Prishtina/Priština im Spätherbst © M. Sauer
Offizieller Name
Republik Kosovo
Fläche
10'908 km²
Einwohner
1.78 Mio. (2016)
Bevölkerungswachstum
0.64% (2015)
Regierungssitz
Prishtina/Priština (Einwohner: ca. 204'000, 2016)
Amtssprachen
Albanisch, Serbisch
Regionalsprachen
Türkisch, Bosnisch, Romani

Karten

Siehe auch die umfassende Kartensammlung zu Kosovo der Texas Universität, die auf einem Blog zusammengestellte Kartensammlung sowie eine historische Kartensammlung.

Übersichtskarte (public domain)
Übersichtskarte (public domain)
Übersichtskarte © Burmesedays (CC BY-SA 2.0 DE)
Übersichtskarte © Burmesedays (CC BY-SA 2.0 DE)
Übersichtskarte © Sémhur ( CC-BY-SA-3.0)
Übersichtskarte © Sémhur ( CC-BY-SA-3.0)
Übersichtskarte © d-maps (http://d-maps.com/carte.php?num_car=5719&lang=de)
Übersichtskarte © d-maps (http://d-maps.com/carte.php?num_car=5719&lang=de)

Lage, Größe und Begriffe

Regionale Karte © TUBS (CC-BY-SA-3.0)
Regionale Karte © TUBS (CC-BY-SA-3.0)

Kosovo, das in seinen derzeitigen Grenzen erst seit 1945 existiert, liegt im Zentrum Südosteuropas, einer Region die auch als Balkanregion oder Westbalkan bekannt ist. Der Staat Kosovo erstreckt sich auf einer Fläche von 10.908km² und grenzt im Norden und Osten an Serbien, im Süden an die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (im Folgenden Mazedonien), im Südwesten an Albanien und im Nordwesten an Montenegro an. Die Hauptstadt des Landes ist Prishtina/Piština.

In Bezug auf Bezeichnungen von Ortsnamen und Raumbegriffen existiert eine kontroverse Diskussion darüber, welche Begriffe zu verwenden sind: die albanischen, die serbischen oder beide. Am Beispiel des Raumbegriffs Kosovo lässt sich dies verdeutlichen. Das heutige Kosovo wird von den Kosovo-Albanern als Kosova von den Kosovo-Serben als Kosovo bezeichnet. Das Wort Kosovo leitet sich aus der serbischen Ortsbezeichnung für das Amselfeld (kosovo polje) ab und kann mit „der Amsel gehörend“ (serb. kos = Amsel, -ovo = Possesivsuffix) übersetzt werden. Es existieren aber auch alternative, teils nationalistisch gefärbte Bezeichnungen wie Dardania (die Dardaner sind ein illyrischer Stamm, der in der Antike Teile Südosteuropas bevölkerte) im Albanischen oder Kosovo i Metohija (kurz: Kosmet) im Serbischen. Der zuletzt genannte Begriff nimmt Bezug auf das Amselfeld (serb.: kosovo polje) im Osten des Landes, sowie auf die Bedeutung der Klöster im Westen des Landes. Der Begriff Metohija stammt aus dem Byzantinischen und bedeutet Kirchenland. Diesen Teil Kosovos nennen die Kosovo-Albaner auch Rrafshi i Dukagjinit. Für die meisten geographischen Bezeichnungen existieren also zwei Versionen, die albanische und die serbische, teils auch eine türkische. Im Folgenden werden teils beide Benennungen angegeben. Sollte allerdings ein eindeutiger Bezug auf einen rein albanischen oder serbischen Kontext vorliegen oder aber auch bei häufig genutzten Ortsnamen (z. B. Prishtina/Piština), wird auf diese Doppelung punktuell verzichtet. Für die Bezeichnung des Landes sowie des Raumes wird der im Deutschen weit verbreitete Begriff Kosovo verwendet, obwohl sich alternativ auch Kosova anbieten würde. Zuletzt stellt sich grammatikalisch gesehen die Frage, ob Kosovo als Länder- und Raumname im Deutschen als Neutrum, Femininum oder Maskulinum zu verwenden ist, also das, die oder der Kosovo, oder gar nur von Kosovo, also ohne Artikel, richtigerweise die Rede ist. Mit Ausnahme von die Kosovo, sind alle drei Formen gebräuchlich und finden sich z. B. in der journalistischen Berichterstattung. Hier, auf der Webseite des LIPortals wird, im Einklang mit der deutschsprachige Fassung der UN- Resolution Nr. 1203 die Bezeichnung „das Kosovo“ oder „Kosovo“ ohne Artikel gewählt.

Grunddaten

Folgende Quellen liefern grundlegende Daten und Informationen über Kosovo:

Auf folgenden Webseiten finden sich aktuelle Nachrichten, sowie vertiefende Analysen zu Kosovo und/oder der ganzen Region:

Naturraum

Das Kosovo erstreckt sich auf einer Fläche von insgesamt 10'908 km² und ist somit knapp viermal so groß wie das Saarland oder ca. halb so groß wie Hessen. Das Land grenzt sich von seinen Nachbarstaaten in alle Richtungen durch bis zu 3'000 Meter hohe Gebirge ab und teilt sich im Landesinneren in zwei über 400m hohe Ebenen: die westliche Dukagjin-Ebene bzw. Metohija und das östliche Kosovo. Die beiden Ebenen werden durch das Carraleva/Crnoljeva Mittelgebirge getrennt. Im Nordosten, an der Grenze zu Montenegro und Albanien, erstrecken sich die nordalbanischen Alpen (Bjeshkët e Namuna/Prokletije), welche auch als verwunschenes Gebirge bekannt sind. Im kosovarischen Teil dieser als Nationalpark geschützten Gebirgskette (Bjeshkët e Namuna e Kosovës) befindet sich der mit 2'656 Meter höchste Berg Kosovos, der Gjeravica/Đeravica. Die Berge des im Süden an der Grenze zu Mazedonien gelegenen Nationalparks Malet e Sharrit/Šar Planina erreichen eine Höhe von über 2'000 Meter und beherbergen das größte Skigebiet Kosovos: Brezovicë/Brezovica. In südöstlicher Richtung, ebenfalls an der Grenzen zu Mazedonien, erstrecken sich die Schwarzen Berge (Mali i Zi Shkupit/ Skopska Crna Gora oder türkisch: Karadag). Das Kopaonik Gebirge, welches knapp über 2'000 Meter reicht, liegt im Norden des Kosovos und im Süden Serbiens. Die bedeutendsten Flüsse des Kosovo, der weiße Drin (Länge im Kosovo: 122 km), die Sitnica (90km), der Lepanac (53km) und der Ibar (42km) fließen vom Kosovo ausgehend in drei Richtungen, in Richtung Adria, Ägäis und Schwarzes Meer. Die wichtigsten Binnengewässer sind der Gazivodasee (Fläche: 9,1 km²) im Nordwesten, der Radoniq/Radonjić-See (5,96 km²) im Westen und der Batlavasee (3,27 km²) im Nordosten. Letzterer ist unter den Bewohnern Prishtinas ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Fauna und Flora

Ca. 40% der Landesfläche des Kosovo sind bewaldet (die am weitesten verbreiteten Baumarten sind Buche, Eiche, Ulme, und Birke, aber auch Nadelhölzer wie Kiefern, Fichten und Tannen). Kosovo verfügt, nicht zuletzt aufgrund seiner Gebirgsstruktur (insgesamt 6% der Gesamtfläche), ähnlich wie die Nachbarstaaten über eine umfangreiche und einzigartige Biodiversität. Die Zahl der beheimateten Pflanzen wird zwischen 1'800 und 2'500 geschätzt. Einige der Pflanzen gelten als endemisch. In den Bergregionen finden sich Säugetieren wie Braunbären, Wölfe, Luchse, Wildkatzen, Wildziegen, Wildschweine, Steinböcke und Fischotter. Auch der Artenreichtum an Vögeln ist beeindruckend: Adler, Fasane, Pelikane, Bussarde, Geier und Falken sind im Kosovo heimisch. Weit verbreitete Tierarten sind z. B. Schlangen, Salamander, aber auch Fische, hier insbesondere Forellen. Die Bestände vieler Tierarten sind aufgrund schwindender Lebensräume allerdings bedroht.

Klima

Im Kosovo herrscht gemäßigtes kontinentales Klima, gleichbedeutend mit strengen Wintern, in denen starker Frost, Schneefall und Temperaturen von -20 °C keine Besonderheit darstellen, und heißen Sommern mit Temperaturen von über 30 °C. Die Durchschnittstemperatur für Januar und Februar liegt um den Gefrierpunkt. Folglich ergeben sich enorme Temperaturunterschiede. Insbesondere in den Berglagen fallen die Winter sehr schneereich aus und können bis in das Frühjahr hineinreichen. Die Sommer sind hier hingegen eher kurz. Westkosovo steht stärker unter dem klimatischen Einfluss der Adria wohingegen der Norden sehr viel stärker von kontinentalen Luftmassen beeinflusst ist. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 720 mm pro Jahr.

Bodenschätze

Kosovo ist sehr reich an Bodenschätzen, insbesondere an Braunkohle. Die Bergbautradition im Kosovo reicht bis in vorrömische Zeiten zurück. Die Braunkohlevorkommen werden auf ca. 14,7 Milliarden Tonnen geschätzt, was die fünftgrößte Reserven weltweit wären. Neben Braunkohle verfügt das Kosovo über umfangreiche Blei-, Nickel-, Chrom-, Bauxit-, Silber-, Magnesit- und Zinkvorkommen sowie über eine entsprechende Bergbauindustrie mit weiterverarbeitenden Betrieben. Eine zentrale Stellung nimmt dabei der 1927 gegründete  Trepça/Trepča Komplex ein, welcher 40 Minen umfasst und in Hochzeiten bis zu 20'000 Personen beschäftigte.

Übersichtskarte Bodenschätze © Sémhur (CC-BY-SA-3.0)
Übersichtskarte Bodenschätze © Sémhur (CC-BY-SA-3.0)
Bär im Bärenpark © Bear Sanctuary Prishtina (CC-BY-SA-3.0)
Bär im Bärenpark © Bear Sanctuary Prishtina (CC-BY-SA-3.0)
Prokletije Gebirge © Frokor (CC-BY-SA-3.0)
Prokletije Gebirge © Frokor (CC-BY-SA-3.0)
Sharr Hund © Aljabakphoto (CC-BY-SA-4.0)
Sharr Hund © Aljabakphoto (CC-BY-SA-4.0)

Ökologische Probleme

Die Weltbank schätzt die jährlichen Kosten, die durch Umweltverschmutzung im Kosovo hervorgerufen werden, auf ca. € 221 Millionen. Als besonders problematisch gelten Luft-, Wasser - und Bodenverschmutzung sowie Wasserknappheit. Luftverschmutzung ist kein kosovo-weites, sondern ein lokal begrenztes Problem und betrifft insbesondere die beiden großen Städte Prishtina und Mitrovica, aber auch die Gebiete Obiliq/Obilić, Gllogoc/Glogovac und Skënderaj/Srbica. Als Quellen der schlechten Luftqualität gelten die beiden Kohlekraftwerke  Kosovo A und B in Obiliq/Obilić, die weite Verbreitung von Kohle- und Holzöfen als Wärmequelle in Privathäusern, das wachsende Verkehrsaufkommen und die Abgase der großen Industrieanlagen Trepça/Trepča und Ferronikeli. Messungen des Luftqualitätsmonitor der US-amerikanischen Botschaft in Prishtina zu Folge gehöhrte Prishtina Ende Januar 2018 zu den am stärksten verschmutzte Städten der Welt. Für die Innnenstadt Prishtinas wurde ein Fahrverbot verhängt. Ein weiteres Problem stellt die Kontaminierung von Gewässern mit Industriemetallen dar. Dies gilt besonders für die Region Mitrovica, was auf die dortige Konzentration des Bergbaus zurückzuführen ist. Die großen Flüsse im Kosovo sind als verschmutzt eingestuft. Die Versorgung mit Leitungswasser und die Abwasseraufbereitung ist nicht landesweit gewährleistet, lediglich 65% der Gesamtbevölkerung haben Zugang zu Leitungswasser und 52% sind an die Kanalisation angeschlossen. Der ineffiziente Umgang mit Wasser und vor allem der stark ansteigende Wasserverbrauch sind verantwortlich für die zunehmende Knappheit an Wasser. Problematisch ist auch die Müllbeseitigung. Ein umfassendes Entsorgungssystem ist aktuell im Entstehen. Lediglich ca. 40% des Haushaltsmülls wird eingesammelt und die Entsorgung von privatem Müll auf illegalen Deponien ist verbreitet. Recycling ist nahezu nicht existent. 2009 verabschiedete das kosovarische Parlament ein Umweltschutzgesetz, welches Umweltschutzstandards sowie ein System zur Überwachung dieser Standards einführt. Ein Umweltbericht 2017 der kosovarischen Umweltbehörde zeigt die aktuellen Entwicklungen im Bereich Umweltpolitik und Umweltgesetzgebung.

Sozialraum

Die Bevölkerungsdichte im Kosovo ist mit 166,7 Einwohnern pro km² sehr hoch, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Dünn besiedelten Bergregionen stehen dicht besiedelte Ebenen gegenüber. Gemäß Zensus von 2011 leben 661'586 Kosovaren in städtischen und 1'078'239 Kosovaren in ländlichen Gebieten. Die größten Städte sind Prishtinë/Priština (198'897), Prizren (177'781), Ferizaj/Uroševac (108'610), Pejë/Peć (96'450) und Gjakovë/Đakovica (94'556).

Straßennetz

Das Straßensystem im Kosovo wurde in den letzten Jahren erheblich modernisiert und wird auch aktuell weiter ausgebaut. Die Hauptverkehrsadern sind nicht zuletzt dank des voranschreitenden Autobahnbaus gut erschlossen. 2011 wurde der erste Teilabschnitt der Autobahn R7 „Ibrahim Rugova“, welche von Vërmica (an der albanisch-kosovarischen Grenze) über Prizren nach Prishtina führt und die Autobahn R7 an die albanische Autobahn A1 angeschließt, eröffnet. Die Reisezeit von Prishtina nach Tirana soll sich von zehn auf drei Stunden reduzieren. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten, welche vom US-amerikanischen-türkischen Konsortium Bechtel-Enka durchgeführt werden, wird ein Korridor von Vërmica nach Merdare erschlossen sein, der langfristig auch an den pan-europäischen Korridor in Niš geplant angeschlossen werden soll. Die Kosten für den Bau der R7 werden auf ca. € 700 Millionen geschätzt. Eine weitere 55 Kilometer lange Autobahn zwischen Prishtina und Skopje (R6) ist in Planung. Die gschätzten Kosten hierfür belaufen sich auf ca. € 600 Millionen. Der Straßenbau im Kosovo steht wiederholt in Zusammenhang mit Korruptionsverdächtigungen . Laut Verkehrsstatistik besaß das kosovarische Straßennetz 2015 eine Gesamtlänge von 2'012 km. Ca. 5% der Straßen sind nicht befestigt, besonders in ländlichen Regionen. 

Schienennetz

Das Schienennetz wird von der kosovarischen Eisenbahngesellschaft bedient und beträgt eine Gesamtlänge von 333 km. Das Passagieraufkommen betrug im 2. Quartal 2018 ca. 37'000 und damit ca. 35% mehr Passagiere als im gleichen Zeitraum im Jahr zuvor. Der Schienenverkehr ist durch eine lückenhaften Infrastruktur und erhebliche technischen Mängel gekennzeichnet.

Wasserwege

Das Kosovo steht mit Albanien in Verhandlungen über die Nutzung eines Meereszugangs in Shëngjin, von dem man sich eine Belebung der Wirtschaft erwartet.

Flugverkehr

Kosovo verfügt über einen zivilen Flughafen, den internationalen Flughafen Prishtina (PIA), der nach dem UÇK (Ushtria Çlirimtare e Kosovës ‚Befreiungsarmee des Kosovo)-Kämpfer Adem Jashari benannt ist. Im 2. Quartal 2018 registrierte der Flughafen 1'957 Starts und Landungen (+11% ggü 2017), mit einem Passagieraufkommen von ca. 524'000 (+13%). Das Streckennetz konzentriert sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, was mit der großen Zahl der dort lebenden Kosovo-Albaner zu erklären ist. Seit 2010 ist ein türkisch-französisches Konsortium am Betrieb des Flughafens beteiligt.

Nationalsymbole

Flagge des Kosovos © Cradel (CC-BY-SA-3.0)
Flagge des Kosovos © Cradel (CC-BY-SA-3.0)
Wappen des Kosovos © Cradel (CC-BY-SA-3.0)
Wappen des Kosovos © Cradel (CC-BY-SA-3.0)

Flagge und Wappen

Am 17. Februar 2008 wurde mit der Unabhängigkeit des Landes auch eine Nationalflagge durch das Parlament bestätigt. In Anlehnung an die Flaggen der Europäischen Union sowie Bosnien-Herzegowinas zeigt die Flagge des Kosovos die Umrisse des Landes in Gold bzw. leuchtendem Gelb und sechs weiße Sterne auf blauem Hintergrund. Die Sterne symbolisieren die bedeutendsten, im Kosovo lebenden ethnischen Gruppen: Albaner, Serben, Roma (inkl. Ashkali und Ägypter), Türken, Bosniaken und Gorani. Der blaue Hintergrund steht für die enge Anbindung Kosovos an die euro-atlantischen Strukturen. Die Kosovo-Serben lehnen die neue Flagge mehrheitlich ab. Unter Kosovo-Albanern ist der Gebrauch der albanischen, unter Kosovo-Serben der Gebrauch der serbischen Flagge weit verbreitet. Die kosovarische Flagge wurde von Muhamer Ibrahimi entworfen.

Das Wappen lehnt sich eng an die Flagge des Kosovo an und zeigt ebenfalls die Umrisse des Landes sowie sechs weiße Sterne auf blauem Hintergrund. Die Farbe des Randes sowie der Umrisse des Landes sind offiziell Gold mit einer bräunlichen Tönung, obwohl sich in der Praxis ein leuchtendes Gelb verbreitet hat.

Nationalhymne

Europa/Evropa, die Nationalhymne Kosovos, gilt als weiterer Beleg der engen Anbindung des Landes an das europäische Integrationsprojekt. Nachdem zunächst bei offiziellen Anlässen die Hymne der Europäischen Union, Beethovens Ode an die Freude, gespielt wurde, verabschiedete das kosovarische Parlament die neue Hymne am 11. Juni 2008. Dabei wurde bewusst auf einen Text verzichtet um somit eine Bezugnahme zu einer ethnischen Gruppe zu vermeiden. Die Hymne wurde von dem kosovo-albanischen Komponisten Mendi Mengjiqi verfasst.

Das Länderinformationsportal

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Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Die Länderseite wurde im September 2018 zum letzten Mal aktualisiert.

Der Autor

Zwischen 2015 und 2018 beriet Prof. Dr. Michael Sauer  das kosovarische Ministerium für Arbeit und Soziales zu dem Themenschwerpunkt Migration. Seit Oktober 2018 arbeitet er als Professor für nachhaltige Sozialpolitik an der FH Bonn-Rhein-Sieg.

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