachsen, auch die Qualität von Angebot und Kundendienst.  Größte Handelskette in Baku ist (noch) „Ramstore“, deutsche Waren finden sich bei „Supermarket“. Alle gängigen westlichen Boutique-Marken haben inzwischen Filialen in Baku eröffnet.Traditioneller auf russische oder türkische Waren ist Gäncä orientiert.

Geschäfte haben in der Regel zwischen 9.00 Uhr und 21.00 Uhr geöffnet, die Märkte/Bazare zwischen 8.00 und 18.00 (kleinere) bzw. 21.00 Uhr geöffnet. Handeln ist hier angesagt, Rabatte sind möglich.

Kinder:

Jungen auf einer Strasse
Jungen auf den Strassen von Zaqatala©Claudia

Kinder sind der absolute Stolz jeder Familie und sie haben (zumindest als Kleinkinder) „Narrenfreiheit“. Das bedeutet, dass Kinder überall gern gesehen sind und maximale Aufmerksamkeit genießen. Zugleich sind Kinder sehr aufgeschlossen und vor allem im ländlichen Bereich neugierig und hilfsbereit. Kinderfrauen sind ebenso üblich wie (auch fremdsprachige) Kindergärten, Vorschulen und weiterführende Bildungseinrichtungen. Musikunterricht gehört immer noch zum „guten Ton“, wie Ballett (Mädchen) und Sport (Jungen). Zu allen Tätigkeiten außer Haus werden sie nach Möglichkeit begleitet.

Kirche:

In Aserbaidschan sind die Trennung von Staat und Kirche bzw. Religion und die Glaubensfreiheit verfassungsrechtlich garantiert. Entsprechend existieren neben einer muslimisch-schiitischen Bevölkerungsmehrheit zahlreiche christliche und jüdische Gemeinden.

Christliche Kirchen:

  • Holy Myrrhbearers Cathedral (Russian Orthodox)
  • Church of Archangel Michael (Russian Orthodox): Ismaylov 38
  • Church of the Nativity of God  (Russian Orthodox):  Academic Shamil Azizbayov 205
  • 7th Day Adventist Church: 3rd Ippodromskaya 27
  • Armenian Church of St. Gregory Illuminator: fountain square (closed)
  • Saint Maryam Catholic church: Nobel avenue
  • Church of the Saviour (Xilaskar kilsəsi; dt: Evangelisch-Lutherische Erlöserkirche): 28 May street 

Synagogen:

  • Georgian Synagogue: D. Aliyeva 171
  • Mountain Jews (Jewish Tats) Synagogue: Sh. Badalbeily 39
  • Ashkenazi Synagogue: D. Aliyeva 171 

Die wichtigsten Moscheen in Baku:

  • Ajdarbey Mosque:   S. Vurgun 100
  • Biby Eybat Mosque: 7 Salyan rd.
  • Buzovna Mosque: Buzovna Dost.
  • Haji Sultan Ali Mosque:  S. Askerova 75
  • Iman Husein Mosque:  A. Shaiig 14
  • M. Hussein Mosque:  H. Hussein 1
  • Teze Pir Mosque:  M. Fataly 7
  • Martyrs Mosque (Sunni): Martyrs alley
Inneres der Synagoge in Quba
Inneres der Synagoge in Quba©Eva-Maria Auch
Eingang der Bibi Häybat Moschee bei Baku
Haupteingang der Bibi Häybat Moschee bei Baku©Eva-Maria Auch
Inneres der Katholischen Kirche in Baku mit Buntglasfenstern
Inneres der Katholischen Kirche in Baku©Eva-Maria Auch

Kleidung:

Junge Leute zum Novruzfest in Baku
Junge Leute zum Novruzfest in Baku©Julia

Auf Kleidung mit allen Accessoires wird großer Wert gelegt. Bevorzugt wird ein konservativer Stil im geschäftlichen Umgang: generell tragen Männer Anzug und Krawatte, Frauen lieben klassische Kostüme (weniger Hosenanzüge) und Kleider mit modischem Beiwerk. Absatzschuhe sind für viele Frauen ein Muss. Kosmetik gehört unbedingt zu einem gepflegten Äußeren. Markendenken ist bei Männern (Autos, Handys, Uhren...) und Frauen (Mode, Schmuck, Tücher, Kosmetik...) stark verbreitet. Selbst im ländlichen Bereich wird nicht nur auf Festen, sondern auch zu dienstlichen Anlässen beste Kleidung getragen. In der Freizeit setzt sich inzwischen auch legere Kleidung durch, kurze Hosen bleiben jedoch dem Strand vorbehalten.

Achtung beim Besuch einer Moschee: vorher anfragen, ob eine Besichtigung möglich ist. Schuhe ausziehen, Frauen bedecken ihren Kopf mit einem Tuch (kann auch ausgeliehen werden).

Privatbesuche: In Aserbaidschan ist es üblich auch beim Betreten einer Wohnung die Schuhe auszuziehen. Es ist also normal, wenn Hausschuhe angeboten werden. Man kann sich darauf einstellen und eigene Strümpfe mitbringen, die man nach dem Ausziehen der Schuhe überstreift.

Kultur:

Äliyev- Kultur- und Kongresszentrum in Baku©Eva-Maria Auch

Schauspiel, Oper, Operette, Konzerte, Puppentheater, Zirkus, Kino, Clubs und Museen - alles hat Baku zu bieten. Man kann sich einen guten Überblick auf den Seiten von azerbaijans verschaffen, wo in verschiedenen Sprachen Grundinfomationen zur Geschichte und Gegenwart des aserbaidschanischen Kulturlebens vermittelt werden.Adressen aller Einrichtungen finden sich im Touristenportal

Küche:

Die aserbaidschanische Küche ist vielfältig wie die Natur Aserbaidschans. Auf äußerst leckere Art und Weise vereinigen sich orientalische und kaukasische Esskultur. Auf keinem Tisch fehlen frische Gartenkräuter (Minze, Koriander, Kerbel, Estragon u.a.) und Gemüse, die zu allen Gerichten einfach dazu gegessen werden und die Verdauung fördern.

Die dickflüssige Suppe Piti z. B. ist ein Hammelfleischeintopf mit Kichererbsen. Dovğa ist eine Suppe aus scharfem Joghurt, Spinat, etwas zerkleinertem Knoblauch je nach Geschmack und anderen Kräutern mit Reis und Fleischklößchen oder ohne (je nach Region).

Eine Variante des Hauptgerichtes Dolma besteht aus u. a. mit Kräutern gewürztem Hackfleisch und Reis, gefüllt in Weinblätter oder auch in Auberginen, Paprika und Tomaten.

Nicht fehlen darf "Kabab" (Schaschlyk), wie gegrillte Fleischspieße in Aserbaidschan genannt werden. Wer "Lülä Kabab" bestellt, erhält Grillstücke aus Lammhackfleisch. Wer es vegetarisch mag, wird sich in die Grilltomaten und gegrillten Kartoffelbrei verlieben!

Der Höhepunkt jeder Tafel ist Plow, welcher in der Regel aus duftendem Reis und Hammelfleisch mit zusätzlichen Zutaten wie Kräutern, Kastanien, Trockenfrüchten besteht. Das Gericht gibt es in unzähligen Arten auch mit Hühnerfleisch, Fisch oder nur Früchten (z. B. Granatapfelkernen oder getrockneten Kornelkirschen), Gemüse, Kräutern oder Trockenobst (Rosinen, Aprikosen, Berberitze). Im Unterschied zu zentralasiatischen Küchen werden Reis, Fleisch und Kräuter extra serviert.

Ein beliebtes Erfrischungsgetränk ist Şərbət (Schärbät), das aus Zitrone, Minze oder Estragon und vielen verschiedenen einheimischen Früchten zubereitet wird.

Reisgericht
Eine Variante des Königsgerichtes Plow©Eva-Maria Auch
Teestube in der Karawansaraj in Scheki
Teestube in der Karawansaraj in Scheki &copy eva-Maria Auch
Gefülltes Hühnchen
Gefülltes Huhn©Eva-Maria Auch

Kommunikation:

Alter Fernsprecher auf der Strasse
Alter Fernsprecher©Susan Mücke

Aserbaidschaner sind sicher Weltmeister im Telefonieren. Über ein flächendeckendes Mobil- und Festnetz funktioniert das wichtigste Kommunikationsmittel.

Von Baku

  • Azercell (GSM 900) phone: 050 + seven digit number - GSM Code  400 01

(Tbilisi Ave. 61a, Tel: +99 412 496-70-07, Fax: +99 412 430-05-68)

  • Bakcell (GSM 900) phone: 055 +  six digit number - GSM Code 400 02

(U.Hadgibekov 24, Tel: +99 412 498-94-44, Fax: +99 412 498-38-82)

(Tbilisi Ave. Alatava str.2, Tel: +99 412 444-07-30, Fax: +99 412 444-07-31)

Beim Anruf einer Mobilrufnummer ist dem Landescode eine 5 anzufügen (Beispiel: +994 5...)

Von Mobiltelefonen ins Festnetz ist eine 012 der Festnetznummer voranzustellen.   

Öffentliche Fernsprecher finden sich nur noch selten. Auslandsverbindungen kann man in den Poststellen herstellen lassen. Firmen, Geschäfte und Hotels haben inzwischen fast alle Fax, Computer, Internetanschluss und Telefonverbindungen (auch ins Ausland). Ausnahmen: Bergregionen, hier können Mobilfunkverbindungen eingeschränkt sein. GPS gibt es seit 2012.

Seit einigen Jahren funktionieren die Postämter wieder gut, allerdings erholt sich der Postversand immer noch von seiner tiefen Krise der 1990er Jahre. Briefkästen sucht man vielerorts vergeblich, Briefmarken und Postkarten findet man oftmals nur auf der Hauptpost (in Baku Azerbaijan Avenue, 41 - tel. 984000).

Vorwahlnummern, Auskünfte über die Flächendeckung verschiedener Mobilfunkanbieter, express services (UPS, DHL u.a.) finden sie auf den Informationsseiten von azer.com.

Achtung: Ausländische Mobiltelefone müssen auf den Postämtern registriert werden. Ein in Aserbaidschan gekauftes preiswertes Telefon und ein SIM-Karte können schnelle Abhilfe schaffen, da die Registrierung ca. drei Tage dauert und sich somit nur bei längeren Aufenthalten lohnt. Allerdings sind fast alle Hotels mit kostenlosem WLAN ausgestattet, so dass Internetverbindungen genutzt werden können.

Lebenshaltungskosten:

Ausländische Touristen sind in Baku oftmals erstaunt über die Preise, die durchaus vergleichbar mit denen in Westeuropa sind. Bedeutend günstiger als die Preise in den Geschäften sind die auf dem Märkten. Nicht nur Obst und Gemüse (in hervorragender Qualität) finden sich hier zu weitaus günstigeren Preisen. Die relativ hohen Lebenshaltungskosten in Baku relativieren sich auf dem Lande, wo auch die Einnahmen der Haushalte weitaus niedriger sind und die Landwirtschaft dominiert. Mit dem Einbruch der Preise für mineralische Rohstoffe auf dem Weltmarkt kam es auch in Aserbaidschan zu einer Abwertung der Landeswährung Manat gegenüber Euro und Dollar, was die Lebensbedingungen einer Bevölkerungsmehrheit stark beeinträchtigt. Für 2017 wird eine leichte wirtschaftliche Erholung vorausgesagt.

 

 

Massenmedien:

Zeitungskiosk
Zeitungskiosk©Susan Mücke

Zahlreiche einheimische Zeitungen und Zeitschriften sowie Nachrichtenagenturen sind auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch (teilweise als Online-Version, z. B. TURAN) verfügbar. Größere Hotels bieten englischsprachige Informationsdienste. Via Satellit ist der Empfang deutscher und internationaler Sender kein Problem. Fernsehkanäle, Radiosender, Zeitschriften und Nachrichtenredaktionen über das Touristenportal azercom.

Medizinische Hilfe:

Vorsicht ist geboten beim Genuss von ungewaschenem Obst sowie ungekochten Speisen und von mit Mayonnaise zubereiteten Salaten. Auf keinen Fall sollte das Leitungswasser getrunken werden, ebenso empfiehlt sich der Verzicht auf Eiswürfel. Beim Genuss von Tee und Kaffee bestehen keine Bedenken, kalte Getränke hingegen sollten aus versiegelten Flaschen bzw. Packungen stammen. (siehe auch "Gesundheit") Bitte nicht die Sonne in Aserbaidschan unterschätzen! Ein Bad im Kaspischen Meer ist unbedenklich, aber die Gefahr eines Sonnenbrandes wird oftmals unterschätzt! 

Eine akut medizinische Hilfe erfolgt in der Regel kostenfrei, üblich ist jedoch eine Bezahlung jeglicher medizinischer Dienstleistung. Die Hilfsbereitschaft der Aserbaidschaner in Krankheitsfällen ist ausgeprägt und eine persönliche Empfehlung und Begleitung durch aserbaidschanische Bekannte ist empfehlenswert. Eine Auslandsreiseversicherung mit Rückholservice ist dringend zu empfehlen.

Fremdsprachige Ärzte stehen zumindest in Baku zur Verfügung. Die „SOS-Klinik“ in Baku verfügt über englischsprechende Ärzte verfügt. Anschrift: Rashid Behbudov Street 30, 1014 Baku, Tel.: +994 12 937 354, Mobil: 050 – 212 69 21, e-mail:easos.baku@ans-dx.com

Die Dental Clinic von Dr. Erdal Vural befindet sich: Mamadaliyev küc. 17, Baku AZ 1005, Tel: 498 96 98, 498 11 98, Fax: 493 73 87. Dr. Vural ist ein türkischer Zahnarzt, der gut Englisch spricht.

Gut entwickelt ist das Apothekennetz (teilweise rund um die Uhr geöffnet). Hier sind auch Medikamente, die bei uns verschreibungspflichtig sind käuflich zu erwerben. Auf jeden Fall sollte man auf Herstellungsort und Verfallsdatum achten.

Adressen und Kontaktdaten finden sich im aserbaidschanischen Touristenportal oder auf der Seite Fit for Travel mit konkreten Angaben zum Impfschutz.

Sicherheit:

Aserbaidschan ist ein relativ sicheres Land. Touristen werden kaum von Kleinkriminalität belästigt, sollten jedoch auch nicht durch Leichtsinn Diebstahl provozieren. In den Nachtstunden sollte man nicht allein unterwegs sein (insbesondere nicht als Frau). Metro und abgelegene Stadtviertel sind in der Dunkelheit zu meiden. Einheimische begleiten ihre Besucher gern zum Taxi (bezahlen manchmal auch) und verabreden die telefonische Rückmeldung.

Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Konfliktregion Berg-Karabach sowie die im Südwesten gelegenen Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar, insbesondere in die unmittelbar auf aserbaidschanischer Seite der Waffenstillstandslinie angrenzenden Gebiete ab. Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zu Schusswechseln (seit Frühjahr 2016 gehäuft, eine Eskalation kann zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen werden). Mit letzterem muss auch an der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien gerechnet werden.

Sport:

Blick in ein Fussballstation beim Spiel Deutschland gegen Aserbaidschan
Bayramov-Fussballstation©Julia

Traditionell werden in Aserbaidschan Kampfsportarten gepflegt. Auch das Reiten (Karabach-Pferde!) ist verbreitet, wie rhythmische Gymnastik, Volleyball und Fußball. In den letzten Jahren wurden in allen Provinzzentren „Olympische Komplexe“ erbaut, die auch Unterkünfte und Möglicheiten für Touristen bieten. In Baku gibt es eine Reihe von Clubs, in denen man Fitness- und Kraftsport treiben kann oder auch Schwimmen (Olympic Club/lBaku Entertainment Center) gehen kann. Neu ist der elitäre Yachtclub, hier liegt auch die Yacht der Präsidentenfamilie. Seit 2016 finden jährlich Formel 1 Rennen statt.

 

 

Sprachen:

Amtssprache ist Aserbaidschanisch, in ländlichen Regionen  werden jedoch auch Minderheitensprachen wie Zachurisch, Lezgisch, Awarisch, Udinisch oder Tat gesprochen. Die Mehrheit der Einwohner – vor allem in Baku - spricht jedoch auch fließend Russisch. In Unternehmen, Behörden, Hotels und Restaurants wird zunehmend mit den Gästen auch Englisch gesprochen. Deutsch ist relativ wenig und fragmentarisch verbreitet. Eine Frage der Höflichkeit ist es, zumindest ein freundliches "Salam!" als Begrüßung und das aserbaidschanische "Tschoch sagh olun!" (Vielen Dank) auf den Lippen zu haben.

Einige aserbaidschanische Sprachbeispiele:

Aserbaidschanisch (dt. Transkription) - Deutsch

Salam (Salam)!- Guten Tag! Hallo! 

Sabahınız xeyir (Sabahiniz cheyir)! - Guten Morgen!

Axşamınız xeyir (Achschaminiz cheyir)!- Guten Abend!

Necəsiniz (Nedschäsiniz)? - Wie geht es Ihnen?

Yaxşıyam, sağ olun (Yachschiyam, sagh olun)! - Es geht mir gut, danke!

Tǝşǝkkür edirǝm (Täschäkkür ediräm)! - Danke schön!

Sağ olun (Sagh olun)! - Danke schön! Auf Wiedersehen!

Gecəniz xeyrǝ qalsın (Gedschäniz cheyrä qalsin)! - Gute Nacht!

Nuş olsun (Nusch olsun)! - Guten Appetit!

Stromversorgung:

Standard sind 220/240 V und 50 Hz. So vielfältig wie die Bauherren sind elektrischen Steckdosen und Stecker. Auf alle Fälle sollte man Zwischenstecker parat haben, um eigene elektrische Gerte anschließen zu können. Auch vor akuten Stromschwankungen und plötzlichen Stromabschaltungen ist zu warnen. Entsprechende Vorsorge - insbesondere auch zur Notversorgung von Handy und Notebook - ist zu treffen. 

Verkehr:

Meistgenutzte öffentliche Verkehrsmittel sind U-Bahn (Metro) und Kleinbusse (Marschrudka). Seit zwei Jahren werden zunehmend neue Omnibusse zur Bedienung fester Buslinien (auch international nach Tbilisi und in den Iran) eingesetzt. Bevorzugtes Bewegungsmittel sind Taxen, die rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Achtung: die Straßennamen haben sich in den letzten Jahren (teilweise mehrfach) geändert. Es ist gut, sich alte und neue Namen und/oder markante Gebäude in der Nähe zu merken. Man bedenke: man fährt ohne Navigationssystem! Wichtig ist auch, ausreichend Zeit einzuplanen, trotz zahlreicher Neubauten (neue Umgehungsstrassen, Tunnel, Überführungen) gibt es ständig Staus und der Verkehr in der Hauptstadt quält sich nur mühselig vorwärts.

Inzwischen wurden auch die Hauptmagistralen im Landesinnern erneuert. Achtung: Beschilderungen sind gewöhnungsbedürftig, Hinweisschilder, Entfernungsangaben äußerst mangelhaft! Wer es in Gemeinschaft mag, kann sich den Überlandbussen anvertrauen, die mehrmals täglich aus Baku in alle Landesteile abfahren oder auch einen Zug nehmen (Achtung: wer über die Grenze nach Georgien oder aus Nachitschewan nach Iran will, muss lange Wartezeiten einplanen! Eine Karte mit regionalen Zugverbindungen findet sich hier, der Fahrplan der Staatsbahn als Orientierungshilfe hier, allerdings müssen Zeiten jeweils vor Ort abgefragt werden, ebenso sind Fahrkarten direkt am Bahnhof zu erwerben!)

Für diejenigen, die es eilig haben: es gibt wieder inneraserbaidschanische Fluglinien. Allerdings hat die Versorgung Nachitschewans absoluten Vorrang, so dass man nie ganz sicher sein kann, ob der Flug tatsächlich stattfindet. Also vergewissern! Oder: inzwischen gibt es auch Privatjets, anmieten ist mit dem nötigen „Kleingeld“ möglich.

Wasser

Springbrunnen an der Festungsmauer der Altstadt von Baku
Springbrunnen in Baku©Eva-Maria Auch

Leitungswasser ist nicht überall und zu allen Zeiten verfügbar. Große Hotels haben inzwischen Notversorgungseinrichtung. Auf keinen Fall Leitungswasser trinken! Quellwasser in PET-Flaschen gibt es an allen Verkaufsständen. Grundsätzlich sollte bei der Anmietung einer Wohnung geklärt werden, ob sie über eine sichere Strom- und Wasserversorgung (beachte auch Wasserdruck für Waschmaschinen) verfügt.

 

 

Zoll:

Gute Reise ehemailiges Strassenschild Göy Göl
Gute Reise Göy Göl©Eva-Maria Auch

Aktuelle Zollinformationen sind erhältlich beim Staatlichen Zollkomitee. IATA hat Zollinformationen für den Luftverkehr ins Netz gestellt, für deren Aktualität jedoch nicht garantiert werden kann. Beschränkungen gibt es bezüglich Alkohol, Zigaretten und Kaviar. Wer mit dem Flieger im EU-Raum umsteigt und vielleicht noch Flüssigkeiten über 100 ml im Duty Free erwirbt, muss damit rechnen, dass ihm diese abgenommen werden, da die Versiegelung nicht anerkannt wird. Für die Ausfuhr kulturhistorisch wertvoller Objekte ist eine Bescheinigung des Ministeriums für Kultur und Tourismus nötig.

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2015 aktualisiert.

Wichtige Kontaktdaten

Notfallruf der deutschen Botschaft in Baku: +994 (0) 50 2100761

Adresse der deutschen Botschaft in Baku:

Bürokomplex ISR Plaza

Nizami Str. 69

Baku-Az

Tel.: +994-12-4654100

Fax: +994-12-4654128

Fax der Visastelle: +994-12-4654125

Kontakt zur "Deutschenliste": deutschenliste@baku.diplo.de

 

Botschaft der Republik Aserbaidschan in Deutschland:

- Konsularabteilung -
Hubertusallee 43
14193 Berlin

Telefon: +49 (30) 206 480 63
Fax: +49 (30) 219 161 52
E-mail: z_fataliyev@mfa.gov.az

Honorarkonsulat Stuttgart

Kriegsbergstr. 32
70174 Stuttgart – Germany

Tel  +49 (0)711 128-48519
Fax +49 (0)711 128-48300
honorarkonsulat@stuttgart-aserbaidschan.de

Visastelle


Aserbaidschanischer Migrationsdienst:

Address:
202 Binagadi Highway,
3123 Block, Binagadi district,
Baku city, Azerbaijan Republic,
AZ1114.

Tel: 
(+994 12) 562 56 23
       (+994 12) 562 57 73
       (+994 12) 562 57 74
       (+994 12) 562 57 90
       (+994 12) 562 57 93
       (+994 12) 562 46 82

Fax: (+994 12) 498 01 50
E-mail: info@migration.gov.az

Mailadresse des Staatlichen Migrationsdienstes zur elektronischen Registrierung: qeydiyyat@migration.gov.az

Telefon: 919 (Hotline, vom Mobiltelefon: 012 919); 012 598 09 76 (Info)

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. von 09:00 - 18:00 Uhr; Pause 13:00 -14:00 Uhr

 

SOS-Klinik

International SOS, Yusif Safarov St 1, Khatai District, Baku, AZ 1014 Tel.: 493 73 54, Mobil: 050 – 212 69 21.

                         

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ ist der führende Weiterbildungsanbieter für die internationale Kompetenzentwicklung. Wir stehen für innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen.

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