Der Transport von Schulkindern in ländlichen Regionen erfolgt oft mit dem LKW - Foto: © Stefanie Eißing
Währung
CRC (costa-ricanische Colones)
Wechselkurs
1 € = 726 CRC (11/2020)
Zeitzone
UTC-6
Landesvorwahl (Telefon)
+506
Klima (für Hauptstadt)
tropisch, Regen- und Trockenzeit
Internationaler Flughafen (IATA)
SJO (San José)

Einreise & Aufenthalt

Zu touristischen Zwecken können sich Deutsche bis zu 90 Tage ohne Visa im Land aufhalten. Es genügt ein (noch mindestens 3 Monate lang) gültiger Reisepass. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass mit Lichtbild. Für längere Aufenthalte oder für andere Ziele (Studium, Beruf etc.) muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Nähere Informationen erhalten Sie über die costa-ricanische Botschaft in Berlin und bei der Einwanderungsbehörde in Costa Rica.
Wichtige Reise- und Sicherheitshinweise können Sie über die costa-ricanische Botschaft, das Auswärtige Amt, oder die deutsche Botschaft in Costa Rica beziehen.

Wohnen & Versorgung

Im Zentraltal gibt es eine Menge Wohnungen (z.T. möbliert) und Häuser zu mieten. Da dies aber hauptsächlich von AusländerInnen getan wird, sind die Preise entsprechend hoch, insbesondere in den klimatisch bevorzugten Gegenden von Escazu, Santa Ana und Rohrmoser. Auf Sicherheit (vergitterte Fenster, Wachpersonal, bewachte Anlagen) sollte geachtet werden. Maklerkosten für die Wohnungsvermittlung werden vom Vermieter getragen.

Die Versorgung mit Wasser (gechlort), Strom und Telefon (s.u.) ist in der Regel gut und zuverlässig. Die Netzspannung liegt bei 110 Volt, die Frequenz bei 60 Herz. Steckeradapter (flache Poole) werden benötigt, oft ebenso ein UPS zum Ausgleich von Spannungsschwankungen für empfindliche Geräte.

Biomarkt in San José. Foto © Stefanie Eißing
Biomarkt in San José. Foto © Stefanie Eißing

Die Versorgungslage (mit Lebensmitteln, Haushaltswaren, Bekleidung, Hygieneartikeln, Luxusgütern, etc.) ist insgesamt sehr gut. In den kleinen Geschäften an jeder Ecke bekommt man vieles für den täglichen Bedarf, Wochenmärkte sind in allen Stadtteilen üblich und auch die Dichte von Supermärkten mit einer großen Auswahl ist hoch. Am Rande der Städte entstehen immer mehr Einkaufszentren, die neben großen Supermärkten und vielen kleinen Boutiquen und Luxusgeschäften auch meist ein großes Kino beherbergen. Es gibt inzwischen verschiedene Biomärkte, wie beispielsweise die Feria Verde in Aranjuez und Colón oder die Feria Orgánica El Trueque in San José.

Eine virtuelle Kneipentour durch San José bietet folgender Artikel. Die Currywurst für Costa Rica kann man im Hotel Intercontinental in San José genießen. 2013 eröffnete das erste Hard-Rock-Cafe sowie eine weitere Filiale von Starbucks.

Costa Rica hat ein strenges Nicht-Raucher-Gesetz umgesetzt: das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Büros, Hotels, Restaurants, Bars und Diskotheken ist verboten.

Geld & Geldtransfer

Die costa-ricanische Währung ist der Colón. Der Umrechnungskurs liegt bei 726 CRC / 1 € (11/2020). Aktuelle Zahlen zum Umrechnungskurs in US Dollar finden sich immer auch auf der Wirtschaftstitelseite der Tageszeitung La Nación. Landesweit sind Zahlungen auch in Dollar möglich und üblich.

Bezahlungen per Kreditkarte sind sehr weit verbreitet. Ebenso kann an vielen Geldautomaten mit Kreditkarten (vor allem Master und Visa) Bargeld (meist bis zu ca 300 Euro) abgehoben werden. Mit Maestro-Bankkarten kann dies in der Regel nicht mehr geschehen. Neben Kreditkarten ist es auch ratsam, Bargeld (Euro oder Dollar) mitzunehmen.

Konten (auch Dollarkonten) können bei den großen Banken (z.B. Banco Nacional, Banco Central de Costa Rica) eingerichtet werden. Kreditkartenfirmen aus Costa Rica nehmen oft sehr hohe Zinsen. Ebenso bieten verschiedene Geldtransferunternehmen ihre Dienste an.

Reisen, Transport & Verkehr

Costa Rica ist ein beliebtes Urlaubsland und reisen innerhalb des Landes - und auch in die Nachbarländer - ist sehr üblich und auch einfach: es gibt ein sehr gut ausgebautes und kostengünstiges Busnetz. Die verschiedenen Verbindungen und Abfahrtsorte (es gibt verschiedene Busbahnhöfe und einzelne Haltestellen) können i.d.R. in den üblichen Reiseführern nachgelesen werden. Online gibt es einen Busfahrplan mit Zeiten und Abfahrtsorten vom costaricanischen Tourismusinstitut. In Städten sind ebenfalls Taxen sehr üblich.   

Wenn man mit dem eigenen Wagen oder einem Leihauto unterwegs ist, sollte man darauf achten, ihn immer auf bewachten Parkplätzen abzustellen. Ein internationaler Führerschein ist bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten nicht notwendig, aber sicherlich hilfreich, um Missverständnisse zu vermeiden. Bei einem Unfall muss auf die Polizei gewartet werden, bevor das Auto bewegt wird.

Die aktuellen Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sollten bei allen Transportwegen und -arten ernst genommen werden.

Wege sind oft nicht so eindeutig in Costa Rica. Foto: © Stefanie Eißing
Wege sind oft nicht so eindeutig in Costa Rica. Foto © Stefanie Eißing

Der Ausbau der Straßen lässt allerdings oft ein schnelles Vorankommen nicht zu: schlecht ausgebaute Strecken, Schlaglöcher und eine zum Teil hohe Verkehrsdichte behindern oft den Verkehr, die Unfallrate ist hoch. Lediglich knapp 12.000km (von gut 44.000km) der Straßen sind asphaltiert, davon ein Großteil in einem schlechten Zustand. Vor allem im Zentraltal ist fast immer mit erheblichem Stau zu rechnen. Hinzu kommen immer wieder Unwetter und Überschwemmungen, die z.T. Erdrutsche und große Straßenschäden nach sich ziehen. Auf unbefestigten Nebenstraßen ist ein Allradantrieb dringend zu empfehlen.

Der internationale Flughafen Juan Santamaría (SJO) befindet sich in Alajuela mitten im Zentraltal, rund 20km nordwestlich der Hauptstadt San José. Er wurde 1958 eröffnet und wird national und international angeflogen. Daneben gibt es einen weiteren internationalen Flughafen im Nordwesten des Landes bei Liberia LIR. Ein weiterer internationaler Flughafen ist im Bau. Weiterhin gibt es zahlreiche private und öffentliche, meist nationale, kleine Flughäfen im Land.

Die Eisenbahn, einst wichtiges Transportmittel, war 1995 ganz stillgelegt. In den letzten Jahren wurde sie wieder entdeckt, sowohl für Bananentransporte an der Karibikküste und für den Vorortverkehr in San José, als auch, seit 2006, wieder als Personenzug von San José nach Caldera an die Pazifikküste bzw. Limon an der Atlantikküste: "El tren a la tica". Ende 2012 unterzeichneten Costa Rica und Spanien eine Absichtserklärung zum Bau eines Intercity-Bahnprojektes.

Orientierung, Wege und Adressenangaben sind manchmal nicht so einfach, wie auch der Artikel 'Del higueroncito de San Pedro hacia ....' deutlich macht. Aber es gibt Initiativen, den Adress-Dschungel zu lichten, ein neues Post-Adress-System soll eingeführt werden. 

Einreisebestimmungen & Adressen

Zu touristischen Zwecken können sich Deutsche bis zu 90 Tage ohne Visa im Land aufhalten. Es genügt ein (noch mindestens 3 Monate lang) gültiger Reisepass. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass mit Lichtbild. Für längere Aufenthalte oder für andere Ziele (Studium, Beruf etc.) muss eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Nähere Informationen erhalten Sie über die costa-ricanische Botschaft in Berlin und bei der Einwanderungsbehörde in Costa Rica.

Wichtige (Reise)Hinweise können Sie über die costa-ricanische Botschaft, das Auswärtige Amt, oder die deutsche Botschaft in Costa Rica beziehen. Hier finden sie auch eine Kontaktlisten u.a. von Ärzten, Anwälten oder Übersetzern.

In San José gibt es eine Deutsche Schule (Kindergarten, Grundschule, Sekundarstufe).  

Allgemeine Links und Überblicke zu Costa Rica:

Eine umfangreiche Linkliste zu vielen Themen und Organisationen bietet Lanic.
Die Reiseartikel 'Ich Tarzan' sowie das Land der Ticos und Tukane geben einen guten Überblick.

Die Zeitverschiebung nach Deutschland beträgt in der Winterzeit sieben und in der Sommerzeit acht Stunden.

Sicherheit im Land

Die Sicherheitssituation im Land ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern relativ gut. Allerdings gibt es auch in Costa Rica eine wachsende Kriminalität und Gewaltbereitschaft. Diebstahl und illegale Schusswaffen stellen ein größer werdendes Problem dar. Angemessenes, vorsichtiges und umsichtiges Verhalten ist hier wie anderswo wichtig. Dies bezieht sich sowohl auf das Verhalten in der Öffentlichkeit (kein großes Geldzählen auf der Straße, nicht mit offener Kamera durch die Gegend ziehen, das Meiden von einigen Gebieten nach Anbruch der Dunkelheit etc.) als auch auf die Sicherung des Wohnbereichs (Vergitterung oder Sicherheitsdienst da z.B. Fenster i.d.R. nicht einbruchsicher sind).

Das Auswärtige Amt gibt aktuelle Sicherheitshinweis heraus, auch für Touristen, die inzwischen vermehrt Opfer von Diebstählen und z.T. bewaffneten Überfällen werden. Die Deutsche Botschaft hat wichtige Informationen zur Hilfe für Deutsche zusammengestellt.

Um das Land noch sicherer zu machen, kündigte der Tourismus-Minister bereits 2011 an, die Anzahl der Mitarbeiter der Touristen-Polizei zu verdoppelt. Unter der landesweit kostenfreien Notrufnummer 911 erreicht man die Touristenpolizei.

Costa Rica sind sowohl mit Vulkanausbrüchen als auch mit Erdbeben zu rechnen. Das vulkanologische und seismologische Observatorium OVISCORI gibt einen Überblick zum Thema und stellt aktuelle Daten zur Verfügung. Die nationale Katastrophenschutz-Kommission gibt zudem Informationen über verhängte Alarmstufen. Die Deutsche Botschaft hat Hinweise zu Vorsorge und Verhalten bei Erdbeben herausgegeben.

Vorsicht ist oft an den Stränden geboten, wo die Strömungen und der hohen Wellengang auch für gute Schwimmer häufig unberechenbar sind.

Der Human Development Report über Costa Rica von 2005 beschäftigt sich mit dem Thema Sicherheit in Städten und Gemeinden. Sebastian Huhn analysiert in seinem Artikel über "The Culture of Fear and Control in Costa Rica" die Kriminalität und im zweiten Teil die costa-ricanischen Diskussionen über die Sicherheitslage vor einem historischen Hintergrund.

Gesund bleiben

Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist insgesamt als gut zu bezeichnen. In den ländlichen Gebieten praktizieren deutlich weniger Mediziner als in den Städten. Das dicht besiedelte Zentraltal - insbesondere San José - besitzt die größte Ärztedichte des Landes. Dort gibt es auch einige gut ausgestattete staatliche Kliniken. Daneben existieren mehrere private Kliniken (z.B. Clinica Biblica, CIMA, Clinica Católica) mit moderner Ausstattung, in denen auch komplizierte Eingriffe vorgenommen werden können. Auf den Seiten von GeoSalud finden Sie viele Informationen zu costa-ricanischen Gesundheitsthemen. Eine Liste deutschsprachiger Ärzte in Costa Rica bietet die deutsche Botschaft in San José an.

Pflichtimpfungen sind bei der Einreise zwar nicht vorgesehen, Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie sind aber auch bei kurzen Aufenthalten sinnvoll. Für Einreisende aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.

Aufgrund der klimatischen und teilweise hygienischen Bedingungen sind Infektionsrisiken erhöht. Während der Regenzeit gilt eine erhöhte Infektionsgefahr für Dengue- und Chikungunya-Fieber sowie mit dem Zika-Virus. Malaria kommt in Einzelfällen vor, eine Prophylaxe ist in der Regel aber nicht notwendig. Reisemedizinische Informationen bietet unter anderem das Tropeninstitut, eine persönliche Beratung mit ihrem Arzt ist vor der Ausreise empfehlenswert.

Ein guter Mückenschutz ist in jedem Fall eine wichtige Vorsorge, ebenso das Achten auf die hygienischen Verhältnisse. Eine Auslandskrankenversicherung ist zu empfehlen.

Telekommunikation, Internet & Digitalisierung

Die Landesvorwahl von Costa Rica lautet +506.

Der Telekommunikationssektor ist inzwischen liberalisiert, auch wenn das staatliche Elektrizitäts- und Telekommunikationsinstitut ICE nach wie vor ein dominanter Anbieter bleibt, insbesondere im Festnetzbereich. Der Markt weist insgesamt ein solides Wachstum in allen Bereichen auf.

Sowohl Festnetz und Internet-Anschlüsse als auch Mobiltelefone (Abdeckung inzwischen über 95%) sind weit verbreitet. Die Anzahl der Anbieter, insbesondere im Mobilfunkbereich, ist hoch (2018 waren es 152). Die drei größten Mobilfunkanbieter sind mit gut 50% Kölbi (zu ICE gehörend), Movistar mit ca. 25% (zur spanischen Telefónica gehörend) und mit rund 20% Claro (zum mexikanischen América Móvil gehörend).

Die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse ist in den letzten Jahren rasant gestiegen: waren es 2007 erst 34, so waren es 2018 schon 170 Anschlüsse auf 100 Einwohner. Zum Vergleich: in Deutschland waren es 2007 schon 118, aber 2018 "nur" 129. Dreiviertel der Mobiltelefone sind Prepaid-Handys. Gut die Hälfte der Mobilfunkanschlüsse ist mit mobilem Internet ausgestattet.

Die in Costa Rica betriebenen Frequenzbänder sind 2G (GSM 850 & 1800), 3G (UMTS 850, 1800 & 2100) und 4G (LTE 1800 und 2600). Damit entsprechen sie fast denen in Deutschland und sind deutlich besser ausgestattet als die Netze der Nachbarländer – in Nicaragua gibt es kein UMTS und kein LTE, in Panama gibt es hingegen LTE im 700 MHz-Band. Die Breitbandanschlüsse sind die am weitesten entwickelten in Zentralamerika. Bereits 2016 hatten 87% der Mobiltelefone einen Breitbandinternetzugang. Costa Rica stand damit weltweit an 19. Stelle.

In den Zentren und urbanen Gebieten, gibt es deutlich mehr Anbieter und Anschlüsse. Über eine interaktive Karte kann die Netzabdeckung und deren Qualität, der verschiedenen Anbieter und Frequenzen, nachgeschaut werden. Ebenso bietet opensignal eine Analyse der Erfahrungen von Mobilfunknutzern.

Fonatel, ein nationaler Fond für Telekommunikation, wurde eingerichtet um die digitale Lücke, gerade im ländlichen Bereich, zu reduzieren. Hierüber wird in Gegenden ohne Internetanschluss neue Infrastruktur aufgebaut und öffentliche Einrichtungen damit versorgt. So wird der Ausbau vorangetrieben und Privatleute können sich ans Netz anschließen lassen. 

Soziale Medien spielen eine große Rolle: von 78% der Costa RicanerInnen werden sie genutzt. Insgesamt nutzen 83% der Costa RicanerInnen WhatsApp, 77% Facebook und 59% Youtube, gefolgt von Instagram, Snapchat, Twitter, LinkedIn und Tumblr. Die beliebtesten mobilen Messenger-Dienste sind, ebenso wie in Deutschland oder Nicaragua, WhatsApp und Facebook (3,2 Mio Nutzer). Am Desktop rangiert Facebook vor Youtube und Pinterst an erster Stelle.

Einen Fernseher findet man in fast jedem Haushalt. Gut die Hälfte haben einen Vertrag, davon ca 2/3 Kabelfernsehen. Bei den Festnetzanschlüssen, die in den letzten Jahren zurückgegangenen waren, werden nun immer mehr Verträge mit VoIP geschlossen. Die Hälfte aller Haushalte, das sind ca. 17% der Bevölkerung, haben einen festen Internetzugang. Insgesamt, also einschließlich mobilem Internet, liegt die Zahl der Internetnutzer allerdings bei 72% (2017) der Gesamtbevölkerung, 2006 lag sie noch bei 25%.

Die Preise für den Verbraucher sinken, auch durch die immer größer werdende Konkurrenz. Eine prepaid-Handyminute kostet zwischen 5 und 9 Cent, einen günstigen Internetanschluss mit 8Mb gibt es ab 12 Euro, ein ADSL-Anschluss mit 60MBit kostet 60 bis 100 Euro.

Die staatliche Telekommunikations-Regulierungsbehörde SUTEL (Superintendencia de Telecomunicaiones) gibt jährlich detaillierte Berichte mit Indikatoren zur Telekommunikations- & Internetnutzung heraus. Ebenso können Sie sich über BuddeComm über die aktuellen Entwicklungen auf dem Telefon- & Internetmarkt informieren. Die UN Behörde für Informations- und Kommunikationstechnologie ITU bietet ebenfalls detaillierte Daten und Statistiken. In ihrem kondensierten Index IDI, in den 11 Indikatoren aus den Bereichen Zugang, Nutzung und Kompetenzen einfließen, liegt Costa Rica auf Platz 60 (von 176). Beim Network Readiness Index des Weltwirtschaftsforums (der die Bereitschaft der Länder misst, die Chancen der Informations- und Kommunikationstechnologie zu nutzen) liegt Costa Rica 2016 auf Platz 44 von 139.

Beim Thema e-Government und e-Partizipation liegt Costa Rica weltweit im oberen Drittel. Beim E-Government-Development-Index der Vereinten Nationen lag Costa Rica 2018 auf Platz 56 von 193, beim E-Partizipation-Index auf Platz 57.

Einen Überblick über das Thema Sicherheit im Internet gibt die Studie der OAS und IDB, die in Zusammenarbeit mit dem Global Cybersecurity Capacity Centre (GCSCC) der Universität von Oxford erstellt wurde. Darin wird deutlich, dass die meisten Länder in Amerika auf Internetkriminalität nicht gut vorbereitet sind. Das zuständige costa-ricanische Ministerium MICITT ist dabei, eine nationale Strategie zu entwickeln. Das Gesetz 9048 hat 2012 die Internetkriminalität ins Strafrecht verankert, die Umsetzung ist aber vor allem mangels Kapazitäten schwierig. Auch das öffentliche Bewusstsein für das Thema ist eher gering.

Wichtige nationale Feiertage

01.01.: Neujahr
19.03.: Día de San José, dem Patron der Hauptstadt
Osterwoche, von Donnerstag bis Sonntag ist Feiertag (Achtung: am Karfreitag sind selbst Tankstellen geschlossen!)
11.04.: Día de Juan Santamaría, dem costa-ricanischen Nationalhelden
01.05.: Tag der Arbeit
29.06.: Namenstag der Heiligen Sankt Peter und Paul
25.07.: Annexion von Guanacaste
02.08.: Día de la Virgen de los Angeles: die Nationalpatronin wird mit einer Prozession zur Basilika in Cartago geehrt
15.08.: Maria Himmelfahrt
15.09.: Unabhängigkeitstag
12.10.: Día de la Raza, Tag der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus
08.12.: Immaculada Concepción de la Virgen Maria, Tag der unbefleckten Empfängnis
24.12.: Heilig Abend

Bei "time and date" können die jeweils aktuellen Feiertage abgerufen werden.

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Die Beiträge im Länderinformationsportal (LIPortal) wurden bis Dezember 2020 von ausgewiesenen Landesexpertinnen und Landesexperten betreut, um eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern zu geben. Das LIPortal bot damit eine Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb - viele Verweise sind auch weiterhin aktuell.

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im November 2020 aktualisiert.

Autorin

© Stefanie Eißing

Stefanie Eißing

Dipl. Biologin

Freiberuflerin - Consultant für Bildung, Naturschutz & Entwicklung

Langjährige Erfahrungen in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umsetzung der Biodiversitätskonvention und Schutzgebietsmanagement in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Regionaler Schwerpunkt Lateinamerika, darunter mehrere Jahre in Costa Rica. Seit 2002 Landestrainerin für Costa Rica sowie seit 2005 als Redakteurin für das Länderinformationsportal.

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

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Rolf Sackenheim
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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