Marktszene
Bruttoinlandsprodukt
38,65 Mrd. US-$
Pro Kopf Einkommen (Kaufkraftparität)
1.600 US-$
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
140 von 188 (2015)
Anteil Armut (unter $1,25 PPP pro Tag)
28,6%
Anteil alphabetisierter Erwachsener
71,5%
Wirtschaftliche Transformation (BTI)
Rang 57 von 129 (2016)

Wirtschaftschaftsystem und seine Sektoren

Cocoa & Gold
Kakao und Gold © EnzoRivos (CC BY-SA 3.0)
Tarkwa Mine Processing Plant
Goldverarbeitung in der Mine in Tarkwa © lamgold (CC BY-SA 3.0)
Timber Industry during Colonialism
Holzindustrie um 1890 © National Archives UK - CO 1069-34-52
The Sekondi-Takoradi Shores
Die Küste vor Sekondi-Takoradi ©Mac-Jordan Degadjor (CC BY-SA 2.0)

Ghana ist wieder voll in die Weltwirtschaft integriert. Mehr als 20 Jahre klassische IWF-Strukturanpassungsprogramme und ambitionierte Entwicklungsprojekte der einschlägigen internationalen Gebergemeinschaft haben das einst abgewirtschaftete 'Kleinod' an der Goldküste wieder auf Kurs gebracht. Doch noch immer dominieren die wichtigsten Exportgüter Gold, Kakao und Edelhölzer die Wirtschaft, und Ghana gehört auch weiterhin zum Kreis wichtiger Gold- und weltweit zu den bedeutendsten Kakaoproduzenten. Aber die Preise dieser beiden Rohstoffe werden an den Börsen in den westlichen Metroplen festgelegt, jede größere Schwankung wirkt sich direkt auf Ghanas Wirtschaft aus und bleibt wohl bis auf weiteres eine Achillesferse der ghanaischen Wirtschaft. So fiel der Goldpreis gegen Ende des Jahres 2015 auf etwa $1.063, ist aber inzwischen wieder gestiegen - auf mehr als $1.300 (Sept. 2016) - was erneut die enorme Abhängigkeit Ghanas vom Weltmarkt illustriert. Das Land erntete aber internationales Lob vom Revenue Watch Institute für seine teils vorbildliche Regelung und Handhabung des Bergbausektors. Aber langfristig wird der Erdölexport wertmäßig den Goldexport wohl ablösen, auch wenn die Weltmarktpreise massiv eingebrochen und sich im Laufe des Jahres 2016 bei etwa 40$ pro Barrel einpendelten. Dabei hat die Erdölförderung und Erdgasproduktion vor der Küste gerade erst begonnen. Ein Blick nach Nigeria und Angola genügt, um zu sehen, was die Ressource Energierohstoff im Golf von Guinea an tief greifenden Verwerfungen anrichten kann. Die Ölvorkommen belaufen sich nach aktuellen Kenntnissen auf 660 Millionen Barrel. Das anfangs überambitionierte Produktionsziel von 120.000 Barrel pro Tag musste zunächst auf ca. 80.000 Barrel reduziert werden. Im August 2016 begann die Ausbeutung eines weiteres Ölfelds (TEN), das anfangs etwa 20.000 Barrel pro Tag liefert. Wegen der sehr niederigen Preise und den maritimen Grenzstreitigkeiten im Fördergebiet mit dem westlichen Nachbarn Côte d'Ivore stagnieren bis auf weiteres Investitionen und Explorationen.

Neben den beträchtlichen Erdölreserven gibt es unter dem Meeresboden erhebliche Erdgasvorkommen, die sich nach jetzigem Kenntnisstand auf mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas belaufen dürften, aber noch nicht gefördert werden. Vielmehr wird das bei der Ölförderung freigesetzte 'Associated Gas' abgefackelt und teilweise wieder verpresst, doch gibt es konkrete Pläne, das Erdgas dem Thermalkraftwerk Aboadze in der Nähe von Sekondi-Takoradi, dem neuen 'El Dorado', zwecks Stromerzeugung zuzuführen. So ist Ghana stark von den Gaslieferungen aus Nigeria angewiesen, die sich laut Vertrag auf 120 Millionen 'standard cubic feet' belaufen und über die 'West African Gas Pipeline' (WAGP) nach Ghana gelangen. Dabei traten bislang immer wieder Probleme auf beiden Seiten auf. Während Nigeria häufig seine Zusagen nicht einhielt, geriet Ghana immer wieder in Zahlungsschwierigkeiten. Ende Juni 2016 stellte WAPG die Gaslieferung vorläufig ein, da die ghanaische Seite seinen Zahlungsverpflichtungen wieder einmal nicht nachkam. Damit verschlechterte sich erneut die bereits seit Jahren bestehende prekäre Stromversorgung. Wasserkraft zur Stromerzeugung des riesigen Akosombo Staudamms für die Industrie und der traditionelle Gebrauch von Kerosin und Holzkohle ist für Privathaushalte noch immer vorherrschend.

Ob sich die Energieressource für Ghana als Fluch oder als Segen erweist, bleibt abzuwarten. Fest steht, sie beschleunigt wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationsprozesse einer noch immer agrarisch strukturierten Wirtschaft. Die anhaltende Migration in die beiden riesigen Ballungsräume Accra und Kumasi zeugt von diesen Veränderungsprozessen. Einerseits befeuern sie den Dienstleistungsbereich und weiten andererseits den informellen Sektor aus. Trotz zahlreicher positiver Tendenzen liegt ein selbsttragendes Wachstum noch immer in weiter Ferne, so dass Ghana auch auf absehbare Zukunft massive internationale Unterstützung benötigt. Steigende Direktinvestitionen aus dem Ausland, insbesondere auch aus China, üppige Transferleistungen ghanaischer Staatsbürger und ghanastämmiger Personen in der Diaspora in Übersee, wachsender Tourismus und Kredite bei den einschlägigen internationalen Entwicklungsinstitutionen wie Weltbank, IWF und Afrikanische Entwicklungsbank tragen wesentlich zum Wachstum und zur Modernisierung bei. Im Februar 2015 war es wieder soweit: Ghana erhielt vom IWF ein dringend benötigtes Struktur- und Hilfsprogramm über $ 940 Millionen, verteilt auf drei Jahre, damit die angeschlagene Wirtschaft wieder Tritt fasst und lange überfällige Reformen wie Subventionsabbau bei Benzin und Strom durchsetzt.Ende August 2016 hielt sich wieder eine IMF-Delegation in Ghana auf, um zum dritten Mal über die erweiterte Kreditfazilität zu beraten. Die Beratungen standen ganz im Zeichen der bevorstehenden Wahlen.

Wirtschaftspolitik

Bank of Ghana
Die Zentralbank Bank of Ghana © Natsubee (CC BY-SA 3.0)

Staatspräsident Mahama und seine Regierungspartei NDC stehen vor der schwierigen Aufgabe, die ungezügelte Ausgabenpolitik der vergangenen Legislaturperiode unter dem im Amt verstorbenen Atta Mills erheblich einzuschränken. Dabei sieht sich die Staatsführung, insbesondere auf Grund der Erdöleinnahmen und der steigenden Lebenshaltungskosten, erneut massiven Forderungen nach Einkommensverbesserungen gegenüber. Schon die verdeckten Wahlgeschenke im Vorfeld des umkämpften Urnengangs in Form von Lohnerhöhungen für den öffentlichen Dienst haben den Staatshaushalt schwer belastet. Der Subventionsabbau für Kraftstoff war im September 2015 abgeschlossen, sodass für das laufende Jahr nur noch 12 Mio. US$ zu Buche schlugen. Die Ausweitung der nicht unumstrittenen 'Public Private Partnership' PPP steht nach wie vor auf der Tagesordnung, um neue Wirtschaftsimpulse, insbesondere im privaten Sektor, zu generieren.

Anfang April 2016 ernannte President Mahama den stellvertretenden Zentralbankchef Abdul-Nashiru Issahaku zum neuen Gouverneur der Zentralbank, nachdem sein Vorgänger Henry Kofi Wampah wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit vorzeitig in den Ruhestand gegangen war.

Containerterminal in Tema
Container Terminal im Hafen von Tema nahe der Hauptstadt © SteKreBe (CC BY-SA 3.0)

Gleichzeitig erhöhen die enorm kostenträchtigen Investitionen im Öl- und Gassektor und die notwenigen Verbesserungen der Infrastruktur den Importbedarf, der wiederum finanziert sein will. So ist es nur konsequent, dass auswärtige Wirtschaftsinteressen ihren Blick nach Ghana richten.  In den klassischen landwirtschaftlichen Bereichen Kakaoproduktion, Holzwirtschaft und Fischerei steckt noch erhebliches Wachstumspotenzial, auch unter Nachhaltigkeitsaspekten, das effizienter genutzt werden soll. Anfang November 2015 erteilte der Ghana Cocoa Board (COCOBOD) dem schweizer Schokoladenhersteller und Weltmarktführer Barry Callebaut die Genehmigung zur Übernahme der ghanaischen Nyonkopa Cocoa Buying Company Ltd. Mit diesem Schachzug sicherte sich der Konzern den direkten Zugang zu mehr als 10.000 Kakaobauern, die das ghanaische Unternehmen bislang direkt beliefert hatten. Neue Ansätze gibt es im Bereich Reisanbau, da inzwischen junge, urbane und moderne Afrikaner dieses Nahrungsmittel den traditionellen Grundnahrungsmitteln wie Maniok und Kochbananen vorziehen. Diese Entwicklung haben die beiden Gründer von GADCO - junge nigerianische Finanzexperten aus der Diaspora - vorausgesehen und in diesen Sektor investiert. Unterstützt wurden sie während der Anfangsphase von der lokalen Kommune der Fievie. Jenseits der Agrar- und Energierohstoffe richtet sich das Augenmerk auf den Dienstleistungssektor, insbesondere den IKT-, Bau- und Immobilienbereich und den Finanzsektor. Das Wachstum in diesen Branchen ist im Begriff, die nur mäßig entwickelte Industrie zu überflügeln, eine Entwicklung, die die Politik unterstützt. Auch wenn noch jede Regierung angetreten ist, die wieder erstarkende Korruption zu bekämpfen, sind keine durchschlagenden Erfolge vorzuweisen. Denn der Kampf gegen die Korruption besaß bislang keine wirkliche Priorität. Dies könnte sich angesichts der anstehenden Strukturreformen in enger Abstimmung mit dem IWF tendenziell ändern. Der neueste Korruptionsindex CPI von Transparency International zeigt eine minimale Verbesserung und weist Ghana Platz 56 unter 168 Ländern zu bei einem Score von 47. Damit verbesserte sich das Land um fünf Ränge und einem Score.

Außenhandel und Staatsverschuldung

Ghana besitzt inzwischen den 'Lower-Middle-Income Status', was auf die positiven Veränderungen im Land in der ansonsten krisenanfälligen westafrikanischen Subregion hinweist. Ghanas Außenhandel konzentriert sich auf Südafrika, die EU, China, Indien, die USA und Vietnam. Sowohl Handels- als auch Leistungsbilanz sind negativ. Fast die Hälfte der Agrar- und Bergbauprodukte (Kakao, Edelhölzer, Gold, Erze, Erdöl), und das zu etwa gleichen Teilen, gehen nach Südafrika und in die EU. Mit beträchtlichem Abstand folgen Indien, die Arabischen Emirate und Vietnam. Dagegen kommen die meisten Importe (Maschinen und Fertigwaren) aus der EU, gefolgt von Einfuhren aus China und den USA. Mit weitem Abstand folgen Indien und Südafrika. Die deutsche Exportwirtschaft, vertreten u.a. durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade & Invest und den Auslandshandelskammern, kürte Ghana neben Nigeria zu den Top-Exportmärkten in Westafrika.

Die interne und externe Staatsverschuldung beläuft sich zurzeit auf mehr als 60% des BIP, Tendenz steigend, was einer Summe von mehr als 23 Milliarden US$ entspricht. Die externe Verschuldung allein beträgt inzwischen an die 15 Milliarden US$, was wiederum einen jährlichen Schuldendienst von etwa 600 Millionen US$ nach sich zieht. Das heißt, mittelfristig müsste Ghana unter den jetzigen Bedingungen 40 % seiner Staatseinnahmen für die Bedienung aller Schulden aufwenden, eine Quote, die Anlass zur Sorge gibt. Auch die ständig hohen Haushaltsdefizite könnten strukturelle Verwerfungen erzeugen, die dann wiederum tief greifende Einschnitte in die Lebensumstände der großen Bevölkerungsmehrheit nach sich ziehen würden.

Kejetia Market in Kumasi © Adam Jones (CC BY-SA 2.0)

Ghana ist seit jeher berühmt für seine Kente-Stoffe, die früher nur einer kleinen Oberschicht vorbehalten waren. Heute dagegen nutzen Ghanaer unterschiedlichster sozialer Schichten diese teuren Stoffe fast ausschließlich zu besonderen Feierlichkeiten. Darüber hinaus erfreuen sich die Kente-Stoffe großer Beliebtheit in der großen westafrikanischen Diaspora in Großbritannien und in den USA. Einer der führenden ghanaischen Hersteller ist das Unternehmen Akosombo Textiles, das aber seit geraumer Zeit von kostengünstigen Fälschungen aus China herausgefordert wird. Die seit Jahren wachsende Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsmacht China zeigt nun deutlicher als zuvor auch die Schattenseiten. Dies gilt insbesondere für die ghanaische Textilindustrie. Denn es wird immer schwieriger, sich der chinesischen Konkurrenz zu erwehren, die ein Meister der Produktpiraterie ist und die für den Verbraucher kaum erkennbaren Kopien weit unter den sonst üblichen Preisen anbietet. Nun aber hat die ghanaische Regierung reagiert und eine hat eine Sonderkommission eingerichtet, die das Mandat besitzt, gefälschte Textilien zu beschlagnahmen und zu vernichten. Ob diese Maßnahmen nachhaltige Wirkungen zugunsten der ghanaischen Textilbranche erzeugen, ist umstritten. Deshalb versuchen ghanaische Unternehmen mit Hilfe der GoldKeys-Technologie, Fälschungen zu erkennen. Dabei soll ein mehrstelliger Code, der in das Markenlogo eingearbeitet ist, sicherstellen, dass sowohl Händler als auch Käufer prüfen können, ob es sich um ein Original oder um eine Fälschung handelt. Dazu braucht der Code nur per SMS an eine kostenfreie Telefonnummer geschickt werden, die wiederum umgehend die Echtheit bejaht oder verneint.

Internationale Entwicklungszusammenarbeit

Übersicht zu den staatlichen Leistungen der wichtigsten bilateralen Partner
Übersicht zu den staatlichen Leistungen der wichtigsten bilateralen Partner © OECD/DAC: Aid at a glance charts by recipient

Seit dem Beginn des massiven Engagements des IWF und der Weltbank in der Frühphase der Rawlings-Ära Anfang der 1980er Jahre hat sich Ghana zum Modellfall der internationalen Gebergemeinschaft entwickelt. Die damalige Agenda besagte kurz und bündig, dass die Gebergemeinschaft über die notwendigen sozioökonomischen und politischen Instrumentarien verfügte, um tief greifende Transformationsprozesse initiieren und steuern zu können. Als historischer Zufall und Glücksfall fiel dem unterentwickelten und heruntergewirtschafteten Ghana die Rolle als Versuchslabor zu. Folgerichtig strömten zahlreiche einschlägige staatliche Entwicklungsagenturen wie die britische DFID, die US-amerikanische USAID, das BMZ, die deutsche GIZ und KfW in das kleine Land an der Goldküste. Darüber hinaus fanden auch nichtstaatliche Organisationen wie die weltweit beneideten deutschen politischen Stiftungen Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung, Hanns-Seidel-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung den Weg nach Ghana. Das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Nigeria ist mittelbar durch das Ökologieprogramm Westafrika und die Rosa Luxemburg Stiftung mit Sitz im Senegal durch ihr Regionalprogramm vertreten. Und hinsichtlich der deutschen Präsenz spielt das Goethe-Institut eine ganz besondere Rolle, denn bereits seit 1961 widmet es sich in Ghana der Kultur- und Spracharbeit. Aber auch der DAAD und CIM sind wichtige Akteure der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Die Zahl deutscher Akteure in der EZ mit Ghana spiegelt auch die vielfältigen Aktivitäten wider, die im Zentrum der Regierungsverhandlungen im Juni 2015 standen.

Jenseits der politischen Bildungsarbeit in Ghana hat sich der Aktionsradius deutscher Institutionen erheblich erweitert, was viel mit dem Vorbildcharakter des Landes in Westafrika zu tun hat. So besteht eine Langzeit-Kooperation zwischen dem Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg und der Universität Kumasi im Bereich Malaria-Bekämpfung. Das Land Nordrhein-Westfalen engagiert sich u.a. mittels der Universität Dortmund mit dem englischsprachigen Programm SPRING für angehende Regionalentwickler und Verwaltungswissenschaftler. Im Mai 2016 verlängerte NRW seine Kooperation mit Ghana, wobei u.a. die Universität Aachen beim Aufbau einer Arbeits- und Umweltmedizin eingebunden ist. Anlass ist die riesige Elektroschrotthalde in Agbogbloshie, die schwere gesundheitliche Schäden verursacht.  Darüber hinaus unterstützt die Sparkassenstiftung die ghanaische Co-operative Credit Union Association beim Aufbau einer Akademie.

Märkte wie der Makola Markt in Accra sind Ziele chinesischer Händler
Eingang Makola Market © Benggriff (CC BY-SA 3.0)

Gemeinsam mit Deutschland gehören die USA, Großbritannien, Dänemark, Kanada und Japan zu den wichtigsten bilateralen Entwicklungspartnern Ghanas. Doch unübersehbar strebt nun auch China im Rahmen seiner langfristig und strategisch angelegten Afrika-Initiative an die Goldküste, wo sich die neue Macht aus Asien besonders in der Ölförderung engagiert. Mehrere Tausend Chinesen leben und arbeiten in diesem Kontext in Ghana, und deren illegale Aktivitäten im Kleinhandel und mehr noch in der Goldförderung erzeugen inzwischen rechtliche und diplomatische Probleme. Als Investor ist China ein gern gesehener Gast, und etliche ghanaische Händler lernen inzwischen Mandarin, um ihre Geschäftsmöglichkeiten mit dem Fernen Osten auszubauen. Dies eröffnet aber auch chinesischen Großhändlern in der Metropole Accra neue Möglichkeiten, vor denen sich jedoch ghanaische Produzenten zu fürchten beginnen.

Ehrenformation in Reih und Glied
Mitglieder der Ehrenformation des Kofi Annan International Peace Keeping Training Centre © MSG Montigo White (public domain photograph from defenseimagery.mil.)

Eine für Afrika enorm wichtige Institution ist das Kofi Annan International Peace Keeping Training Centre (KAIPTC), das seine Gründung auch dem besonderen Engagement der Deutschen Bundesregierung verdankt. Deutschland trägt seit der Gründung 2004 auch einen Großteil der Finanzierung dieser anerkannten Institution.

Das Länderinformationsportal

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im September 2016 aktualisiert.

Über den Autor

Heinrich Bergstresser ist Freier Journalist, Freier Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA in Hamburg und Tutor in der AIZ. Der Autor freut sich auf Ihre Anregungen und Kommentare!

Literaturhinweise

Weiterführende Literatur zu den Themen:

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