Zentralmarkt von Fada N'Gourma. © Charles Bakyono
Währung
Franc CFA (XOF)
Wechselkurs
655,957 pro €
Zeitzone
UTC (GMT)
Landesvorwahl (Telefon)
+226
Klima (für Hauptstadt)
tropisch-wechselfeucht

Einreisen

Täglich gibt es Flugverbindungen nach Ouagadougou, dessen Flughafen von Europa aus derzeit von folgenden Fluggesellschaften angeflogen wird: Air Burkina, Air France, Air Algérie, Royal Air Maroc, Turkish Airlines, Brussels Airlines, Ethiopian Airlines.

Natürlich ist die Einreise auch von allen Nachbarländern auf dem Luft- oder Landweg möglich. Voraussetzung ist ein gültiger Reisepass mit Visum und der Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Staatsbürger von CEDAO/ECOWAS-Ländern benötigen kein Visum.

Nähere Informationen über die Einreisebestimmungen erteilt die Informationsseite vom Auswärtigen Amt. Zur Beantragung eines Visums bietet die Botschaft von Burkina Faso in Berlin alle notwendigen Informationen und Formulare zum Herunterladen an.

Ein normales Touristenvisum über 90 Tage mit nur einer Einreise kostet 70,- EURO. Per Post ist ein frankierter Rückumschlag (Porto 3,95 € per Einschreiben DIN A 5) beizulegen. Im Rahmen von Partnerschaften gibt es gesonderte Gruppenvisa. Die Bearbeitungsdauer beläuft sich auf 7 Werktage, mittwochs arbeitet die Botschaft nicht.

Die deutsche Botschaft in Ouagadougou bittet alle deutschen Staatsangehörigen, die nach Burkina Faso reisen, sich in der elektronischen Erfassung für Deutsche im Ausland einzutragen.

Wohnen und Versorgen

Schaufensterpuppen
Immer mehr Modeboutiquen entstehen in den Städten Foto: Jörg Lange

In Ouagadougou gibt es ein breites Angebot an Mietshäusern und Wohnungen. Für die Vermittlung sind zahlreiche Makler vorhanden, von denen alle Botschaften und Entwicklungsdienste mindestens einen an der Hand haben. Die Makler haben weitgehend ihre Reviere nach Stadtvierteln aufgeteilt und nehmen eine halbe bis eine Monatsmiete als Provision. Eine Kaution in Höhe von zwei Monatsmieten an den Vermieter ist üblich. Die Mietpreise für Häuser und Wohnungen sind sehr unterschiedlich (60.000 - 600.000 F CFA/M). Was als "internationaler Standard" vermietet werden soll, hat auch seinen internationalen Preis. Auch in Bobo-Dioulasso und weiteren mittelgroßen Städten ist das Angebot an Mietshäusern gut.  
In Ouagadougou und Bobo-Dioulasso ist die Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern für den täglichen Bedarf gut bis sehr gut. Das Einkaufsangebot reicht von den traditionellen Märkten in den Stadtvierteln bis zu großen, meist von Libanesen oder Syrern betriebenen Supermarktketten, die den europäischen Standards entsprechen, aber auch viel chinesische Billigwaren anbieten. Gekühlt aus Europa importierte Waren sind entsprechend teuer und nicht mit Discountpreisen zu vergleichen. In ländlichen Gegenden ist die Versorgungslage durch Märkte und Läden auf die Grundbedürfnisse der dort ansässigen Bevölkerung ausgerichtet.

In den vergangenen Jahren erschütterten mehrere Lebensmittelskandale die Öffentlichkeit in Burkina Faso. Im Februar 2015 wurden im Warenlager OBOUF fast 1,2 Mio. Fanta- und Cola-Getränkedosen von der Polizei entdeckt, deren Verfallsdatum längst abgelaufen war oder die mit neuem gefälschten Verfallsdatum gekennzeichnet wurden. Sie schienen auf der Achse Tunis-Ouaga verschoben worden zu sein. Die Skandale betrafen auch mit Natronlauge und Zitronensäure vermengtes Speiseöl, abgelaufene und verdorbene Grundnahrungsmitteln in der Universitätsmensa oder in mehreren Fällen verdorbenes gefrorenes Geflügelfleisch aus Togo, dass von den Zollbehörden beschlagnahmt wurde. 

Die Strom- und Wasserversorgung ist in den meisten Städten relativ gut. Die Versorgungssicherheit und -qualität sind jedoch von der Region und der Jahreszeit abhängig. Besonders in der Regenzeit kommt es zu häufigen Stromunterbrechungen. Zurzeit gibt es auch Projekte wie "team9" oder "PRIELIR", die für 176 Dörfer eine lokale autonome Stromversorgung schaffen. Zum Kochen verwendet man gewöhnlich Gas. Mehrere 12-Liter Butan-Gasflaschen sollte man auf Vorrat lagern, da es oft zu Engpässen in der Versorgung kommt. Das liegt auch daran, dass immer mehr Taxis illegal mit Butangas betrieben werden. 
Die Benzinpreise liegen weit höher als in den Küstenländern im Süden. Die Preise werden vom Staat festgelegt und können unter GlobelPetrolPrice erfragt werden. Man muss zurzeit 652 F CFA pro Liter Super, also fast 1,- €/ l bezahlen. Diesel kostet 576 F CFA/ l.

Kulinarisches

Schwein wird ausgenommen
Morgens nach Anlieferung eines Schweines Foto: Jörg Lange
bière et porc au four
Mittags in der daneben liegenden Buvette: Bier, Schweinefleisch, Piment Foto: Jörg Lange

Hirse, Sorgho und Mais sind Basis der traditionellen burkinischen Küche. Aus den Nachbarländern bekannt kommen Wurzelgemüse (Kartoffel, Jams, Süßkartoffel, Maniok), Auberginen, Bohnen, Reis und Kochbananen, außerdem Wildgemüse und Wildpflanzen hinzu.

Die burkinische Küche gilt als einfach, viele Rezepte gibt es nicht. Trotzdem ist die Auswahl an einheimischen Gerichten heute bunt und vielfältig. Nationalgericht ist der Tô (auf Mooré "Saghbo"), ein eher geschmackloser kloßartiger Hirsebrei (oft auch Maisbrei). Er wird von der ländlichen Bevölkerung morgens, mittags und abends verzehrt und das an 7 Tagen in der Woche. Man isst mit der rechten Hand. Geschmack erhält der Tô durch etwa 50 Varianten an Soßen, in die vor dem Verzehr die mit der Hand geformten Klöße getaucht werden. Den Soßen wird durch Baobabblätter oder Okraschoten (Gombo) eine viskose Konsistenz verliehen. In der Soße schwimmen oft Knochen (von Rind, Schaf, Ziege, Huhn) mit Fleischresten und viel Fett sowie Gemüse, Tomaten oder Hibiskusblätter. Verbreitet sind auch Soßen aus Erdnussbutter.
Frittierte Kochbananen als Beilagen heißen "Aloco". "Attiéké" hat Maniok als Basis. Babenda ist eine Art lokales Spinatgericht. 
Gerichte, die außerdem beliebt sind: Riz au gras (Reis mit Tomaten, Zwiebeln und Fleischstücken), Riz sauce, Ragout d´Igname (Ragout über Knollenfrüchte), Spaghetti mit Tomatensoße.
Fleisch (Lamm, Rind, Ziege) und Geflügel ("Poulet" oder "Pintate") sind gekocht in Soße oder gegrillt leicht zu finden. Sie erfordern oft gutes Zahnfleisch. Fleisch, das für den Europäer eher ungewöhnlich oder tabu ist (Hund, Schlange, Affe, Krokodil, Ratte...), wird normalerweise nicht serviert.
Abends bestimmen aus allen Ecken Grillgerüche die Atmosphäre der größeren Städte. Wer es sich leisten kann, setzt sich abends in ein "Maquis" oder eine Buvette am Straßenrand, bestellt SO.B.BRA, Flag oder BRAKINA (Flaschenbiere) und dazu Gegrilltes. Brouchettes (Fleischspieße) sind out. Es bleibt Geflügel (z.B. "poulet télévisé" oder "poulet bicyclette" = hinter Glasscheiben rotierende Grillhähnchen). Ouagadougou wird täglich mit etwa 40.000 lebenden Hühnern beliefert. Der Konsument bezahlt am Abend etwa 2.750 F CFA (mehr als 4,- €) für ein Geflügeltier, das ihm gekocht, gebraten, gegrillt oder trocken in Knoblauch gereicht wird.
Fisch mit Mayonnaisedressing und Zwiebeln erfreut sich derzeit besonderer Beliebtheit. Der Bedarf an Fisch in der 2 Millionen-Metropole Ouagadougou ist inzwischen so hoch, dass die eigenen Gewässer und die der Nachbarländer dafür nicht mehr ausreichen. Fisch wird tiefgefroren kartonweise aus China importiert.
Schweinefleisch wird mehr im Süden gegessen. "PF" bedeutet im Kulinarischen "Porc au Four". Es meint Schweinefleisch mit Haut und Fett aus dem Ofen, das mittels Zahnstocher mit reichlich Piment gegessen wird.
Gibier (Wildfleisch), z.B. Antilopenfleisch, gibt es nur zur Jagdsaison in der Nähe der Nationalparks. 
Wer sich auf diese Geschmäcker nicht einlassen will, sollte in Ouagadougou bleiben, wo es jede Menge Restaurants von internationalem Standard gibt.

Gewürze

In Burkina Faso wird scharf gewürzt. Typische Gewürze sind Piment, Chili und Soumbala (fermentierte Samen des Néré-Baums). Soumbala wird als schwarze Kugel auf den Märkten verkauft und verbreitet den typischen Marktgeruch.

Obst und Süßspeisen

Zu den "Fruits du Faso" (Obstsorten des Landes) zählen u.a. Mangos, Papaya und Goavien. Zitrusfrüchte, Bananen und Ananas kommen aus dem niederschlagsreicheren Süden. In der Trockenzeit werden hervorragende Erdbeeren angebaut. Dégué heißt eine Art von lokalem gezuckertem Joghurt mit Hirsemehl.

Getränke

In Burkina Faso gibt es auch traditionelle Getränke. Das Hirsewasser, "Zoom-Koom", das aus Hirsemehl verzuckert und - wenn vorhanden - mit Ingwer oder Zitronen bereichert wird, dient dem Gast als Begrüßungsgetränk. Der Geschmack ist gut, die biologische Reinheit hängt meist von der Herkunft des Wassers ab.
Für Burkina Faso typische Säfte sind Ingwersaft, Tamarindensaft (jus de tamarin) und Bissap, das aus Hibiskus (Roselle) gewonnen wird.
Das traditionell aus Sorgho hergestellte Bier wird "Dolo" genannt oder in lokaler Sprache "Raam", "Daam" oder im Westen "Niam". Es wird von "dolotières" (Hirsebierfrauen) gebraut. Man schöpft es mit einer "Calebasse" (Kürbisschale) in einem "dolotier" (Strohhangar oder "cabaret") aus einer "Canarie" (großes Tongefäß) und lässt die Calebasse reihum gehen. Anders schmeckt es nicht.
Im Süden ist Palmwein verbreitet. Schwarzgebrannten Schnaps sollte man bei allen Kostproben besser auslassen.

Industriell in Pfandflaschen abgefüllte internationale Softdrinks werden als "sucrerie" bezeichnet.
In Burkina Faso wird viel Flaschenbier getrunken. Die einheimischen Brauereien SO.B.BRA (früher SO.VO.BRA) und BRAKINA (früher BRAVOLTA) können auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie brauen nach bayrischen Rezepten und gehören inzwischen zur Castel-Gruppe. Das ockerfarbene "Flag" ist zum auslaufenden Modell geworden und wird nur noch in kleine Flaschen abgefüllt. Beaufort, Castel, Guinness und oft auch Heineken werden in vielen Gaststätten angeboten.
Kaffee wird als löslicher "Nescafé" und Tee unter dem Markennamen "Lipton" getrunken.
Mineralwasser in Plastikflaschen heißt "Lafi" oder "Jirma".

Hirsebier
Calebasse mit Hirsebier
© Jörg Lange
Soumbala auf dem Markt vo  Leo
Soumbala
© Marco Schmidt (CC BY-SA 2.5) via Wikimedia Commons

Geld

Die burkinische Währung ist der westafrikanische Franc CFA (Communauté Financière d'Afrique), der sich paritätisch zum Euro verhält. Für Geldüberweisungen von einem Girokonto auf ein Bankkonto in Burkina Faso oder umgekehrt ist bei der entsprechenden Bank nachzufragen. Solche Überweisungen – auch Überweisungen innerhalb des Landes - können einige Tage dauern. In Ouagadougou gut vertretene Geldtransferservices sind unter anderem MoneyGram International und Western Union. Hierbei erreichen Onlineüberweisungen bis zu 300,- EURO den Empfänger binnen weniger Minuten. 

Als Kreditkarte wird in Burkina Faso nur die Visa Card akzeptiert. Bei fast allen Banken stehen dafür auch in den Hauptstädten der Regionen Geldautomaten zur Verfügung. Von deutschen Konten können normalerweise 500,- EURO/Monat abgehoben werden. Darüber hinaus sollte Kontakt mit der Bank aufgenommen werden.

VISA-Card
VISA-CARD wird akzeptiert
Foto: Jörg Lange
Geldautomat
Geldautomat in Fada N´Gourma
Foto: Jörg Lange

FCFA kann man in Europa nur schwer tauschen. In Ouagadougou ist dies in Banken möglich. Dort werden auch Travellerschecks gegen Gebühren getauscht. Eine Wechselstube befindet sich am Flughafen und soll bei Flugbewegungen geöffnet haben. Euro kann man auch problemlos in dem Kontor eines Supermarktes oder in größeren Geschäften in FCFA tauschen. Der Kurs 1 : 656 ist konstant.

Banken:

Der Umgang mit den Dienstleistungen der Banken in Burkina Faso erfordert etwas mehr Geduld, als man es aus Europa gewohnt ist.

Inlandreisen, Tourismus

Inlandreisen lassen sich auf Straße und Schiene planen. Zwischen allen Städten Burkina Fasos verkehren private Buslinien. Es gibt mehrere relativ gut organisierte und konkurrierende Busunternehmen: TSR,  TCV, STAFF, Rimbo, SONEF, CSTR, RAKIETA, Raimo, TKF … Die Unternehmen verfügen über ihre eigenen Busbahnhöfe, die je nach Ziel meist am Stadtrand liegen. Vorbestellungen sind oft auch telefonisch möglich. Die Sicherheit der einzelnen Transportunternehmen ist unterschiedlich, hat sich aber in den letzten Jahren stark verbessert. Bei manchen Bussen sind technisch Geschwindigkeitsbegrenzungen eingebaut. Die Tarife unterscheiden sich bei den einzelnen Unternehmen nicht (z.B. Ouaga-Bobo 5.000 FCFA, Ouaga-Fada 4.000 FCFA, Ouaga-Banfora 8.000 FCFA, Ouaga-Dori 5.000 FCFA, Ouaga-Ouahigouya 4.000 FCFA). In klimatisierten Bussen erhöht sich der Preis um etwa 1.000 FCFA.
Neben Reise- bzw. Überlandbussen werden oft Minibusse oder auch sogenannte Buschtaxen eingesetzt. Sie fahren oft erst los, wenn alle Plätze besetzt sind.

Inländische Flugangebote gibt es kaum. Zwischen Bobo-Dioulasso und Ouagadougou bietet Air Burkina Linienflüge an. Beim Aéroclub Ouaga lassen sich Flugzeuge mit Piloten mieten (Tel.  50.33.41.13).

Die SITARAIL betreibt die Bahnverbindung zwischen Ouagadougou, Koudougou und Bobo-Dioulasso, die weiter über Banfora zur Elfenbeinküste und zum Hafen nach Abidjan führt. Eine Fahrt von Ouagadougou nach Abidjan (1.264 km) kann unterhaltsame 36 Stunden dauern. Eine Reise in der 2. Klasse war bisher nur dem belastbaren Abenteurer zu empfehlen. Seit Kurzem gibt es aber keine Klassen mehr. Die Fahrt nach Abidjan kostet 27.000 FCFA.

Am Flughafen vermietet Europcar Autos mit Chauffeur für 30.000-50.000 FCFA/Tag (Tel. 50 48 18 70). Der private Mietauto- und Moped-Markt ist groß.

Es gibt eine Reihe interessanter touristischer Ziele, von denen hier höchstens einige aufgelistet werden können. Im Westen befinden sich die folgenden Sehenswürdigkeiten: die Wasserfälle von Karifigélah, die Bergspitzen von Sindou, die Dômes von Fabédougou, der Ténakourouberg, die Flusspferde von Tengréla, die Falaise von Banfora, die Ruinen von Loropeni (s.  auch vorkoloniale Geschichte) und die Altstadt von Bobo-Dioulasso. Kulturelle Sehenswürdigkeit ist die Senoufo-Kultur westlich von Banfora.
Im Sahel sind vor allem die bunten Wochenmärkte, an denen die unterschiedlichen Volksgruppen zusammen kommen (Markoye und Gorom-Gorom), die Düne am See von Oursi mit den Tuaregsiedlungen und die archäologischen Fundorte mit Felszeichnungen in Markoye und Aribinda einen Besuch wert. In Oursi wurden archäologische Ausgrabungen einer 1.000 Jahre alten Siedlung überdacht und mit einem Museum (Musée OURSI HU-BEERO) der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Geheimtipp für ethnologisch Interessierte ist Pobé Mengao mit einem Besuch beim Kurumba-König und beim Erdpriester (Sawadogo). Hier forschte über 30 Jahre lang die österreichische Ethnologin Annemarie Schweeger-Hefel. Vor 10 Jahren ist mit deutsch-französischer Hilfe ein Museum für historische und archäologische Objekte der Kultur der Nioniose bzw. Kurumba entstanden. 

Eine imposante historisch ethnographische Sammlung hat Maître Pacéré in Manega, etwa 60 km nördlich von Ouagadougou zusammengestellt.

In Laongo bei Ziniaré befindet sich ein moderner Skulpturenpark. Unweit davon entsteht das von Christoph Schlingensief initiierte Operndorf Afrika.

Im Osten können die großen Nationalparks besichtigt werden: der Arly-Nationalpark mit seiner Lodge und der W-Nationalpark an der Grenze zu Benin und Niger mit reicher Fauna (noch etwa 300 Löwen). Die Architektur der Gourounsi und Bissa in der Gegend von Po (Tiébélé, Tiakané, Tangassoko, etc.) bietet eine weitere Sehenswürdigkeit.

Ende September 2016 wurden Preise (MADIGO) für die 10 besten Hotel- Gastronomie- und Vergnügungsbetriebe verteilt.

Seit den Unruhen im Jahr 2011 und der instabilen Situation in Mali ab 2012 ging der Tourismus zurück. Nach dem Terroranschlag vom 15. Januar 2016 erlebte die Tourismusbranche in Ouagadougou weitere verheerende Einbrüche. Das Ministerium arbeitet an einer neuen Strategie, um den Sektor wieder zu beleben.

Sicherheit

Islamistischer Terror

Der dschihadistische Angriff auf das Restaurant "Cappuccino" und das "Hotel Splendid" am 15.01.2016 mit 33 Toten hat dem Ruf Burkina Fasos als sicheres und ruhiges Land endgültig ein Ende bereitet.

Das Auswärtige Amt warnt seit einiger Zeit vor Reisen in den Norden (Gebiet nördlich von Ouahigouya, Djibo, Aribinda und Dori), da es dort zu Entführungen des in der Region verankerten islamistischen Netzwerks „Al-Qaida im Islamischen Maghreb“ (AQMI) oder ihrer Zulieferer kommen könnte. Islamistische Terroristen operieren sehr wahrscheinlich von Norden oder Osten aus im Grenzgebiet zu Mali und Niger. In diesen Ländern ist es bereits mehrfach zu Entführungen von Europäern mit zum Teil tödlichem Ausgang gekommen.
Nach der französischen Intervention in Mali 2013 sollen auch viele Islamisten nach Burkina Faso geflohen sein, was zu Verunsicherungen geführt hat.
Im April 2015 wurde zum ersten Mal die Entführung eines Europäers von burkinischem Boden nach Mali gemeldet. Es handelt sich um den bis heute vermissten 40-jährigen Rumänen Lulian Ghergut, der als Sicherheitsbeauftragter einer Mangan-Mine in Tamboa gearbeitet hatte.
In der Nacht zum 16.01.2016 wurde in Djibo der dort seit langen Jahren tätige australische Arzt Dr. Ken Elliot mit seiner Frau entführt.

Nach zwei - vermutlich dschihadistischen - Angriffen auf Posten der Gendarmerie nahe der Grenze zu Mali am 2. Juli und 9. Oktober 2015 wurde von französischer und deutscher Diplomatie vor Reisen in das Grenzgebiet von Mali gewarnt. Die französische Botschaft erklärte den gesamten Grenzstreifen bis zu 50 km ins Land zur "zone rouge", was unter Burkinern Kritik hervorrief. Im Jahr 2016 kam zu dieser Zone auch noch der gesamte Osten des Landes, da Anfang September 2016 es in dieser Region, etwa 50 km zur Grenze nach Niger entfernt, zu einem Anschlag in Markoy mit zwei Toten und mehreren Verletzten kam, bei dem der Islamische Staat als Drahtzieher genannt wurde. Dabei wurde eine Zollstation überfallen. Am 16. Dezember 2016 kam es erneut zu einem Angriff in Nassoumbou, Provinz Soum, nahe der Stadt Djibo mit 12 Toten. Als Drahtzieher wurde der aus Djibo stammende Hassprediger Malam Ibrahim Dicko bekannt. In der Neujahrsnacht kam es in Djibo erneut zu tödlichen Überfällen. Ein Imam, Konkurrent von Dicko, wurde ermordet. Dort kam es am auch in der ersten Hälfte des Jahres 2017 zu erneuten zum Teil tödlichen Angriffen. Eine Militäreinheit geriet am 20.03.2017 bei Nassoumbou unter Beschuss. Autos und Motorräder dürfen seitdem im Grenzgebiet zwischen 17h00 und 6h00 Uhr nicht mehr fahren. Es beträfe die Provinzen Titabé, Seytenga, Falangoutou und Tin-Akoff.
Ende April 2017 kam es zu einem französischen Luftangriff auf islamistische Stellungen im Grenzgebiet von Burkina Faso und Mali. Ein Mitglied der Terrorgruppe Ansaroul Islam wurde dort am 6. Mai verhaftet. Seit November 2017 kam es erneut zu einem Angriff mit 6 Toten bei Tongomayel/Soum und zu Angriffen auf Schulen und Polizeistationen sowie der Ermordung eines Gesundheitsbeauftragten. 

Präsident Kabore kündigte bereits Ende 2016 den Kauf von Helikoptern sowie von 150 Fahrzeugen zur Bekämpfung des Terrorismus an. Gleichzeitig will der neu eingesetzte Stabschef die Militärpräsenz an den Grenzen verstärken.
Die USA kooperieren mit den burkinischen Institutionen im Bereich der Sicherheit im Sahel und der Transsaharazone. Der Aufbau einer amerikanischen Drohnenbasis im Norden Burkina Fasos ist im Gespräch.
Aktuelle Sicherheitshinweise finden sich auch in dem "Crime and Safety Report 2018" des US Department of State.

Straßenüberfälle

Von Überfällen auf Reisebusse wird seit 2005 immer wieder berichtet, auch wenn diese von Polizeikonvois begleitet wurden. Im Osten und im Südosten kam es zu schweren Überfällen auf den Landstraßen von Fada-Pama-Grenze Benin, Fada-Bogandé, Fada-Kantchari, Kantchari-Diapaga, oft auch am helllichten Tag [Video]. Im Juli 2015 konnte durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit (Togo-Burkina) der Sicherheitskräfte ein Verbrechernetz mit Zentrum in Fada ausgehoben werden. Seitdem ist es etwas ruhiger geworden. Auch der Norden, der Südwesten und die Strecke Bobo-Boromo blieb in der Vergangenheit nicht von Überfällen verschont.

Kriminalität

Ouagadougou und Bobo-Dioulasso sind keine Gangsterstädte, in denen man im Dunkeln nicht das Haus verlassen sollte. Die Kriminalität in den Städten war bislang im Anstieg. Seit dem Volksaufstand vom 30.10.2014, bei dem sich viel angestaute Aggressivität entladen konnte, ist die Atmosphäre friedlicher geworden und die Kriminalität in den Städten leicht zurückgegangen. Einbrüche und Kleinkriminalität (z.B. Handy- und Brieftaschenklau bei Massenveranstaltungen) kommen weiterhin häufig vor. Das Tragen von Taschen und Handtaschen provoziert Raubüberfälle. In der Vergangenheit kam es zu Straßenüberfällen mit Stichwaffengebrauch, denen auch Deutsche zum Opfer fielen. Zum schnellen Ausrauben von Autos (Laptopklau) werden oft Reifenpannen provoziert, die den Fahrer ablenken sollen.

Verkehrssicherheit

Überlandfahrten bei Nacht sind nicht nur wegen drohender Überfälle gefährlich, auch wegen unbeleuchteter Fahrzeuge. Es kommt häufig zu Unfällen, in die Busse und Lastwagen verwickelt sind. Daher ist von Überlandfahrten bei Dunkelheit dringend abzuraten.
Nach Mitteilung der städtischen Polizei von Ouagadougou gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 insgesamt 1.779 Verkehrsunfälle in Ouagadougou – das sind jeden Tag 20 Unfälle –, dabei 2.012 Verletzte (22 pro Tag) und 15 Opfer, die direkt beim Unfall starben. Die Hauptverursacher waren die Zweiräder, die in 1.709 Unfälle (96 %) mit 13 Toten verwickelt waren. Die Zahl der Unfälle nach einer Polizeiaktion im Juni 2016, bei der regelwidrige Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen wurden, ging um 20 % zurück. 202 Autos und über 4.000 Zwei- oder Dreiräder wurden beschlagnahmt. Unerwartete Kontrollen führten auch in der östlichen Provinzhauptstadt Fada N´Gourma am 29.12.2016 zur Beschlagnahmung von mehr als 300 Autos und Zweirädern.

Laserkontrolle
Geschwindigkeitskontrollen an der Ausfahrt von Ouagadougou © Jörg Lange

Polizei

In Burkina Faso gibt es drei Arten von Polizei:

  • Gendarmerie - sie ist im Militär integriert und kontrolliert auch den Verkehr außerhalb der Städte.
  • Police Nationale - sie ist dem Innenministerium unterstellt und im ganzen Land anzutreffen.
  • Police Municipale - sie ist für den Verkehr in den Städten zuständig und außerhalb der Städte nicht anzutreffen.

Die Regierung von Burkina Faso setzte im September 2016 eine neue Einheit ein. Sie soll das Verhalten von Polizei und Gendarmerie beim Einsatz kontrollieren und feststellen, ob sie sich an die Instruktionen ihrer Vorgesetzten halten. Schlechte Praktiken der Polizei, die sich genauso wie die allgegenwärtige Korruption eingeschlichen haben, sollen somit bekämpft und ein besserer Ruf der Polizei in der Bevölkerung wiederhergestellt werden.

Polizeinotruf:   17
Feuerwehr:      18

Gesundheit

Begrüßungstrunk
Schädliche Keime schlummern auch im "Begrüßungstrunk"
© Jörg Lange

Wegen falscher Einschätzung ihres Vorkommens und ihres Krankheitsverlaufes sowie Unkenntnis ihrer richtigen Behandlung ist die Malaria in Burkina Faso für Europäer weiterhin die größte gesundheitliche Gefahr. Es hat sich oft genug herausgestellt, dass auch Hausärzte in Deutschland falsche Vorstellungen von den Gefahren einer Malaria haben. Wer nicht dauerhaft in Malariagebieten lebt, sollte sich bei einer Reise nach Burkina Faso ganzjährig unbedingt mit medikamentöser Malariaprophylaxe schützen. Eine Behandlung mit Medikamenten wird dann gefährlich, wenn man sie zu früh beendet (nach dem ersten Fieberschub fühlt man sich wohl und verzichtet gerne auf die weitere Behandlung).

Im Jahr 2016 hat sich das Denguefieber, das bei kleinen Kindern tödlich verlaufen kann, epidemieartig ausgebreitet. Ärzte und Krankenhäuser sind überfordert, zumal es keine geläufigen Behandlungsmethoden gibt. Die Viruserkrankung wird von Mücken übertragen, auch tagsüber. Die Symptome (Fieber und starke Kopfschmerzen) übertreffen die der Malaria und die Krankheit dauert mindestens 3 Wochen lang. Gegen Denguefieber gibt es keine Prophylaxe außer den Schutz vor Mückenstichen. Im Oktober 2017 hat da Gesundheitsministerium Maßnahmen zur Moskitobekämpfung getroffen.

Weitere Gefahren erwachsen aus Durchfallerkrankungen und der damit verbundenen Dehydrierung. Um Durchfallerkrankungen vorzubeugen gilt die gute Regel: "cook it, peel it or forget it".

In Burkina Faso treten außerdem oft Erkrankungen der Atemwege wie Sinusitis oder Bronchitis auf. Wegen mangelnder Hygiene sind Infektionskrankheiten verbreitet. Am Ende der Trockenzeit (März, April) kommt es in Burkina Faso oft zu einer Meningitisepidemie. 2009 kam es zu einem gehäuften Auftreten von Masern (51.000 Erkrankungen, 300 Tote). Bei längerem Baden in offenen Gewässern droht Bilharziose. AIDS ist verbreitet.
Eine Genfer Kommission bezeichnete im April 2017 17 Tropenkrankheiten, die zum Teil auch in Burkina Faso verbreitet sind, als "vernachlässigte Krankheiten". Forschung und Pharmaindustrie sähen kein wirtschaftliches Interesse in deren Bekämpfung, meinte der burkinische Gesundheitsminister Nicolas Méda. Seiner Meinung nach ließen sich diese Krankheiten schon mit geringen Mitteln ausrotten.
Eine Gelbfieberimpfung ist Pflicht. Empfohlen werden Impfungen u.a. gegen Meningokokken-Meningitis, Hepatitis A + B, Polio, Tetanus. Der reisemedizinische Infoservice Fit for Travel bietet immer wieder aktualisierte Reisehinweise für Burkina Faso mit Informationen über Impfempfehlungen und -vorschriften, Malariagebiete, spezielle Gesundheitsrisiken sowie eine Klimatabelle. Weitere Gesundheitstipps erhält man bei die-reisemedizin.de oder vom Auswärtigen Amt.
Die Gesundheitsversorgung ist - abgesehen von wenigen städtischen Zentren - sehr schlecht.

Bedingt durch den schlechten Straßenzustand, unsichere und überalterte Fahrzeuge sowie zu forschen Fahrstils scheint der Verkehr eine mindestens ebenso große Gefahr für Leben und Gesundheit zu sein wie Krankheiten.

Kommunikation

Die Post

Post
Eingang Post Ouagadougou Foto: Jörg Lange

In der Hauptstadt gibt es in jedem zentral gelegenen Viertel mindestens ein Postamt. Briefmarken erhält man auch in Hotels. In allen größeren Städten befinden sich Postämter. Postsendungen werden nicht von Briefträgern zugestellt, man sendet sie an vom Empfänger gemietete Postfächer.
In ländlichen Gebieten, in denen es kein Postamt gibt, nutzen die meisten Menschen entweder das Postfach der katholischen Mission oder der lokalen Behörde.

Luftpost von Europa nach Burkina Faso oder umgekehrt benötigt etwa 10 Tage. Pakete sind meist länger unterwegs. Aktuelle Informationen, z.B. über Öffnungszeiten, erhält man auf der Webseite des nationalen Postamtes SONAPOST.

Container oder Autos nach Burkina senden

Zur Verschiffung von Containern oder Autos nach Burkina Faso führt kein Weg an einer Spedition in Europa und einem "Transitaire" in Afrika vorbei. Zur Zeit ist der Transithafen Tema/Ghana zu empfehlen. In Lomé wird nach wie vor viel gestohlen.

Die Entsendung eines 60 m³ Containers nach Burkina Faso kostet etwa 6.000,- EURO und dauert um die 2 Monate lang. Gemeinnützige Organisationen können sich dabei von Engagement Global bis zu 75 % bezuschussen lassen (Transportkostenzuschüsse für Sachspenden in Partnerländer).

Gebrauchte Gegenstände wie Nähmaschinen oder Fahrräder lassen sich aber billiger in TÜV-abgelaufenen Fahrzeugen nach Burkina Faso entsenden. Die Fahrzeuge können evtl. mit Gewinn wieder verkauft werden, der Transport der Gegenstände - wenn der Zoll keine Schwierigkeiten macht - wäre dann umsonst. Türen und Kofferraum sollten gegen Diebstahl zugeschweißt werden.

Die burkinische Botschaft in Berlin erteilt bei Versendung von Hilfsgütern ein "certificat de don" für die Zollbefreiung. In diesem Fall sollten sowohl Fahrzeug als auch Ladung als Geschenk deklariert werden.

Wer im Umkreis von Hamburg oder Antwerpen wohnt, kann sein Auto selber anliefern, sobald die Spedition den Platz auf einem Schiff gebucht hat. Wer weiter im "Hinterland" wohnt, kann kostengünstiger bei der nächsten Car-Shipping-Firma anliefern. Der Transport eines PKW z.B. von Bonn nach Tema/Ghana kostet etwa 700,- EURO, bei einem Transporter oder Minibus über 25 m³ können es 1.500,- EURO sein. Die Überführung von Tema nach Ouagadougou durch den "Transitaire" und die Zollbefreiung kosten noch einmal so viel. Bei jüngeren Modellen wird der Zoll noch viel höher ausfallen. Für die Verschiffung eines vollbeladenen LKW (7 t) von Hamburg nach Tema und die Überführung nach Ouagadougou hat der Verein FATHIMA e.V. etwa 4.000 EURO bezahlt.

Die Spedition stellt nach Ablegen des Schiffes das Konnossement/bill of lading aus, das bei der Abholung im Hafen als Original mit dem Fahrzeugbrief vorliegen muss.

Ein alter Mercedes Diesel wird mit Hilfsgütern von FATHIMA e.V. beladen und für die Reise nach Ouagadougou verschweißt. Das Auto kann noch lange als Taxi in Ouagadougou dienen.   © Jörg Lange

Das Telefonieren

Telefonieren in Burkina Faso

Der größte fast alleinige Festnetzanbieter ist ONATEL.

Im Wesentlichen gibt es drei Anbieter für den Mobilfunk, die unter folgenden Namen geläufig sind:

  • Airtel
  • Telemob
  • Telecel

Airtel deckt so gut wie das ganze Land ab. Telekommunikationsunternehmen und Mobilfunkbetreiber sind: Onatel, TELMOB, Bharti Airtel (Zain, Celtel), Moov (Telecel). Alle Anbieter haben das System 3G installiert.
Das Informatik-, Satelliten- und Elektronikunternehmen Isec bietet Satelliten-aufladbare Telefoneinheiten an. Weitere Informationen über die Netzanbieter sind bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation ARCE erhältlich.

Telefonieren nach Burkina Faso

Zurzeit günstigstes Angebot beim Festnetztelefonat ist das offene Callthrough. Diesbezüglich bietet tarife-fuer-ferngespraeche.de in regelmäßigen Abständen aktualisierte Tarifinformationen unter anderem auch für Burkina Faso. Weitere günstige Angebote in Callthrough und Call by Call sind bei billiger-telefonieren.de zu finden.

Das Internet

Internetzugang
Internetzugang mit SIM-Karte von airtel
Foto: Jörg Lange

Die Zahl der Internet-Cafés oder Cyber-Cafés geht in Ouagadougou wieder zurück, da der individuelle Zugang zum Internet einfacher geworden ist. Über Mobilfunk (Airtel und Telmob) ist Zugang zum Internet möglich. Die Einheiten (zum Telefonieren und für das Internet) kann man sich an jeder Straßenecke laden lassen.
Neben einem an das Festnetz angeschlossenem WIFI-Modem ADSL kann man bei ONATEL-SA ein mobiles Modem für 40.000 FCFA kaufen und konfigurieren lassen. Mit der SIM-Karte hat man dann sein eigenes WLAN zu Hause und unterwegs.
Da die Anbieter manchmal überlastet sind und ausfallen oder nicht überall zu empfangen sind, ist es ratsam, von jedem Anbieter eine geladene SIM-Karte zur Verfügung zu haben.
Eine Geschwindigkeit von 3G+ ist bei allen Anbietern normal.

Tipps, Adressen, Linkkataloge

dt.Botschaft Ouagadougou
Eingang mit Sicherheitsschleuse zur deutschen Botschaft in Ouagadougou Foto: Jörg Lange

Die Deutsche Botschaft in Ouagadougou ist 2014 in das alte Regierungsviertel umgezogen. Sie befindet sich jetzt im militärischen Sperrbezirk der ehemals berüchtigten "Entente", 14 Rue Kafando Romouald, nähe der Universitätskirche "La Rotonde". Telefonisch ist die Botschaft unter 50.30.67.31, 50.30.67.32 oder 50.33.08.42 zu erreichen. Postadresse: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, 01 B.P. 600, Ouagadougou 01, Burkina Faso.
Unweit, entlang dem Boulevard Charles de Gaulle, befinden sich auch das Goethe-Institut (192, rue de l´université), die GIZ und die Residenz des deutschen Botschafters.

Die Deutsch-Burkinische Freundschaftsgesellschaft veröffentlicht regelmäßig Newsletter mit einem Pressespiegel aus burkinischen Medien in deutscher Übersetzung und aktuellen Nachrichten aus Burkina Faso und Berichten zur nichtstaatlichen Kooperation zwischen den Ländern:

Afroport ist ein deutschsprachiges Informationsportal zu Kunst, Kultur und Business aus Afrika für Deutschland, Österreich und Schweiz. 

 

Goethe- Institut
Eingang Goethe-Institut 192, rue de l´université, Ouagadougou
Foto: Jörg Lange

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Juni 2019 aktualisiert.

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

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(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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