Orapa Diamantenmine; Foto mit freundlicher Genehmigung GM ODM
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
15,27 Mrd. US-$ nominal (2016)
BIP/Kopf (nominal)
7883 US-$ nominal (2016)
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
Rang 101 von 189 (2017)
Anteil Armut (<2$ / Tag)
19,3 % (2016)
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient)
61,5 (2011)
Wirtschaftliche Transformation (BTI)
Rang 20 von 129 (2018)

Wirtschaft

Das Wirtschaftssystem Botswanas fußt auf marktwirtschaftlichen Prinzipien und ist relativ wenigen staatlichen Eingriffen unterworfen. Die wichtigsten Wirtschaftsbereiche sind Bergbau, öffentlicher Dienst, Finanz- und Geschäftsdienstleistungen, Safari-Tourismus neben Bauindustrie, Transport, Sozialdienstleistungen und andere. Agrarwirtschaft wie Ackerbau und Viehzucht (besonders Rinderhaltung) wird lediglich mit ca. 3 % des Bruttosozialprodukts errechnet. Diese statistisch ermittelte Zahl wird allerdings nicht der Bedeutung der Agrarwirtschaft für die Bevölkerung Botswanas gerecht, da diese land- und viehwirtschaftlichen Produkte überwiegend der Selbstversorgung dienen. Die Bedeutung dieser Subsistenzwirtschaft wird erheblich unterschätzt und nicht in den offiziellen Statistiken reflektiert.

Botswanas Wirtschaftsentwicklung ist mit seinem rasanten Wachstum nicht nur ein afrikanischer Sonderfall, sondern auch im weltweiten Vergleich bemerkenswert.
Mit nachhaltigen Wachstumsraten zwischen 5 und 10 % pro Jahr hat es sich innerhalb von 50 Jahren von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem "upper middle-income country" mit dem höchsten Kredit-Rating (Moody's affirms A2 rating, outlook stable in 2016) in Afrika entwickelt.

Wirtschaftslage

Das Bruttoinlandsprodukt betrug 15,27 Milliarden US $ im Jahr 2016. Für das Jahr 2015 wurden noch 14,43 Milliarden $ errechnet.

Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen in Botswana liegt auf Basis von Kaufkraftparitäten rechnerisch bei ca. 15513 US-Dollar (2016). Dadurch werden vergleichsweise die doppelt so hohen Warenkorbpreise und Lebenshaltungskosten in den westlichen Ländern und den USA berücksichtigt. Aussagekräftiger ist jedoch das durchschnittliche auf einen Kopf entfallende Bruttoinlandsprodukt (BIP), das nominal mit 7883 US$ in 2016 angegeben ist. Das bedeutet, dass ein Privataufenthalt eines botswanischen Staatsbürgers mit mittlerem Einkommen im westlichen Ausland kaum erschwinglich ist.

Der wichtigste Träger der Wirtschaft ist der Bergbau, der rund ein Viertel des BIPs ausmacht. Dieser Wirtschaftszweig machte im Jahre 2016 ca. 88,1 % der Exporterlöse und 35 % der Staatseinnahmen aus. 79 % entfallen davon auf die Diamantenproduktion. Diese Zahlen machen deutlich wie stark die Prosperität der botswanischen Wirtschaft vom Diamantenbergbau abhängt.

Aber auch der Abbau und die Förderung weiterer Mineralien wie Kupfer, Nickel, Kobalt, Gold, Soda-Asche, Salz und Kohle sowie Tourismus, Rinderzucht und der Dienstleistungssektor sind bedeutende Wirtschaftsbereiche und tragen zum volkswirtschaftlichen Einkommen bei.

Die statistischen Erhebungen Botswanas zeigen, dass 2016 ca. 47 % der Arbeitskräfte im Privatsektor beschäftigt sind; der öffentliche Dienst beschäftigt im öffentlichen Dienst der Zentralregierung 26% und im kommunalen Sektor 22% und ist daher mit Abstand der größte und volkswirtschaftlich bedeutendste Arbeitgeber des Landes.

Als Folge der weltweiten Finanzkrise 2008/2009 brach der Diamantenexport kurzfristig dramatisch zusammen. In den darauf folgenden Jahren erholte sich das Wirtschaftswachstum: im Jahr 2010 auf beachtliche 8,6 % und 2011 auf 6,1 %. Im Jahr 2012 konnte eine etwas verminderte Wachstumsrate von 4,3 % erwirtschaftet werden. Auch in den anderen Sektoren entwickelte sich die Wirtschaft stabil. In 2013 erhöhte sich die Wachstumsrate auf stattliche 5,8 % und 2014 wurden Wachstumsraten von 5,2 % ermittelt. Der Preisrutsch beim Ölpreis und bei den Rohstoff- und Diamantenpreisen seit 2015 hat dazu geführt, dass das Wachstum im 1. Halbjahr 2016 auf knapp über 2 Prozent zurückgegangen ist. Entsprechend des weltweiten Verfalls der Bankzinsen hat sich die Inflationsrate in Botswana auf erstaunliche 3 % in 2016 abgesenkt. Die deutsche Botschaft in Botswana vermerkt, "zurückgehende Rohstofferlöse und SACU-Zolleinnahmen werden im Haushaltsjahr 2016/2017 trotz Sparmaßnahmen voraussichtlich ein Defizit von 3,8 Prozent des BIP verursachen".

Botswana plant seine politische und wirtschaftliche Entwicklung in Zeiträumen von fünf Jahren und legt diese in "National Development Plans" fest. Die Erwartungen des "National Development Plans 2017" (NDP 11), der mit dem Haushaltsjahr 1.April 2017 angelaufen ist, hatte die Folgen des internationalen Preisrutsches, insbesondere bei den Diamanten noch nicht in vollem Ausmaß berücksichtigen können und rechnet nicht mit einer lang andauernden negativen Entwicklung staatlicher Einnahmen und der Leistungsbilanz 2015/2016.

Ein erstmaliger Streik wesentlicher Teile des öffentlichen Dienstes im Jahr 2011, der über mehrere Wochen andauerte, hat sich besonders im Bildungs- und Gesundheitswesen bemerkbar gemacht. Dieser Streik folgte der Forderung der Streikenden nach einer stark überhöhten Gehaltserhöhung von 16 %. Nach drei Monaten brachen die Streikressourcen der Gewerkschaften zusammen und sie mussten sich mit einer von der Regierung angebotenen 3 %-igen Gehaltserhöhung zufrieden geben. Dieser Arbeitskampf ließ deutlich werden, wie unerfahren Gewerkschaften und Beschäftigte eine gerechte Verteilung des Volkseinkommens betreiben. Auch in anderen Bereichen gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen, vor allem der Jugend- und Akademikerarbeitslosigkeit, sah sich die Regierung mit unrealistischen Forderungen konfrontiert. Nachdem die Parlamentswahlen im Oktober 2014 ein eindeutiges Votum für eine 2. Amtszeit des Präsidenten Lt. General Seretse Khama Ian Khama erbracht hat, und die Opposition mehr als nur einen Achtungserfolg erzielen konnte, scheinen sich die politischen Spannungen gemildert zu haben. Auch der  Beschäftigungsrückgang seit 2016 und und die Schließung des Kupfer- und Nickelbergbaus (BCL) in Selebi Phikwe hat nicht zu ernsthaften gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen geführt.

Seit Jahrzehnten schon stellt die Diversifizierung der Wirtschaft angesichts der Abhängigkeit von der Diamantenproduktion die entscheidende Herausforderung an die botswanische Wirtschaftspolitik dar. Ernsthafte und vielversprechende Investitionen in Bereichen der Textil- und Montageindustrie von Kraftfahrzeugen scheiterten nach fünf Jahren, nachdem der Wegfall staatlicher Förderung, hohe Transportkosten sowie die preiswerten chinesischen Konkurrenzprodukte diese Industrien zusammenbrechen ließen. Die Binnenlage Botswanas, die schleppend verlaufende Privatisierung staatlicher und halbstaatlicher Unternehmen und die relativ hohen Arbeitskosten, bei geringer Produktivität und Fachkräftemangel, sind Hindernisse einer Diversifikation der Wirtschaft. Neue Mineralienfunde von Kupfer, Silber, Kohle und Gas scheinen eher geeignet, die einseitige Abhängigkeit von der Diamantenindustrie zu mindern.

Anhaltende Energieknappheit könnte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben, da Botswana zur Zeit lediglich ein Viertel des Energiebedarfs aus eigener Produktion decken kann. Zukünftig will Botswana, nach Fertigstellung eines weiteren Kohlekraftwerkes und Förderung und Verstromung seiner reichen Kohlevorkommen, zum Nettoexporteur von Energie werden.

Die zuverlässige Wirtschaftspolitik der botswanischen Regierung, gute Regierungsführung und Wachstumsaussichten haben dazu beigetragen, dass Botswana Wirtschaftskrisen bislang ohne größeren Schaden überstanden hat. Um dringend benötigte ausländische Investitionen anzuziehen, werden in verschiedenen Bereichen (Bildung, Medizin, Transport, Diamanten, Landwirtschaft) sogenannte "Hubs" (Exzellenz-Zentren) errichtet, in denen den Firmen von der Regierung besonders gute Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden sollen.

Die Devisenreserven waren zunächst infolge der Krise gesunken. Mit einer Strategie staatlich gelenkten Wachstums und einer Erhöhung der Staatsverschuldung steuerte die Regierung gegen und hatte damit Erfolg. Die Devisenreserven haben annähernd den Vorkrisenstand erreicht und belaufen sich derzeit auf 61,7 Milliarden botswanische Pula. Die Inflationsrate lag in 2016 bei circa 3 Prozent. Die wirtschaftlichen Ausblicke für 2017 und 2018 werden positiv bewertet. 2017 und 2018 wird eine Inflationsrate von 3,7% trotz Wachstum von 4,5% und dann 4,8% erwartet. Auch das Pro-Kopf-Einkommen soll nach 2017 mit 7674 US-$ in 2018 weiter auf 7952 US-$ steigen.

Außenhandel

Botswanas Außenhandelsstruktur hat sich seit 2009 nicht wesentlich verändert. Laut der Welthandelsorganisation (WTO=World Trade Organisation) beliefen sich im Jahr 2016 die Importe auf 6 120 Mio. US-$, die Exporte jedoch auf 7 365 Mio. US-$ im Jahre. Der größte Teil von 88,1 % (2016), des gesamten Exports ergab sich aus dem Diamantenverkauf einschließlich der Wertekette von Förderung, Sortierung, Schleiferei und Auktionierung.

Die wichtigsten Handelspartner sind Südafrika, China, Namibia, Kanada, Indien, Belgien und eine Anzahl anderer Länder mit geringerem Umfang wie Großbritannien und andere der Europäischen Union. Dabei haben einzelne Länder ziemliche Ungleichgewichte zwischen Import und Export. Am signifikantesten fällt dabei Südafrika auf, mit dem Botswana eine Importquote von 64,6% im Vergleich zur Exportquote von 13,6% aufweist. Diese Zahlen stehen dafür, dass Botswanas Außenhandel mit Südafrika mehr als mit allen anderen Ländern verknüpft ist.

Der internationale Handel bewegt sich in folgenden Branchen:

  • Maschinen und Anlagebau
  • Nahrungsmittelverarbeitung
  • Bauwirtschaft
  • Diamanten
  • Bergbau
  • Energieversorgung
  • Solartechnik
  • Transportinfrastruktur
  • Wasserversorgung
  • Landwirtschaft
  • Tourismus

Für deutsche Unternehmen können sich Geschäftsfelder vor allem in der Bergbauindustrie, in der Energie- und Wasserinfrastruktur ergeben; geplant sind im Bereich Energieversorgung Kraftwerke für Kohle, Gas und Solarenergie. Botswana versucht mit lukrativen Regierungsprogrammen die Diversifizierung der Wirtschaftsaktivitäten zu betreiben, um die Abhängigkeit von der zeitlich limitierten Diamantenproduktion zu vermindern. Um diesen industriellen Produktionsprozess zu fördern, lädt Botswana ausländische Unternehmen zu Beteiligungen und Investitionen ein.

Investitionsklima

Botswana bietet günstige Bedingungen und Verhältnisse für ausländische Investoren:

Das Land hat eine stabile Wirtschaft, die politischen Machtverhältnisse sind demokratisch und verlässlich. Die Wachstumsraten der Wirtschaft liegen seit vier Jahrzehnten unter den höchsten in der Welt. Botswanas Anti-Korruptionsindex von "Transparency International" liegt kontinuierlich auf Rang 1 oder 2 in Afrika. Es hat einen guten Platz auf der Skala des jährlichen Weltbank-Geschäftsindex mit dem 81. Rang bei 190 untersuchten Ländern und liegt damit ganz vorne unter den Sub-Sahara-Länder. 

Die Wirtschaftspolitik hat im letzten Jahrzehnt signifikante Verbesserungen der Investitionsbedingungen geschaffen. Dazu gehört das Botswana Investment- und Handelszentrum BITC, das Auslandsinvestitionen mit Landzuteilung, Fabrikhallen, technischen Versorgungsanschlüssen sowie mit Registrierungen, Erlaubnissen und Lizenzen fördert. Auch das Zentrum für internationale Finanzdienstleistungen IFSC unterstützt Auslandsinvestitionen. Bemerkenswert ist, dass diese Zentren kontinuierlich Unterstützung bieten.

Die Nachteile, mit denen Auslandsinvestitionen zu tun haben, sind lange Transportwege aufgrund der Binnenlage Botswanas, weiterhin Fachkräftemangel, eine deutlich zu verbessernde Arbeits- und Leistungsmoral der Beschäftigten im Unternehmen und in den Büros des öffentlichen Dienstes sowie die während der Sommermonate hohen Tagestemperaturen.

Mit der Erschließung weiteren Abbaus von Mineralien in Botswana wird es vor allem für Großinvestoren und für Investoren der Zulieferungsindustrie interessante Projekte geben. Sie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beurteilt die Investmentbedingungen in Botswana positiv.

Diamantenförderung und Bergbau

Diamanten
Diamanten (Bild von Debswana)

1955 erhielt DE BEERS die Konzession für die Diamantensuche im Ngwato-Land. Die zwanzigjährige Explorationsgeschichte liest sich wie ein Krimi, in dessen Mittelpunkt der Protagonist mit besessener Gewissheit alle Rückschläge hinnimmt und unter lebensbedrohlichen Umständen weiter sucht bis er 1967 - ein Jahr nachdem Botswana die Unabhängigkeit und staatliche Souveränität erlangt hatte - die ersten großen Diamantenvorkommen bei Orapa entdeckt. Das war die Geburtsstunde der Erfolgsgeschichte Botswanas. 1969 wurde die DE BEERS BOTSWANA MINING COMPANY (DEBSWANA) gegründet, um die Diamanten zu fördern. Das Aktienkapital von DE BEERS befindet sich zu 50 % in südafrikanischer Hand. Die Regierung Botswanas besitzt die anderen 50 %. Im Direktorium sitzen Südafrikaner und Batswana zu gleichen Teilen. Orapa gilt als größte Diamantenmine der Welt und bedeckt ein Gelände von 110 ha. Heute betreibt Debswana die Minen Orapa, Jwaneng, Letlhakane und Damtshaa. 2012 wurden ca. 21 Mio. Karat gefördert. Aufgrund der Weltfinanzkrise 2008/2009 wurde die Produktion auf ca 20 Mio. Karat zurückgefahren. Inzwischen hat sie sich erholt und die kurzfristige Staatsverschuldung geheilt. Der Regierung Botswanas ist es gelungen, die Diamantenschleiferei und den Auktionshandel der Diamanten von London nach Gaborone zu verlegen, und auf diese Weise eine weitere Diversifikation der Wirtschaft zu betreiben.

Debswana beliefert über eine Tochterfirma das Kohlekraftwerk Morupule, die Nickel-Mine in Selebi-Phikwe und die Soda-Asche-Fabrik Sua Pan mit Kohle. Ferner ist Debswana in der Immobilien- und Versicherungsbranche, der Förderung von Landwirtschaft und Umweltschutz sowie der Aids-Bekämpfung tätig.

Der Staat Botswana besitzt alle Abbaurechte von Mineralien und vergibt gegebenfalls Genehmigungen für Abbau und Vermarktung von Bodenschätzen. Auch private Explorationsfirmen müssen sich streng an die gesetzlichen Vorgaben der Regierung halten und werden kontrolliert.

Auktionen und Verkauf von Diamanten in Botswana erfolgt unter strikter staatlicher Aufsicht. Einen Schwarzhandel von Rohdiamanten hat der Staat durch ein lückenloses Kontrollnetz mit modernen Überprüfungssystemen, auch Leibesvisitationen und Lügendetektoren an Bergleuten, Besuchern und weiteren Bechäftigten unabhängig von Stellung und Position verhindern können. Botswana hat auch Wert darauf gelegt, nicht in Zusammenhang mit Blutdiamanten gebracht zu werden. Menschenrechtsorganisationen haben in jüngster Zeit darauf hingewiesen, dass in einigen Ländern die Erlöse aus dem Diamantenhandel und -schmuggel der Finanzierung von Waffenkäufen und Bürgerkriegsparteien dienen. Vor allem in Angola und Sierra Leone sei dies der Fall. Botswana engagiert sich dafür, dass der Handel mit diesen "blood gems" nicht zu einem Konsumentenboykott führt.

In Bezug auf korruptionsfreie Nutzung des Bergbaus hat Botswana in Afrika Vorzeigecharakter.

Seit Jahrzehnten schon fördert die Berbauindustrie in Botswana auch Kupfer, Nickel, Kobalt, Gold, Halbedelsteine, Soda-Asche, Salz und Kohle. In Morupole und Mmamabula sollen die größten Kohleflöze Afrikas liegen. Inzwischen gibt es Pläne für eine transnamibische Eisenbahn nach Botswana, die geförderte Kohle zum Überseehafen nach Walvis Bay transportieren soll. Als weiteres Produkt soll Uran erschlossen werden. Daneben gibt es Reserven u.a. von Chrom, Eisenerz, Mangan, Platin-Metallen und Erdgas. Der von Kapital und Know-how, u.a. aus Südafrika, abhängige Bergbau erzielte im Jahr 2012 fast 88 % der Exporterlöse. Diamanten trugen dazu mit 79 %.

Orapa
Debswana-Diamantenmine in Orapa. Die Tagebaugrube hat einen Längsdurchmesser von über 1 km. (Foto: F. Krüger)

Entwicklung und Entwicklungspolitik

Millennium Development Goals und Armutsbekämpfung

Im internationalem Vergleich zeigt Botswana einen kontinuierlichen und respektablen Fortschritt, um die globalen Millenniumsziele zu erreichen. der ehemalige Präsident Seretse Khama Ian Khama berichtete, dass Botswana in verschiedenen Wirtschaftssektoren bald 8 von 12 Zielsetzungen der MDG erreichen würde. 

Trotz rascher wirtschaftlicher Entwicklung klafft in Botswana die Einkommensschere weit auseinander. Immerhin hat sich der Anteil der Menschen in Botswana, die unterhalb der Armutsgrenze leben, von 1993/94 bis 2016 von 47 auf 19,3 Prozent vermindert. Trotzdem zeigt der Welthunger-Index (WHI,2017), dass im Durchschnitt im Zeitraum 2010 bis 2017 21,8 % der Einwohner als unterernährt galten. Die Ernährungssituation mit dem Indexwert von 21,8 wird als "ernst" bewertet. Zuständige Vertreter des öffentlichen Dienstes spielen diese "ernste Lage" mit dem Hinweis herunter, dass die Großfamilien für notleidende Angehörige sorgen und zu diesem Zweck sogar Betreuungsgelder von staatlichen und kommunalen Wohlfahrtsorganisationen erhalten. Wiewohl die Regierung Botswanas seit ihrer Unabhängigkeit beträchtliche Erfolge in der Armutsbekämpfung aufweisen kann, verfolgt sie auch weiterhin bewährte Strategien und neue Initiativen, um den weniger erfolgreichen und glücklichen Bürgern zu helfen. Zu diesem Zweck hat die Regierung Botswanas "Soziale Wohlfahrts- und Entwicklungsprogramme" und weitere soziale Beschäftigungsprogramme implementiert. Auf anderen Gebieten hat Botswana ebenfalls Erfolge auf dem Weg zur Erreichung der Millenniumsziele vorzuweisen, so beträgt der Anteil der mangelernährten Kinder lediglich noch vier Prozent, und 85 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren werden regelmäßig in Kinderkliniken untersucht und behandelt. Landesweit hat fast 100 Prozent der Bevölkerung Zugang zu einer professionellen Gesundheitsversorgung. 2016 besuchten 98 Prozent aller Kinder im Grundschulalter eine Schule. Erfreulich ist auch, dass sowohl in den Primar- als auch in den Sekundarschulen eine Parität von Jungen und Mädchen erreicht wurde. Sorge bereitet weiterhin die hohe Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, vor allem in den ländlichen Gebieten. Nach wie vor vermindert die hohe HIV/AIDS-Verbreitung die Lebenserwartung und löst auch gravierende wirtschaftliche Probleme aus, obgleich aufgrund des "MASA-Progamms" diese Wirkungen schrittweise seit 2002 gemindert werden konnten. Die Mütter-, Säuglings- und Kindersterblichkeitsrate ist in Botswana auch ein Indiz für erfolgreiche HIV/AIDS-Therapie, die seit der Behandlung HIV-positiver Mütter sehr erfolgreich ist.

Inländische Entwicklungsanstrengungen

Cash-for-Work-Programm
Sportplatzbau im Rahmen eines staatlichen Cash-for-Work-Programms zur Einkommenssicherung bei Dürre (Foto: F. Krüger)

Die botswanische Regierung versucht im Rahmen des Programms Vision 2016, nämlich dem Jahr der 50-jährigen Unabhängigkeit, die Ziele ökonomischer und sozialer Prosperität für alle umzusetzen. Diese Ziele für alle sollen durch weiteres Wirtschaftswachstum, durch Diversifikation der industriellen Produktion (siehe oben) und des Dienstleistungssektors, durch Schaffung von Arbeitsplätzen, durch Privatisierung öffentlicher Einrichtungen und halbstaatlicher Betriebe sowie die Entwicklung des Humankapitals erreicht werden. Im "National Development Plan 10" werden die einzelnen Strategien und Umsetzungspläne dazu festgelegt und durch das Instrument des "Mid-term-Review" kontrolliert und gesteuert.

Die Regierung von Botswana pflegt eine konservative Finanzpolitik mit einem Minimum von Auslandsverschuldung und hat inzwischen das Haushaltsdefizit 2012 überwunden. Ihr ist es gelungen die öffentlichen Ausgaben von 46 % in 2010 auf unter 40 % des Bruttosozialprodukts in 2014 zu drücken.

Mit zahlreichen staatlichen Förderprogrammen, v.a. im Rahmen des Dürremanagements und der AIDS-Maßnahmen, wird versucht, die gesetzten Entwicklungsziele zu erreichen. Die Ratingagenturen Moody und S&P haben Botswanas Verschuldung 2014 mit A2 bewertet.

Die Regierung beschäftigt 40 % aller Arbeitskräfte im öffentlichen Dienst. Dazu sind noch 5 % Beschäftigte zu addieren, die in den halbstaatlichen Betrieben arbeiten. In diesem Licht verfügt die öffentliche Lohn- und Gehaltspolitik über erhebliche Wachstumsimpulse.

Die Einnahmen aus der Diamantenproduktion werden 2015/2016 auf ca. 35 % der Staatseinnahmen geschätzt. Sie sind stark von der Vermarktung und den Erlösen des Diamantenverkaufs abhängig und waren vor allem im Krisenjahr 2010 um die Hälfte eingebrochen, konnten sich jedoch wieder erholen. Die staatlichen Einnahmen aus der "Southern African Customs Union SACU" stabilisieren den Haushalt Botswanas.

Auf längere Sicht erhofft sich Botswana eine weitere Stabilisierung der staatlichen Einnahmepolitik durch Exportzunahme von nicht genutzten Bodenschätzen wie Kohle und Kupfer.

Ausländische Entwicklungsimpulse

Internationale Entwicklungszusammenarbeit

Da die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Botswanas inzwischen die Lage eines Staates mit höherem mittlerem Einkommen erreicht hat, konzentrieren sich die ausländischen Entwicklungsimpulse auf die HIV/Aids-Bekämpfung, auf ausgewählte Projekte transnationaler Wasserwirtschaft und Wildparkentwicklung, auf Infrastrukturmaßnahmen transnationaler Transportwege, auf Entwicklung militärischer Anlagen, auf Berufsausbildung und beschäftigungspolitische Maßnahmen und Mineralexplorationen.

Die weitaus größten Geberländer sind mit Abstand die USA, gefolgt von Japan, der Europäischen Union, Global Funds und weitere:

  1. USA
  2. Japan
  3. EU Institutionen
  4. Global Fund
  5. Global Einvironment Facility
  6. Großbritannien
  7. UNICEF
  8. Australien
Geberländer der Entwicklungszusammenarbeit

Internationale Wirtschaftsverbände

Botswana ist Mitglied der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC) mit über 200 Mio. Bewohnern und hat durch das "Cotonou Agreement" auch vergünstigten Zugang zur Europäischen Gemeinschaft. Es ist Mitglied der Zollunion im südlichen Afrika (Southern Africa Customs Union, SACU). Die SACU-USA Verhandlungen werden voraussichtlich auch Zugang zum weltgrößten Markt der USA gewähren. Weitere Handelsabkommen werden mit der Europäischen Freihandelszone EFTA, Indien und China erwartet. Botswana ist auch Mitglied der Welthandelsorganisation WTO. Diese Handelsvereinbarungen werden die Marktaussichten zukünftiger Investoren in Botswana vergrößern. 

Deutsche Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit

Träger des entwicklungspolitischen Engagement der Bundesrepublik Deutschland in Botswana in den vergangenen 40 Jahren waren neben den Vorgängerorganisationen der GIZ (ehemalige GTZ (Gesellschaft für Technischen Zusammenarbeit) und ehemaliger DED (Deutscher Entwicklungsdienst), das CIM (Centrum für Internationale Entwicklung und Migration) und die FES (Friedrich-Ebert-Stiftung), neben einigen deutschen NGOs. Sie waren vornehmlich in den Bereichen Berufsbildung, staatlicher Transport und Verkehrswesen, Umwelt (Müllentsorgung), Krankenhausdienstleistungen und Aspekten demokratischer Entwicklung tätig.

Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat sich Botswana aufgrund seiner umfangreichen Bodenschätze zu einem Land mittleren Einkommens entwickelt. Folgerichtig wurden die durch Deutschland einseitig finanzierten Maßnahmen und Projekte der Entwicklungshilfe im Bereich der Berufsbildung 2004 beendet. Allerdings vereinbarten beide Partner eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit ausgewählten Projekten der Berufsbildung im sogenannten Drittgeschäft, d.h. dass die botswanische Regierung diese Projekte "ko-finanziert".

Zu dieser bilateralen Entwicklungszusammenarbeit mit Botswana gesellte sich 1985 eine multilaterale Entwicklungskooperation mit den 15 Mitgliedsstaaten der SADC (Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas - Southern African Development Community), deren Hauptsitz in der Hauptstadt Botswanas, Gaborone, ist.

Deutschland unterstützt seit 2004 einerseits einige indirekt beschäftigungsrelevante Aspekte der Entwicklung Botswanas wie auch andererseits die SADC Integrationsagenda mit Technischer (TZ) und Finanzieller Zusammenarbeit (FZ) und ist einer der wichtigsten bilateralen Kooperationspartner (ICP) dieser Entwicklungsgemeinschaft. Als Schwerpunkte der deutschen Zusammenarbeit wurden in den Regierungsverhandlungen im Juli 2015 Prioritäten, Gestaltungsspielräume und Laufzeiten der Entwicklungsprojekte vereinbart. Im Auftrage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) diese Kooperation aus.

Unterstützung Botswanas bei der Berufsausbildung / Diversifikation

Nach Beendigung der Entwicklungszusammenarbeit vereinbarten Deutschland und Botswana 2004 vornehmlich im Bereich Berufsbildung und -ausbildung eine weitere Zusammenarbeit mit der botswanischen Regierung als Kofinanzier.

Die meisten der zurzeit 16 Experten (2017) sind in der Berufsbildung des Erziehungsministeriums tätig, unter dem „Department of Technical und Vocational Education and Training (DTVET)“ des Erziehungsministeriums und seinen Berufsschulzentren. Zur Zeit sind Experten in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Maschinenbau
  • Mechatronik
  • Schmuckdesign und –herstellung
  • Beratung in Berufsbildung und –entwicklung
  • Monitoring und Evaluierung

Die Verhandlungen mit der Regierung Botswana in den Jahren 2013/14 waren erfolgreich. Die Laufzeit des neuen Vertrages hat am 1. Januar 2015 begonnen. Sofern dieser Technische Dienst auch auf den Bereich der halbstaatlichen und privaten Industrie ausgedehnt werden kann, könnte sich dann die Zahl der technischen Experten verdoppeln.

Entwicklung der Berufsausbildung in Botswana

Auszubildender an der Bohrmaschine © Foto: Heribert Schmidt
Auszubildender an der Bohrmaschine © Foto: Heribert Schmidt
Kollegium des Selebi-Phikwe Technical College
Kollegium des Selebi-Phikwe Technical College Foto: © Heribert Schmidt
Lehrlinge bei der praktischen Ausbildung
Lehrlinge bei der praktischen Ausbildung, Foto: © Heribert Schmidt
Ausbildung an der Fräsmaschine, Foto: © Heribert Schmidt

Im Gegensatz zu der größten Zahl afrikanischer Staaten haben die Regierungen Botswanas seit der Unabhängigkeit kontinuierlich und systematisch den Aufbau der Berufsbildung betrieben. Sie haben sich von der Einsicht leiten lassen, dass eine systematische handwerkliche Ausbildung den Aufbau eines Mittelstandes und das unternehmerische Potenzial fördert. Zudem dient die Berufsausbildung der politischen Zielsetzung industrieller Diversifizierung und mindert den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und Facharbeitern.

Botswana ist das einzige afrikanische Land, das 2013 einen nationalen Qualifizierungsrahmen (National Qualifications Framework) implementiert hat, der auch Facharbeitern durch berufliche Weiterqualifizierung einen weiterführenden Hochschulabschluss ermöglicht. Die Afrikanische Union (AU) hat 2007 die langfristige Bedeutung eines etablierten nationalen Qualifizierungsrahmens anerkannt und als Strategieziel festgelegt. Bislang hat ansonsten nur Südafrika seit 2010 mit der Implementierung eines solchen Rahmens begonnen. Zuvor war der Träger eines sektoralen Qualifizierungsrahmen in der beruflichen Grundbildung BOTA (Botswana Training Authority), die als halbstaatliche Behörde um die Jahrtausendwende mit Hilfe der GTZ (Vorgängerin der GIZ) aufgebaut wurde. Da die Zuständigkeit von BOTA auch auf Berufsqualifikationen mit Diploma und Universitätsabschlüsse ausgedehnt wurde, entwickelte sich BOTA im Jahre 2013 zur BQA (Botswana Qualifications Authority).

Botswana versucht, sich mit der staatlichen Bildungsbehörde „Department of Technical and Vocational Education and Training“ (DTVET) zu einem regionalen Ausbildungsstandort (TVET Hub) zu entwickeln. Die GIZ ist dabei zur Zeit mit 16 Berufsexperten in kofinanzierten Projektplätzen an der Bildungsprogrammgestaltung und der Ausbildung von Fachkräften beteiligt. Die GIZ-Experten werden entweder bei der ministeriellen Bildungsbehörde in der Hauptstadt Gaborone oder in einem der acht wichtigsten staatlichen Technical Colleges (Oberstufenzentren) landesweit eingesetzt. Diese primären Oberstufenzentren sind Maun Technical College (MTC), Francistown College of Technical and Vocational Education (FCTVE),  Selebi Phikwe Technical College (SPTC), Palapye Technical College (PTC), Oodi College of applied Arts and Technology (ODAAT), Gaborone Technical College (GTC), Botswana College of Engineering and Technology in Gaborone (BCET) and Jwaneng Technical College (JTC). Die ministerielle Behörde "DTVET" hat in den Jahren von 2002 bis 2014 mit der Übernahme und dem Ausbau von 38 über das ganze Land verteilten Brigaden, die als kommunale unabhängige Lehrwerkstätten "training on the job" angeboten haben, begonnen. Inzwischen sind 30 von diesen ehemaligen Brigaden zu qualifizierten Trainingszentren weiterentwickelt worden.

Die GIZ unterstützt praktisch orientierte Fach- und Berufsausbildung, basierend z.T. auf dem erfolgreichen deutschen dualen Berufsausbildungssystem des „National Craft Certificate“ (NCC).

9 der 16 Entwicklungshelfer/Berufsbildungsexperten sind seit Oktober 2015 in einer bestehenden Kooperation mit dem botswanischen Privatsektor, der von der "Chamber of Mines" (Bergbau-Kammer) repräsentiert wird, eingesetzt.

Eines der schwerwiegenden Probleme im Bereich der Berufsbildung ist die geringe Auslastung der Trainingskapazitäten, die schwerfällige curriculare Programmentwicklung von des vorherrschenden Trainingssystems "BTEP" und die verwaltungslastige Arbeitsweise der zuständigen Prüfungsbehörde „Quality Assurance and Assessment Unit" (QAA), die durch zeitferne Prüfungstermine das Tempo der Ausbildung an Technical College Institutes verzögert.

Bedauerlicherweise haben die schottischen Experten, die mit der Implementierung der neuen Ausbildungsprogramme (BTEP) von 1998 bis 2005 beauftragt waren, das duale Ausbildungssystem in Botswana ohne Not vernachlässigt und marginalisiert. Die aktuelle Folge davon ist, dass Botswana mit einer effizienten Reform seiner beruflichen Bildung auf der Stelle tritt und seit Jahren kostspielige Ausbildungsressourcen vergeudet.

Francistown College of Technical and Vocational Education (FCTVE) © Foto: Heribert Schmidt

Entwicklungsexperten im Bereich SADC

Im regionalem Bereich SADC sind zurzeit (2017) 71 Mitarbeiter (39 lokale Assistenzkräfte und 32 deutsche Entwicklungsexperten) beschäftigt. Diese arbeiten an der Umsetzung der folgenden sechs Projekte:

Im Rahmen der globalen Entwicklungszusammenarbeit und dem Aufbau von grenzüberschreitender Infrastruktur werden weitere GIZ-Programme, wie das KAZA Projekt (Zusammenlegung grenzüberschreitender Nationalparks am Kavango und Sambesi) des BMZ/KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und Projekte diverser Experten der internationalen Zusammenarbeit mit dem SADC-Sekretariat umgesetzt.

Das Länderinformationsportal

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Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2018 aktualisiert.

Über den Autor

Heribert Schmidt

Berufsbildungsexperte und Pädagoge; langjährige EZ/TZ Erfahrung als Leiter staatlicher Oberstufenzentren und Technischer Fachhochschulen in Botswana; Ländertrainer für Botswana und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas (SADC) bei der Akademie für internationale Zusammenarbeit (AIZ) in Bad Honnef.

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

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