Währung
Tenge (KZT)
Wechselkurs
1 € = 426 Tenge (Mai 2019)
Zeitzone
AQTT (UTC +5); QYTT/ALMTT (UTC +6)
Landesvorwahl (Telefon)
+007
Klima (für Hauptstadt)
streng kontinental

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen

Nachdem schon seit dem 15. Juli 2014 ist für einen bis zu 15-tägigen Aufenthalt in Kasachstan für deutsche Staatsbürger kein Visum mehr erforderlich war, besteht seit dem 1. Januar 2017 Visafreiheit sogar für eine Frist von 30 Tagen. Für alle länger dauernden Aufenhalte muss weiterhin unbedingt vor Reisebeginn beim zuständigen Konsulat der RK ein kostenpflichtiges Visum beantragt werden. Da sich die Bestimmungen für die einzelnen Visatypen unterscheiden und es immer mal wieder Änderungen gibt, sollte der aktuelle Stand vor jeder Reise auf der Website der Botschaft Kasachstans abgefragt werden. Dort finden sich auch die Liste der zuständigen Konsulate und Angaben zu den je nach Visa-Typ unterschiedlichen Registrierungsregelungen nach der Einreise. Ganz wichtig: Bei der Einreise erhält man eine kleine sog. Migrationskarte, die man bei der Ausreise wieder abgeben muss. Reisepass und Migrationskarte (oder zumindest ein Fotokopie davon) muss man immer bei sich haben.

Visabeschaffung, Einreise und erste Eindrücke können problematisch sein, davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Die Erfahrungen anderer Expats können vielleicht hilfreich sein.

Wohnen

Wolkenkratzer in Nur-Sultan © Henryk Alff
Wolkenkratzer in Nur-Sultan © Henryk Alff
Wohnhaus auf dem Dorf © Beate Eschment
Wohnhaus auf dem Dorf © Beate Eschment
Eine der vielen Baustellen von Nur-Sultan © Beate Eschment
Eine der vielen Baustellen von Nur-Sultan © Beate Eschment

In Almaty und Nur-Sultan/ Astana sind die Immobilienpreise trotz starker Bautätigkeit und Wirtschaftskrise hoch, die Mieten sind sehr hoch. Eine Dreizimmerwohnung in einem Neubau in guter Lage kann mehrere tausend US-Dollar Miete kosten, einfache, nicht modernisierte kleine Wohnungen kosten evtl. nur einen Bruchteil dessen, sind gemessen am Standard aber auch teuer. Die Nebenkosten, basierend auf dem tatsächlichen Verbrauch oder der Zahl der in der Wohnung lebenden Personen, müssen zusätzlich gezahlt werden. Die meisten Vermieter kassieren die Miete persönlich (monatlich oder Quartalsweise). Die Wohnungssuche erfolgt in der Regel über diverse Makler und verursacht also zusätzliche Kosten. (Expat-Seiten, Almaty / Astana,  oder die Suche über Vorgänger/Kollegen bieten eine preisgünstigere Alternative.) Im Angebot sind neben Neubauten auch unrenovierte Wohnungen/Häuser aus der Sowjetära oder nach „Ewroremont“, einer Komplettrenovierung, die zumindest optisch die Räume um Jahrzehnte verjüngt, – Eingang und Treppenhaus sind davon allerdings oft nicht betroffen. Wohnungen werden in der Regel möbliert vermietet.

Versorgung

In einer Shopping mall von Almaty © Henryk Alff
In einer Shopping mall von Almaty © Henryk Alff
Straßenhändlerin © Beate Eschment
Straßenhändlerin © Beate Eschment
In einem Supermarkt von Almaty © Beate Eschment
In einem Supermarkt von Almaty © Beate Eschment
Supermarkt in Nur-Sultan © Beate Eschment
Supermarkt in Nur-Sultan © Beate Eschment

Kasachstan ist groß – und die Bandbreite in Bezug auf Versorgungslage und Preise auch. In den großen Einkaufszentren von Almaty und Nur-Sultan gibt es nichts, was es nicht gibt und das in großer Auswahl: (westliche) Luxuswaren, Gegenstände des täglichen Bedarfs, Lebensmittel (auch der uns bekannten Firmen). Supermärkte und kleinere Läden bieten ebenfalls eine gute Auswahl, die jedoch selbst zwischen Filialen derselben Kette stark variieren kann. Das Gleiche gilt für Restaurants. Die Preise in Geschäften und Restaurants sind, wie die gesamten Lebenshaltungskosten, relativ hoch und in etwa mit denen europäischer Hauptstädte vergleichbar. Grundnahrungsmittel und vor allem lokal produziertes Obst und Gemüse kann man aber sehr günstig erwerben. Neben den uns vertrauten Geschäften gibt es meist mehr am Stadtrand aus Containerläden bestehende Märkte und - idyllischer - Grüne Basare, wo man auch typisch kasachische Lebensmittel, wie beispielsweise Kumys, probieren kann. Dort wird der Preis meist ausgehandelt.

Die Auswahl in den Gebietsstädten ist in der Regel deutlich geringer, dafür sind es aber die Preise auch. Grundnahrungsmittel und beispielsweise Schokoriegel, Chips u.ä. führt praktisch jeder Dorfladen. Alkohol darf ab 21 Uhr in Geschäften nicht mehr verkauft werden.

Die meisten Geschäfte haben an allen Tagen von 8-22 Uhr geöffnet, kleinere Lebensmittelläden teilweise rund um die Uhr. Sonntags kann die Öffnungszeit verkürzt sein.

Geld und Transfer

Abbildung eines 200 Tenge Scheines
Abbildung eines 200 Tenge Scheines
Geldautomat in Almaty © Beate Eschment
Geldautomat in Almaty © Beate Eschment

Den Tenge kann man nur im Land selbst erwerben. Geld kann in Banken und Wechselstuben getauscht werden. Der Kurs kann dabei innerhalb einer Stadt um bis zu 10% schwanken. Der Kurs des Tenge ändert sich seit der Freigabe im September 2015 laufend.

Auch in kleineren Städten gibt es Geldautomaten, die Kreditkarten und z.T. auch EC-Karten akzeptieren. In Almaty und Nur-Sultan stehen an jeder Ecke gleich mehrere. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und Supermärkten der Hauptstädte oft akzeptiert. Bargeldüberweisungen via Western Union sind bei der Post und einigen Banken möglich.

Arbeitsfreie Tage

1. Mai in Astana © Beate Eschment
Spaziergänger in Astana © Beate Eschment

Der 1. Mai – Tag der Einheit der Nationalitäten Kasachstans; 6. Juli – Tag der Hauptstadt (Astana); 30. August – Tag der Verfassung; 25. Oktober – Tag der Republik; 1.12. - Tag des Präsidenten; 16./17. Dezember – Tag der Unabhängigkeit sind nationale Feiertage und damit arbeitsfrei.

Daneben sind auch der 1./2. Januar (Neujahr), 8. März (Int. Frauentag), 22. März (Nauryz, Frühjahrsfest), 9. Mai (Tag des Sieges) und jedes Jahr wechselnd das Opferfest arbeitsfrei. An größeren Feiertagen wird meist an zwei Tagen nicht gearbeitet.

Freizeit

Freizeitfußballer in Almaty © Beate Eschment
Billardspieler © Beate Eschment
Opernhaus von Almaty © Dagmar Schreiber
Theater in Pawlodar © Dagmar Schreiber
Eines der vielen Cafes von Almaty © Beate Eschment
Eines der vielen Cafes von Almaty © Beate Eschment
Spielplatz in der Fußgängerzone von Almaty © Beate Eschment
Spielplatz in der Fußgängerzone von Almaty © Beate Eschment
Fastfoodrestaurant in Almaty © Beate Eschment
Fastfoodrestaurant in Almaty © Beate Eschment

Nur-Sultan und Almaty haben heutzutage ein reiches Freizeitangebot für fast jeden Geschmack. Die Auswahl an Restaurants und Cafes ist inzwischen gewaltig, sie umfasst die traditionelle kasachische  Küche ebenso wie die anderer europäischer oder asiatischer Nationen, Retro Style bis hin zum globalen Fastfood. Es gibt viele Kinos und ein Nachtleben ohne Sperrstunde - von dem man sich z.B. in diversen Fitnessstudios, Spas und Saunen erholen kann. Für den Besuch von öffentlichen Schwimmbädern ist ein Gesundheitszeugnis erforderlich.   

Wie bei der gesamten Hauptstadtverlegung hat man auch keine Kosten gescheut, um in Astana (jetzt Nur-Sultan) hochwertige Kultur zu bieten. Die 2013 gegründete Oper strebt mit einem kasachischen wie internationalen Repertoire nach Anerkennung über die Region Zentralasien hinaus. Daneben gibt es mehrere Theater, Museen und Galerien. Besonders gefeiert wurde die Eröffnung des neuen Nationalmuseums im Sommer 2014, das quasi eine offizielle Selbstdarstellung der Geschichte und Gegenwart Kasachstans bietet. Wochenendausflüge können z.B. nach Borovoje/Burabai oder in das Naturschutzgebiet Korgalzhin führen, Wintersportfreunde versuchen das Beste aus Kälte und Schnee zu machen.

Die ehemalige Hauptstadt Almaty verfügt über eine Vielzahl von Museen, z.B. das staatliche Museum, das einen Überblick über die Geschichte Kasachstans gibt, oder das Kastejew-Kunstmuseum, das größte seiner Art in Kasachstan, eine Oper und mehrere Theater. Während ein Besuch der meisten Bühnen Russisch- (oder Kasachisch-) kenntnisse voraussetzt, werden im Deutschen Theater trotz der Abwanderung seiner Zielgruppe, der "Kasachstandeutschen", moderne Inszenierungen manchmal auch in deutscher Sprache geboten. In Almaty hat sich auch eine freie Kunstszene mit vielen kleinen Galerien etc. etabliert. Die Umgebung von Almaty bietet für Outdoorsportler, seien es Wanderer, Alpinisten, Radler/Mountainbiker, Ski- und Schlittschuhläufer oder Kanuten - vielerlei Möglichkeiten, zumindest am Anfang wird die Begleitung eines erfahrenen Führers empfohlen. Nicht ganz so Sportliche können ihre Ausflugsziele mit dem Auto oder organisierten Bustouren ansteuern.

Alle Gebietshauptstädte verfügen über ein kasachisches und ein russisches Theater, Kinos, meist einen Konzertsaal und ein Heimatmuseum. In manchen gibt es auch eine kleine Off-Szene, die sich aber erst nach längerem Aufenthalt und Bekanntschaft mit Einheimischen erschließt. Ein Mangel an Restaurants besteht nirgendwo. Sehenswerte Naturschönheiten sind ebenfalls im ganzen Land verteilt.

Reisen, Transport und Verkehr

Am Busbahnhof von Schimkent © Beate Eschment
Am Busbahnhof von Schimkent © Beate Eschment
Inlandflug © Beate Eschment
Inlandflug © Beate Eschment
Außenansicht des neuen Bahnhofs von Nur-Sultan © Beate Eschment
Außenansicht des neuen Bahnhofs von Nur-Sultan © Beate Eschment
Bushaltestelle in Almaty © Beate Eschment
Bushaltestelle in Almaty © Beate Eschment
Eingang in eine Metrostation von Almaty, © Beate Eschment
Eingang in eine Metrostation von Almaty, © Beate Eschment
Ruftaxis vor einem Einkaufszentrum in Almaty © Beate Eschment
Ruftaxis vor einem Einkaufszentrum in Almaty © Beate Eschment

Kasachstan verfügt über ein vielfältiges, bei der Größe des Landes und bezüglich der Qualität aber noch ausbaufähiges Verkehrssystem.

Flugtickets sind teuer, bieten aber die schnellste und komfortabelste Art des Fortkommens in dem riesigen Land. Die staatliche Fluglinie Air Astana setzt auch auf Inlandflügen meist moderne Maschinen ein. Daneben gibt es mehrere kleine Linien, allen voran SCAT, die die Gebietsstädte Kasachstans und einige weitere Ziele anfliegen. Seit Ende 2016 steht keine kasachstanische Fluggesellschaft mehr auf der "Schwarzen Liste" der EU. Die Zahl der Möglichkeiten aus Westeuropa nach Kasachstan zu gelangen scheint dadurch allerdings nicht gestiegen zu sein, weil sich viele westliche Fluglinien sich von dort zurückgezogen haben.

Eisenbahnfahrkarten sollte man wegen der auf längeren Strecken erforderlichen Reservierung einige Tage im Voraus kaufen. Kassen finden sich nicht nur am Bahnhof, sondern meist auch zentral. Noch viel einfacher ist der Erwerb von Tickets im Internet. Die Preise sind relativ niedrig. Glanzstück der kasachstanischen Eisenbahn ist der TALGO, der u.a. die alte und neue Hauptstadt, Almaty und Nur-Sultan, auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke verbindet. 1.327 km werden in 13 Stunden zurückgelegt.

Es besteht ein angesichts der Größe des Landes relativ gut entwickeltes und sehr preisgünstiges Überlandbusnetz - auch wieder nach Usbekistan. Der Regional- und Stadtverkehr wird mit (Oberleitungs-) Bussen, Straßenbahnen und Sammeltaxis (Marschrutka) bedient. Überfüllung ist in Bussen der Normalfall. Taxis sind eine bezahlbare Alternative. Besonders in Almaty verkehren viele private PKWs als Taxi, bei denen man den Preis aushandeln muss. Es gibt inzwischen aber auch mehrere Ruftaxi-Unternehmen.

Almaty hat seit Dezember 2011 eine Metro von (nach der Eröffnung neuer Stationen im Frühjahr 2015) 11,3 km Länge, an der Erweiterung wird gearbeitet - angesichts nicht enden wollender Staus und wachsender Parkprobleme allerdings nur ein Hoffnungsschimmer.

Auf den Straßen Kasachstans herrscht Rechtsverkehr. Die Einhaltung der Anschnallpflicht auf den vorderen Sitzen wie auch des Handyverbots wird scharf kontrolliert. Es gilt eine Null-Promille-Regel. Dennoch ist Autofahren in Kasachstan sowohl wegen der Straßenverhältnisse, als auch wegen des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer nur etwas für Menschen mit starken Nerven. Von Überlandfahrten im Dunklen ist grundsätzlich abzuraten.

In Almaty wurden in den letzten Jahren auf Betreiben des Bürgermeisters einige wenige Kilometer Radweg angelegt - die vor allem von Fußgängern benutzt werden. Auch wenn es inzwischen sogar Leihfahrradstationen gibt, ist der Weg zu einer Fahrrad freundlichen Stadt noch weit. Ähnlich ist die Situation in Nur-Sultan. Angesichts der Dauerstaus kann man eine wachsende Zahl von Radfahrern beobachten, doch ist dies angesichts des Fahrverhaltens der Autofahrer wie auch der Luftverschmutzung ein zweifelhaftes Vergnügen. Dafür finden sich im Internet inzwischen vielerlei Blogs mit Erlebnisberichten von Weitradlern und auch Kartenmaterial zur ersten Orientierung.

Fahrradleihstation in Almaty © Beate Eschment
Noch ausbaufähig - Radweg in Nur-Sultan © Beate Eschment
Noch ausbaufähig - Radweg in Nur-Sultan © Beate Eschment

Schulen

Es gibt weder in Almaty noch in Nur-Sultan eine deutsche Auslandsschule, aber jeweils mehrere internationale, = englischsprachige Lehranstalten (Almaty: Miras, Haleybury, qsi, KIS;  Nur-Sultan: Miras, Haleybury, qsi, Nur Orda - türk. mit engl.sprachigem Zweig). Auch die Erdölstadt Atyrau verfügt über eine internationale Schulen. Den meisten ist ein Kindergarten, bzw. eine Vorschule angegliedert. Daneben gibt es in mehreren Städten Kasachstans Schulen mit erweitertem Deutschunterricht

Alle Schulen schließen im Sommer für drei Monate (Juni, Juli, August).

Sicherheit

Der Südosten Kasachstans liegt in einer erdbebengefährdeten Zone. In Almaty kommt es ab und an zu kleineren Erdstößen, 1887 wurde die Stadt durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Das letzte große Erdbeben (Stärke 8) fand vor 100 Jahren statt. Davon abgesehen ist die Teilnahme am Straßenverkehr das größte Sicherheitsrisiko. Wer die auch in europäischen Großstädten ratsamen Sicherheitsregeln beachtet, hat mit Kriminalität eher kein Problem.

Gesundheit

Apotheke in Almaty © Beate Eschment
Apotheke in Almaty © Beate Eschment
Eingang in ein Ärztezentrum, Almaty © Beate Eschment
Eingang in ein Ärztezentrum, Almaty © Beate Eschment

Impfungen werden für die Einreise nicht verlangt und von der WHO auch nicht ausdrücklich empfohlen. Immunisierungen gegen Polio, Masern, Hepatitis A und B, FSME und Tollwut können aber je nach Länge und Ort des Aufenthalts sinnvoll sein. 

Leitungswasser sollte grundsätzlich abgekocht, Obst und Gemüse gründlich gewaschen werden. Der (vorwiegend) winterliche Smog in Almaty kann für Menschen mit empfindlichen Atemwegen sehr belastend sein.

Almaty und Nur-Sultan verfügen über gut ausgebildete Ärzte und einige gut ausgestattete Kliniken. In vielen Fällen muss die Behandlung sofort bar bezahlt werden. In den beiden Hauptstädten gibt es auch Apotheken, in denen man gängige Medikamente (oft rezeptfrei) erwerben kann. Andere Städte sind schlechter versorgt, auf dem Land sollte man besser nicht ernsthaft krank werden. Bei allen schweren Erkrankungen oder Operationen empfiehlt sich in jedem Fall ein Rücktransport nach Europa. Daher ist neben einer Auslandskrankenversicherung auch eine Rückholversicherung sinnvoll. 

Telekommunikation und Internet

Einer der vielen Mobilfunkanbieter Kasachstans © Beate Eschment
Einer der vielen Mobilfunkanbieter Kasachstans © Beate Eschment

Das Handy ist das am weitesten verbreitete Kommunikationsmittel. Der Empfang ist in allen großen Städten, aber auch in kleineren Ortschaften entlang der Überlandstraßen gegeben. Prepaid SIM-Cards kann man an fast jedem Kiosk erwerben. Die beliebtesten und am weitesten verbreiteten Anbieter sind Beeline, K-cell und Active. Handy-to-Handy-Gesprächspreise sind im Vergleich zu Deutschland recht hoch, Flatrates sowohl für Gespräche als auch für Daten auf dem Vormarsch, SMS auch international sehr günstig.

Internetcafe in Almaty © Beate Eschment
Internetcafe in Almaty © Beate Eschment

Das Internet ist weit verbreitet, Internet-Cafes sind überall zu finden, W-Lan in Hotels und vielen Cafes der Hauptstädte vorhanden. Das Internet ist nicht frei, oppositionelle Websites werden immer wieder einmal gesperrt.

Briefkasten an der Hauptpost in Almaty © Beate Eschment
Briefkasten an der Hauptpost in Almaty © Beate Eschment

Postämter gibt es in allen größeren Orten, meist sind sie von 9-18 Uhr geöffnet. Briefe sind innerhalb des Landes mehrere Tage unterwegs, nach Deutschland bis zu zwei Wochen.

Nützliche Adressen

Deutsche Botschaft
Ulica Kosmonawtow 62
010000 Nur-Sultan
Tel. Zentrale: 007 - 7172 - 791 200
Notfallnummer: 007(8) 701 - 768 0662

Generalkonsulat
Ulica Iwanilowa 2
050059 Almaty
(007) - 727 - 262 83 41 /46/ 49

Botschaft der Republik Kasachstan
Nordendstr. 14-17
13156 Berlin

Deutsch-Kasachische Gesellschaft e.V.
Friedrichstr. 94
D-10117 Berlin
Mobil : +49 177 572 33 00
info@dekasges.de


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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zuletzt im Mai 2019 aktualisiert.

Autorin

Dr. Beate Eschment beschäftigt sich seit Anfang der 90er Jahre mit Geschichte und Gegenwart der postsowjetischen zentralasiatischen Staaten, insbes. Kasachstan und Kirgisistan, und hat sich dort zu längeren Lehr- und Forschungsaufenthalten aufgehalten. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Redakteurin der Zentralasien-Analysen.

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