Ob Heinrich Rudolf Dieseldorff, der als erster Deutscher in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Guatemala auswanderte und dort die ersten Kaffeeplantagen begründete (1865), oder der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry der das Land schätzen lernte, viele wurden in dessen Bann gezogen.

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2019 ist in Guatemala ein Wahljahr

Die oberste Wahlbehörde beaufsichtigt die Wahlen
Das Tribunal Supremo Electoral (TSE) organisiert und beaufsichtigt die Wahlen. Foto: Hemeroteca (Prensa Libre) CC BY-NC-ND 4.0

Am 16. Juni 2019 finden in Guatemala allgemeine Wahlen statt. Gewählt werden: Präsident/Präsidentin mit Vizepräsident/Vizepräsidentin, die 160 Abgeordneten des Kongresses, 20 Abgeordnete für das Parlament Zentralamerikas und in den 340 Gemeinden des Landes deren Bürgermeister und Stadtparlamente.

Ab dem 19. Januar haben die Parteien bis zum 17. März Zeit, ihre Kandidaten und Kanditatinnen bei der obersten Wahlbehörde, dem “Tribunal Supremo Electoral” (TSE), einzuschreiben.

Am 18. März beginnt dann offiziell im ganzen Land der Wahlkampf, der am Freitag den 14. Juni um 12 Uhr Mittags endet.

Erreicht nach dem ersten Wahlgang am 16. Juni keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, wird am 11. August in einem zweiten Wahlgang zwischen den beiden bestplazierten entschieden, wer Präsidentin bzw. Präsident wird. 

Es wird erwartet, dass sich 18 Kandidatenpaare um das Amt des Präsidenten/Vizepräsidenten bewerben werden.

 

 

 

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Über den Autor

Johannes Mayr, Jahrgang 1953, ist schon viele Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und hat von 2002 bis 2008 als Entwicklungshelfer für den ehemaligen DED (heute GIZ GmbH) in Guatemala gearbeitet. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war er Landestrainer der heutigen AIZ für Guatemala. Seine Themenschwerpunkte sind: berufliche Bildung, Demokratieförderung und ländliche wirtschaftliche Entwicklung.

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