Kambodscha ist stolz auf seine tausendjährige Kultur. Das Erbe der angkorianischen Hochkultur spiegelt sich allerorts wider. Traditionen und buddhistische Werte sind lebendig, doch Jahrzehnte des Krieges, Bürgerkrieges und Völkermordes lasten schwer auf der Nation. Heute ist Kambodscha stabil, aber Demokratie exisiert nur auf dem Papier.

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Oppositionsführer stellt Rückkehr in Aussicht

Sam Rainsy hat angekündigt, am 9. November – Kambodschas Unabhängigkeitstag – nach vier Jahren im Ausland in seine Heimat zurückkehren zu wollen. Dies hatte er alleine im laufenden Kalenderjahr schon zweimal behauptet, ohne entsprechende Taten folgen zu lassen. Allerdings kann niemand völlig ausschließen, dass er sich dieses Mal anders verhält. Ob den 70-jährigen jubelnde Massen oder Handschellen erwarten, wird in der Rubrik Geschichte und Staat diskutiert.

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Der Autor

Dr. Markus Karbaum

Dr. Markus Karbaum ist Politologe und beschäftigt sich seit 2002 mit Kambodschas Regierungssystem und der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation des Landes. Als selbständiger Gutachter und Berater arbeitet er im Auftrag nationaler und internationaler Organisationen.

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