Savanne im Norden der Côte d´Ivoire, © Eva Biele
Offizieller Name
Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste)
Fläche
322 463 km²
Einwohner
24,2 Mio. (2018)
Bevölkerungswachstum
2,4% pro Jahr (2018)
Regierungssitz
Yamoussoukro
Amtssprache
Französisch
Regionalsprachen
Attié, Agni, Baoulé u.a.

Grundlegendes zur Côte d´Ivoire

Die Lage der Côte d´Ivoire in Afrika, © TUBS (CC BY-SA 3.0)
Die Lage der Côte d´Ivoire in Afrika, © TUBS (CC BY-SA 3.0)

Die Elfenbeinküste ist Teil der Guineaküste und erlangte historische Bedeutung durch den Elfenbeinhandel. Man unterteilte die westafrikanischen Länder früher von West nach Ost in die Pfefferküste (die heutigen Staaten Liberia und Sierra Leone), die Elfenbeinküste, die Goldküste (das heutige Ghana) und die Sklavenküste (die heutigen Staaten Togo, Benin und Nigeria). Die Elfenbeinküste hat ihren Namen beibehalten. Der offizielle internationale Ländername ist Côte d´Ivoire.

Die Côte d´Ivoire ist mit einer Fläche von 322 463 km2 und einer Küstenlinie von etwas mehr als 500 km einer der größeren Staaten an der westafrikanischen Atlantikküste und damit annähernd so groß wie Deutschland. Das Land, das im Süden am Golf von Guinea liegt, grenzt im Osten an Ghana, im Norden an Burkina Faso und Mali und im Westen an Guinea und Liberia und hat im Wesentlichen die Form eines Vierecks.

Wichtige Grunddaten über die Côte d´Ivoire liefert das CIA World Factbook, die BBC, die Seite Nationmaster, die Weltbank, die UN oder die FAO. Im Human Development Index (HDI) des UNDP liegt Côte d´Ivoire auf Rang 170 von 189 Ländern (2018) und damit ähnlich niedrig wie in vielen anderen westafrikanischen Küstenstaaten. 

Übersichtskarten

Übersichtskarte der Côte d´Ivoire, © CIA World Factbook (Public Domain)
Übersichtskarte der Côte d´Ivoire, © CIA World Factbook (Public Domain)

Es existieren eine Vielzahl verschiedener thematischer Karten zur Côte d´Ivoire. Hier eine Auswahl:

Video über die Côte d´Ivoire (Französisch, ca. 15 Minuten)

Naturraum

Topographische Karte der Côte d´Ivoire  © Bourrichon (CC BY-SA 3.0)
Topographische Karte der Côte d´Ivoire © Bourrichon (CC BY-SA 3.0)
Landschaftskarte der Côte d´Ivoire  © Sadalmelik (Public Domain)
Landschaftskarte der Côte d´Ivoire © Sadalmelik (Public Domain)

Landschaftsbild

Geologisch ist das Staatsgebiet der Elfenbeinküste Teil des westafrikanischen kristallinen Kratons oder Kontinentalschildes, der vor mehr als zwei Milliarden Jahren entstanden ist und hauptsächlich aus Quarziten besteht. Die ferralitischen Böden, die sich durch eine lange Verwitterungszeit auszeichnen, zeigen die typischen Merkmale tropischer Böden wie z.B. die durch die klimatisch bedingte Rubifizierung entstandenen ockerfarbenen bis dunklen rostroten Farbtöne und eine nur mittelmäßige landwirtschaftliche Fruchtbarkeit. Das Relief wurde durch die lange tektonische Ruhe stark eingeebnet und zeigt ein Nebeneinander von Ebenen und Hochebenen, wobei im Westen des Landes die Oberguineaschwelle landschaftsbestimmend ist und Höhen von ca. 1000 m ü. NN aufweist. Hier liegt auch der höchste Berg des Landes – der Mont Nimba - mit einer Höhe von 1752 m.

Im Anschluss an die tropischen Regenwälder der littoralen Zone schließt sich die zentrale Hochebene an - etwa 100 km von der Küste landeinwärts - die bis auf 500 m ansteigt und intensiv landwirtschaftlich genutzt wird. Die zentrale Hochebene stellt die größte Agrarregion der Côte d´Ivoire dar. Die Savannenlandschaften im Norden sind weiträumig und werden nur von einigen Inselkuppen durchbrochen. Die Küstenregion ist hydrologisch und morphologisch interessant: Lagunen durchziehen den Meeressaum, wobei größere Lagunenkomplexe wie der Aby-Tendo-Ehy oder der Ebrié nicht nur naturräumlich, sondern auch wirtschaftlich bedeutsam sind. Charakteristisch für die Sumpfgebiete sind Mangrovenwälder und kleine Buchten.

Die vier bedeutendsten Flüsse des Landes sind der Comoé – mit 1160 km der längste Fluss der Côte d´Ivoire -, der Bandama (1050 km), der Sassandra (650 km) und der Cavally (700 km)¸die fast parallel zueinander verlaufen und in den Golf von Guinea münden. Daneben gibt es eine große Anzahl von Neben- und Küstenflüssen, die teilweise eigene Einzugsgebiete aufweisen. Es existieren hauptsächlich in den südlichen Landesteilen einige Sumpfgebiete, doch natürlicherweise keine größeren Seen, sondern nur künstliche Stauseen, die der Stromerzeugung dienen: der Ayaméstausee, der Buyostausee und der Kossoustausee.

Landschaftsprägend ist neben dem geomorphologischen Relief v.a. die Vegetation, die weniger durch den Boden bzw. die Sedimentschichten als vielmehr stark durch die vielfältige klimatische Differenzierung von Süd nach Nord bestimmt wird. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung hat jedoch die potenzielle natürliche Vegetation stark verdrängt und prägt mit großflächigen Kakao- und Palmölplantagen viele Regionen.

Trotz der landwirtschaftlichen Überprägung der Landschaft hat die Côte d´Ivoire atemberaubende Eindrücke für den Touristen zu bieten: von der Küstenlinie im Süden über die Regenwälder im Westen bis zu den trockeneren Savannenregionen im Norden findet man hier eine große Landschaftsvielfalt auf relativ kleinem Raum.

Der Küstenort Assinie, © Julien Kikunda Caisset
Der Küstenort Assinie, © Julien Kikunda Caisset
Der Comoé-Fluss, © Martin Schmidt (CC BY-SA 3.0)
Der Comoé-Fluss, © Martin Schmidt (CC BY-SA 3.0)
Felsen im Norden der Côte d´Ivoire, © Eva Biele
Felsen im Norden der Côte d´Ivoire, © Eva Biele
Wasserfall bei Man, Westen der Côte d´Ivoire, © Eva Biele
Wasserfall bei Man, Westen der Côte d´Ivoire, © Eva Biele
'La Dent de Man' in der Stadt Man im Westen der Elfenbeinküste, © Zenman (CC BY-SA 3.0)
"La Dent de Man" in der Stadt Man im Westen der Elfenbeinküste, © Zenman (CC BY-SA 3.0)

Klima

Klimadiagramm von Abidjan, © Hedwig in Washington CC BY 2.5
Klimadiagramm von Abidjan, © Hedwig in Washington CC BY 2.5

Aufgrund der äquatornahen geographischen Breite der Côte d´Ivoire (4°N bis ca. 10°N) liegt das Land insgesamt in der tropischen Klimazone. Charakteristisch für die Ausprägung des Klimas ist die, wie in den meisten Nachbarstaaten des Landes durch die Entfernung zum Äquator bestimmte, unterschiedliche hygrische Struktur im Jahresverlauf (Wechsel von Regen- und Trockenzeiten). Dabei steuert der Südwestmonsun Westafrikas die Niederschlagsmenge im Küstenbereich durch feuchtwarme Luftmassen und bringt hier fast ganzjährig Regen, während er weiter nördlich für die Regenzeiten im Nordsommer verantwortlich ist. Dabei nehmen die Niederschläge und die Dauer der Regenzeiten umso mehr ab, je größer die Entfernung zum Äquator und damit zum Einfluss des Südwestmonsuns bzw. der Innertropischen Konvergenzzone wird, deren Verschiebung durch den jahreszeitlichen Sonnenstand verursacht wird. In den Trockenzeiten ist der Nord-Ost-Passat durch die stabile Hochdrucklage mit absteigender, heißer Luft klimabestimmend und wird auch als Harmattan bezeichnet. Er ist auch für die kurzen Trockenzeiten im äquatorialen Klima der Küstenlinie verantwortlich.

Grob lassen sich drei Klimazonen unterscheiden, die ineinander übergehen:

Tropisches Äquatorialklima (Attiéklima) im Süden

Das Klima der immerfeuchten Tropen zeichnet sich durch geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf (Jahresmitteltemperaturen von ca. 26°C bis 30°C), sehr hohe Luftfeuchtigkeitswerte (80-90%) und starke Niederschläge aus. Es existieren zwar gemäß der Wanderung der ITC zwei Regen- und Trockenzeiten, doch die große Trockenzeit von Dezember bis März und die kleine Trockenzeit von August und September sind immer noch relativ feucht und damit weniger landschaftsprägend als die Regenzeiten (April bis Juli und Oktober bis November), in denen durchschnittlich ca. 2000 mm Niederschlag fällt. Die Großstadt Abidjan erhält jährlich z.B. 1700 mm Niederschlag, noch mehr Regen fällt in Tabou mit über 2100 mm.

Das feuchte Savannenklima (Baouléklima) schließt sich im Norden an die Regenwaldzone an und ist durch insgesamt zunehmende Temperaturschwankungen (18°C bis 32°C), eine abnehmende Luftfeuchte (60-70%) und niedrigere Niederschläge gekennzeichnet. Infolgedessen entwickelt sich hier eine Feuchtsavanne. Die Trockenzeiten werden länger, während die Regenzeiten abnehmen. Bouaké in der Zentralregion zeigt das typische Klima der Feuchtsavanne.

Das Klima der Trockensavanne (südsudanesisches Klima) prägt die nördlichen Teile der Elfenbeinküste. Entsprechend der zunehmenden Entfernung vom Äquator zeigen sich starke tägliche Temperaturschwankungen von bis zu 20°C, v.a. in der Trockenzeit, in der es sehr heiß werden kann (bis 38°C max.) Die Luftfeuchte nimmt ebenso ab und liegt in der Trockenzeit nur noch bei knapp 30% oder auch darunter. Nur während der Regenzeit steigt sie kurzfristig an. Hier im Norden (z.B. in Ferkéssédougou oder Korhogo) gibt es nur noch eine Regen- (Juli bis Oktober) und eine Trockenzeit (November bis Juni). Insgesamt fallen ca. 1200 mm Niederschlag im Jahr.

Neben der breitenkreisparallelen Klimafunktionalität sind lokalklimatische Verhältnisse für eine Veränderung der großräumigen Klimadaten möglich. So erhalten höher gelegene Gebiete z.B. im Nordwesten (Odienné oder Man) auch mehr Niederschlag und weisen gleichzeitig geringere Temperaturen auf als Orte gleicher geographischer Breite in östlicheren Landesteilen.

Regenzeit, © Isaak Bayoko
Regenzeit, © Isaak Bayoko

Flora und Fauna

Termitenhügel im Comoé Nationalpark, © Eva Biele
Termitenhügel im Comoé Nationalpark, © Eva Biele
Im Comoé-Nationalpark gibt es eine Forschungsstation zur Biodiversität der Region, © Eva Biele
Im Comoé-Nationalpark gibt es eine Forschungsstation zur Biodiversität der Region, © Eva Biele
Vegetationskarte der Côte d´Ivoire, © CIA (Public Domain)
Vegetationskarte der Côte d´Ivoire, © CIA (Public Domain)

Entsprechend den klimatischen Verhältnissen haben sich Flora und Fauna entwickelt. Die Biodiversität kann als besonders hoch eingestuft werden. An der Küste trifft man tropische Regenwälder und Mangroven an, die nach Norden hin zunächst in Feuchtwälder, dann in Trockenwälder und schließlich in eine Trocken- und Buschsavanne übergehen. Die französische Literatur grenzt noch mehr verschiedene Vegetationszonen ab: den Forêt dense humide sempervirente (immergrüner tropischer Regenwald) im Küstenbereich, den „Forêt dense humide semi décidue“ (Feuchtwald) nördlich davon, daran anschließend die „Savane guinéenne“ (Guinea-Savanne = Feuchtsavanne), um Korhogo herum die „Savane sub-soudanienne“ (Trockensavanne) und schließlich im äußersten Norden an der Grenze zu Burkina Faso und Mali die „Savane soudanienne“ (Sudan-Savanne), die den Übergang von der Trocken- in die Dornstrauchsavanne darstellt. Im tropischen Küstenregenwald trifft man Baumriesen, Orchideen und Epiphyten an, während in den trockeneren Bereichen v.a. der Affenbrotbaum und verschiedene Akazienarten das Landschaftsbild bestimmen. Andere wichtige Gehölzarten wie der Iroko (Teak), der Tali, der Amazakoue oder der Tiama haben auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Durch die unterschiedlichen Vegetationszonen ist auch die Tierwelt der Elfenbeinküste artenreich. Der Name der Elfenbeinküste – der Côte d´Ivoire – erklärt sich durch den historischen Handel mit dem Elfenbein der in der Sudanzone zahlreich vorkommenden Elefanten, die aufgrund ihrer Stoßzähne gejagt und mittlerweile stark dezimiert wurden. Die Savannenregion zeichnet sich durch eine besonders hohe Anzahl von Säugetieren aus: Flusspferde, Warzenschweine, Büffel, verschiedene Nagetierarten und v.a. auch Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Mangusten. Auch die Zahl der Affen – hier besonders der Schimpansen – hat sich stark verringert, so dass die Nationalparks als Zufluchtsorte gelten. Hier sind als die bedeutendsten der Comoé-N.P. im Nordosten und der Taï-N.P. im Südwesten zu nennen. Beide Nationalparks sind Weltnaturerbe der UNESCO und damit besonders schützenswert. Der Comoé-N.P. als der größte Nationalpark Westafrikas in der nördlichen Zone der Trockensavanne gelegen, beherbergt eine Vielzahl unterschiedlicher endemischer Arten in Flora und Fauna, die sich hier ungestört entwickeln können. Der Taï-N.P ist der letzte noch intakte zusammenhängende tropische Naturwald in der Region und ist mit ca. 5000 Quadratkilometern zwar viel kleiner als der Comoé-Nationalpark, aber aufgrund seiner Vegetation ebenfalls von großer Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität der Côte d´Ivoire. Weitere kleinere Nationalparks sind der Marahoué im zentralen Teil, die im Westen gelegenen Nationalparks Mont Sangbé und Mont Péko sowie der Nationalpark Azagny und Ile Ehotilé. Der „Mont Nimba Strict Nature Reserve“ im bergigen Hochland des Westens ist ebenfalls ein UNESCO-Weltnaturerbe, da sich hier viele Hochlandarten entwickeln konnten. In letzter Zeit ist das Reservat in Gefahr, da man in der Region Eisenerze gefunden hat. Hauptsächlich in den Sumpfgebieten und in feuchteren Gebieten leben viele Vögel (Marabus, Reiher, Störche) und auch Reptilien wie Krokodile oder Schlangen sind hier zahlreich. Die Flüsse beherbergen große Fische wie Buntbarsche, während in den Küstengewässern Garnelen, Sardinen, Adlerfische (Pseudotolithus spp.), Haie und Plattfische beheimatet sind. Aufgrund des nur flachen Kontinentalschelfs vor der Küste sind die Gewässer nicht so artenreich wie andere tropische Meere .

Flora und Fauna im Comoé-Nationalpark (Französisch, ca. 7 Minuten)

Feuchtsavanne in Lamto, © Joker-x (CC BY-SA 3.0)
Feuchtsavanne in Lamto, © Joker-x (CC BY-SA 3.0)
Der Taï Nationalpark, © J.-P. Mund
Der Taï Nationalpark, © J.-P. Mund

Ökologische Probleme

Brandrodung im Taï-Nationalpark, © J.-P. Mund
Brandrodung im Taï-Nationalpark, © J.-P. Mund

Wie viele Länder in Westafrika hat die Elfenbeinküste erhebliche ökologische Probleme, die in erster Linie durch die großflächige, zugunsten der Landwirtschaft durchgeführte Entwaldung verursacht wurden und werden. Neben der exportorientierten Landwirtschaft sind auch die Holzindustrie (Tropenholz für den Export), Feuerholzeinschlag und unkontrollierte Brände dafür verantwortlich, dass nur noch ein Drittel der Landesfläche mit Wald bedeckt ist. Daneben sind die Bodendegradation, die Gewässerverschmutzung und die Eutrophierung sowie die negativen Folgen für die Küstenbereiche infolge der Vernichtung der Mangrovenwälder zu nennen.

Die Nutzung großer Flächen für die immer noch bedeutende Kakao- und Kaffeeproduktion, aber auch die Anlage von Palmplantagen, der Anbau von Baumwolle, Bananen und anderen Früchten hat die natürliche Vegetation sehr stark zurückgedrängt und belastet die Böden durch intensive Nutzung und den Einsatz von Dünger und Insektiziden. Dazu kommt die Nutzung durch die lokale Bevölkerung. Die Bodenerosion ist ein Problem, wenn auch weniger aufgrund des Reliefs als vielmehr in Folge der anthropogenen Übernutzung und der Erosivität der Niederschläge während der Regenzeiten. Nach der Unabhängigkeit, während des Kakaobooms, hat die Regierung die großflächigen Rodungen unterstützt, bis zum Ende der 80er Jahre allmählich klar wurde, dass eine weitere Ausbeutung der noch vorhandenen Ressourcen die ökologischen Probleme des Landes erheblich verstärken und zu einem fast vollständigen Verschwinden der Wälder führen würde. Auch die Fauna ist von der Zerstörung der Wälder betroffen, wie z.B. der Elefant. Unzureichende rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, eine fehlende staatliche Energiepolitik und eine ineffiziente Verwaltung waren in der Vergangenheit kaum in der Lage, den Naturraum langfristig zu schützen. Die jahrzehntelang durchgeführte ökologisch unangepasste landwirtschaftliche Produktion sollte grundlegend angepasst werden. Die Rehabilitierung tropischer Regenwälder, der Schutz der Fauna und damit der Erhalt der Biodiversität in der Elfenbeinküste sind heute von größter Bedeutung für einen langfristigen Ressourcenschutz im Land und auch global von Bedeutung. 

Der Einsatz von Pestiziden und die bestehenden Rodungsmethoden (Brandrodung) werden neuerdings überdacht, so dass sich eine möglichst naturnahe Nutzung der Böden, eine sozialverträgliche Landwirtschaft und auch höhere Erträge, bei gleichzeitiger Erhaltung der Biodiversität, nicht ausschließen müssen.

Auch die internationale Entwicklungszusammenarbeit beteiligt sich mit unterschiedlichen Projekten und Aktivitäten am Ressourcenschutz und der Förderung eines Miteinander von Natur und Landnutzung. Daneben gibt es auch nationale Bewegungen im Naturschutz. Die Millionenstadt Abidjan hat indessen große Probleme mit toxischen Abfällen, die nicht ordnungsgemäß entsorgt werden und damit große gesundheitliche Probleme verursachen können. 

Die Côte d´Ivoire hat seit 1953 acht Nationalparks ausgewiesen, wobei die bekanntesten der Comoé- Nationalpark im Nordosten und der Taï-Nationalpark im Südwesten sind. Mit internationaler Unterstützung versucht man hier, die außerordentliche Biodiversität der Region zu erhalten. Das ist umso mehr bedeutsam, als im Zuge der politischen Unruhen Anfang des Jahrtausends die Nationalparks vermehrt Ziel von Wilderern wurden und illegale Nutzungen bzw. Brandrodungen zunahmen. Gefährdet bis heute sind dabei v.a. der Comoé-Nationalpark und das „Mont Nimba Strict Nature Reserve“. Wildfleisch ist für die armen Bevölkerungsschichten bis heute Einkommensquelle und eine notwendige Ergänzung der Ernährung mit tierischen Proteinen zugleich. Die Eindämmung der Wilderei ist daher nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein sozioökonomisches Problem. Die Côte d´Ivoire ist dem Biodiversitätsabkommen 1994 beigetreten und bemüht sich seither sehr um den Naturschutz im eigenen Land.

Die Elfenbeinküste ist, wie viele andere westafrikanische Länder, deren nördliche Teile die Sahelzone streifen oder ganz in ihr liegen, von der Desertifikation betroffen, v.a. in den trockenen Savannenbereichen. Der Klimawandel trifft auch die Côte d´Ivoire. Auswirkungen sind die Zunahme von Überschwemmungen, Dürren und die Verschiebung der Regenzeiten und dadurch der Anstieg von Krankheiten wie Meningitis oder Malaria, die durch die klimatischen Bedingungen begünstigt werden.  Die Buschbrände, die zur Rodung von Wald, aber auch traditionell in den Savannenregionen Westafrikas durchgeführt wurden und werden, um den Boden durch die nährstoffreiche Asche fruchtbarer zu machen, sind als ein Faktor im komplexen Zusammenspiel der Desertifikation auch in der Elfenbeinküste zu nennen. Sie finden auch in den Nationalparks statt, wo sie sowohl negative Auswirkungen auf das Mikroklima als auch auf die Bodenfauna haben. Unkontrollierbare Savannenbrände führen häufig zu einer Gefahr von großflächigen Feuern, die außerdem Mensch und Tier bedrohen und häufig Felder und damit die Existenz von Kleinbauern gefährden.

Die ehemals im gesamten Küstenbereich vertretenen Mangrovenwälder wurden im Zuge der Urbanisierung und der Nutzung der Küste als Aquaressource zu einem großen Teil vernichtet. Das hat z.B. Folgen für die Lagunenregionen, die immer mehr Land durch die Küstenerosion verlieren. Auch hier hat man erkannt, dass die Reste dieses einzigartigen Ökosystems in Zukunft geschützt werden müssen, um die Biodiversität zu erhalten und außerdem positive Aspekte der Mangroven im Bereich des Küstenschutzes zu bewahren.

Als eines der wenigen Länder Afrikas beteiligt sich die Côte d´Ivoire 2015 an den Gesprächen zu internationalen Klimaschutzrichtlinien - insbesondere der Reduzierung der Verwendung von Treibhausgasen - und möchte national die Abholzung vermindern. Internationale Unterstützung bei der Durchführung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel bekommt die Côte d´Ivoire von verschiedenen Organisationen und Ländern - ein wichtiger Schritt bei der gemeinsamen Klimaschutzpolitik. Die Côte d´Ivoire ist 2013 auch der "Climate and Clean Air Coalition" (CCAC) beigetreten - ein Programm der UNEP für besseren länderübergreifenden Klimaschutz. Mit der internationalen Diskussion über den Klimawandel versucht das Land, seine Bevölkerung für die Schönheit seiner Natur zu sensibilisieren. Die UNEP hat bereits nach den Wahlen 2010 ein Post-Conflict Environmental Assessment Programm (PCEA) aufgelegt, dass alle ökologischen Herausforderungen in Angriff nehmen soll.

Savannenbrand im Norden der Elfenbeinküste, © Eva Biele
Savannenbrand im Norden der Elfenbeinküste, © Eva Biele

Sozialgeographische Grundlagen

Bevölkerung

Nahe bei Ndenoukro, im Land der Baule, © David Ohana
Nahe bei Ndenoukro, im Land der Baule, © David Ohana
Die Bevölkerungsverteilung in der Côte d´Ivoire
Die Bevölkerungsverteilung in der Côte d´Ivoire © Benjamin D. Hennig (Worldmapper Project) (CC BY-NC-ND 3.0)

Die Einwohnerzahl der Elfenbeinküste hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt und liegt heute bei ca. 23,5 Millionen (2016; 19,84 Mio Einwohner 2012) bzw. etwas darüber. Im Jahr 2016 hat sich die Bevölkerung um 500 000 vergrößert, das ist ein Anstieg von 2,40%. Bei der Bevölkerungszunahme ist jedoch auch die Migration von Arbeitern, hauptsächlich aus westafrikanischen Ländern wie Burkina Faso, Mali, Guinea, dem Senegal, Liberia oder Ghana, zu beachten. Sie wanderten nach der Unabhängigkeit zu Zeiten der starken wirtschaftlichen Entwicklung der Côte d´Ivoire ein, da die arbeitsintensive Landwirtschaft – v.a. der Anbau von Kakao und Kaffee im zentralen und südlichen Teil des Landes – eine gute Beschäftigung bieten konnte. Bis heute ist die Côte d´Ivoire das größte Einwanderungsland der westafrikanischen Atlantikküste; fast ein Drittel der Bevölkerung hat nicht-ivorische Wurzeln. Pro Jahr wandern rund 10 000 Menschen in das Land ein.
Die sehr heterogene Gesellschaft wird auch durch verschiedene Ethnien im Land bestimmt. In den großen Städten leben auch viele Libanesen und andere Asiaten – hauptsächlich beschäftigt im tertiären Sektor (Handel und Tourismus) und Europäer (darunter meist Franzosen), deren Zahl jedoch relativ gering ist (heute unter 1%).
Die Elfenbeinküste zeigt eine für viele Entwicklungsländer typische Form der Bevölkerungspyramide mit einer breiten Basis, d.h. dass Kinder und Jugendliche ca. 40% der Gesamtbevölkerung darstellen und nur ca. 4% über 60 Jahre alt werden. Die Jugendlichen stellen große Herausforderungen an Bildung und Beschäftigung. Die Wachstumsrate der Bevölkerung liegt derzeit bei ca. 2,6% und hat sich damit in den letzten Jahren leicht verringert. Sie ist damit ähnlich hoch wie in anderen westafrikanischen Ländern (Ghana: 2,2%, Togo 2,75%, Niger: 3,36%, Guinea: 2,64%); damit liegt die Verdopplungsrate der Bevölkerung bei ca. 20 Jahren.

Die Geburtenrate liegt bei ca. 30 Geburten pro 1000 Einwohner (zum Vergleich Deutschland: 8 Geburten pro 1000 Einwohner). Gemessen an der Fläche der Côte d´Ivoire ergibt sich eine statistische Bevölkerungsdichte von ca. 70 Einwohner pro Quadratkilometer, davon leben ca. 60% in urbanen Räumen bzw. Städten, die restlichen 40% auf dem Land. Das war nicht immer so: die Landflucht hat in den letzten Jahrzehnten die städtischen Zentren stark anwachsen lassen und ist bis heute mit Problemen in den Städten verbunden (Slumbildung). Daher ist die Urbanisierungsrate mit ca. 3,5% hoch. Aber auch die Arbeitsmigranten, v.a aus Burkina Faso und Mali, haben dazu beigetragen. Die Lebenserwartung liegt bei 59 Jahren (2017), einem vergleichbaren, wenn auch etwas höherem Wert als in anderen westafrikanischen Ländern.

Die Côte d´Ivoire hat über 60 ethnische Volksgruppen, die ihre eigenen Traditionen entwickelt und bis heute bewahrt haben, was sich in Architektur, Tanz und Musik, Handwerk und Sprache ausdrückt und so zum kulturellen Reichtum des Landes beiträgt. Die größten Ethnien besiedeln unterschiedliche Gebiete der Côte d´Ivoire, z.B. die Senoufo im Norden, die Baoulé und die Gouru im zentralen Teil und die Dan und Malinke im Nordwesten des Landes. Aufgrund der ethnischen Vielfältigkeit kann man keine einheitliche Siedlungsweise oder Konstruktionsbesonderheit herausstellen. Einfache Häuser sind aus Lehm und haben meist ein Wellblech- oder ein Ziegeldach, bessere Häuser werden aus Stein gebaut und große Villen beschränken sich hauptsächlich auf die Städte und auf Abidjan.

Abidjan ist zwar die größte Stadt in der Elfenbeinküste, aber nicht die heutige Hauptstadt. Es befinden sich hier aber noch zahlreiche Regierungsbüros und Botschaften, da die Stadt als Hauptstadt der französischen Kolonie Côte d´Ivoire eine wichtige auch internationale Bedeutung erlangte. Erst 1983 bestimmte der damalige Staatspräsident Félix Houphouët-Boigny die 250 km nördlich der Küste gelegene Stadt Yamoussoukro zum neuen Regierungssitz des Landes. Abidjan ist ein Schmelztiegel der Kulturen und eine moderne wirtschaftlich florierende Metropole, auch noch heute, nach der Krise im Jahr 2002. Und sie wächst rasant: von ehemals 65000 Einwohnern im Jahr 1950 ist sie inzwischen auf mindestens 4,3 Millionen Menschen angewachsen, der Ballungsraum dürfte noch einmal 2 Millionen mehr Einwohner zählen. Das heißt, dass ca. 20% aller Ivorer in Abidjan und Umgebung leben.

Straßenleben in Abidjan, © Ougoula Sosthène Igisumizi
Straßenleben in Abidjan, © Ougoula Sosthène Igisumizi
Die Skyline von Abidjan, © Skiper (CC BY-SA 3.0)
Die Skyline von Abidjan, © Skiper (CC BY-SA 3.0)

Transport und Verkehr

Das Straßennetz der Côte d´Ivoire gehört zu den besten ganz Westafrikas. Da sich das Land seit der Unabhängigkeit um den Ausbau der Infrastruktur bemüht hat, sind in allen Transportbereichen – Straße, Eisenbahn, Schifffahrt und Luftverkehr - auch in politischen Krisenzeiten Fortschritte gemacht worden. Über 80 000 km Straßen existieren, davon sind allerdings nur 6500 km asphaltiert. Der Trans-West African Coastal Highway ist ein Projekt der ECOWAS zusammen mit der NEPAD und soll die westafrikanischen Küstenstaaten miteinander verbinden. Einige Abschnitte der zum Teil unasphaltierten, zum Teil bereits asphaltierten Strecke von Mauretanien bis Nigeria sind zwar fertig gestellt, aber der größte Teil ist auch 40 Jahre nach Baubeginn noch unvollständig. In der Elfenbeinküste selbst verbindet eine gut ausgebaute Autobahn Abidjan und die Hauptstadt Yamoussoukro. Das Straßennetz ist von Norden nach Süden ausgerichtet, wobei Querstraßen die wichtigsten Verkehrsachsen verbinden. Die Hauptstraßen laufen auf den Hafen von Abidjan zu und sind an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Viele kleinere Pisten sind in der Regenzeit schwer passierbar, aber die meisten größeren Straßen sind in einem guten Zustand, was die Erreichbarkeit der verschiedenen Landesteile sehr erleichtert.

Die Eisenbahnlinie führt von Port-Bouët, dem südlichsten Stadtteil von Abidjan, in die nördlichen Landesteile und von dort aus nach Burkina Faso und Niger (Abidjan-Niger-Bahn, früher RAN = Régie Abidjan-Niger). Nachdem der Bahnverkehr 2002 fast vollständig zum Erliegen gekommen war, wurde er 2004 wieder aufgenommen. Der Bahnverkehr war schon zur Kolonialzeit und ist heute auch noch von immenser wirtschaftlicher Bedeutung, besonders für den Abtransport landwirtschaftlicher Produkte und den Weitertransport von Importgütern von der Küste in die übrigen Landesteile.

Zwischen den größeren Städten der Elfenbeinküste verkehren häufig Linienbusse, die meist relativ komfortabel sind und auch pünktlich abfahren. Lokale Minibusse dagegen sind meist überfüllt und die Busfahrer fahren schnell und sind häufig in folgenschwere Unfälle verwickelt. Taxis sind in den größeren Städten vorhanden und kurze Strecken sind recht günstig. Man kann Taxis auch für ganzen einen Tag mieten. Neuerdings gibt es eine neue Generation von Taxis, die nach Standards arbeiten und sehr modern sind.

In der Elfenbeinküste gibt es mehrere Flughäfen (Abidjan, Bouaké, Yamoussoukro, Korhogo, San Pedro), von denen der größte und bedeutendste der Flughafen Abidjan (auch Félix Houphoeut Boigny Aéroport genannt) ist. Er liegt, wie auch der Hauptbahnhof von Abidjan, in Port-Bouët, etwa 16 km vom Zentrum Abidjans entfernt. Im Gegensatz zu den meisten anderen westafrikanischen Flughäfen ist er sehr modern ausgestattet und hat einen annähernd europäischen Standard. Die Anzahl der Passagiere wächst stetig. Die Fluglinie der Elfenbeinküste ist die Air Côte d´Ivoire. Von Europa aus wird die Elfenbeinküste mit Fluggesellschaften aus Belgien (Brussels Airlines) und Frankreich (Air France) angeflogen. Die Elfenbeinküste wird auch, neben den westafrikanischen Nachbarländern, aus anderen Regionen angeflogen, darunter vornehmlich Nordafrika (Air Maroc), Ostafrika (Ethiopian Airlines) oder dem Nahen Osten (Emirates Airlines). Der Hafen von Abidjan hat für das Land eine wichtige ökonomische Bedeutung.

Die kleine Stadt Gouméré im Nordosten der Côte d´Ivoire (Department Bondoukou), © Zanga Touré
Die kleine Stadt Gouméré im Nordosten der Côte d´Ivoire (Department Bondoukou), © Zanga Touré
Busbahnhof, © J.-P. Mund
Busbahnhof, © J.-P. Mund
Ein typisches Gebäude in der Stadt Kong, © Abobo Lassina
Ein typisches Gebäude in der Stadt Kong, © Abobo Lassina
Impressionen der Stadt Korhogo im Norden der Côte d´Ivoire, © Moctar Malick Kouassi
Impressionen der Stadt Korhogo im Norden der Côte d´Ivoire, © Moctar Malick Kouassi

Nationale Symbole

Flagge der Côte d´Ivoire, © Jon Harald SØby, gemeinfrei
Flagge der Côte d´Ivoire, © Jon Harald SØby, gemeinfrei
Wappen der Côte d´Ivoire, © Sodacoan (CC BY-SA 3.0)
Wappen der Côte d´Ivoire, © Sodacoan (CC BY-SA 3.0)

Das Nationalsymbol der Côte d´Ivoire ist der Elefant. Die Flagge hat drei senkrechte Blockstreifen, orange, weiß und grün. Dabei symbolisiert die orange Farbe die Savannen des Landes, weiß steht für die Hoffnung in die Einigkeit und den Frieden, grün für den Wald, die Natur und die Fruchtbarkeit.

 

Das Wappen der Côte d´Ivoire besteht in seiner aktuellen Form seit 2001. Es zeigt den Kopf eines Elefanten, dem Tier, dessen Stoßzähne dem Land seinen Namen gegeben haben, seitlich begrenzt von Palmen. Die über dem Elefanten aufgehende Sonne soll einen neuen Anfang symbolisieren.

Die Nationalhymne der Côte d´Ivoire ist das "Lied von Abidjan", die Abidjanaise und hat den folgenden Text:

Salut Ô terre d'espérance;

Pays de l'hospitalité.

Tes légions remplies de vaillance

Ont relevé ta dignité.

Tes fils, chère Côte d'Ivoire,

Fiers artisans de ta grandeur,

Tous rassemblés pour ta gloire

Te bâtiront dans le bonheur.

Fiers Ivoiriens, le pays nous appelle.

Si nous avons dans la paix ramené la liberté,

Notre devoir sera d'être un modèle

De l'espérance promise à l'humanité,

En forgeant, unie dans la foi nouvelle,

La patrie de la vraie fraternité.

Das Länderinformationsportal

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Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im November 2020 aktualisiert.

Die Autorin

Die Autorin Dr. Eva Biele hat in Geographie promoviert und war fast zehn Jahre lang in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und der Hochschullehre in Ost- (Rwanda, Burundi) und Westafrika (Elfenbeinküste, Benin) tätig. Ein intensiver wissenschaftlicher Austausch verbindet sie bis heute mit Dozenten der Universität Cocody in Abidjan und der Université Nationale du Bénin in Cotonou. Sie arbeitet heute für die GIZ, ist aber auch im schulischen Bereich und der Erwachsenenbildung tätig.

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