Ob Heinrich Rudolf Dieseldorff, der als erster Deutscher in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Guatemala auswanderte und dort die ersten Kaffeeplantagen begründete (1865), oder der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry der das Land schätzen lernte, viele wurden in dessen Bann gezogen.

Aktuelles

Wahlen in Guatemala

Kandidatenschrumpfen vor der Wahl
Seit Beginn der Wahlen hat das TSE Bewerber und Bewerberinnen um die Ämter vom Wahlschein gestrichen. Grafik: Prensa Libre CC BY-NC-ND 4.0

Am 16. Juni 2019 finden in Guatemala allgemeine Wahlen statt. Gewählt werden: Präsident/Präsidentin mit Vizepräsident/Vizepräsidentin, die 160 Abgeordneten des Kongresses, 20 Abgeordnete für das Parlament Zentralamerikas und in den 340 Gemeinden des Landes deren Bürgermeister und Stadtparlamente.

Zum offiziellen Beginn des Wahlkampfs, am 18. März, waren 7,9 Millionen Wählerinnen (54%) und Wähler(46%) im Wahlregister eingetragen und somit wahlberechtigt.

26 Parteien haben eingangs Kandidatinnen und Kandidaten für Kommunen, Kongress und das Parlament Zentralamerikas aufgestellt, 24 Parteien traten im Kampf um die Präsidentschaft der Republik an.

Erreicht nach dem ersten Wahlgang am 16. Juni keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, wird am 11. August in einem zweiten Wahlgang zwischen den beiden Bestplatzierten entschieden, wer Präsidentin beziehungsweise Präsident wird.

Da bei den Präsidentschaftsbewerbern und Bewerberinnen viele Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden, musste das TSE den Wahlschein kurz vor der Wahl auf 19 Bewerber/innen korrigieren. Umfragen zufolge wird die Präsidentschaft jedoch erst nach dem 2. Wahlgang feststehen. 

 

 

Themenfelder

Über den Autor

Johannes Mayr, Jahrgang 1953, ist schon viele Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und hat von 2002 bis 2008 als Entwicklungshelfer für den ehemaligen DED (heute GIZ GmbH) in Guatemala gearbeitet. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er Landestrainer der heutigen AIZ für Guatemala. Seine Themenschwerpunkte sind: berufliche Bildung, Demokratieförderung und ländliche wirtschaftliche Entwicklung.

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kommentare zu diesem Länderbeitrag oder zum LIPortal insgesamt. Richten Sie Ihre Anfrage an:

Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

Zum Kontaktformular

Download