Blick auf Banamè, Covè © Otto Frick
Offizieller Name
Republik Benin
Fläche
112.622 km²
Einwohner
11,04 Mio. (2017, geschätzt)
Bevölkerungswachstum
2,71 % (2017, geschätzt)
Regierungssitz
Cotonou
Amtssprache
Französisch
Regionalsprachen
Fon, Adja, Nagot u.a.
Lage Benins in Afrika
Lage Benins in Afrika
© TUBS (CC BY-SA 3.0)

Die Republik Benin liegt am Golf von Guinea (Bucht von Benin) der westafrikanischen Atlantikküste. Das Land erstreckt sich von der Küste bis zu 675 km in Richtung Norden. Diese lang gestreckte Form ist das Ergebnis der kolonialen Grenzziehung, die weder auf Natur- oder Wirtschaftsräume noch auf ethnische Siedlungsgebiete Rücksicht nahm. In der südlichen Hälfte ist Benin gerade einmal 125 km breit erweitet sich im Norden pilzförmig bis auf eine Breite von 325 km und grenzt dort an die Länder Niger und Burkina Faso. Im Osten befindet sich der große Nachbar Nigeria und im Westen liegt Togo. Mit einer Fläche von 112 622 km² ist Benin etwa so groß wie die neuen Bundesländer Deutschlands und nimmt damit ungefähr ein Drittel der Fläche Deutschlands ein. In der Weltrangliste nach Größe belegt Benin Platz 100 von 196 und liegt an 41. Stelle der 54 unabhängigen Staaten Afrikas. Nach dem Ergebnis einer Volkszählung hatte Benin im Mai 2013 9.983.000 Einwohner. Für das Jahr 2018 wird die Bevölkerungszahl auf 11,6 Mio. Menschen geschätzt.

Regiert wird das Land in zwei Städten. Zum einen in der nominellen Hauptstadt Porto Novo, wo sich die Nationalversammlung (das Parlament), der Oberste Gerichtshof und das Ministerium für Grund- und Sekundärschulbildung befinden und zum anderen in Cotonou, der wirtschaftlichen und politischen Hauptstadt, in der sich der Regierungssitz, die meisten Ministerien, der für die Wirtschaft wichtige Hafen, sowie die meisten Banken und Unternehmen befinden. 2002 wurden die bereits während der französischen Kolonisation eingeführten zentralen Machtstrukturen aufgegliedert. Die Dezentralisierung gilt als eine der wichtigsten politischen Umstrukturierungen der jüngsten Vergangenheit.

Kartenmaterial

Übersichtskarte zu Benin
Übersichtskarte zu Benin
CIA World Factbook (Pubic Domain)

Das Forschungsprojekt Impetus erstellte einen profunden interaktiven Atlas von Benin mit verschiedenen physischen und sozio-ökonomischen Karten. Wissenschaftler mehrerer deutscher Universitäten veröffentlichten in Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern einen dreibändigen Atlas zur westafrikanischen Artenvielfalt, wovon ein Band dieses Kompendiums Benin gewidmet ist. Google Earth zeigt auch zu Benin die entsprechenden Satelliten- und Luftbilder sowie weitere Angebote. Interaktive Karten von Benin finden Sie z.B. bei Google Maps und OpenStreetMap. Eine politische Karte bietet z.B. One World - Nations Online und die Universität von Texas in ihrem Kartenkatalog auch eine physische Übersichtskarte. Reliefweb, das soziale Informationsportal der Vereinten Nationen hält eine ständig aktualisierte Kartensammlung zur humanitären Situation bereit.

Landesimpressionen

Die nach Departements sortierte Fotostrecke aus Benin oder die ästhetisch sehr anspruchsvollen Fotos von Julien Gérard von Ganvié oder die Impressionen aus Benin der deutschen Botschaft in Benin vermitteln einen ersten Eindruck von der landschaftlichen und kulturellen Diversität des Landes. Einen sehr schönen Einblick, was alles und wie alles auf den Landstraßen von Benin transportiert wird, zeigt Serge Sang der viele Jahre in Benin lebte. Der Modefotograf Albert Watson war für die Initiative 'Cotton made in Africa' (CmiA) der 'Aid by Trade Foundation' in Benin und fotografierte Baumwollbauern und andere Bewohner des Landes.
Welcome to Benin heißt ein sehr beeindruckender Filmclip von Lagrab mit Musik vom Orchestre Super Jheevs des Paillotes. Zum 50. Jahr der Unabhängigkeit stellte der Journalist Benjamin Agon in einem interaktiven Film Cotonou von einer anderen Seite vor.

Ein Junge auf einem Markt © T. Przyrembel
Ein Junge auf einem Markt © T. Przyrembel
Buschtaxi kurz vor der Abfahrt © T. Przyrembel
Buschtaxi kurz vor der Abfahrt © T. Przyrembel
Wassertaxi © T. Przyrembel
Wassertaxi © T. Przyrembel
Verkauf von Heilpflanzen © T. Przyrembel
Verkauf von Heilpflanzen © T. Przyrembel

Grunddaten und Kurzdarstellungen

Allgemeine Landesdaten über Benin sind beim index mundi oder dem Auswärtigem Amt zu finden. Auch die offizielle Internetseite der Regierung Benins stellt aktuelle Informationen zur Verfügung. Die BBC veröffentlichte ein Country Profile zu Benin, das französische Außenministerium hält eine Kurzdarstellung bereit, ebenso das BMZ. Die Sherbrooke-Universität stellt auch wesentliche Daten und Grafiken verschiedener Länder, inklusive Benin, zur Verfügung. Wichtige Grunddaten zu umfangreichen Themenfeldern bieten ebenso die Weltbank und die Vereinten Nationen. Auf beninischer Seite informiert das Institut National de la Statistique et de l'Analyse Economique (INSAE).
So leben Kinder in .... Benin ist eine kleine landeskundliche Einführung für Kinder.

Naturraum

Landschaftliche Gliederung

Topografie von Benin © Sadalmelik (public domain)
Topografie von Benin © Sadalmelik (public domain)

Wie in den meisten Küstenstaaten ist auch in Benin die Küstenregion eines der am dichtesten besiedelten Gebiete. Fast die Hälfte der Landesbevölkerung lebt hier auf einem Zehntel der Landesfläche, die 100 km in das Landesinnere ragt, Tendenz steigend. Nutzungskonflikte, sozioökonomische und ökologische Probleme sind die Folgen. Wissenschaftler der Universität Frankfurt stellten einen Bericht zum Erhalt der Biodiversität durch Zonen einer besonderen ökologischen Bedeutung zusammen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert ein grenzüberschreitendes Biosphärenreservat Mono-Delta  zwischen Benin und Togo.

Kennzeichnend für die geradlinig verlaufende Küstenlinie sind die weiten Sandstrände, die aufgrund der rasch abfallenden Meerestiefe und die dadurch geringe Wirkung der Gezeiten flächenmäßig nahezu konstant bleibt. Hinter der Sandnehrung schließt sich ein komplexes System von Sümpfen, Lagunen, Flusstälern und Seen an, wie z.B. dem Lac Nokoué bei Cotonou, der viel von den Lagunenfischern genutzt wird. Die in östlicher Richtung verlaufenden Lagunengewässer erreichen nach etwa 100 km das offene Meer bei Lagos, Nigeria. Französische Wissenschaftler entdeckten hier eine bedrohte Art des Prachtfinkens. Die Vegetation weist hier überwiegend Kokos- und Ölpalmen sowie ein Mosaik intensivierter Nutzpflanzen (z.B. Gemüseanbau) auf.

Hinter dem Lagunensystem steigt das Land allmählich zu einer Ebene an, dem Terre de barre. Höhenunterschiede von 20-40 Metern in Küstennähe bis 250 m im 130 km nördlich gelegenen Abomey kennzeichnen die Plateaus hinter den Lagunen. Getrennt werden sie durch den im Zentrum liegenden Lama-Wald (vom portugiesischen Wort für Schlamm), sowie durch Flusstäler und Sumpflandschaften. Weiter nördlich, im Zentrum Benins, befinden sich die schönen granitischen Inselberge. Vorwiegend in der Region um Dassa, der größten Stadt in der Gegend, ragen diese Hügel (les colines) zwischen den Trockenwäldern hervor. Das felsige Gelände macht den Zugang zu Trinkwasser schwierig, denn Bohrungen sind hier mühsam. Geprägt wird diese Gegend vorwiegend durch Trockenwälder und Savannen. Starke Auswirkungen auf diese Vegetation haben die Flächenbrände, die während der Trockenzeit gelegt werden, zu Jagdzwecken oder um den Grasaustrieb zu fördern. Ein Großteil des kleinen Waldbestandes fiel der Rodung zum Opfer. Heute prägen landwirtschaftliche Nutzflächen das Bild, wie z.B. Ölpalmwälder, Kokospalmhaine, Bananen- und Ananasplantagen. Ab Savè findet man die Cashewplantagen deren Bedeudung bis ca. Djougou und Ndali zunimmt.

Im Nordwesten Benins erstreckt sich mit der Atakorakette das einzige Gebirge des Landes. Höchster Punkt des Landes ist der Berg Sokbaro mit 658 m Höhe nahe an der Grenze zu Togo. Das Atakoragebirge steigt selten über 600 m und besteht hauptsächlich aus Quarziten, was zu nährstoffarmen Böden führt. Es folgt in östlicher Richtung das Pendjari-Tiefland, in dem der berühmte Pendjari-Nationalpark liegt und mündet in die Ebene des Nigerflusses, nordöstliches Grenzgebiet zu dem Land Niger. Die typische Vegetation ist hier die Feuchtsavanne, die nördlich allmählich zur Trockensavanne wird. In diesen Regionen befinden sich die Affenbrotbäume (Baobab), Nérébäume (Parkia biglobosa), Karitébaume/Schibutterbaum (Vitellaria paradoxa) die großen Baumwollplantagen Benins.

Fischerboote bei Cotonou © T. Przyrembel
Fischerboote bei Cotonou © T. Przyrembel
Boote im Wasserhyazinthenfeld © T. Przyrembel
Boote im Wasserhyazinthenfeld © T. Przyrembel
Inselberg (Coline) bei Dassa © T. Przyrembel
Inselberg (Coline) bei Dassa © T. Przyrembel
Lamawald © T. Przyrembel
Lamawald © T. Przyrembel
Straße in Nordbenin (Atacora) © T. Przyrembel
Straße in Nordbenin (Atacora) © T. Przyrembel
Cascade de la Kota © Otto Frick
Cascade de la Kota © Otto Frick

Flüsse

Hydrographie Benins © Adam, K.S. & Boko, M.(1993): Le Bénin. Cotonou
Hydrographie Benins © Adam, K.S. & Boko, M.(1993): Le Bénin. Cotonou

Benin verfügt über fünf größere Flusssysteme: der Pendjari und seine Nebenflüsse, die Flüsse, die in den Niger fließen sowie der Ouémé, Couffo und Mono, die in den Atlantik münden. Im Nordwesten fließt der Pendjari in einem großen Bogen durch das Département de l'Atacora nach Togo, wo er Oti heißt und schließlich in Ghana in den Volta mündet. Im Nordosten sind der Mékrou (410 km Länge), der Alibori (340 km) und der Sota (250 km) die wichtigsten Zuflüsse des Niger, der über rund 120 km die Grenze zwischen Benin und der Republik Niger bildet. Der Ouémé, dessen gesamtes Einzugsgebiet sich in Benin befindet, ist mit 510 km der längste Fluss. Seine wichtigsten Zuflüsse sind der Okpara (200 km) und der Zou (150 km). Der Ouémé mündet im Atlantik, in der Bucht von Benin. Das Ouémé-Einzugsgebiet stellt ein riesiges Potenzial für die Entwicklung der Landwirtschaft Benins dar. Die Gebiete entlang des Ouémé-Flusses im Süden und des Niger-Flusses in Norden sind oft von Überschwemmungen, verschärft durch die Auswirkungen des Klimawandels, betroffen, die die Agrarproduktion und Infrastrukturen zerstören. Im Südwesten bildet der Mono auf 100 km die Grenze zwischen Togo und Benin und fließt in die Lagune von Grand Popo. Am Unterlauf sowie im Mündungsdelta des Mono entsteht ein grenzüberschreitendes Biospärenreservat zwischen Togo und Benin. 

Flusslandschaft des Ouémé bei Zangnanado © Otto Frick
Flusslandschaft des Ouémé bei Zangnanado © Otto Frick

Klima

Mittlere Niederschläge 1961-1990, Quelle: Fink et al. 2008
Mittlere Niederschläge 1961-1990, Quelle: Fink et al. 2008
Überschwemmung nach einem Regen © T. Przyrembel
Überschwemmung nach einem Regen © T. Przyrembel
Aufgerissene, trockene Erde © T. Przyrembel
Aufgerissene, trockene Erde © T. Przyrembel

Klimatisch lässt sich Benin in drei Zonen aufteilen:

1. Im Süden herrscht auf einem etwa 200 km breiten Streifen das tropisch-heiße subäquatoriale Klima vor. Charakteristisch für diese Region sind die zwei Regenzeiten. Die große Regenzeit reicht von April bis Juli. Im August und September ist es trocken, oft aber bedeckt. Eine zweite, kleine Regenzeit geht von Oktober bis November. Danach folgt eine lange Trockenperiode von Dezember bis April. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen bleiben bei 30 °C am Tag und 23 °C in der Nacht konstant. Die Luftfeuchtigkeit im Süden kann bis zu 90 % betragen. Lediglich der Harmattan, ein staubiger Wüstenwind aus Nordosten, sorgt für kühle Luft und Milderung der hohen Luftfeuchtigkeit. Der trockene, rötliche Staub aus der Wüste ist aber auch Träger von Krankheitserregern, vor allem in Nordbenin. Im Süden variieren die Niederschläge von Ost nach West im Laufe eines Jahres zwischen 1300 und 900 mm.

2.  Nur die Hälfte des Niederschlages fällt während dieser Zeit in der Mitte und im Nordwesten Benins. In diesem Sudan-Klimaregime regnet es ca 1.000 mm – 1200 mm pro Jahr. Die Temperaturen variieren tagsüber von 29 °C - 38 °C und nachts von 16 °C - 26 °C. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 30 % - 70 %. Die siebenmonatige Regenzeit geht von Ende März, Anfang April bis Oktober erreicht in den Monaten August und September ihren Höhepunkt. Auch hier senkt der Harmattan in der Trockenperiode die Temperaturen. Die Staubdichte des Wüstenwindes ist im Norden Benins aufgrund der Nähe zur Wüste sehr viel höher als im Süden und bildet bei starker Ausprägung einen dichten Nebel mit geringer Sichtweite.

3. Das Atakoraklima unterscheidet sich von dem Sudan-Klimaregime durch die orographisch bedingten hohen Niederschläge. Aufwärts gerichtete Luftbewegung an dem Gebirge sorgt für Niederschlagsschwankungen.

Wetterinformationen und weitere Angaben zum Klima bieten interaktive Grafiken zu sieben Orten Benins. Mit dem Klimawandel, der sich auch in  Benin bemerkbar macht, werden Menge und Verteilung des Regens allerdings immer unvorhersehbarer.

Ökologische Probleme

Entwaldung

Illegaler Holzeinschlag © M. T. Przyrembel
Illegaler Holzeinschlag © M. T. Przyrembel

Benin liegt geographisch in der sog. "Dahomey-Senke", ein fast waldfreier Savannen-Korridor. Umso dramatischer stellt sich die Verkleinerung um 20,8 % der Waldbestände in dem Zeitraum von 1990 – 2010 dar. Der US Geological Survey weist drauf hin, dass die landwirtschaftliche Fläche im Zeitraum von 1975-2013 von 9,2 % auf 27,1 % auf Kosten der Savannen und Naturwälder zugenommen hat. Eine rasch wachsende Bevölkerung sorgt für steigenden Druck auf die kleiner werdende Ressource Wald. Brandrodung, unkontrollierte Buschbrände und illegaler Holzschlag von Wertholz bedrohen das ökologische Gleichgewicht. 80-90 % des Gesamtbedarfes von rund 60.000 m³ werden illegal gefällt. Verstärkt wird das Problem durch die illegale Praxis, die gefällten Bäume gleich vor Ort zu den handelsüblichen Bohlen zu verarbeiten. Das wertvolle Restholz wird einfach liegen gelassen und mit dem nächsten Buschfeuer verbrannt. Während im Süden die Bevölkerungsdichte den demographischen Druck auf das Land erklärt, verursachen die hohe Bevölkerungswachstumsrate, extensive Landwirtschaft und Tierhaltung im Zentrum und im Norden Benins eine rasche Abholzung und Degradierung der Naturressourcen. Die Folge der Entwaldung und extensiven Landwirtschaft/Tierhaltung sind u.a. die Versandung von Gewässer/Flüssen und Seen (z.B. Ahémé-See) und eine starke Abnahme von Wildtieren und der Biodiversität im Allgemeinen. Die fortschreitende Küstenerosion stellt aufgrund des Hafens und des Klimawandels (Anstieg des Meeresspiegels) ein großes Problem dar. 

Ein weiteres Problem der unkontrollierten Entwaldung ist die Holzkohleproduktion. Holz ist immer noch der mit Abstand bedeutendste Energieträger mit einem Biomassenanteil am Energieträgermix von rund 90 %. Der Bedarf an Holzkohle in den Städten ist enorm. Fast in jedem Haushalt wird das Essen auf Kohleöfen gekocht, mit ineffizientem Energieverbrauch. Im Norden des Landes führt die Entwaldung zur Wüstenbildung, die Böden degradieren und werden unfruchtbar. Ein Hoffnungsschimmer sind die Teakholzplantagen in Zentral- und Südbenin, in denen das Holz kontrolliert geschlagen wird. Auch wenn die Plantagen keinen Ersatz für die Aufrechterhaltung der ökologischen Funktionen naturnaher Wälder darstellen, so tragen sie zumindest zur Erholung der Waldbestände bei. Die Wiederaufforstung war auch dem Präsidenten ein Anliegen, als er die Kampagne '10 Millionen Einwohner, 10 Millionen Bäume' eröffnete. Auch in den Folgejahren wurden verschiedene Programme zur Wiederaufforstung aufgelegt. Im Rahmen des Klimaschutzes, des Bodenschutzes, der Bodenrehabilitierung sowie des Erhalt der Biodiversität führt Benin verschiedene Vorhaben und Maßnahmen durch, u.a. der Schutz von Naturressourcen (Pendjari Park, W-Park, grenzüberschreitendes Biosphärenreservat Mono-Delta usw…). Trotz des Bevölkerungsdrucks auf das Land schützen viele Dörfer immer noch ihre heiligen (kleinen) Wälder, die generell die Dörfer umgeben und als Standort für bestimmte Rituale und Zeremonien der Dorfbewohner dienen.

Holzkohle als Familieneinkommen © M. T. Przyrembel
Holzkohle als Familieneinkommen © M. T. Przyrembel
Rohstoff Holz © M. T. Przyrembel
Rohstoff Holz © M. T. Przyrembel

Luftverschmutzung und Abfall

In Cotonou bringen etwa 40.000 Zemidjans ihre Fahrgäste ans Ziel und weitere zigtausende (andere Quellen sprechen von rund 300 000!) junge Leute ohne berufliche Perspektive werden ebenfalls diesen Job ergreifen. Zemidjan heißt auf der im Süden des Landes gesprochenen Sprache Fon „bring mich schnell ans Ziel“ und sind Zweitakt-Mopedtaxis, deren bläuliche Abgase in Cotonou allgegenwärtig sind. Viele der Taxifahrer sind 12 Stunden im Dienst und klagen nicht selten über gesundheitliche Schäden. Es ist oft der letzte Ausweg um ein wenig Geld zu verdienen, um über den Tag zu kommen. Leider sind die Zemidjans das Verkehrsmittel, welches am häufigsten an Verkehrsunfällen in Cotonou beteiligt ist. Seit Juli 2017 hat die beninische Regierung das Projekt Benin Taxi in Cotonou eingeführt. Das Projekt wird in Cotonou über 203 Pkw verfügen und wird auch in anderen Städten wie Parakou, Djougou oder Natitingou eingeführt, wo die Unternehmer die Pkw-Taxis bereits erhalten haben. Benin Taxi ist nicht mit Air Benin Taxi zu verwechseln. Dieses beschäftigt sich mit dem Lufttransport u.a. zwischen Cotonou und Parakou.

Zemidjans in Cotonou © T. Przyrembel
Zemidjans in Cotonou © T. Przyrembel

Die unzureichende Müllentsorgung ist ein weiteres Problem. An den Stränden, entlang der Straßen oder auf Talsenken, in denen sich der Müll auf „natürliche Art“ sammelt, entstehen immer wieder wilde Müllkippen. Es gibt kaum Müllverbrennungsanlagen. Die offiziellen Mülldeponien sind weitgehend überladen. Plastikverpackungen und vor allen Dingen die weit verbreiteten schwarzen Plastiktüten, die mit dem Fortschritt in das Land gelangt sind, werden verbrannt. Oft werden auch Autoreifen verbrannt, auf denen Straßenhändler Ziegenköpfe grillen und verkaufen. Bei der unsachgemäßen Verbrennung von Plastik und Autoreifen entstehen hochgiftige Substanzen, wie etwa Dioxine, die hierdurch ungefiltert in die Luft gelangen. 
Eine private Universität entwickelt mit Hilfe von Drohnen ein Überwachungssystem, um die Umweltverschmutzung in Cotonou zu erfassen. Die fortschreitende Küstenerosion bedroht auch die Stadt Cotonou. Ein Forschungsprojekt (DACCIWA), finanziert durch die EU, untersucht in Westafrika seit 2015 die Luftverschmutzung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, die Qualität der Agrarproduktion und auf den Klimawandel.

Am 27. Juni 2018 ist in Benin ein neues Gesetz in Kraft getreten, welches mit einer Übergangszeit von sechs Monaten die Herstellung, den Import, den Verkauf und die Nutzung von Plastiktüten verbietet. Wenn das Gesetz effektiv umgesetzt wird, wird es dazu beitragen z.B. die enormen jährlichen Kosten für die Reinigung der Kanäle in Cotonou zu reduzieren, die Sauberkeit der Strände zu gewährleisten und die Gesundheit der Menschen zu verbessern (oft wird das warme Essen in Plastiktüten eingepackt).

Müll am Strand von Cotonou © T. Przyrembel
Müll am Strand von Cotonou © T. Przyrembel
Ein Müllberg im Stadtzentrum Cotonous © M. Heldmann
Ein Müllberg im Stadtzentrum Cotonous © M. Heldmann

Sozialraum

Demografie

Bevölkerungsverteilung im Rastergitter
Bevölkerungsverteilung im Rastergitter
© Worldmapper.org / Sasi Group (University of Sheffield) and Mark Newman (University of Michigan) (CC BY-NC-ND 3.0)

Die grundlegenden Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklung in Benin stammen aus der letzten nationalen Volkszählung 2013 der INSAE (Institut National de la Statistique et de l’Analyse Economique).

Die Bevölkerungsdichte in Benin ist sehr ungleich verteilt. Je weiter man in den Norden fährt, desto dünner besiedelt ist das Land. Von den rund 10 Millionen in Benin lebenden Menschen, wohnen zwei Drittel auf 15 % der Staatsfläche im Süden des Landes, die meisten davon im Ballungsraum Cotonou und Porto Novo. Während in Cotonou ca. 8500 Einwohner auf einem km² leben, sinkt die Dichte im Norden bis auf 20 Einwohner pro km². Wie in den meisten Ländern Subsahara-Afrikas wächst auch in Benin die Bevölkerung schnell. 4-5 Kinder bringt hier eine Frau durchschnittlich zur Welt. 45 % der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre und lediglich 3 % sind älter als 64 Jahre. Mit einer Verdopplung der Bevölkerung innerhalb von 25-30 Jahren ist zu rechnen. Dadurch kann das Bevölkerungswachstum zu einer großen politischen Herausforderung werden. Bereits die Binnenmigration verursacht die rasche Degradierung von Naturressourcen in Zentrum Benins, wo die Bevölkerungswachstumsrate bis bei 7 % liegt. In den Medien wird von diesen problematischen Entwicklungen nur wenig berichtet.

Städte

Benzinverkauf aus einem Stelzenhaus in Ganvié © T. Przyrembel
Benzinverkauf aus einem Stelzenhaus in Ganvié © T. Przyrembel
Eine Tata Somba im Atakora © M. Heldmann
Eine Tata Somba im Atakora © M. Heldmann
Blick auf Banté © Otto Frick
Blick auf Banté © Otto Frick
Das Dorf Tanéka © Otto Frick
Das Dorf Tanéka © Otto Frick
Lokossa © Otto Frick
Lokossa © Otto Frick
Denkmal des kolonialen Widerstandskämpfers Kaba in Natitingou © Otto Frick
Denkmal des kolonialen Widerstandskämpfers Kaba in Natitingou © Otto Frick

Um die 46,8 % der Beniner lebten im Jahr 2017 in den Städten des Landes. Offizielle Hauptstadt ist Porto-Novo (270 000 Einw.) im Südosten Benins, nahe der Grenze zu Nigeria. In der zweitgrößten Stadt des Landes ist davon jedoch nicht viel zu merken, da sich fast alle Regierungsinstitutionen und hauptstädtischen Infrastrukturen in der Metropole Cotonou befinden. Die Zahlenangaben zu den Einwohnern Cotonous variieren, je nach Quelle, sehr stark. Realistisch sind es wohl 800 000 bis etwa eine Million Einwohner. Rechnet man noch die Agglomeration von den Vororten wie Godomé und Abomey-Calavi, die verwaltungstechnisch bereits zum Département Atlantique und dessen Statistik gehören, jedoch mehr oder weniger nahtlos in das Stadtgebiet übergehen, so dürfte der Großraum von Cotonou etwa 1,2 bis 1,5 Millionen Einwohner haben. Die viertgrößte Stadt Parakou (206 000 Einw.) wurde zu einer 'Hauptstadt' des Nordens mit Universität und Flughafen auf- und ausgebaut und ist ein wichtiges städtisches Zentrum des dünner besiedelten Nordens Benins. Die drei Städte haben als "Communes urbaines" seit der Verwaltungsreform 2002 einen administrativen Sonderstatus. Die drittgrößte Stadt ist Djougou (237 000 Einw.) im Nordwesten, eine wichtige Handelsstadt am Schnittpunkt von mehreren Karawanen- und Handelsrouten und stand für ein paar Jahre auch unter deutscher Kolonialverwaltung.

Die zwölf Departement-Hauptstädte der 12 Departements sind bedeutende Subzentren. Zwar wurde die Zahl der Departements 2002 auf 12 vergrößert, allerdings konnten sich die beninischen Politiker bis lange nicht auf die neuen Verwaltungshauptstädte einigen. Dieses gelang erst unter der Regierung von Patrice Talon. Andere größere Städte sind Bohicon (150 000 Einw.), Kandi (128 000 Einw.), Lokossa (106 000 Einw.), Ouidah und Natitingou mit jeweils 91 000 Einwohnern und Abomey mit 82 000 Einwohnern.
Die Regierung will das Programm 'Licht für alle' einführen, wobei in einem ersten Schritt sowohl auf dem Land als auch in den Städten solare Straßenbeleuchtung eingeführt wird, wovon etwa zwei Millionen Menschen profitieren sollen.

Die meisten Beniner leben auf dem Land und in Dörfern, die sich regional in Bauweise, Größe und Siedlungsstruktur unterscheiden. Besonders bekannt sind die befestigten Lehmbauten aus dem Atakora Gebirge, die "Tata Somba" und die Pfahldörfer in Südbenin am Unterlauf des Ouémé und auf dem Lac Nokoué, wo vor allem das Dorf Ganvié zu einer Touristenattraktion geworden ist.

Verkehrswege

Die Nord-Süd-Achsen des Straßenetzes sind relativ gut ausgebaute Strecken. Viele Reisebusse verbinden Cotonou und die anderen größeren Städte (Abomey, Bohicon, Dassa, Savè, Parakou, Djoudou, Kandi, Bassila, Natitingou, Taguiéta usw…) auf der Nord-Süd-Achse sowie mit den Nachbarländern. Aufgrund des Hafens von Cotonou werden große Mengen von Gütern nach Burkina Faso, Mali oder Niger über diese Hauptstrecken transportiert, eine Wartung dieser Strecken findet daher regelmäßig statt, ist jedoch mit großen Unterhaltskosten verbunden. Dennoch behindern immer wieder Schlaglöcher, die durch das hohe Verkehrsaufkommen entstehen, den Verkehr. Im Januar 2016 stellte der Präsident ein ambitioniertes Straßenbauprojekt vor, das hauptsächlich im Norden Benins realisiert werden soll. Der schlechte Zustand der Lkws verursacht viele Unfälle und entlang der Strecke sieht man immer wieder LKW-Wracks am Straßenrand verrotten. Im besten Fall ist die herabstürzende Ladung bei diesen Unfällen Baumwolle, im schlimmsten Fall verunreinigt das Austreten von vielen Tonnen Diesel die Flora und Fauna.  

Abseits der Hauptverbindungen sind die meisten Verkehrswege nicht geteert. In der Regenzeit sind diese Pisten dann so sehr überschwemmt, dass ohne Geländewagen kaum ein Durchkommen ist. In den Städten gibt es ebenfalls nur auf den Hauptrouten Asphaltstraßen. Auch hier kommt auf Teilstrecken der Verkehr während der Regenzeit zum Erliegen. Durch die fehlende straßenbegleitende Kanalisation und die hohen Mengen des herunterstürzenden Regens entstehen auf den Pisten, aber auch auf den geteerten Straßen, große Überschwemmungen.

Piste in der Regenzeit  © Jurgen (CC BY 2.0)
Piste in der Regenzeit © Jurgen (CC BY 2.0)

Die letzte Zugstrecke in Benin wurde im Dezember 2007 stillgelegt. Händler von Waren aller Art, die nicht in ein Taxi oder einen Bus passen, fuhren auf dieser Strecke. Die französische Firmengruppe Balloré war unter Beteiligung der Regierungen von Niger und Benin beauftragt die Bahnverbindung von Niamey nach Parakou zu bauen und die vorhandene Strecke von Parakou nach Cotonou instand zu setzen. Diese Verbindung ist jedoch nur ein Teilstück des großen Bogens, der von Abidjan nach Ouagadougou, und von dort nach Niamey führen soll. Auch ist eine Bahnverbindung von Cotonou nach Lomé vorgesehen. Im April 2014 wurde in der nigrischen Hauptstadt Niamey, in Anwesenheit des beninischen Präsidenten, die Grundsteinlegung des Bahnhofsgebäudes feierlich begangen. 2017 wurde der Bauvertrag mit Bolloré jedoch geküngigt. Benin und Niger haben nun gemeinsam das chinesische Bauunternehmen China Railway Construction Corporation - CRCC beauftragt, die Eisenbahnstrecke  Niamey – Dosso - Parakou – Cotonou (Kosten: ca. 4 Milliarden US$) zu bauen.

Auf dem Wasserweg werden Personen und Waren auf kleinen Holzbooten transportiert. Für große Schiffe sind die meisten der Lagunengewässer und Flüsse nicht tief genug (vor allem aufgrund von durch Bodenerosion verursachte Versandung). Das große, weitverzweigte Fluss- und Lagunennetz mit seinen zahlreichen Nebenarmen, führt auch über die grüne Grenze nach Nigeria, was z.B. auch von den Benzinschmugglern genutzt wird, um unerkannt den Treibstoff in Plastikkanistern nach Benin zu bringen, wo es dann am Straßenrand in großen Glaskaraffen aus der französischen Kolonialzeit verkauft wird.

Der internationale Flughafen in Cotonou-Cadjehoun verbindet Benin mit Europa und mit diversen afrikanischen Ländern. Im August 2017 haben Benin und Ruanda ein Abkommen unterzeichnet, um eine gemeinsame Fluggesellschaft zu gründen. Ein zweiter Flughafen in Parakou-Tourou konnte nach einigen Verzögerungen im März 2016 dem Verkehr übergeben werden. Die weiteren kleinen Flughäfen des Landes sind nur für den regionalen Flugverkehr von Interesse.

Taxi bei Dassa © T. Przyrembel
Taxi bei Dassa © T. Przyrembel
Ankunft des Zuges in Parakou © L. Hering
Ankunft des Zuges in Parakou © L. Hering
Transport von Brennholz in der Lagune von Ouidah © Otto Frick
Transport von Brennholz in der Lagune von Ouidah © Otto Frick
Auf dem Mono bei Hévè © Otto Frick
Auf dem Mono bei Hévè © Otto Frick

Landesname, Nationale Symbole

Landesname

Der Landesname der Republik Benin wurde in Anlehnung an das historische Reich Benin auf dem Gebiet des heutigen Nigerias gewählt, obwohl es weder einen geographischen noch einen historischen Bezug gibt. Es steht aber für Glanz und Ruhm, der mit diesem alten afrikanischen Reich assoziiert wird. Die Namenswahl ist vor allem auch eine Entscheidung gegen einen Namen regionaler Königreiche, deren Tradition nur von bestimmten Ethnien in bestimmten Landesteilen verwurzelt ist. Seit der 1975 erfolgten Änderung des Landesnamens von "Dahomey" (bezog sich auf das südbeninische Königreich Danhomè, das lediglich etwa ein Achtel der heutigen Landesfläche umfasste) in "Benin" können sich alle Bürger auf gleiche Weise mit ihrem Land identifizieren.

Flagge

Flagge Benins
Flagge Benins

Von November 1959 bis 30.11.1975 war die heutige Flagge bereits die Nationalflagge von Dahomey. Nachdem das Land am 30.11.1975 in Benin umbenannt wurde, bekam das Land eine grüne Fahne mit einem roten Stern, was der farblichen Umkehrung der roten Fahne der Revolutionären Volkspartei von Benin entsprach. Das Grün stand auf dieser Flagge für die Landwirtschaft, das Rot für die Revolution und Sozialismus, und der rote Stern selbst für die nationale Einheit.
Die Nationalkonferenz von 1990 führte die alte Fahne von Dahomey am 01.08.1990 wieder ein. Die Flagge Benins ist in den panafrikanischen Farben gestaltet: Ein senkrechter grüner, zwei waagerechte Streifen in gelb bzw. rot. Die Farbe grün symbolisiert die Hoffnung, rot steht für den Mut der Vorfahren und gelb für den Erhalt der Stärke des Landes.

Wappen

Wappen Benins
Wappen Benins
© Tinynanorobots, Fenn-O-maniC (CC BY-SA 3.0)

Das Wappenschild Benins ist gevierteilt. Im ersten Feld ist eine typische Wohnburg des nördlichen Atakoragebirges ("tata somba") abgebildet. Im zweiten silbernen Feld der höchste Orden des Landes, im dritten eine Palme, und im vierten ein dreimastiges Segelschiff. Über dem Schild schauen aus zwei schwarzen Füllhörnern Maiskolben hervor. Schildhalter sind zwei Panther. Das Wappen steht für das Volk, eine ruhmreiche Vergangenheit, die landwirtschaftliche Produktion und die überseeische Handelstradition. Gleichzeitig werden der Norden und der Süden als die zwei großen naturräumlichen Einheiten symbolisiert.
Auf einem Spruchband unterhalb des Wappens steht das Motto: "Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, Arbeit".

Das heutige Wappen wurde nach der Unabhängigkeit für Dahomey eingeführt. Zwischen 1975 und 1990 zeigte das Wappen eine grüne Scheibe, umgeben von einem Kranz aus Maiskolben die mit einem roten Band verbunden waren. Im oberen Teil der grünen Scheibe befand sich ein roter fünfzackiger Stern und im unteren Teil, unmittelbar am Rand der Scheibe, das Blatt einer Kreissäge. Wie die Flagge wurde auch das alte Wappen durch die Nationalkonferenz 1990 wieder eingeführt.

Staatssiegel

Staatssiegel der Republik Benin
Staatssiegel der Republik Benin

Das Staatssiegel der Republik Benin, gebildet aus einer im Durchmesser 120 Millimeter großen kreisförmigen Scheibe, die von einem zweiten größerem Kreis eingefasst ist, zeigt ein auf Wellen ruderndes Boot mit sechs fünfzackigen Sternen, begleitet von einem Bogen mit einem Pfeil aus Palmholz, der von zwei Zeptern (aus dem Königreich von Danhomè) gespannt wird, im unteren Teil eine Banderole mit der Devise „Brüderlichkeit - Gerechtigkeit - Arbeit“ und im oberen Teil des Rahmens die umlaufende Beschriftung „Republik Benin“.

Nationalhymne

Die Nationalhymne, gespielt vom Orchestre de la Gendarmerie Nationale du Dahomey © Sammlung Otto Frick
Die Nationalhymne, gespielt vom Orchestre de la Gendarmerie Nationale du Dahomey © Sammlung Otto Frick

Die Nationalhymne 'L' Aube Nouvelle' - 'Die Morgendämmerung eines neuen Tages' wurde von dem Priester Gilbert Dagnon geschrieben und komponiert und bei der Unabhängigkeit Dahomeys am 1. August 1960 angenommen und im Gegensatz zum Landesnamen und den anderen Staatssymbolen bis heute beibehalten.

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2019 aktualisiert.

Autor

Die von Otto Frick zusammengestellten Texte und Links werden von Valens Mulindabigwi aktualisiert.

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