Hochzeitsgesellschaft, © Dominique Ahiba
Währung
CFA Franc BCEAO (XOF)
Wechselkurs
655, 957 CFA pro € (fester Wechselkurs)
Zeitzone
GMT
Landesvorwahl (Telefon)
+ 225 bzw. 00225
Klima (für Hauptstadt)
Feuchtsavannenklima (Yamoussoukro)

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen

Aktuelle Informationen über die Einreisebestimmungen für die Côte d´Ivoire bietet vor allem das Auswärtige Amt. Für die Einreise benötigt man ein Visum, das man vor der Reise bei der Botschaft der Côte d´Ivoire oder anderen Vertretungen in Deutschland beantragen oder aber - seit neuestem - sich auch am Flughafen in Abidjan ausstellen lassen kann. Dieses muss jedoch auch vorher online beantragt werden. Nähere Informationen, vor allem auch zu kurzfristigen Änderungen in der Visa-Erstellung und den anfallenden Kosten, kann man in der Botschaft der Côte d´Ivoire in Berlin oder der Deutschen Botschaft in Abidjan erfragen.

Wohnen und Versorgung

Wohnen in Abidjan

Abidjan ist eine moderne Metropole und dementsprechend multifunktional ausgerichtet. Der größte urbane Ballungsraum der Elfenbeinküste vereinigt eine Vielzahl von Kulturen, Wirtschaftszweigen, kulturellen Angeboten und administrativen Einrichtungen in sich. Die Atmosphäre Abidjans ist ein Ausdruck westafrikanischer Lebensart und zeigt eindrucksvoll die Dynamik seiner Einwohner. Abidjan hat heute mehr als 4 Millionen Einwohner. Die Stadt selbst zeigt einen starken Gegensatz zwischen reichen und armen Einwohnern und damit die sozialen Strukturen und Probleme einer afrikanischen Großstadt. Auch die Slumbildung hat Abidjan erfasst, da seit Jahrzehnten Ivorer der nördlichen Landesteile und afrikanische Arbeitsmigranten - v.a. junge Leute - in den Ballungsraum strömen.

Die Stadt ist in 10 Gemeinden - manchmal spricht man auch von 13 Gemeinden - unterteilt: Abobo, Adjamé, Anyama, Attécoubé, Bingerville, Cocody, Koumassi, Marcory, Plateau, Port-Bouët, Treichville, Songon und Yopougon. Attécoubé, Yopougon und Abobo sind Viertel bzw. Gemeinden Abidjans, die unter Kriminalität und Gewalt zu leiden haben, während Le Plateau das reichste Viertel Abidjans ist. Hier befinden sich teure Hotels, Versicherungen, Banken, Shopping Center und exklusive Restaurants. Auch Cocody gehört zu den gehobenen Vierteln; hier befindet sich auch die größte Universität des Landes, die Universität Félix Houphouët-Boigny. In Port-Bouet befinden sich der Hafen und der Bahnhof, beide von wirtschaftlicher Bedeutung für das gesamte Land. Europäer, die länger in Abidjan sind und nach einer Unterkunft suchen, bevorzugen Viertel bzw. Kommunen wie Plateau (Zentrum), Cocody, oder Riviera-Palmeraie. Die Mietpreise sind je nach Lage und Größe (Haus, Wohnung) sehr unterschiedlich. Doch insgesamt sind die Preise wohl als relativ vernünftig zu bezeichnen. Ferienwohnungen und Hotels sind jedoch sehr teuer.

Der Verkehr in der City von Abidjan ist durch lange Staus während der Rush-Hour gekennzeichnet. In Abidjan und um Abidjan herum gibt es einige Autobahnen, die in einem guten Zustand sind. In Abidjan gibt es eine Reihe von Taxi-Unternehmen, die sich in sogenannte "woro-woros", "gbakas" und "taxi-compteurs" unterscheiden lassen. Während die "taxi-compteurs" normale Autotaxis mit einem Zähler sind, ist ein "woro-woro" ein Sammeltaxi, in dem fünf bis sechs Passagiere Platz haben und das zu einem reduzierten Preis fährt. Ein "gbaka" ist ein Minibus, der zwischen den Gemeinden Cocody, Youpougon, Attécoubé, Abobo und Akjamé pendelt. Aufgrund seines schlechten Rufes sollen gbakas bald in "grand taxis" umbenannt werden. Es kommt in Abidjan häufig zu Konflikten zwischen den einzelnen Taxi-Unternehmen um Arbeitszeiten und Kunden und zu Streiks. Daneben fahren auch normale Busse. Mangelnde Sauberkeit und wenig Komfort wird bei allen beklagt. 

Geld

Geld der Côte d´Ivoire, © Lassina Coulibaly
Geld der Côte d´Ivoire, © Lassina Coulibaly

Die Landeswährung in der Côte d´Ivoire ist der Franc CFA (Communauté Financière d´Afrique) bzw. XOF (internationaler Code). Er wird von der BCEAO (Banque des Etats de l´Afrique de l´Ouest = Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der CFA wurde früher an den Französischen Franc, heute wird er mit einem festen Wechselkurs an den Euro gekoppelt (1 Euro = 655,957 CFA). Die Abhängigkeit des CFA von der BCEAO bzw. der UEOMA ist immer wieder Kritikpunkt vieler Wirtschaftswissenschaftler, die eine fehlende Nationalwährung als Bremsfaktor der ökonomischen Entwicklung sehen. Der Präsident Ouattara steht dagegen hinter dem CFA und würdigt seine Vorteile.

Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000 CFA im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 250, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA. Es ist gut zu wissen, dass man in der Côte d´Ivoire nie genug Kleingeld dabei haben kann - die meisten großen Scheine können häufig nicht gewechselt werden; auf den Märkten ist es manchmal schwierig, Wechselgeld zu einem Schein von 2.000 CFA (= ca. 3 Euro) zu bekommen. Devisen können in Banken, Hotels und am Flughafen umgetauscht werden, wobei man den besten Wechselkurs in Abidjan erhält. Mit Kreditkarten kann man in größeren Hotels oder Restaurants bezahlen, aber es ist immer besser, Bargeld mitzuführen.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Banken in Abidjan, wobei die meisten sich in Plateau konzentrieren; daher heißt hier die Straße auch "Rue des Banques". Die bekanntesten Banken sind die BICICI (Banque Internationale pour le Commerce et l´Industrie de la Côte d´Ivoire), die SGBCI (Société Générale de Banques en Côte d´Ivoire) und die SIB (Société Ivorienne de Banque). Mittlerweile gibt es fast bei allen Banken in Abidjan Geldautomaten, an denen man schnell und unbürokratisch Geld abheben kann. Doch Vorsicht: hier sollte man nicht zu Beginn des Monats Geld abholen (lange Schlangen, leere Automaten) und nicht in der Nacht (Raubüberfälle) sowie sich darauf einstellen, dass die Automaten gar nicht oder nicht einwandfrei funktionieren (Karte weg, Geld da und wieder weg usw.) und der Service oft schlecht ist. 

Einkaufen

In Abidjan ist für den täglichen Bedarf alles zu bekommen, was man sucht. Von luxuriösen Geschäften bis zum einfachen Markt werden alle Dinge angeboten. Günstig und vielfältig sind die lokalen Märkte in den verschiedenen Stadtvierteln bzw. Kommunen von Abidjan: der Adjamé Marché, der Plateau Marché oder der Cocody Marché. Viele Adressen, die die jeweiligen Bedürfnisse befriedigen (Stoffe/Batik, Schmuck, Handwerk, Kunst, Mode/Sport usw.) findet man im Reiseführer "petit futé Côte d´Ivoire" sowie auch interessante und hilfreiche Tipps zu Hotels und Restaurants in und um Abidjan.

Haus in Abidjan, © Patrick Hamidi Fada
Haus in Abidjan, © Patrick Hamidi Fada
Ein Viertel in Abidjan, © Guillaume Mignot, CC BY-NC-ND 2.0
Ein Viertel in Abidjan, © Guillaume Mignot, CC BY-NC-ND 2.0
Im Stadtzentrum von Abidjan, © Lassina Coulibaly
Im Stadtzentrum von Abidjan, © Lassina Coulibaly
Sococé Einkaufszentrum in Abidjan Deux Plateaux, © Abdallahh (CC BY 2.0)
Sococé Einkaufszentrum in Abidjan Deux Plateaux, © Abdallahh (CC BY 2.0)

Kirchen

Die Erzdiözese Abidjan ist eine der vier katholischen Erzdiözesen der Côte d´Ivoire. Die Kathedrale Saint-Paul du Plateau ist der Sitz der Erzdiözese Abidjan und ein beliebtes Touristenziel. Sie wurde 1980 auf Geheiß des damaligen Präsidenten Houphouët-Boigny gebaut und 2008 renoviert. Die "Eglise Vase d´Honneur" in Abidjan ist eine evangelische Kirche und sehr aktiv, in Port Bouët findet man die Adventisten. Der Sitz der Pfingstkirche ("pentecôte") ist in Adjamé. In Abidjan und seinen Kommunen findet man einige große Moscheen, wie beispielsweise die Moschee von Cocody, die Moschee von Treichville und die Moschee Plateau im Zentrum.

Die Kathedrale Saint Paul d´Abidjan Plateau, © Zenman, CC BY-SA 3.0
Die Kathedrale Saint Paul d´Abidjan Plateau, © Zenman, CC BY-SA 3.0

Krankenhäuser

Es existiert eine Vielzahl von medizinischen Einrichtungen in Abidjan: staatliche und private Krankenhäuser, Polykliniken und private Kliniken. Darunter sind z.B. das Hopital Port-Bouët, die Polyclinique de l´Indenié, die Polyclinique Internationale Saint Anne Marie, die Polyclinque la Madone, die Clinique Medicale Trade Center usw. Dabei sind die Polyclinique de l´Indenié und die Polyclinique Internationale Saint Anne-Marie die wohl besten und renommiertesten. Homepages fehlen jedoch bei den meisten Kliniken.

Schulen

Die Liste von Bildungseinrichtungen und Schulen in Abidjan ist lang. Grundsätzlich kann man zwischen privaten und staatlichen Einrichtungen unterscheiden, was bereits für die Kindergärten bzw. Vorschulen gilt. Der Unterricht findet auf Französisch statt. "Französische Schulen" können sich diejenigen Bildungseinrichtungen nennen, die in ihrem Unterricht der Konvention der AEFE (= Agence pour l´enseignement français à l´étranger) folgen. Im Sekundarschulbereich gibt es die "Collèges" und die "Lycées", während in der höheren Bildung Universitäten, "Ecoles Supérieures", "Instituts techniques" usw. existieren. Beispiele für renommierte Schulen, die außerdem "homologuées" sind, d.h. ihren Unterricht nach der EU-Zulassung gestalten, sind im Grundschulbereich die "Ecole la pépinière des deux Plateaux, "Le Groupe Scolaire Paul Langevin" oder die "Ecole Jules Verne", im Sekundarschulbereich das "Lycée Blaise Pascal" oder das "Lycée Maurice Delafosse". Viele andere Schulen haben sich dem CNED (Centre National d´Enseignement à Distance) angeschlossen. Es gibt in Abidjan eine Reihe von Universitäten und höheren Bildungseinrichtungen, von denen auch einige privat sind. In der Elfenbeinküste gibt es auch eine Reihe von "PASCH-Schulen", Schulen, die der deutschen Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" folgen und an denen auch Deutsch unterrichtet wird. Dazu gehört beispielsweise auch das "Lycée Sainte Marie de Cocody" in Cocody. Der Deutschunterricht hat in der Côte d´Ivoire eine lange Tradition; heute kann Deutsch als Wahlfach an weiterführenden Schulen bereits in der 7. Klasse belegt werden.

Kulinarisches

Die bekannte Biersorte "Flag", © Zanga TouréDie bekannte Biersorte 'Flag'
Die bekannte Biersorte "Flag", © Zanga Touré
Das Bier BOCK, © Guillaume Mignot CC BY-NC-ND 2.0)
Das Bier BOCK, © Guillaume Mignot CC BY-NC-ND 2.0)

Die ivorische Küche zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt aus und ist ein Ausdruck der unterschiedlichen Subkulturen, die in der Côte d´Ivoire nebeneinander existieren. Grob kann unterschieden werden in einfache Gerichte, die überwiegend auf dem Land gegessen werden und zum großen Teil aus den Grundnahrungsmitteln Kassava (Maniok), Kochbananen, Reis, Erdnüssen, Süßkartoffeln oder Hirse bestehen und solchen, die auch stark westliche Einflüsse zeigen.

Sehr beliebte Gerichte sind das Aloko (in Palmöl oder Erdnussöl frittierte Kochbananen, häufig mit einer scharfen Sauce gereicht), das Kedjenou (Huhn mit Gemüse), das Attieké (eine Art Couscous aus Maniok, meist mit Fisch oder Fleisch gegessen und zu kleinen Bällchen geformt, die mit der Hand gegessen werden), das Mafé (Fleisch in Erdnusssauce) und das Foufou, in der Côte d´Ivoire traditionell mit einer Art Fischeintopf gegessen. Häufig wird auch frittierter Maniok (frites d´Igname) als Snack gegessen, als Vorspeise sind die in ganz Afrika verbreiteten Samoussas beliebt. Als Fleisch ist Huhn sehr beliebt, als "poulet-bicyclette" werden Hühner bezeichnet, die den Weg zum Markt am Fahrrad angebunden verbracht haben - diese Hühner scheinen sehr festes Fleisch zu haben. Schweinefleisch wird aufgrund der starken Islamisierung des Landes nur wenig gegessen, Rindfleisch jedoch häufiger. Interessant ist die Verwendung der "cubes Maggi" (konzentriertes Maggi-Gewürz) in fast allen Gerichten in der Côte d´Ivoire. Von Nestlé im Land selbst produziert, ist Maggi sehr populär und wird als Gewürz geschätzt.

Das bekannteste Getränk der Elfenbeinküste ist das Bandji oder auch Bangui, ein Palmwein, daneben trinkt man gern Niamakou (eine Art grüner Tee mit Ingwer, grüner Zitrone und Zuckerrohr), Tchapalo (traditionelles Hirsebier) oder Kotoukou (ivorischer Gin). Das industriell hergestellte Bier der Marke Flag findet man fast überall. Daneben gibt es aber auch viele bekannte internationale Biere (Heineken, Bock). Relativ neu ist die Marke Ivoire. Typisch für die Côte d´Ivoire sind die maquis, kleine Restaurants an der Straße, wo sich die Leute treffen, kommunizieren und vom Alltag abschalten. Überhaupt spielt sich das Leben vieler Ivorer hauptsächlich auf der Straße ab. 

Ausschank von Bandji, © David Ohana
Ausschank von Bandji, © David Ohana
Gegrillter Fisch, © ILRI/Yolande Aki-Assi (CC BY-NC-SA 2.0)
Gegrillter Fisch, © ILRI/Yolande Aki-Assi (CC BY-NC-SA 2.0)
Mittagessen: Kedjenou mit einer Flasche Wein aus Frankreich, © Abobo Lassina
Mittagessen: Kedjenou mit einer Flasche Wein aus Frankreich, © Abobo Lassina
Fischsauce, © Soleymane Konan
Fischsauce, © Soleymane Konan
Zubereitung von Aloko, frittierte Bananen in Erdnussöl, © Annick Scaillet
Zubereitung von Aloko, frittierte Bananen in Erdnussöl, © Annick Scaillet
Essen in der Oberschicht, © Zanga Touré
Essen in der Oberschicht, © Zanga Touré

Reisen im Land

Motorradtaxi in Bouaké, © Issaak Touboui-Kento
Motorradtaxi in Bouaké, © Issaak Touboui-Kento
Unfall in der Nähe von Dimbokro, © Patrick Hamidi Fada
Unfall in der Nähe von Dimbokro, © Patrick Hamidi Fada

Das Straßennetz der Elfenbeinküste ist im Vergleich zu anderen westafrikanischen Staaten gut ausgebaut und bietet auch Autobahnen. Die Hauptachsen sind asphaltiert, bis in den Norden hinein. Der Bau der Autobahn Abidjan - Yamoussoukro gehörte zu den großen Plänen des Altpräsidenten Houphouët-Boigny; die Fertigstellung gelang erst vor kurzem. Es kommt häufig zu schweren Unfällen, im Jahr kommt man auf eine Anzahl von ca. 6000 und bis zu 700 Toten für das ganze Land. Man sollte daher immer vorsichtig bzw. umsichtig fahren. Auf den Landstraßen gilt ein Tempolimit von 100 km/h, innerorts von 60 km/h. Deutsche müssen einen internationalen Führerschein besitzen. Die Promillegrenze bei Alkohol liegt bei 0%. Probleme stellen in der Elfenbeinküste bis heute die zahlreichen - inzwischen illegalen, aber immer noch vorhandenen - Straßensperren mit dem "racket" dar, Geld, das man zur Weiterfahrt entrichten muss. Nicht alle Straßen sind asphaltiert und Pisten sind v.a. im Norden häufig. Man muss sich vergewissern, dass man auf schlechten Pisten nicht sehr schnell fahren kann, auf Wellblechpisten jedoch sollte man nicht zu langsam fahren, sondern kommt mit einem Tempo von ca. 70 km/h am besten voran.

Insgesamt leidet der Transportsektor in der Côte d´Ivoire unter fehlender Kontrolle durch den Staat, Korruption, ungeordneten Verhältnissen, einer Vielzahl von ineffektiv arbeitenden Transportunternehmen und häufig stark degradierten Straßen. Reformen sind hier also dringend notwendig und auch geplant, aber in der Regierung umstritten. Die SONATT (Société Nationale des Transports Terrestres) ist die staatliche Transportgesellschaft der Côte d´Ivoire. Sie ist verantwortlich für Transportdokumente (z.B. die Ausstellung von Führerscheinen), während die DGTTC (Direction Générale des Transports Terrestres et de la Circulation) für die Organisation, Regelung und Verwaltung der Landtransporte zuständig ist. Während Konflikte in der Zusammenarbeit von SONATT und DGTTC inzwischen beigelegt sind, kommt es auch bei der Reform des Transportsektors zwischen den Akteuren und Betroffenen, wie z.B. den Taxifahrern, zu Problemen. 2014 wurde die SONATT von der AGETU (Agence des Transports Urbains) getrennt. Interregional existiert zwischen der Côte d´Ivoire und den Nachbarstaaten ein Transitabkommen (TRIE = Transit Routier Inter-Etats), welches den Transport regelt. 

Reisen durch das Land mit dem Bus sind möglich, aber auch hier gibt es häufig Unfälle. Das bekannteste und größte Transportunternehmen Abidjans und der urbanen Räume ist die SOTRA (Société des Transports Abidjanais), ein staatlich-privates Mischunternehmen. Bereits 1960 gegründet, hat die SOTRA mehrfach modernisiert und bietet aktuell auch "Boot-Busse" (bateaux-bus) zum Übersetzen über die Lagunen in Abidjan und Reisen im Land im Rahmen des Tourismus an. Um den Transport der kontinuierlich wachsenden Anzahl von Pendlern nach Abidjan zu entsprechen, werden 2017 auch private Boot-Unternehmen neben der staatlichen Transportgesellschaft zugelassen. Die im Land zirkulierenden Minibusse, auch "badjan" genannt, sind häufig hoffnungslos überfüllt und daher gefährlich. Auch kommt es immer wieder zu gewaltsamen Überfällen auf die Buslinien.

Die Eisenbahn ist Teil der Bahnstrecke Abidjan-Niger und sehr langsam. Die Strecke Abidjan-Ouagadougou (Burkina Faso, 1300 km) wurde modernisiert. Wenn man sich darauf einstellt langsam voranzukommen, kann die Bahnfahrt sehr reizvoll sein. Auf dem Weg Richtung Norden passiert man die Städte Katiola, Tafiré, Bouaké und Ferkessédougou. Die nationale Eisenbahngesellschaft ist die SITARAIL. Eine städtische Eisenbahnverbindung in Abidjan ist geplant.

Die Fortbewegung im Land ist mit dem Auto sicherlich am besten, auch wenn man hier einige Dinge beachten muss: Man sollte immer volltanken, da längere Straßenabschnitte (z.B. von Abidjan nach Yamoussoukro) oft ohne Tankstellen sind. Es empfiehlt sich außerdem ein Allradantrieb. Bei Fragen nach der Richtung oder der Lage von Lokalitäten sollte man sich bewusst machen, dass Einheimische sehr hilfsbereit sein wollen, aber manchmal unwissentlich falsche Angaben machen.

Ein Bus des Unternehmens SOTRA, © White African (CC BY 2.0)
Ein Bus des Unternehmens SOTRA, © White African (CC BY 2.0)
Autobahn Abidjan-Yamoussoukro, © Zanga Touré
Autobahn Abidjan-Yamoussoukro, © Zanga Touré
Ein Zug von der Transportgesellschaft SITARAIL auf der täglichen Strecke von Burkina Faso nach Abidjan 2006, © J.W.H. an der Waal (CC BY-SA 3.0)
Ein Zug von der Transportgesellschaft SITARAIL auf der täglichen Strecke von Burkina Faso nach Abidjan 2006, © J.W.H. an der Waal (CC BY-SA 3.0)
Taxis in Abidjan, © Guillaume Mignot (CC BY-NC-ND 2.0)
Taxis in Abidjan, © Guillaume Mignot (CC BY-NC-ND 2.0)
Straßenbau in Bouaflé, © Konan Soleymane
Straßenbau in Bouaflé, © Konan Soleymane
Verkauf von Benzin in Flaschen in Korhogo, © Eva Biele
Verkauf von Benzin in Flaschen in Korhogo, © Eva Biele
Männer fahren auf dem Dach eines Busses mit, © Empowering the Poor, CC BY-NC SA 2.0
Männer fahren auf dem Dach eines Busses mit, © Empowering the Poor, CC BY-NC SA 2.0
Bateau Bus in der Lagune Ebrié-Abidjan, © Cyriac Gbogou (CC BY-SA 4.0)
Bateau Bus in der Lagune Ebrié-Abidjan, © Cyriac Gbogou (CC BY-SA 4.0)

Sicher und gesund in der Côte d´Ivoire

Kriminalität und Sicherheitslage

Wie überall ist man auch in der Côte d´Ivoire vor Überfällen, Taschendieben oder anderen Arten von Diebstahl und Verbrechen nicht sicher. Dabei konzentrieren sich Trickdiebereien und Taschendiebstähle auf die größeren Städte, hauptsächlich auf Abidjan. In Vierteln, in denen die Arbeits- und Perspektivlosigkeit v.a. unter Jugendlichen besonders groß ist - wie z.B. in Adjamé oder Abobo - sollte man besonders aufpassen. Hier nehmen die Raubüberfälle seit Anfang 2014 wieder zu. Nachts sollte man nicht zu Fuß unterwegs sein, v.a. nicht in Treichville oder in Adjamé. Leider ist Lynchjustiz auch in der Elfenbeinküste immer noch anzutreffen. Der gesamte Sicherheitsapparat der Côte d´Ivoire ist sich der Gefahr des Terrorismus von außen bewusst.
Neuerdings erhöht sich die Zahl der Internetbetrüger enorm, die unter falschem Namen nichtsahnende "Freunde" im Ausland zu Geldüberweisungen überreden.

Die Grenze zu Liberia ist seit 2012 gefährlich, da bewaffnete Truppen des Landes immer wieder kleinere Überfälle organisieren. Nach 2010 kam es hier zu großen Flüchtlingsströmen, bei denen viele Ivorer nach Liberia flüchteten. Auch heute noch ist im gesamten Westen der Côte d´Ivoire die Sicherheitslage prekär. Angehörige von ethnischen Gruppen, unter ihnen auch Guéré, die als ehemalige Anhänger von Laurent Gbagbo angesehen wurden, gerieten ins Visier von FRCI und Dozo-Angehörigen und waren Opfer von außergerichtlichen Hinrichtungen, Prügelangriffen oder Folter. Es kam immer wieder zu kleineren Übergriffen mit Toten. Dann griff die ivorische Armee ein. Die politischen Spannungen zwischen Ghana und der Côte d´Ivoire 2012 und zwischen Guinea und der Côte d´Ivoire mit zwischenzeitlichen Grenzschließungen scheinen heute beigelegt zu sein. 2014 hat sich die Sicherheitslage stark gebessert, auch wenn es immer noch zu willkürlichen Gewalttaten, sexuellen Übergriffen, Korruption und Überfällen kommt. 2013 und 2014 wurden einige Tausend Ex-Kombattanten entwaffnet und reintegriert, ein wichtiger Schritt zur Befriedung des Landes und zur Versöhnung der Ivorer, auch wenn die sozioökonomische Wiedereingliederung naturgemäß nicht einfach ist. Fahrten in den Westen und in den Norden sollten besonders achtsam unternommen werden.

Die Präsenz von Straßenkontrollen hat in letzter Zeit wieder zugenommen; man sollte hier ruhig bleiben. Nachtfahrten sind zu vermeiden.

Drogenbesitz wird in der Côte d´Ivoire hart bestraft: 5- 20 Jahre Gefängnis drohen Drogenbesitzern bzw. Drogendealern je nach Menge und Art der Drogen. Aber der Handel mit und Konsum von Drogen wie Kokain und anderen härteren Drogen besteht weiterhin, scheint zuzunehmen und bedroht zusammen mit Waffenbesitz und den Rebellenaktivitäten den fragilen Frieden in der Elfenbeinküste.

In der Côte d´Ivoire - ähnlich wie in anderen Staaten Westafrikas - ist eine hohe Zahl von Kleinwaffen im Umlauf. Infolge der politisch-militärischen Krisen mit teilweise anarchieähnlichen Zuständen war es fast schon leichtsinnig, sich nicht mit einer Waffe verteidigen zu können. Doch heute ist das nicht mehr notwendig und viele Organisationen bemühen sich darum, den Waffenbesitz in der Bevölkerung zu reduzieren. Die CEDEAO hat hier eine Konvention ALCP (Armes Légères de l´Afrique de l´Ouest) ratifiziert, die in der Kommission COMNAT-ALCP (Commission nationale de lutte contre la prolifération et la circulation illicites des armes légères et de petit calibre) eingebettet ist. Sie ist für die Zerstörung von Kleinwaffen zuständig. Das "Réseau d'action sur les armes légères en Afrique de l'ouest, section Côte d'Ivoire" (RASALAO-CI) ist für die Côte d´Ivoire verantwortlich. Sie zeigt sich auch 2014 noch besorgt über die Situation und fordert die Regierung zu durchgreifenden Schritten auf. 2017 scheinen Fortschritte bei der Abgabe von Kleinwaffen durch verschiedene Mikroprojekte erzielt zu werden.

Gesundheit

Im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten ist die Gesundheitsversorgung in der Elfenbeinküste besser. Insbesondere Abidjan kann als medizinisches Referenzzentrum Westafrikas gelten. Die privaten Einrichtungen sind dabei besser ausgestattet und leistungsfähiger als die öffentlichen Krankenhäuser. Hier können auch einfache bis mittelschwere Operationen durchgeführt werden. Aber die politischen Krisen haben auch das Gesundheitssystem verschlechtert - geringe Ausstattung, zu wenig Personal, Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten, mangelnde Hygiene usw. sind v.a. in den ländlichen Gebieten häufig anzutreffen.

Die häufigste und schwerwiegendste Krankheit in der Côte d´Ivoire ist nach wie vor die Malaria. Vor allem Kinder trifft die Malaria häufig und verläuft auch oft tödlich. In den nördlichen Regionen der Côte d´Ivoire, wo mehr Armut herrscht und weder Aufklärung bzw. Sensibilisierung der Bevölkerung noch Ausstattung der Familien mit Moskitonetzen befriedigend ist, sterben viele Menschen an dieser Tropenkrankheit. Die Übertragung erfolgt das ganze Jahr über, nur im Norden in der Trockenzeit ist die Gefahr etwas geringer. Erschwerend kommt hinzu, dass der Erreger vielfach gegen das übliche und günstige Chloroquin bereits resistent ist - modernere und teurere Medikamente können sich viele Menschen nicht leisten.

Neben der Malaria sind gastrointestinale Erkrankungen wie Durchfallerkrankungen und Cholera in der Côte d´Ivoire häufig. Auch hier sind besonders die Kinder betroffen. Gefördert werden diese Krankheiten durch Überschwemmungen und unhygienische Zustände sowie unreines Trinkwasser.

In den letzten Jahren (2008, 2009 und 2011) sind mehrere Fälle von Gelbfieber im Gebiet der Côte d´Ivoire aufgetreten. Daher ist ein wirksamer Gelbfieber-Impfschutz wichtig und sogar für die Einreise vorgeschrieben. Noch gefährlicher als Gelbfieber ist das Dengue-Fieber, das auch in der Elfenbeinküste vorkommt.

Hepatitis A, B und C treten in der Côte d´Ivoire häufig auf. Während Hepatitis A durch verunreinigtes Trinkwasser und Nahrungsmittel übertragen wird, erfolgt die Infektion mit dem Hepatitis B Virus ähnlich wie des HIV-Virus. Es sollen in der Côte d´Ivoire mehr als 1,5 Mio Menschen mit Hepatitis infiziert sein, die Infektionsrate liegt bei Hepatitis B bei ca. 11,5 %

Die HIV/AIDS-Rate liegt durchschnittlich aktuell bei ca. 3,2%. Ca. 220.000 Kinder leben mit dem Virus, ca. 400.000 Frauen sind infiziert und genau so viele AIDS-Waisen gibt es. Doppelt so viele Frauen wie Männer sind infiziert. Die Rate ist zwar insgesamt von 4,7% (2006) gefallen, doch noch immer sind zu wenig antivirale Medikamente verfügbar und nicht alle Neugeborenen von infizierten Müttern können mit Medikamenten so behandelt werden, dass sie sich nicht infizieren. Viele Organisationen unterstützen den Kampf gegen AIDS in der Côte d´Ivoire mit unterschiedlichen Projekten und Maßnahmen.

Auch Meningokokken, die eine lebensbedrohliche Gehirnhautentzündung auslösen können, sind in den letzten Jahren immer wieder in der Côte d´Ivoire aufgetreten, v.a in den nördlicheren Regionen zur Trockenzeit. 2007 wurden sechs Todesfälle registriert, 2008 fast 200. Die Krankheit wird über Tröpfcheninfektion übertragen, was sie hochansteckend macht. Durch Vorsorgemaßnahmen ist die Zahl der Krankheitsfälle in den letzten Jahren jedoch zurückgegangen.

Bei Baden in Süßgewässern ist im ganzen Land die Gefahr der Schistosomiasis (Bilharziose) gegeben. Man sollte daher nicht in Seen oder Wasserstellen baden.

Während des Harmattans kämpfen viele Ivorer außerdem mit Atemwegsinfektionen wie Asthma. Die Vermeidung der Einatmung von Staub ist hier die einzige Möglichkeit einer Erkrankung vorzubeugen. Auch die Tuberkulose wird in der Côte d´Ivoire noch immer häufig diagnostiziert. Dabei ist sie häufig eine Begleiterkrankung von immungeschwächten Patienten, also beispielsweise HIV-Infizierten. Wer länger im Land bleibt, sollte sich auch gegen Tollwut impfen lassen. Die Tollwut kommt in der Côte d´Ivoire vor und führt fast immer zum Tod. Und auch die Kinderlähmung (Polio), in Deutschland ausgerottet, ist in der Elfenbeinküste noch vorhanden, wobei auch Wildformen des Virus auftreten können.

Der Impfschutz sollte bei Reisen und Aufenthalten in der Elfenbeinküste lückenlos sein. Auch die Impfungen gegen Diphterie, Tetanus oder Keuchhusten sollten aufgefrischt werden. Hier gilt: sich schützen, denn in der Côte d´Ivoire kann der Zugang zu wirksamen Medikamenten nicht immer und überall gewährleistet werden. Der Schutz gegen Malaria sollte mit einem Arzt abgesprochen werden: Prophylaxe ist bei kurzen Reisen, nicht aber bei langen Aufenthalten, möglich. Die üblichen Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche tragen dazu bei, sich gar nicht erst mit Malaria zu infizieren.

Als Anfang 2014 in Westafrika (Liberia, Guinea, Sierra Leone, Mali) das Ebola-Virus ausgebrochen ist, fürchtete die Côte d´Ivoire ein Übergreifen des gefährlichen Virus auf das eigene Territorium. Es sind aber keine Fälle im Land gemeldet worden.

Beim Arzt, © World Bank Photo Collection, CC BY-NC-ND 2.0
Beim Arzt, © World Bank Photo Collection, CC BY-NC-ND 2.0
Das Universitätskrankenhaus in Cocody/Abidjan, © Zanga Touré
Das Universitätskrankenhaus in Cocody/Abidjan, © Zanga Touré

Telefon und Internet

Die Côte d´Ivoire weist, wie viele andere afrikanische Staaten auch, eine ständig steigende Anzahl von Mobilfunkanschlüssen auf. Fast die Hälfte aller Haushalte verfügt über mindestens ein Handy, anderen Angaben zufolge hat das Land mittlerweile bis zu 20 Millionen Mobilfunkanschlüsse, wobei deren Anzahl 1997 noch sehr gering war. Die Festnetzanschlüsse beziffern sich auf 270.000, und eine rasant wachsende Zahl von Internetnutzern (2016: 5 Millionen, 2000: 38 000!) zeugen davon, dass sich die Elfenbeinküste durch die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie auch wirtschaftlich gut positionieren will. Die südafrikanische MTN (Mobile Telephone Networks) ist das wichtigste und bedeutendste Telekommunikationsunternehmen in Afrika und versorgt große Teile Ost- und Westafrikas mit Internet und Mobilfunk. Für die Elfenbeinküste ist MTN Côte d´Ivoire zuständig. Die französische Telefongesellschaft Orange hält Tochteranteile in der Côte d´Ivoire und bedient auch hier Telefon- und Internetzugänge. Der Empfang ist meist recht gut, nur in den nördlichen Teilen gibt es manchmal - je nach Region - zeitweise keine Verbindung. Viele Informationen rund ums Telefon und Internet liefert die Seite AbidjanTIC. Die Ländervorwahl bei Telefongesprächen in die Elfenbeinküste ist die +225 oder 00225. Beim Fernsehen werden ebenfalls Fortschritte mit neuen Sendern gemacht, private Sender werden zahlreicher. Ungefähr 1,5 Millionen Fernsehgeräte gibt es im Land.

Werbung für Telefon und Internet, © Zanga Touré
Werbung für Telefon und Internet, © Zanga Touré
Telefon Orange, © abdallahh (CC BY 2.0)
Telefon Orange, © abdallahh (CC BY 2.0)

Das Länderinformationsportal

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Juli 2018 aktualisiert.

Die Autorin

Die Autorin Dr. Eva Biele hat in Geographie promoviert und war fast zehn Jahre lang in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und der Hochschullehre in Ost- (Rwanda, Burundi) und Westafrika (Elfenbeinküste, Benin) tätig. Ein intensiver wissenschaftlicher Austausch verbindet sie bis heute mit Dozenten der Universität Cocody in Abidjan und der Université Nationale du Bénin in Cotonou. Sie arbeitet heute für die GIZ, ist aber auch im schulischen Bereich und der Erwachsenenbildung tätig.

Literaturhinweise

Weiterführende Literatur zu den Themen:

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