Brückenbau am Tonle Bassac mit Hilfe von Schwimmkränen
Geschätztes BIP (2015)
17,7 Milliarden US-$
Durchschnittliches BIP-Wachstum (2011-2015)
7,2%
Pro-Kopf-Einkommen (Kaufkraftparität, 2015)
4001 US-$
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient)
30,8%
Anteil Armut (bis 1,15 US-$ pro Tag, 2011)
20,5%
Anteil Einkommensschwache (1,15-2,30 US-$ pro Tag)
55,5%
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
Rang 136 (von 187)

Wirtschaftsordnung

Entwicklung seit der Unabhängigkeit

Die Entwicklung der Wirtschaftsordnung Kambodschas ist im Kontext der Geschichte des Landes zu sehen. Die agrarische Struktur Kambodschas in Kombination mit dem Ausbleiben fast jeglicher Ansätze einer Industrialisierungspolitik behinderte die Entwicklung eines tragfähigen Wirtschaftssektors. Unter Prinz Norodom Sihanouk (1953-1970) blieb der Nassreisanbau das Fundament der bäuerlichen Subsistenzwirtschaft. Ab 1963 wurden einige größere Unternehmen (Banken, Versicherungen, Handelsgesellschaften) verstaatlicht, was der sozialistischen Ideologie der Staatspartei Sangkum Reastr Niyum entsprach. Ansätze einer Liberalisierungspolitik unter der pro-amerikanischen Regierung von Lon Nol (1970-1975) fielen der Involvierung des Landes im Vietnam-Krieg zum Opfer.

Die von den Roten Khmer unter Pol Pot fanatisch umgesetzte Doktrin wirtschaftlicher Autarkie und die damit einhergehende Kollektivierungspolitik resultierten in einen massiven Rückgang der Wirtschaftsleistung. Die Folgen der Zerstörung der Infrastruktur waren extrem und wirken bis in die Gegenwart nach. Auch unter der pro-vietnamesischen Regierung ab 1979 verbesserte sich die ökonomische Grundsituation kaum; der Außenhandel beschränkte sich fast ausschließlich auf die Sowjetunion und die Comecon-Staaten. Nach der Verfassungänderung 1989, die auch eine Umbenennung in "Staat Kambodscha" mit sich brachte, wurde erstmals wieder das Recht auf Privatbesitz und die Gründung privatwirtschaftlicher Unternehmen eingeführt. Außerdem wurden mit der Ausgabe von Landbesitzurkunden bis Juni 1991 insgesamt 3,7 Millionen Hektar Land in Privatbesitz übergeben, was mehr als 20% der gesamten Fläche Kambodschas entspricht.

Das Pariser Friedensabkommen von 1991 bildete nicht nur die Grundlage für einen umfassenden politischen Neuanfang, sondern leitete auch einen völligen Umbruch in der Außenwirtschaft ein, von der staatlichen Planwirtschaft zur marktwirtschaftlichen Ordnung, vom staatlichen zum privaten Außenhandel und von der Ost- zur Westausrichtung. Von Bedeutung war dabei vor allem 1991 die Umstellung auf den Handel in harter Währung, die zunächst eine Re-Orientierung des kambodschanischen Handels auf die asiatischen Märkte in der unmittelbaren Nachbarschaft (besonders Thailand, China/Hongkong, Singapur und Vietnam) nach sich zog. Durch den Beitritt zur Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) 1999 und zur Welthandelsorganisation (WTO) im Jahr 2004 fand Kambodscha endgültig wieder Anschluss an den regionalen wie globalen Markt.

Makroökonomische Situation

Mit etwa 42% Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der Dienstleistungssektor der wichtigste Wirtschaftszweig vor der Landwirtschaft (30%) und der Industrie (27%). Der größte regionale Wettbewerbsvorteil besteht in den geringen Personalkosten, was das Land auch weiterhin sehr attraktiv für arbeitsintensive Güterproduktionen wie Dienstleistungen erscheinen lässt. Kambodscha gehört mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von gut 4000 US-Dollar (2015, kaufkraftbereinigt) in der UN-Klassifizierung weiterhin zur Gruppe der Least Developed Countries (LDC). Während diese Statusänderung wohl bis 2030 anhalten wird, wurde das Königreich durch die Weltbank aufgrund des anhaltend stabilen Wirtschaftswachstums, das zu einem Anstieg des nominalen BIP pro Kopf über den Grenzwert von 1025 US-Dollar führte, zum 1. Juli 2016 als Lower Middle Income Country neu klassifiziert.

Wohl gerade aufgrund des stetigen Wachstums um regelmäßig sieben Prozent p.A. wurden in den letzten Jahren allerdings grundlegende Reformen nicht für notwendig erachtet. Durch erhebliche Handelserleichterungen der Europäischen Union und massive Geberunterstützung unterliegt Kambodschas Wettbewerbsfähigkeit allerdings nur begrenzt marktwirtschaftlichen Bedingungen, was sich in einigen Jahren bitter rächen könnte. Neben fehlenden rechtsstaatlichen Strukturen sind dafür vor allem ein sehr geringes Reservoir an qualifizierten Facharbeitern, hohe Energiekosten und eine unzureichende Verkehrsinfrastruktur ausschlaggebend. Außerdem haben lokale wie internationale Unternehmen häufig mit sehr langsamen und gleichzeitig extrem korruptionsanfälligen Behörden zu kämpfen, die sich immerhin als langfristiges Ziel Compliance-Standards nach dem Vorbild Singapur gesetzt haben. Aktuell schneidet Kambodscha aber sowohl im Doing Business-Vergleichsindex 2016 als auch im Global Competitiveness Report 2016-2017 noch deutlich schlechter als die unmittelbaren Nachbarn Thailand und Vietnam ab.

Aktuelle Analysen und Daten zur makroökonomischen Situation werden nicht nur durch die Bertelsmann-Stiftung, sondern vor allem auch von verschiedenen internationale Organisationen aufbereitet, zum Beispiel

Rahmenbedingungen

Finanzpolitik und Kapitalmarkt

Kambodscha hat in den letzten Jahren von einer kontinuierlichen fiskalpolitischen Stabilisierung profitiert. Das Steueraufkommen wuchs zwischen 2010 und 2015 von zehn Prozent auf 15,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, und im Haushaltsjahr 2016 tragen die steigenden Ausgaben nach Angaben der Weltbank einen nicht unerheblichen Teil zum Wirtschaftswachstum von rund sieben Prozent bei. Die Währungsreserven sind bis Ende 2015 auf 5,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, während die Landeswährung weiter konstant bei rund 4000 Riel zu einem US-Dollar liegt.

Der Bankensektor besteht im Wesentlichen aus der Zentralbank, 47 Geschäftsbanken (36 allgemeine und 13 spezialisierte Banken) und 34 Mikrofinanzinstituten, darunter einige internationale Banken. Bargeld und Sichteinlagen erhöhten sich von 2013 auf 2014 um 29 Prozent auf 6,3 Billionen Riel, während das gesamte inländische Kreditvolumen (Privatsektor) nach ADB-Angaben um 31 Prozent auf 36,2 Billionen Riel anstieg. Durch die hohe Dollarisierung der kambodschanischen Volkswirtschaft (rund 84%) fällt die Nationalbank zwar als Kreditgeber letzter Instanz de facto aus, ist aber immerhin in der Lage, Preisstabilität zu gewährleisten. Weitere Faktoren, die den Kapitalmarkt beeinträchtigen, bestehen aus einem fehlenden Interbankenhandel und einem stetig wachsenden Kreditbedarf, dem allein durch inländisches Kapital nicht entsprochen werden kann. Auch die internationale Reputation von Kambodschas Finanzsektor bleibt auf niedrigstem Niveau: Laut Basel AML Index 2016 ist das Risiko von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung nur in fünf anderen weltweit größer als in Kambodscha.

Der Staatsaushalt beträgt im Fiskaljahr 2016 rund 4,3 Milliarden US-Dollar, der zu einem knappen Viertel durch ausländische Kredite getragen wird. Die Prioritäten liegen im Bereich Bildung, dessen Einzeletat um 28 Prozent auf 502 Millionen US-Dollar angehoben wurde, während die Streitkräfte mit 382 Millionen US-Dollar über den zweitgrößten Posten verfügen. Die Staatsquote liegt mit 20,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zu den entwickelten Volkswirtschaften Europas noch recht niedrig. Insgesamt ist Kambodscha, das aufgrund einer sehr geringen Bonitätsbewertung de facto vom internationalen Devisenmarkt abgeschnitten ist, mit 5,7 Mrd. US-Dollar (rund ein Drittel des Bruttoinlandprodukts) verschuldet.

Infrastruktur und Verkehrswesen

Straße im ländlichen Kambodscha
Fast 75 Prozent der kambodschanischen Straßen waren 2013 nicht asphaltiert. (Foto: Bruno Schoonbrodt, CC BY-NC 2.0)

Kambodscha verfügt nach wie vor über enorme verkehrsinfrastrukturelle Defizite, die zu kaum konkurrenzfähigen Transportkosten führen und in den kommenden Jahren weiter erhebliche Investitionen erforderlich machen. 2013 waren nur ein Viertel des gut 47.000 Kilometer umfassenden Straßennetzes asphaltiert. Es existieren nur zwei Bahnlinien: von Phnom Penh über Pursat und Battambang nach Poipet sowie von der Hauptstadt über Takeo und Kampot nach Sihanoukville. Hinderlich für die Integration in den Welthandel ist außerdem das Fehlen eines Tiefseehafens, was durch den erleichterten Zugang zum Hafen von Saigon im Rahmen der ASEAN-Freihandelszone in Zukunft ein wenig aufgefangen werden dürfte.

 

Bis 2018 soll ein Logistik- und Verkehrsmasterplan erstellt werden, in dem die weitere Gestaltung der drei volkswirtschaftlichen Hauptkorridore (von der Hauptstadt Phnom Penh jeweils nach Poipet, Sihanoukville und Bavet) präzisiert werden soll. Außerdem soll die Leistungsfähigkeit der Special Economic Zones optimiert und Industriecluster geplant werden, um die Attraktivität für ausländische Direktinvestitionen zu erhöhen. Langfristig strebt Kambodscha die vollständige Integration in die Hauptverkehrswege der Greater Mekong Subregion, die im Rahmen der neuen Seidenstraße bis nach China reichen, an.

Außenwirtschaft

Aufgrund des gefallenen Ölpreises reduzierte sich 2015 das Leistungsbilanzsaldo auf 10,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, was durch einen fast ebenso hohen Kapitalzufluss an dringend benötigten ausländischen Direktinvestitionen (2016 laut Weltbank rund 1,6 Mrd. US-Dollar und rund zehn Prozent des BIP) gegenfinanziert wird.

Die Bekleidungsindustrie bildet mit Ausfuhren  im Wert von 6,2 Milliarden US-Dollar 2015 (plus 12% im Vergleich zum Vorjahr und 82% aller Ausfuhren) weiterhin das Rückgrat des kambodschanischen Außenhandels und der wichtigste Faktor für den stetigen Wohlstandsgewinn. Wichtigster Markt ist und bleibt die Europäische Union, was weiterhin durch Handelserleichterungen nach der Everything But Arms-Regelung, wodurch Kambodscha als eines der ärmsten Länder Welt Produkte zoll- und quotenfrei in den europäischen Binnenmarkt einführen kann, stark begünstigt wird. Weitere wichtige Absatzmärkte sind die USA (23%) und Hongkong (17%), während die meisten Importe aus der Volksrepublik China (33%) kommen.

Auf Kambodscha kommen in den nächsten Jahren erhebliche Herausforderungen zu, da sich die Rahmenbedingungen im Handel deutlichverändern werden und auch der Wegfall der EU-Handelserleichterungen langfristig wahrscheinlich ist. Vor allem die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Vietnam könnte sich aufgrund des vereinbarten Freihandelsabkommens zwischen Vietnam und der EU und der Trans-Pacific Partnership (TPP), die Handelsbarrieren zwischen Staaten im pazifischen Raum abbauen soll und der Kambodscha im Gegensatz zu Vietnam (noch) nicht angehört, deutlich verringern. Durch die politische Öffnung Myanmars ist in Thailand wiederum das Arbeitskräfteangebot deutlich gestiegen, was aufgrund der höheren Produktivität burmesischer Arbeitnehmer im Vergleich zu ihren kambodschanischen Kollegen sich auch auf letztere auswirken dürfte.

Dagegen hat die am 31. Dezember 2015 in Kraft getretene südostasiatische Freihandelszone aufgrund des geringen intraregionalen Handels (von dem Dienstleistungen und Investitionen im Unterschied zu Gütern bisher ausgeschlossen sind) noch keine spürbaren Auswirkungen gezeigt. Doch das dürfte nicht lange so bleiben: Bis 2025 soll durch den Abbau tarifärer und nicht-tarifärer Handelshemmnisse  ein gemeinsamer Markt ähnlich der EU etabliert werden – eine große Herausforderung für einen Staat mit noch schwachen Institutionen wie Kambodscha. Daneben wird der Wegfall von Importzöllen für Güter und Dienstleistung aus den anderen Mitgliedsländern das Land zwingen, alternative Einnahmequellen zu erschließen. Auch die Frage der Wettbewerbsfähigkeit und des Schutzes der einheimischen klein- und mittelständischen Unternehmen stellt sich nunmehr deutlicher als in den Jahren zuvor und soll in erster Linie mit Investitionen in den Bildungsbereich und die Infrastruktur beantwortet werden.

Wirtschaftssektoren

Agrarwirtschaft

Bauern bei der Reisernte
Drei Viertel aller Kambodschaner leben von der Landwirtschaft. Hauptanbauprodukt ist Reis, der auf den meisten Feldern einmal pro Jahr geerntet wird. (Foto: Isabel M. Lichtnau)

Die Landwirtschaft, in der immerhin 45 Prozent der 8,2 Millionen Erwerbtätigen arbeiten und rund 30 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuern, bleibt das große Sorgenkind der kambodschanischen Volkswirtschaft. Seit 2014 ist der Beitrag des Primärsektors zum Wirtschaftswachstum auf unter 0,5 Prozent gesunken. Wichtigstes Erzeugnis bleibt Reis, der aufgrund unzureichender Bewässerungsanalgen in den allermeisten Landesteilen nur einmal im Jahr nach der Regenzeit geerntet wird. Die Rekordernte von 9,4 Millionen Tonnen im Jahr 2013 wurde danach nicht mehr erreicht, 2015 lag sie aufgrund der Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño bei rund 9,2 Millionen Tonnen. Außerdem wurden lediglich 538.000 Tonnen Reis anstatt der anvisierten eine Million Tonnen exportiert.

Im Vergleich zu seinen unmittelbaren Nachbarn produziert Kambodscha Reis deutlich teurer, was durch die generell hervorragende Qualität nur teilweise ausgeglichen werden kann. Der Mangel an Lagerkapazitäten, hohe Energie- und Transportkosten und der fehlende Zugang der in Subsistenzwirtschaft tätigen Bauern zu zinsgünstigen Notkrediten bei Dürren oder Überschwemmungen stellen weitere zentrale politische Herausforderungen dar, die unabhängig von den Turbulenzen am Weltmarkt angegangen werden müssen.

Dienstleistungen

Neben Landwirtschaft, Bekleidungsindustrie und Baugewerbe ist der Tourismus das vierte Standbein der kambodschanischen Volkswirtschaft. 2015 kamen 4,8 Millionen Gäste (plus 6,1%) nach Kambodscha, wodurch das Land rund drei Milliarden US-Dollar einnahm und Arbeitsplätze für mehr als 600.000 Kambodschaner bereithält. Bis 2020 soll die Besucherzahl auf sieben Millionen gesteigert werden, in erster Linie durch chinesische Touristen, da Gäste aus Europa mit nur 15 Prozent nur geringfügig ins Gewicht fallen. Doch gerade die Chinesen kommen bisher in der Regel mit organisierten Budgetreisen ins Land, die vergleichsweise wenig Umsatz abwerfen.

Ein generelles Ziel besteht darin, den Aufenthalt internationaler Gäste im Land zu verlängern, der sich häufig auf Siem Reap beschränkt. Die Besucheranzahlen des archäologischen Parks Angkor lagen 2015 bei 2,1 Millionen; das Wachstum fiel in den letzten Jahren nur noch geringfügig aus, was sich auch zukünftig trotz einiger renommierter Auszeichnungen als eine globale Top-Destination in der ersten Jahreshälfte 2016 nicht mehr wesentlich ändern dürfte. Neben der Hauptstadt Phnom Penh sind weitere touritsiche Reiseziele für westliche Gäste vor allem die Küste im Süden, in erster Linie die Strände und Inseln von Sihanoukville, sowie für asiatische Reisende die zahlreichen Casinos, auch im kleinen Grenzverkehr in Poipet und Bavet.

Über den Tourismus hinaus stellt Kambodschas Dienstleistungssektor keine internationale Relevanz dar, vor allem Call-Center operieren bisher kaum aus dem Land. Mit 42,4 Prozent stellt der tertiäre Sektor 2014 dennoch den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (2013: 40,8%) und wuchs im selben Zeitraum um 8,7 Prozent.

Bergbau und Energie

Kabelsalat
Nicht nur ein konkretes, immer wieder auftauchendes Problem der unprofessionellen Verkabelung, sondern wohl auch ein Sinnbild für die gesamte Elektrifizierung Kambodschas. (Foto: Michael Coghlan, CC BY-SA 2.0)

Die Förderung von Rohstoffen ist in Kambodscha noch weitgehend unterentwickelt. In erster Linie werden Materialien gewonnen, die im Hoch- und Tiefbau benötigt werden, zum Beispiel Laterit, Marmor, Granit, Kalkstein und Kies. Außerdem wird aus den Flüssen Sand abgebaut, der zu 99% illegal exportiert wird. Die Provinzen Pailin und Ratankkiri sind für ihre Edelsteine bekannt, überwiegend Rubine und Saphire. Es gilt als gesichert, dass Kambodscha noch über nennenswerte Vorkommen an Kupfer, Gold, Eisenerz, Zink, Blei, Zinn, Bauxit und Kaolin verfügt.

Internationale Unternehmen – überwiegend aus China, Korea, Vietnam und Australien – waren in den letzten Jahren vor allem mit wissenschaftlichen Untersuchungen beschäftigt und dürften in den nächsten Jahren die Hauptakteure in Kambodschas Bergbauindustrie werden. Entsprechende Lizenzen wurden bisher im Umfang von rund 2,3 Millionen Hektar (12,7% der Gesamtfläche) erteilt, überwiegend in dünnbesiedelten Regionen im Norden und Osten des Landes. Allerdings wird nur in einem kleinen Teil davon bereits aktiv Bergbau betrieben. Die Exploration von Öl (schätzungsweise rund zwei Milliarden Barrel) und Gas (bis zu 28 Milliarden Kubikmeter) im Golf von Thailand ist sogar auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt worden.

Kambodscha verfügt weiter über einen enormen Energiebedarf, den es in den nächsten Jahren vor allem durch Wasserkraftwerke im Südwesten des Landes und Kohlekraftwerke decken möchte. Von rund vier Millionen Kilowattstunden, die 2014 landesweit bereitgestellt wurden, musste mehr als die Hälfte aus den Nachbarländern Vietnam, Laos und Thailand importiert werden. Im selben Jahr gab Premierminister Hun Sen das ambitionierte Ziel vor, bis 2020 alle Dörfer und zehn Jahre später 70 Prozent aller Haushalte mit Strom versorgen zu wollen, die im ländlichen Raum bisher überwiegend auf Autobatterien zurückgreifen müssen.

Neben den unzureichenden Produktionskapazitäten und den dezentralen Netzen müssen noch zahlreiche weitere Herausforderungen zur Erreichung dieses Ziels gelöst werden. Unter den regenerativen Energiequellen dominiert mit weitem Abstand Wasserkraft. Auf Solarenergie wird trotz hervorragender klimatischer Voraussetzungen noch so gut wie gar nicht gesetzt, in erster Linie aufgrund eines Mangels an Finanzierungsbereitschaft.

Verarbeitende Industrie

Aufgrund hoher Energiekosten und einer geringen Zahl an Facharbeitern bleibt die Textilbranche der wichtigste Zweig der verarbeitenden Industrie Kambodschas, die insgesamt 27,1 Prozent (2014) zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. In den knapp 600 exportorientierten Fabriken (Stand vom März 2016) arbeiten rund 630.000 Näherinnen (der Frauenanteil liegt bei 90%), die 2015 nach Angaben des Handelsministerium Exporte in Höhe von 5,7 Milliarden US-Dollar erwirtschafteten, während Schuhe im Wert von 540 Millionen US-Dollar im Ausland verkauft wurden. Der Anstieg ist zum Teil auf eine Diversifizierung in Richtung höherwertiger Produkte wie Skibekleidung, Taschen und Anzüge zurückzuführen. Problematisch bleibt allerdings die Notwendigkeit, sämtliche Rohstoffe und Bestandteile – auch Knöpfe und Reisverschlüsse – importieren zu müssen.

Arbeitskämpfe sind in den letzten zwei Jahren nach den dramatischen Ereignissen im Januar 2014 seltener geworden, obwohl die Zersplitterung der Gewerkschaftslandschaft (es existieren mehr als 3000, von denen die wenigsten unabhängige Interessenvertreter der Arbeiterschaft sind) und der Mangel an kollektiven Verhandlungsmechanismen problematisch bleiben. In diesem Zusammenhang kritisieren viele nationale wie internationale Organisationen die Arbeitsbedingungen und die oft unzureichende Einhaltung von Arbeitnehmerrechten. Im März 2015 kritisierte Human Rights Watch die Missstände in vielen Fabriken und wies dabei auch auf die Verantwortung der Regierung und der großen Schuh- und Textilmarken, die in Kambodscha produzieren lassen, hin.Immerhin steigt der Mindestlohn zum 1. Januar 2017 von 140 US-Dollar auf 153 US-Dollar im Monat für eine Vollzeitstelle bei 48 Wochenstunden.

Auch wenn führende internationale Mode- und Sportartikelkonzerne zuletzt deutlich gemacht hatten, auch in den nächsten Jahren am Produktionsstandort Kambodscha festhalten zu wollen, plant Kambodschas Regierung bereits eine grundlegende Transformation „form a laborintensive industry to a skill-driven industry” bis 2025. Dies soll fast ausschließlich durch die Akquisition ausländischer Direktinvestitionen finanziert werden. Ein Paradebeispiel sowohl für das Potential des Landes als auch für die nach wie vor großen Herausforderungen ist die stetig wachsende Fahrradindustrie, die erst seit 2006 existiert. Obwohl mit ihr 2013 knapp 424 Millionen US-Dollar (rund 4% aller Ausfuhren) erlöst wurden und Kambodscha zum zweitgrößten Exporteur in die EU hinter Taiwan aufstieg, beruht die vorgebliche Erfolgsstory fast ausschließlich auf den Handelserleichterungen nach der „Everything But Arms“-Regelung. Die könnten bereits 2017, spätestens aber 2020 wegfallen, da Kambodscha nach wie vor nicht in der Lage ist, den notwendigen Vorgaben zu entsprechen und mindestens 30 Prozent eines Fahrrads mit eigenen Materialien herzustellen.

Menschen auf einem Pritschenwagen
Tagtäglich bringt eine dreistellige Anzahl dieser Pritschenlaster die Näherinnen in die Textil- und Schuhfabriken in und um Phnom Penh. Ob es sich hierbei um eine sichere Anfahrt handelt, darf man getrost verneinen. (Foto: Asian Development Bank, CC BY-NC-ND 2.0)

Hochbau

Vattanac Capital Tower
Der Vattanac Capital Tower dominiert mit seinen 39 Stockwerken die Skyline von Phnom Penh. Das Design des Wolkenkratzers wurde von den mythischen Nagas und Drachen inspiriert. (Foto: Michael Coghlan, CC BY-SA 2.0)

Am sichtbarsten wird Kambodschas Wirtschaftswachstum wahrscheinlich durch die zahllosen Bauprojekte nicht nur in der Hauptstadt Phnom Penh. Während 2014 noch 2,5 Mrd. US-Dollar investiert wurden, waren es ein Jahr später schon 3,3 Mrd. US-Dollar (plus 33 Prozent). Und allein in den ersten drei Quartalen 2016 sollen landesweit sage und schreibe 2000 Projekte mit mehr als 10 Millionen Quadratmetern im Gegenwert von 7,6 Mrd. US-Dollar genehmigt worden sein. Selbst wenn diese exorbitante Steigerung nicht stimmen sollte: Schon seit Jahren wird die Gefahr einer Immobilienblase diskutiert, da Wohn- und Geschäftsraum weit über dem Bedarf geschaffen wird.
Die Ursache dafür ist jenseits der Landesgrenzen zu suchen: In aller Regel handelt es sich um internationale Investoren, die durch Bauaktivitäten in ihrer Heimat Steuern sparen können. Darüber hinaus dürften auch die Dauerniedrigzinsen in den der EU und den USA durchaus eine Rolle für diesen beispiellosen Bauboom spielen. Daher könnten schon sich leicht verändernde weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass die meisten Projekte dann doch nicht realisiert werden.

Armut

Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs der letzten Jahre leben immer noch viele Kambodschaner unter der nationalen Armutsgrenze. Wie viele dies sind, hängt u.a. von der jeweiligen Definition und den Parametern, die zur Messung zugrunde gelegt werden, ab. Obwohl weder verlässliche Daten noch einheitliche Berichtstrends vorliegen, dürften in Kambodscha wohl noch rund ein Drittel bis ein Viertel der Bevölkerung von extremer Armut betroffen sein. Preise für Grundnahrungsmittel sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, wodurch durchschnittlich rund zwölf Prozent aller Haushalte Probleme mit der Lebensmittelversorgung haben. Armut in Kambodscha ist facettenreich: Viele Heranwachsende sind aufgrund von Mangelernährung weiterhin im Wachstum gestört, die Kindersterblichkeit liegt bei rund 3,4 Prozent der unter-einjährigen Kinder. Das Durchschnittsalter beträgt derzeit 25 Jahre, der Alphabetisierungsgrad liegt bei 74 Prozent. Der kambodschanische Staat ist weiterhin schwach - die Staatsquote hat sich um 21 Prozent eingependelt - und bietet seinen Menschen keine erwähnenswerte soziale Sicherung. Außerdem bleibt vielen Menschen der Zugang zu ärztlicher Versorgung und Bildungseinrichtungen oftmals versperrt.

In der aktuellen Rangliste der Vereinten Nationen zum Entwicklungsstand belegt Kambodscha Rang 136 von 187 Nationen. In Kambodscha selbst sind die Armutsraten regional unterschiedlich verteilt. Während im Zentrum und im Süden durchschnittlich weniger Menschen von extremer Armut betroffen sind, leiden die Provinzen Siem Reap - die Heimstätte von Angkor Wat und jährlich mehr als zwei Millionen Touristen - und Pailin an der Grenze zu Thailand unter besonders hohen Armutsraten. Dennoch: Nach Berechnungen der Weltbank hat sich die Armut in Kambodscha in den letzten Jahren deutlich reduziert. Während 2004 noch 53,2 Prozent aller Menschen unter der nationalen Armutsgrenze lebten, sollen es 2011 nur noch 20,5% gewesen sein. Das bedeudet, dass immer noch rund drei Millionen Menschen tagtäglich weniger als 1,15 US-Dollar zur Verfügung haben, weitere 8,1 Millionen Menschen können zumindest auf das, aber auf weniger als 2,30 US-Dollar zurückgreifen.

Korruption

ACU-Beschwerdebriefkasten
Der Beschwerdebriefkasten der Anti-Korruptionsbehörde nimmt trotz eines objektiven Bedarfs nur eine symbolische Bedeutung ein. (Foto: Karbaum)

Kambodschas Wirtschaft ist heute formal marktwirtschaftlich ausgerichtet und unterliegt kaum staatlichen Restriktionen. Jedoch ist der Wirtschaftsprozess de facto weiterhin durch einen hohen Korruptionsgrad, den höchsten in der Region, und die maßgebliche Involvierung des Militärs und hoher politischer Funktionsträger geprägt, die nicht selten im halblegalen oder illegalen Bereich operieren. Es existieren keine Anti-Kartell-Gesetze, die größten Unternehmer Kambodschas unterhalten überdies sehr enge Beziehungen zur Regierung. Die Durchsetzung von Unternehmensinteressen durch Polizei und Militär, eine weitgehende Befreiung von Besteuerung und Schutz vor Strafverfolgung sind Gegenleistungen für die Finanzierung der Parteikasse oder von der Regierung initiierte soziale Projekte. Die Streitkräfte sind nach wie vor in die illegale Rodung von Tropenwäldern involviert, obwohl jeglicher kommerzieller Holzeinschlag seit 2002 verboten ist. Der Schmuggel von Tropenhölzern erfolgt weiterhin in bedeutendem Umfang vor allem über die Grenze zu Thailand und nach China.

Korruption umfasst alle Lebensbereiche und wird von den Kambodschanern selbst als "puk ruluoy" – morsches oder verrottetes Holz – bezeichnet. Informelle Gebühren werden bei den allermeisten Behördenkontakten fällig, sei es bei Verkehrskontrollen, Bauanträgen oder vor Gericht. Korruption steht nicht nur der wirtschaftlichen Prosperität im Weg, sondern versperrt vielen Menschen den Zugang zu Bildung und Gesundheit. Vor allem "Sonderzahlungen" an Lehrer durch Eltern und Schüler sind weit verbreitet und setzen Aufstiegschancen von Kindern aus ärmeren Bevölkerungsschichten enge Grenzen.

2010 wurde zwar nach mehr als zehn Jahren Diskussion endlich ein Anti-Korruptions-Gesetz verabschiedet und eine Behörde installiert, die sich allein mit dem Kampf gegen alle möglichen Formen von Korruption beschäftigen soll. Große Erfolge sind bisher noch ausgeblieben, was angesichts des systematischen Charakters von Korruption in Kambodscha nicht überrascht.

Entwicklung

Abhängigkeit von Entwicklungshilfe

Wie sonst nur wenige andere Länder der Welt ist Kambodscha seit Jahrzehnten von Entwicklungstransfers abhängig. Rund die Hälfte des Staatsbudgets wird von der internationalen Gebergemeinschaft getragen, in den 80er Jahren durch den Ostblock, danach vor allem durch die großen OECD-Staaten. 1992 wurde die deutsche EZ mit Kambodscha wieder aufgenommen, nachdem die Zusammenarbeit seit 1969 aufgrund des Abbruchs der diplomatischen Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland suspendiert worden war. Kambodscha ist ein Schwerpunktpartnerland deutscher Entwicklungskooperation, wobei Deutschland zu den größten bilateralen Gebern gehört.

Die kambodschanisch-deutsche Zusammenarbeit konzentriert sich derzeit auf folgende entwicklungspolitischen Schwerpunkte:

  • Ländliche Entwicklung (Landreform und regionale Wirtschaftsentwicklung, wird 2016 eingestellt)

  • Stärkung von Institutionen sozialer Sicherung, insbesondere der Aufbau des Gesundheitswesens (Qualitätssicherung der Gesundheitsdienstleistungen und Aufbau einer sozialen Krankenversicherung)

  • Förderung akzeptabler Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie

  • Darüber hinaus werden Vorhaben in der Querschnittsthematik "Gute Regierungsführung", Menschenrechte und Demokratieförderung durchgeführt (z.B. Förderung der Frauenrechte, Dezentralisierung und Verwaltungsreform, Aufbau des Rechnungshofs, Unterstützung des Khmer Rouge-Tribunals).

Der Verfall des Euro im Vergleich zum Dollar - Anfang 2014 erhielt man noch 1,37 US-Dollar für einen Euro - wirkt sich mittlerweile auch auf die deutsche und europäische Zusammenarbeit in Kambodscha aus, da die Budgets allein aufgrund des Wechselkurses innerhalb Jahresfrist um fast 25% sanken.

Armutsbekämpfung und nationale Entwicklungsanstrengungen

Ziele, Maßnahmen und Kosten der Armutsbekämpfung werden im Detail im aktuellen Nationalen Strategische Entwicklungsplan (NSDP) für die Jahre 2014 bis 2018 beschrieben. Die Regierung setzt auf arbeitsintensives Wachstum, ökonomische Diversifizierung und zunehmenden Handel einschließlich Exportwachstum. Allerdings stehen der Umsetzung der Maßnahmen nicht nur fiskalische Grenzen, sondern häufig vor allem Interessen einflussreicher politischer Akteure entgegen. Gebermittel, die nach wie vor großzügig gewährt werden, können dieses strukturelle Umsetzungsdefizit deshalb nur begrenzt ausgleichen, urteilte vor einigen Jahren der DED.

Entwicklungsorganisationen in Kambodscha

Mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind beide staatlichen Durchführungsorganisationen der offiziellen Entwicklungszusammenarbeit in Kambodscha vertreten. Die Palette der GIZ ist breit gefächert, Projekte existieren u.a. im Landmanagement, in der Unterstützung der Verwaltungsreform/Dezentralisierung, die Förderung der Rechte der Frauen. Aus dem Portfolio des ehemaligen Deutschen Entwicklungsdiensts (DED) laufen Projekte in den Bereichen Demokratie, Zivilgesellschaft, öffentliche Verwaltung, Gesundheit, ländliche Entwicklung in der Region Kampot/Kampong Thom fort; auch der zivile Friedensdienst engagiert sich in Kambodscha. Weitere internationale Entwicklungspartner sind (u.a.):

  • Heinrich-Böll-Stiftung: Engagement u.a. im Umweltschutz, in der Frauenförderung und Zivilgesellschaft;
  • Friedrich-Naumann-Stiftung: Aktivitäten in den Bereichen Politische Bildung, Qualifizierung und politische Beratung;
  • Friedrich-Ebert-Stiftung: Förderung von Dialogen kambodschanischer Führungspersönlichkeiten;
  • Konrad-Adenauer-Stiftung: Projekte u.a. zur Verwaltungsreform/Dezentralisierung und Stärkung der Parteien;
  • Europäische Union: Projekte u.a. in den Bereichen ländliche Entwicklung, Bildung und Ernährung; 
  • USAID, USA: Projekte zur politischen Partizipation und im Gesundheits- und Erziehungswesen;
  • Weltbank: insbesondere Finanzierung von Entwicklungsgroßprojekten;
  • Agence Française De Développement: Projekte u.a. in den Bereichen Bildung, Justizreform, Landwirtschaft;
  • DEZA, Schweiz: Engagement in den Bereichen ländliche Entwicklung und nachhaltige Nutzung der Ressourcen, gute Regierungsführung sowie wirtschaftliche Entwicklung mit Fokus auf der Privatsektorunterstützung;
  • Die NGO Oxfam ist mit verschiedenen Projekten in den Bereichen ländliche Entwicklung, Umwelt, Gender, Menschenrechte und Bildung vertreten.
  • Darüber hinaus bietet die Asian Development Bank wertvolle Informationen und Analysen zur Entwicklungszusammenarbeit mit Kambodscha.

Daneben haben sich zahlreiche lokale Nichtregierungsorganisationen etabliert. Die meisten bieten wichtige soziale Dienstleistungen, sind aber in der Regel von internationalen Gebern finanziell abhängig.

Steinkonservatoren bei der Arbeit
Die Bundesrepublik Deutschland fördert Konservierungsmaßnahmen im archäologischen Park Angkor. (Foto: Karbaum)

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Oktober 2016 aktualisiert.

Der Autor

Markus Karbaum

Dr. Markus Karbaum ist Politologe und beschäftigt sich seit 2002 mit Kambodschas Regierungssystem und der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation des Landes. Als selbständiger Gutachter und Berater arbeitet er im Auftrag nationaler und internationaler Organisationen.

Literaturhinweise

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