Offizieller Name
Volksrepublik China
Fläche
9.596.960 km²
Einwohner
1,382 Mrd.
Bevölkerungswachstum
1,3% (2016, Schätzung)
Regierungssitz
Beijing (Peking)
Amtssprache
Hochchinesisch
Regionalsprachen
Mongolisch, Tibetisch u.a.

Karten

Chinas Provinzen. Karte: TUBS, (CC BY-SA 3.0)

Kartensammlungen zu China findet man unter anderem auf der auf der Weltkarten-Homepage, bei Reliefweb oder bei der University of Texas. Das Projekt openstreetmap stellt mittlerweile viel detailliertes Kartenmaterial über China zur Verfügung. Andere Online-Kartendienste wie Google Maps hinterlegen ihre Karten zudem mit Satellitenbildern. 

Grunddaten

Grundlegende Daten und Informationen zu China bietet das Auswärtige Amt. Eine sehr ausführliche Zusammenstellung geografischer, politischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Daten findet man im CIA Factbook. Offizielle Statistiken auf Englisch stellt das Statistikbüro der VR China bereit. Entwicklungsökonomisches Datenmaterial gibt es bei der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank. Einen weiteren statistischen Landesüberblick findet man auf den Seiten den UN. Wer eher reiserelevante Informationen sucht, wird sicherlich im ausführlichen Online-Reiseführer China-Guide fündig. Schließlich verfügt die Internet-Enzyklopädie Wikipedia über ein China Portal mit zahlreichen Fachartikeln.

Lage und Größe

Der See Nam Co in Tibet (Foto: Julianbce. Lizenz: CC BY-SA 3.0)
Der See Nam Co in Tibet (Foto: Julianbce. Lizenz: CC BY-SA 3.0)

China ist mit einer Fläche von 9.596.960 km² das drittgrößte Land der Erde nach Russland und Kanada. Vom an Sibirien grenzenden Heilongjiang im hohen Norden bis zur tropischen Insel Hainan im äußersten Süden sind es 4.200 km. Von der orientalischen Handelsstadt Kashgar im Westen Xinjiangs bis zur Metropole Shanghai am Unterlauf des Yangzi sind es sogar 4.500 km.

Chinas Landesgrenze ist insgesamt 22.133 km lang. Davon entfallen allein 14.500 km auf die Küstenlinie entlang des Gelben Meeres, des Ostchinesischen Meeres und des Südchinesischen Meeres. Im Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten trennen China große Gebirge von seinen Nachbarn. Im Norden sind Steppen und Wüsten die natürlichen Grenzen, im Nordosten die Flüsse Amur und Ussuri. Entlang der Landgrenzen finden sich die 14 direkten Nachbarländer Chinas (von Südwest nach Nordost): Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea.

Naturraum

Brücke über den Changjiang bei Wushan (Foto: Glabb. Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die chinesische Landschaft ist hauptsächlich durch Berg- und Hügellandschaften geprägt. Hierbei fällt das Land von Westen nach Osten laufend zur Meeresküste ab. Die höchsten Gipfel und Hochebenen finden sich im Südwesten. Der Mount Everest – tibetisch Chomolungma – erhebt sich an der tibetisch-nepalesischen Grenze 8.850 m über den Meeresspiegel. Er ist nicht nur der höchste Punkt Chinas, sondern der ganzen Welt. Nördlich der 8.000er-Gipfel des Himalaya erstreckt sich das gewaltige Tibet-Qinghai-Plateau, das „Dach der Welt“. Diese unwirtliche Gegend ist mit einer Ausdehnung von 2,2 Millionen km² die größte Hochebene der Welt und wird im Norden durch das Kunlungebirge begrenzt.

Schreitet man in westlicher Richtung fort, fällt das Land langsam ab. Durch die ausgedehnten Hügellandschaften des chinesischen Festlands schlängeln sich die beiden großen Flüsse Chinas Richtung Meer. Der Changjiang, der „lange Fluss“, auch als Yangzi bekannt, ist mit 6.300 km Länge das größte Flusssystem Chinas. Weiter nördlich fließt der 5.464 km lange gelbe Fluss, der so heißt, weil er die Sedimente der Lössebenen Nordwestchinas in die Niederungen des Kernlandes trägt und dabei eine gelbliche Farbe annimmt. Beide Flüsse sind über Jahrtausende hinweg die Lebensadern der chinesischen Zivilisation gewesen und dienen der Bewässerung der fruchtbaren Tiefebenen Sichuans und Ostchinas sowie der Binnenschifffahrt. Insgesamt besitzt die VR China neun große Flusssysteme, wobei die fünf nördlichen Flusssysteme 20% und die vier südlichen Flusssysteme, zu denen auch der Yangzi gehört, 80% des erneuerbaren Oberflächenwasservolumens ausmachen (insgesamt 2711,5 km3).

Trotz seines gebirgigen Charakters ist China mit verschiedenen Ebenen und Hochebenen durchsetzt. Abseits der großen Flusssysteme erstrecken sich im Nordwesten Chinas große Wüsten. Ganz im Westen liegt die gewaltige Wüste Taklamakan, die einen Großteil der Provinz Xinjiang umfasst. Nordwestlich in der inneren Mongolei erstreckt sich die Wüste Gobi. In den Provinzen Shaanxi und Shanxi befindet sich das chinesische Lössplateau. Im Gegensatz zu diesen meist kärglichen Landstrichen sind die großen Schwemmebenen an der Küste sowie das Sichuan-Becken im Landesinneren äußerst fruchtbar und seit jeher dicht besiedelt.

Flora und Fauna

China gehört zu den Ländern mit der größten Biodiversität weltweit. In der nördlichen Hemisphäre gibt es kein Land, welches mehr unterschiedlich Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Die vier Hauptökosysteme Chinas sind Grasland, Wald, Ackerland und Wüste, welche insgesamt 82% der Fläche Chinas bedecken. In der VR China findet man mehr als 30.000 Pflanzenarten und über 6.000 verschiedene Wirbeltierarten.

Einige Tierarten, wie der große Panda, der China-Alligator oder der Yangzi-Stör kommen nur in China vor. Weitere für China typische Tierarten sind das chinesische Schuppentier, der Marderhund oder das Moschustier. In den Bergregionen trifft man auf Yaks und die Tibetantilope, in den Steppen der Mongolei auf Kamele und im äußersten Nordosten noch vereinzelt auf sibirische Tiger. 

Chinas Biodiversität ist jedoch durch Bevölkerungswachstum sowie den Industrialisierungs- und Urbanisierungsprozess gefährdet, welche die Lebensräume vieler Arten in China schrumpfen lassen. Dieses hat mitunter drastische Folgen. So gilt der chinesische Flussdelphin mittlerweile als ausgestorben. Weitere Tierarten, wie beispielsweise verschiedene Stumpfnasenaffenarten gelten als stark gefährdet. Die chinesische Nachfrage nach exotischen Tieren bzw. Tierprodukten gefährdet darüber hinaus auch Arten außerhalb Chinas.

Für den Artenschutz ist die staatliche Forstbehörde der VR China zuständig. Daneben gibt es zudem ein weitreichendes zivilgesellschaftliches Engagement von nationalen und internationalen NROs zum Erhalt spezifischer Arten. Das bekannteste Schutzprogramm ist die Kooperation von WWF und chinesischer Regierung zum Erhalt des großen Pandas.

Klima

Lössplateau in der Provinz Shanxi. (Foto: Till Niermann. Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Nicht nur landschaftlich, sondern auch klimatisch ist China ein Land der Gegensätze und umfasst 18 Klimazonen. Im vom Kontinentalklima geprägten Nordwesten und Nordosten Chinas gibt es sehr kalte Winter und heisse Sommer. Der Süden der Volksrepublik ist subtropisch bis tropisch. Vor allem zur Winterzeit zeigen sich die großen Klimaunterschiede. In der Hauptstadt Beijing sinken die Temperaturen bis auf -17 °C, während es in Kunming der Hauptstadt der Provinz Yunnan noch 20 °C warm sein kann. Auch die Niederschlagsmengen sinken stufenweise von Südost, wo durchschnittlich 1.500-2.000 mm pro Jahr fallen, nach Nordwest wo teilweise unter 50 mm Niederschlag gemessen werden. Die großen Anbaugebiete Chinas finden sich daher in der süd-östlichen Hälfte des Landes. 

Vor allem die nordöstlichen Gebiete Chinas leiden verstärkt unter Wassermangel, weshalb Anfang der 2000er Jahre mit einem gigantischen Wassertransferprojekt begonnen wurde. Mittlerweile wird in großem Stil Wasser aus den südlichen Flusssystemen über Kanäle nach Norden bis in die Hauptstadt Beijing geleitet. 

Bodenschätze

Kohlemine in Datong, Shanxi. (Foto: Peter Van den Bossche, Lizenz: CC BY-SA 2.0)

China ist reich an Bodenschätzen, vor allem an Kohle, Erdöl, Erdgas und metallischen Erzen. Die VR China ist der weltgrößte Kohle- und viertgrößter Erdölproduzent. Chinas Kohlereserven sind die drittgrößten der Welt, die Erdölreserven werden auf ca. 24 Mrd. Barrel geschätzt. Die VR China verfügt über 70 % der Vorräte an Seltenen Erden und stellt 90 % der Weltproduktion dieser Rohstoffe.

Die VR China ist der weltweit größte Förderer von natürlichem Graphit, Antimonerz, Tungstenkonzentrat und Zinkerz. Ebenfalls in großen Mengen gefördert werden Eisenerz, Molybdän, Zinnkonzentrat, Bleierz, Quecksilber, Bauxit, Phosphat, Gold und Manganerz. Chinas immenser Rohstoffbedarf hat weitreichende Folgen für Weltwirtschaft und die Umwelt.  

Ökologische Probleme

Stahlindustrie in Liaoning. (Foto: Andreas Habich, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Da der Wirtschaftsaufschwung der letzten 30 Jahre mit einem rasanten Aufbau von Industrie und Infrastruktur einherging, hat China mit starken Umweltproblemen zu kämpfen. So belegt die VR China im Ranking des Environmental Performance Index mit einem Wert von 50,74 nur den 120. Platz.

Gravierendstes Problem ist die durch Chinas Energieverbrauch hervorgerufene Luftverschmutzung. Die Zahlen in diesem Bereich sind verheerend: Im Jahr 2005 überholte die VR China erstmals die USA bei den CO2-Emissionen und erreichte im Jahr 2012 einen Wert von 8,1 Mrd. Tonnen. Anfang 2013 erreichte die Luftverschmutzung in Städten Nordchinas einen Wert, der 40 mal so hoch war wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Obergrenze empfohlen. Eine Studie kam zudem zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2014 38% der chinesischen Bevölkerung gesundheitsschädliche Luft einatmeten. 2015 meldeten 90% Prozent der chinesischen Städte Grenzwertüberschreitungen bei Feinstaub.

2014 wurde von der Regierung ein „Krieg gegen die Luftverschmutzung“ ausgerufen, durch welchen die Senkung der Emissionen pro Einheit des BIP um 33,8% bis zum Jahr 2030 erreicht werden soll. Ein Beispiel für die Bemühungen ist in der Stadt Shenzhen zu besichtigen, in welcher innerhalb von acht Jahren die gesamte Busflotte von mehr als 16.000 Fahrzeugen auf Elektrobetrieb umgestellt wurde.

Dem ambitionierten Ziel steht entgegen, dass nach wie vor 66% der gesamten Energie aus Kohle gewonnen wird. Hinzu kommt die stetig steigende Zahl neuer Privatfahrzeuge. 2016 waren insgesamt 185,7 Mio. Fahrzeuge in Gebrauch, von welchen 25,7 Mio. neu zugelassen wurden. All dieses führt zur Freisetzung von Treibhausgasen, Schwefeldioxidemissionen und hohen Feinstaubwerten. Der massive Ausbau von Kernkraft und alternativen Energien wird mittelfristig nicht zu einem signifikanten Rückgang der Energiegewinnung aus Kohle führen.

Smog über der verbotenen Stadt in Beijing. (Foto: Brian Jeffery Beggerly, Lizenz: CC BY 2.0)

Ein weiteres gravierendes Umweltproblem ist eine starke Gewässerverschmutzung durch die industrielle Produktion und die Einleitung ungeklärter Abwässer. Etwa zwei Drittel der chinesischen Gewässer gelten als verschmutzt. Dieses gilt vor allem für die ohnehin wasserarmen Regionen Nord- und Westchinas. 

Diese Regionen haben außerdem mit dem Problem der Desertifikation zu kämpfen. Überweidung, Überkultivierung und Abholzung machen die Böden für Wind- und Wasserersion anfällig. Seit den 1970er Jahren hat sich so die Wüstenfläche um mehr als 50.000 Quadratkilometer vergrößert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken startete die chinesische Regierung eine großangelegte Wiederaufforstungskampagne in den betroffenen Gebieten, die als „grüne Mauer“ bezeichnet wird. Ziel des bereits in den 1970er Jahren gestarteten Projektes ist es, Wald auf einer Fläche, welche in etwa derjenigen Deutschlands entspricht, aufzuforsten. Zwischen 2010 und 2015 wurden 1,54 Mio. ha Wald neu gepflanzt. Die Vorgehensweise ist jedoch mittlerweile umstritten, da die gepflanzten Wälder in einigen Gebieten zum Absinken des Grundwasserspiegels geführt haben und somit die Desertifikation teilweise verstärken. Da Chinas Waldfläche, die insgesamt 207 Mio. ha und somit 22% der Gesamtfläche des Landes ausmacht, von intensiver forstwirtschaftlicher Nutzung geprägt ist, ist eine signifikante Vergrößerung der gesamten Waldfläche Chinas bisher nicht in Sicht.

Für die Umsetzung der Umweltpolitik in China ist das Umweltministerium zuständig. Seine Aufgabe ist es, die Umweltgesetzgebung zu gestalten. Auf den unteren Verwaltungsebenen betreibt das Umweltministerium Umweltschutzbüros, die sich um die Umsetzung der Umweltgesetze und -vorschriften kümmern. Seit dem 2015 ist in der VR China ein neues Umweltschutzgesetz in Kraft, welches als das bisher fortschrittlichste Gesetz auf dem Gebiet der Umweltpolitik gilt. So kann das Umweltministerium nun Betriebe, die gegen Umweltauflagen verstoßen unter bestimmten Voraussetzungen schließen lassen. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure in die Gestaltung der Umweltpolitik. Das Umweltministerium gibt einen jährlichen Lagebericht über den Stand des chinesischen Umweltschutzes heraus.

Verkehr

Brücke über den Changjiang in Nanjing. (Foto: Jack No1, Lizenz: CC BY 3.0)

Das Verkehrssystem Chinas ist vor allem in den östlichen Küstenregionen gut ausgebaut. Seine Ausmaße sind beeindruckend: Das Straßensystem umfasst 4,7 Mio. km, von denen rund 131.000 km Schnellstraßen sind. Das Eisenbahnnetz ist rund 191.000 km lang und erreicht alle großen Städte Chinas. Gleichzeitig besitzt VR China mit 127.100 km das größte Netz befahrbarer Wasserstraßen weltweit und verfügt über 2.000 See- und mehr als 5.000 Flusshäfen. Neun der 10 größten Containerhäfen der Welt liegen in China und mit über 2.000 seegängigen Schiffen verfügt die VR China über die drittgrößte Handelsflotte der Welt. Chinas Flugzeugflotte besteht aus über 5.000 Flugzeugen, welche mehr als 200 Zivilflughäfen auf chinesischem Boden ansteuern können.

Verkehrspolitisch wurde seit Anfang der 2000er Jahre dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in den unterentwickelten und schwer erreichbaren westlichen Regionen viel Aufmerksamkeit zugemessen. Ein wichtiges Beispiel hierfür ist die Anbindung Tibets an das chinesische Schienennetz: Seit Juli 2006 können Güter- und Personenzüge auf über 1.000 km langen höchsten Bahnstrecke der Welt zwischen Golmud (Qinghai) und Lhasa (Tibet) verkehren. Auch Chinas westlichste Stadt Kashgar wurde an das Schienennetz angeschlossen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren weitere 850 Mrd. Euro in die Straßen und Schienen Westchinas investiert werden

Ein weiterer verkehrspolitischer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes im Osten des Landes, welches bereits 11.028 km lang ist. 2012 wurde die bisher längste Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke der Welt in Betrieb genommen. Sie verbindet die Hauptstadt Beijing mit Guangzhou (Kanton). Die Züge erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h und legen die über 2.298 km Strecke innerhalb von acht Stunden zurück. Eine noch längere Strecke soll künftig Baotou in der inneren Mongolei mit der Inseln Hainan in Südchina verbinden.

Im Jahr 2017 wurde in 30 chinesischen Städten mit dem Neubau städtischer Schienenverkehrssysteme begonnen. 

Nationale Symbole

Bild der Nationalfahne der Volksrepublik China
Nationalfahne der Volksrepublik China. Grafik: Wikicommons/Public Domain

Die Grundfarbe der Flagge der Volksrepublik China ist das kommunistische Rot, das zugleich auch die Farbe der Han-Chinesen ist. Zudem gilt Rot in China als Glücksfarbe. Im linken oberen Eck ist ein großer fünfzackiger gelber Stern, der bogenförmig von vier kleineren Sternen umrahmt wird.

Der große Stern symbolisiert die Führung der kommunistischen Partei, die kleineren Sterne stehen für die vier Klassen: die Arbeiter, die Bauern, die Kleinbürger und die patriotische Kapitalisten (andere Deutungen sprechen von den Arbeitern, den Bauern, den Intellektuellen und der nationalen Bourgeoisie).

Die Zahl fünf hat ausserdem eine traditionelle Bedeutung, man spricht von fünf Herrschern, fünf Farben, fünf Elementen, fünf Tugenden, fünf Sorten und historisch von fünf Teilen Chinas: das eigentliche China, die Mandschurei, die Mongolei, Xinjiang und Tibet.

Bild des Nationalen Wappens der Volksrepublik China
Nationales Wappen der Volksrepublik China. Grafik: Wikicommons/Public Domain

Das Wappen der Volksrepublik China zeigt in seinem Zentrum das Tor des Himmlischen Friedens, das von fünf Sternen erleuchtet wird.

Das Tor des Himmlischen Friedens ist der südliche Zugang zur Verbotenen Stadt in Beijing. Von dessen Balustrade aus hat Mao Zedong am 01. Oktober 1949 die Volksrepublik China ausgerufen.

Umrahmt wird das kreisförmige Wappen von einem Ährenkranz mit einem Zahnrad als unterem Abschluss: Die Ähren symbolisieren die Landwirtschaft und das Zahnrad steht für die Industrie.

Die chinesische Nationalhymne ist seit 1949 der "Marsch der Freiwilligen". 

Das Länderinformationsportal

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Dezember 2018 aktualisiert.

Der Autor

Dr. Tobias Voß ist Chinawissenschaftler und befasst sich schwerpunktmäßig mit der chinesischen Bildungs- und Entwicklungspolitik. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sinologie der Universität Freiburg tätig. Seine Arbeitsgebiete sind politische und ökonomische Ideenlehre der VR China und das chinesische Bildungs- und Wissenschaftswesen. 

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