Studenten auf dem Morija Kulturfestival (Foto: Verena Loch)
Währung
Loti (Mehrzahl: Maloti)
Wechselkurs
1 € = 15 Maloti (Januar 2018)
Zeitzone
UTC +2
Landesvorwahl (Telefon)
00266
Klima (für Hauptstadt)
gemäßigtes Kontinentalklima

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen

Die Einreise nach Lesotho ist für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für eine Aufenthaltsdauer von maximal 90 Tagen ohne ein Visum möglich.

Beim Auswärtigen Amt können Sie die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige erfahren.

Botschaft von Lesotho in Berlin (manchmal ist die Seite nicht abrufbar):
Kurfürstenstraße 84
10787 Berlin
Deutschland
Tel: +49 (0)30 257 57 20
Email: info@lesothoembassy.de

Die Botschaft von Lesotho in der Schweiz:
Chancellerie
2ème étage, Rue de Lausanne 45-47
1201 Genève
Tel: +41 (0)22 906 10 50
Email: mission.lesotho@ties.itu.int 

Auch das Außenministerium in Österreich gibt Reiseinformationen. Diplomatische Vertretung in Wien: 
Honorarkonsul
Zollergasse 27/1
1070 Wien
Tel: +43 (0)1 512 76 47
Email: lesotho@urschler.com 

Wohnen und Versorgung

Die Stromspannung in Lesotho beträgt ähnlich wie in Deutschland 220 Volt. Zu beachten ist der gebräuchliche Steckertyp mit drei Kontaktstiften, wie er auch in Südafrika üblich ist. Adapter für elektronische Geräte mit einem europäischen Steckertyp (z.B. Eurostecker oder Schukostecker) sind überall erhältlich. Stromschwankungen, Stromausfälle und Überspannungen sind nicht ungewöhnlich. Daher sind Schutzmaßnahmen, wie z.B. durch einen Überspannungsschutz, vor allem für teure Geräte zu empfehlen.

Häuser und Wohnungen verfügen praktisch über keine Wärmedämmung. Vor allem geht viel Wärme durch die Einscheibenverglasung und die nicht gedämmten Decken verloren. Daher ist im Winter ständiges Heizen in den Wohnräumen erforderlich. Privathäuser verfügen nur sehr selten über eine Klimaanlage und Zentralheizungen gibt es grundsätzlich nicht. In der Regel verfügen moderne Häuser über einen Kamin im Wohnzimmer. Des Weiteren werden zumeist mobile Heizgeräte verwendet. Aufgrund des hohen Stromverbrauches von elektrischen Heizgeräten, z.B. durch einen Ölradiator, werden oft mobile Gasheizöfen verwendet. Ein Gasheizofen kann problemlos einen größeren Raum beheizen, jedoch ist ein ständiger leichter Gasgeruch nicht vermeidbar.

In Maseru sind alle Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs in den Supermärkten und Geschäften zu kaufen. Seit 2009 gibt es auch das Einkaufszentrum ‘Pioneer Mall’ und seit 2012 die ‘Maseru Mall’. Weitere Einkaufszentren sind z.B. das ‘LNDC Centre’ sowie das ‘Sefika Shopping Centre’. Die Mehrheit der Lebensmittel stammt aus dem benachbarten Südafrika und wird durch südafrikanische Supermarktketten wie Pick'n Pay (nur in Maseru) oder Shoprite (drei in Maseru, je einer in Mafeteng und Leribe) zu einem ähnlichen Preisgefüge angeboten. Darüber hinaus existieren zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte in den Städten, die häufig von Chinesen betrieben werden.
Falls man in Maseru nicht fündig werden sollte, sollte es in Bloemfontain (z.B. Waterfront Mall oder Mimosa Mall) klappen. Die südafrikanische Stadt liegt etwa 130 km von Maseru entfernt.

Geld und Geldtransfer

Die Währung von Lesotho ist der Loti (Mehrzahl: Maloti). 1 Loti hat 100 Lisente (Einzahl: Sente). Es gibt Banknoten im Wert von 200, 100, 50, 20, 10 und 5 Maloti. Münzen existieren im Wert von 5 und 2 Maloti, 1 Loti sowie in 50, 25, 10 und 5 Lisente.

Es besteht eine Währungsunion mit Südafrika (Common Monetary Area, CMA). Das Wechselkursverhältnis von südafrikanischem Rand zum Loti ist 1:1. Überall im Land kann man problemlos mit Rand bezahlen.

Mit einer EC-Karte oder Kreditkarte können Sie in Maseru problemlos Geld abheben. In Maseru akzeptieren viele Geschäfte und Restaurants auch die gängigen Kreditkarten. Standard Bank Lesotho ist mit 19 Filialen und über 80 Geldautomaten die weit verbreitetste Bank. Desweiteren gibt es noch die First National Bank, die Nedbank und die Lesotho Post Bank.

Reisen, Transport und Verkehr

Flugzeug

In Lesotho gibt es nur den ‘Moshoeshoe International Airport’ als kommerziellen Flughafen. Der 1985 gebaute Flughafen liegt etwa 20 Kilometer südlich von Maseru auf den Weg nach Mafeteng. Taxis sollte man vorher bestellen, da nicht immer welche verfügbar sind. Es besteht nur eine Flugverbindung zwischen Johannesburg und Maseru. Die SA Airlink, ein Franchise-Unternehmen von South African Airways (SAA), fliegt zwei- oder dreimal täglich. Die Flugdauer beträgt knapp 1 Stunde. Früher wurde der Flug in der Regel mit einem britischen zweimotorigem Flugzeug (BAe Jetstream 41) angeboten (29 Passagiere, Reisegeschwindigkeit 482 km/h, Produktion 1991-1997). Dieser Flugzeugtyp gehört auch heute noch zur Flotte von SA Airlink. Mittlerweile wird aber zumeist der Flug durch ein kleines zweistrahliges Düsenflugzeug (37 Passagiere, Reisegeschwindigkeit 850 km/h) des Flugzeugstyps Embraer Regional Jet 135 (ERJ15) durchgeführt. 

Auto

In Lesotho herrscht Linksverkehr. Nicht wenige Straßen haben größere Schlaglöcher. Ein besonderes Augenmerk sollte man ebenfalls auf die Bremsschwellen legen. Vor jedem noch so kleinen Dorf oder Siedlung können sie anzutreffen sein. Sie sind oft nicht gekennzeichnet und sehr steil und hoch. Daher ist vor allem bei einem normalen PKW große Vorsicht geboten. Das Befahren von Pisten (dirt roads) mit einem normalen PKW ist auf einigen Strecken nicht ratsam, vor allem im Winter und bei Regen. 
Mangelnde Verkehrssicherheit der Kfz, die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Pferde am Straßenrand – erhöhen das Risiko auf den Straßen. Überholen in Lesotho ist stets ein Wagnis.

Entfernungen werden eher in Stunden, als in Kilometer gemessen, denn die Straßenverhältnisse lassen europäische Kalkulationen nicht zu.  

Benzin ist zwar theoretisch in allen größeren Ortschaften verfügbar, doch es empfiehlt sich, die Fahrt so zu planen, dass das Ziel auch erreicht wird, wenn unterwegs einer Tankstelle der Sprit ausgegangen ist oder die Pumpen versagen.

Zulässige Geschwindigkeit auf Landstraßen: 80 km/h, innerhalb der Ortschaften: 50 km/h. Vorgeschrieben ist das Mitführen von zwei roten Warnschildern.
Einen Automobilclub gibt es in Lesotho nicht. Aber der südafrikanische Automobilclub (AA) bietet auch Abschleppdienste in Lesotho an.

Zwischen Lesotho und Südafrika existieren zahlreiche Grenzübergänge, jedoch ist nur der Grenzübergang 'Maseru Bridge' und 'Ficksburg Bridge' (bei Maputsoe) durchgehend geöffnet. Einige Grenzübergänge sind nur für Fahrzeuge mit Allradantrieb und hoher Bodenfreiheit empfehlenswert (z.B. Sani Pass). Man sollte sich daher über die notwendige Fahrzeugausstattung informieren. Ebenso sollte man sich über die Öffnungszeiten sicherheitshalber vergewissern. 

Das Bild zeigt wie zwei Minibusse bei der Überquerung einer kleinen Brück sehr dicht aneinander vorbei fahren müssen.
Schmale Brücke
Typische Landstraße
Typische Landstraße
Unbefestigte Landstraße, Foto von Böxkes
Unbefestigte Landstraße
Typische Landstraße, Foto von Böxkes
Typische Landstraße

Qacha's Nek Pass - Gebirgspass zwischen Lesotho und der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal.

Zweirad

Fahrradfahrer haben in Lesotho einen Seltenheitswert. Meistens sind dies Ausländer. Fahrradwege gibt es keine. Auf den Landstraßen und auf den Umgehungsstraßen ist das Fahrradfahren nicht zu empfehlen. In den Ortschaften ist große Vorsicht geboten, da die Autofahrer Fahrradfahrer nicht gewohnt sind und eventuell wenig Abstand halten.
Ebenfalls sind Motorradfahrer eher selten und zumeist Ausländer. Auch hier ist vorsichtiges Fahren ratsam, u.a. auch aufgrund potenzieller Schlaglöcher.

Pferd

Auf dem schwierigen und unwegsamen Gelände der Hochebene ist das Pony oft das einzige Fortbewegungsmittel. Entsprechend verbreitet ist die Nutzung von Pferden bzw. Ponys in den ländlichen Regionen. Darüber hinaus sind Treckingtouren zu Pferd eine beliebte Attraktion für Touristen.    

Weitere Möglichkeiten der Fortbewegung

  • Ein Eisenbahnnetz besteht nicht.
  • Den Kern des öffentlichen Verkehrs bilden die Minibusse. Sie fahren feste Routen, halten aber überall auf Handzeichen.

Reisen über Land

Lesotho ist ein bergiges Land. Maseru, die Hauptstadt des ‘Königreichs des Himmels’, liegt 1500 m über dem Meeresspiegel, die höchsten Gipfel des Landes erreichen 3500 m. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten sind Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Winter (Juni bis Oktober) keine Seltenheit. Reisende sollten daher und aufgrund möglicher schneller Wetteränderungen über entsprechende Kleidung und Ausrüstung verfügen.

Betteln von Kindern

Das Betteln von Kindern wird auch von der Regierung als ein Problem gesehen. Es scheint auf den ersten Blick harmlos zu sein, doch es ist sehr ärgerlich und wer einmal dem Bitten eines Kindes nachgegeben hat, sieht sich rasch von einer großen Zahl umzingelt. Deshalb bittet die Regierung seine Besucher, auch mit Postern, inständig, den Kindern keine Süßigkeiten zu schenken, denn Lesotho solle kein Volk von Bettlern werden. 

Mit Kindern in Lesotho

Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Kindern und Babys mögen in einem relativ armen Land groß erscheinen, doch die Nähe zu Südafrika und die dort vorhandene medizinische Versorgung bieten eine auch nach europäischem Standard ausreichende Sicherheit.
Für Babys und Kleinkinder gibt es alles Notwendige in Maseru zu kaufen.

Bekannt sind in Maseru insbesondere drei internationale Bildungseinrichtungen. Die ‘Maseru Prep School’ ist für Kinder von drei bis elf Jahren vorgesehen. Als Sekundarschule genießt auch das ‘Machabeng College’ einen guten Ruf. Während sich die genannten Schulen an die britischen Lehrplänen orientieren, lehnt sich die ‘American International School of Lesotho’  an das US-amerikanische Schulsystem an.

Alltagskriminalität und Sicherheit

Das Land leidet unter einer hohen Kriminalität, auch wenn diese niedriger als im benachbarten Südafrika ist. Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit in Maseru sind nicht üblich und auch nicht empfehlenswert. Ebenso ist von Überlandfahrten bei Dunkelheit abzuraten. Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Land erhalten Sie z.B. beim Auswärtigen Amt oder dem Bureau of Consular Affairs des US-Außenministeriums. Ausführliche Informationen über die Kriminalität und Sicherheitslage bietet der ‘Crime and Safety Report 2017’ des Bureau of Diplomatic Security (Abteilung des US-amerikanischen Außenministerium).

Die Zahl der Verbrechen mit Waffen hat in den letzten Jahren zugenommen. Offensichtlich können Waffen illegal ohne große Schwierigkeiten erworben werden. Der Armeechef, Generalleutnant Kamoli sagte hierzu: “Waffen sind in Lesotho ebenso zahlreich vorhanden wie die Moshoeshoe-Decken”.

Es gilt zu beachten, dass in der Bergregion wenige Polizeistationen existieren.

Gesund bleiben

In Lesotho gibt es keine Malaria oder andere tropische Krankheiten. Besondere Impfungen sind für Lesotho nicht erforderlich. Eine Hepatitis-Impfung ist, wie auch für andere Länder, empfehlenswert.

Trotz der Möglichkeit einer ärztlichen Versorgung in Maseru bevorzugen viele Ausländer (und auch zahlungskräftige Basotho) die ärztliche Versorgung in Südafrika, z.B. in privaten Praxen im südafrikanischen Ladybrand oder bei medizinischen Komplikationen in Privatkrankenhäusern wie dem 'Life Rosepark Hospital' oder der 'Mediclinic' in Bloemfontain. Ohne Zweifel ist die medizinische Versorgung in Südafrika besser und die privaten Kliniken und Praxen bieten europäischen Standard.

Der gültige Nachweis einer Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet für Südafrika und Lesotho erforderlich. In Lesotho wird darauf in der Regel nicht geachtet, jedoch in Südafrika.

Mit Südafrika oder Lesotho besteht kein Sozialversicherungsabkommen. Daher übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht die Kosten. Eine entsprechende Auslandsreiseversicherung ist somit empfehlenswert.
Beachten sie die medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes.

HIV/AIDS

Lesotho weist eine der höchsten HIV-Infektionsraten weltweit auf. Neben der Mutter-Kind-Übertragung wird der Virus durch sexuelle Kontakte oder Blutkontakt übertragen. Die Verwendung von Kondomen wird dringend empfohlen. Diese sind überall im Land erhältlich.

Telekommunikation und Internet

Mit gerade einmal 50.000 Festnetzanschlüssen verfügen mit über 2 Millionen Mobilfunknummern weitaus mehr Menschen über ein Handy als über einen Festnetzanschluss. Generell ist die Mobilfunknetzabdeckung akzeptabel, auch wenn in einigen entlegenen Regionen kein Empfang besteht. Die Mobilfunk-Gebühren sind um einiges höher als z.B. in Deutschland. Auch das internationale Roaming ist eine kostspielige Angelegenheit. Der Erwerb einer lokalen SIM-Karte ist daher überlegenswert. Die beiden Provider sind Vodacom Lesotho und Econet Telecom. Ebenfalls sind die Gebühren für einen Festnetzanschluss und einen Internetzugang höher als In Deutschland. Die Gebühren für Ausländer können hierbei höher sein. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass Econet auch bei einem Festnetzanschluss einen Prepaid-Tarif anbietet. Die z.T. lange Wartezeit für einen Festnetzanschluss mit Internetzugang sollte aber stets bedacht werden, da drahtloser Internetzugang ebenfalls möglich ist.

Die Telefonnummern haben acht Ziffern und es gibt nur die einheitliche Vorwahlnummer 266. Aus dem Ausland wählt man: 00266……….

Neben Maseru verfügen die größeren Städte über Internetcafés. Die Verbindungsgeschwindigkeiten liegen jedoch weit hinter dem europäischen Niveau zurück. Der Internet-Ländercode lautet ‘.ls’.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Teile der folgenden Informationen finden Sie auch in anderen Kapiteln, dort allerdings in einem anderen Zusammenhang (z.B. Wirtschaft oder Kultur). Für den touristisch Interessierten sind alle für ihn relevanten Informationen in diesem Kapitel zusammengefasst und ergänzt.

Die touristische Infrastruktur in Lesotho ist rudimentär, und Informationen sind eher spärlich sowie häufigen Änderungen unterworfen. Für die folgenden Angaben besteht daher keine Gewähr.

Nach dem Kenntnisstand des Autors gibt es lediglich zwei Reiseführer, die sich ausschließlich mit Lesotho beschäftigen. In Deutschland ist der Reiseführer (2013) des südafrikanischen Autors David Fleminger erhältlich und in der GIZ-Bibliothek in Bonn verfügbar. Hingegen ist der Reiseführer (2009) von Russell Suchet, Besitzer der Sani Lodge seit 1992, im deutschen Buchhandel nicht erhältlich und wird in erster Linie nur regional, d.h. in Südafrika und Lesotho, vertrieben. Ansonsten wird häufig in einem Reiseführer über Südafrika zugleich auch Lesotho erwähnt. Hin und wieder tauchen auch Artikel in Reisezeitschriften auf, zumeist jedoch in südafrikanischen.

Einige wenige Webseiten bieten einen Überblick über ausgewählte Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Aufgrund der insgesamt spärlichen Informationslage geben einige private Lodges, wie z.B. die Maliba Lodge, selbst touristische Informationen. Ebenfalls wird man bei einigen südafrikanischen Reiseagenturen fündig. Staatliche Organisationen wie z.B. das lesothische Hochkommissar in England, die ‘Lesotho Tourism Development Corporation’ (LTDC) und die ‘Lesotho Highlands Development Authority’ (LHDA) bieten umfangreichere Informationen.

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet sich Lesotho insbesondere für Outdoor-Aktivitäten an. Einige sind im Folgenden ebenfalls mitaufgeführt. 

Talsperren

Derzeit sind zwei der insgesamt fünf geplanten Talsperren im Rahmen des ‘Lesotho Highlands Water Project’ fertiggestellt. Die Stauseen zeichnen sich durch schmale, lang gestreckte Formen aufgrund der tief eingeschnittenen Flusstäler aus.

Das komplexe Wasserprojekt ging ebenfalls mit einer infrastrukturellen Erschließung des Landes einher, wodurch auch der Tourismus profitieren sollte. Auch die Talsperren sollen dem Tourismus zugutekommen. 

Katse-Talsperre

Die Katse-Talsperre ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Lesotho (Wasser für Südafrika), sondern stellt auch eine touristische Attraktion dar. Beeindruckend ist vor allem der Blick auf die gewaltige Talsperre, z.B. von der Terrasse der Katse Dam Lodge. In der Nähe der Katse Dam Lodge befindet sich auch ein kleiner Botanischer Garten (Katse Botanic Garden) mit einem Picknick-Bereich. Im Zuge der Flutung des Tals wurden einige Pflanzen Mitte der 90er Jahre dorthin verpflanzt, insbesondere die in den Maloti-Bergen endemische Spiralaloe.

Von Maseru ist die Talsperre über eine asphaltierte Straße in ca. 4 Stunden zu erreichen (220 km). Bilder und Informationen über die Talsperre bietet beispielsweise das Reiseblog von Roxanne Reid. In der unmittelbaren Umgebung der Talsperre gibt es ein paar Übernachtungsmöglichkeiten. Sie befinden sich alle in Katse Village, eine Siedlung, die im Zuge des Wasserprojektes entstand, um den Arbeitern eine Unterkunft anzubieten.

Die vorhandene bescheidene touristische Infrastruktur sowie der Botanische Garten wurden durch das ‘Lesotho Highlands Water Project’ (LHWP) verwirklicht. ‚LHWP-Tourism‘ bietet auch täglich geführte Führungen über das Gelände (Katse Dam Tours) der Talsperre an. Kurze und längere Bootstouren mit Fahrten zu der Malibamatso Brücke, zum Mohale Tunnel und zu zwei Inseln werden angeboten. Wassersport kann auf dem Stausee betrieben werden, aber die entsprechende Ausrüstung sollte mitgebracht werden.

Katse Information Centre Tel. +266 22910377 / 22910806/7/8/9
Katse Botanical Gardens Tel. +266 229 10311 / Email: botanical@lhda.org.ls
Katse Lodge Tel. +266 22910202
Weiteres Tourenangebot Tel. +266 633 20831 / 289 10202

Mohale-Talsperre

Erbaut zwischen 1998 und 2001 ist die Talsperre die zweitgrößte in Lesotho. Zu erreichen ist sie von der Hauptstadt Maseru über eine asphaltierte Straße in ca. 1 ¾ Stunden (90 km). Eine asphaltierte Straße besteht dort ebenfalls zur Katse-Talsperre. In etwa 3 ½ Stunden ist sie erreichbar (150 km).

Etwa 10 km westlich von Mohale Village ist gibt es ein Besucherzentrum. Das Lesotho Tourism Development Corporation bietet Bootstouren zu einer Insel (Thaba-Chitja Islan) an. Wie auf dem Katse-Stausee, kann auch hier Wassersport betrieben werden. Übernachtungsmöglichkeiten (Mohale Lodge) gibt es ebenfalls.

Mohale Info Centre Tel. +266 229 36217
Bootstouren Tel. +266 6274 5547

Pässe

Als Gebirgsland verfügt Lesotho über zahlreiche Pässe. Überwiegend sind die Pässe nicht asphaltiert und nicht wenige abenteuerlich. Der höchste Pass ist der Kotisephola Pass (3240 Meter), nordwestlich vom Sani Pass. Aber einige sind doch gut asphaltiert und mit dem Fahrzeug passierbar. Aber auch hier gilt Vorsicht. Schnee oder starke Regengüsse sind auch hier nicht zu unterschätzen.

Auf dem Weg zu den beiden Talsperren fährt man über zahlreiche asphaltierte Pässe. Ein Stopp lohnt sich. Fährt man von Maseru zur Katse-Talsperre ist der höchste Pass der Mafika-Lisiu Pass. Lässt man die Katse-Talsperre hinter sich und fährt zur Mohale-Talsperre, dann führt der Weg über den Mokhoabong Pass (2880 Meter). Von der Mohale-Talsperre in Richtung Maseru kommt man nach etwa 30-40 Minuten zum Lekhalong-la-Thaba-Putsoa (Blue Mountain Pass) (2633 Meter).

Einen Überblick über einige Pässe erhält man beispielsweise durch einen südafrikanischen Reiseblog, einen schweizerischen Fahrradtouren-Blog, und eine Online-Enzyklopädie informiert über gefährliche Straßen weltweit.

Mafika-Lisiu Pass

Der 3090 Meter hohe Mafika-Lisiu Pass liegt in der Nähe vom Bokong Naturreservat, etwa 150 km von Maseru. Besonders lohnenswert ist eine Rast auf dem Parkplatz und der Aussichtspunkt. Der Rastplatz ist ausgeschildert. Mit etwas Glück trifft man auf ein in Lesotho einheimisches Nagetier (Myotomys sloggetti). Sein Lebensraum sind die felsigen Regionen in den Bergen.

Sani-Pass

Der Sani-Pass ist wohl der bekannteste Pass in Lesotho und der höchste (2873 Meter) im südlichen Afrika. Anfang der 1950er Jahre überquerte der erste Landrover diesen Pass. Er liegt am Grenzübergang zwischen Südafrika und Lesotho. Er ist der einzige Übergang an der Ostgrenze Lesothos nach Südafrika. Zu beachten sind die aktuellen Öffnungszeiten des Grenzübergangs, aber ohnehin sollte der Pass nur bei Tageslicht befahren werden.

Empfehlenswert ist es, den Pass mit einem Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit zu befahren, denn die Straße ist auf der südafrikanischen Seite an den kritischen und steilen Stellen nicht asphaltiert. Wenn man von der südafrikanischen Seite aus über den Pass fahren will, ist ein Allradfahrzeug sogar Pflicht und ein Hinweisschild weist auch darauf hin. Vor allem bei Regen und im Winter, bei Schnee und Glättegefahr ist hohe Vorsicht geboten. Eine durchgängige Asphaltierung der Straße ist geplant.

Auf der südafrikanischen Seite kann man Tagestouren buchen. Sie starten in Underberg oder Himeville. Dort gibt es ebenfalls zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Wer jedoch mehr in die Natur möchte, der sollte sich eine Unterkunft in den Bergen suchen, wie z.B. eine Lodge am Fuße des Passes oder ein etwas was höher gelegenes Landhaus mit kleinen Cottages (Häuschen). Rustikal, mit einer einzigartigen Lage, ist die Lodge mit Campingmöglichkeiten direkt am lesothischen Grenzübergang. Nach Angaben der Betreiber befindet sich hier die höchstgelegene Bar Afrikas. Wer mit seinem Auto den steilen Pass nicht hinunterfahren möchte, kann hier auch auf einen Shuttle-Service zurückgreifen.

Ausführliche Informationen und visuelle Impressionen über den Sani Pass bietet Mountain Passes of South Africa.

Ts’ehlanyane Nationalpark

Der Ts’ehlanyane Nationalpark liegt in Distrikt Butha-Buthe. Ein Fußmarsch von zwei bis drei Tagen entlang des Hochplateaus im Bokong Naturreservat führt zum tiefer gelegenen Ts’ehlanyane National Park. Er liegt auf einer Höhe zwischen 1900 und 3000 Meter. Bis zur Grenze zu Südafrika, Stadt Clarens, sind es nur 15 Minuten mit dem Auto.

Der Park ist Teil des „Maloti Drakensberg Transfrontier Programme (MDTP), ein Projekt, das von Lesotho und Südafrika gemeinsam initiiert wurde, um entlang der 300 km Grenze zwischen beiden Ländern das natürliche und kulturelle Erbe gemeinsam zu fördern und zu verwalten

Als Unterkunft bietet sich die ‘Maliba Lodge’ an. Sie liegt im Park. Einen Reisebericht bietet eine amerikanische Bloggerin an.

Sehlabathebe Nationalpark

Der Park liegt auf über 2400 Meter über dem Meer, in den Maloti Bergen, im Südosten des Landes. Er grenzt an den südafrikanischen Drakensberg Nationalpark. Zwei Grenzposten verbinden beide Parks. Man erreicht den Park über den Bushman´s Nek Pass. Der Tsoelikane-Wasserfall ist seine Attraktion. Für Touristen ist der Park schwer zugänglich. Er ist auch kulturhistorisch bedeutsam, da das Volk der San, die als Jäger und Sammler durch das Land zogen, an vielen Stellen mehrere tausend Jahre alte Felszeichnungen hinterlassen haben. Eine lokale Fluglinie kann in Maseru gebucht werden und bringt den Touristen in die Nähe des Parkes zum Ort Ha Paulas. Der Park gehört seit 2013 zum UNESCO Weltnaturerbe.

Nach eigenen Angaben bietet die Sehlabathebe National Park's Lodge Übernachtungsmöglichkeiten für 40 Gäste.

Berge

Maloti Berge

Die Drakensberge, in Lesotho Maloti Berge genannt, sind von vulkanischem Ursprung und sind ein Gebirgszug im Grenzgebiet zwischen Südafrika und Lesotho im Nordosten des Landes. Seine Gipfel ragen über 3000m in die Höhe. Die höchste Erhebung ist der Berg Thabana Ntrlenyana. Der Sani Pass führt hinüber zu Südafrika. Das Hochplateau der Maloti Berge deckt fast 2/3 des Landes im Osten ab und bildet als ‘Highlands’ einen starken Gegensatz zu den ‘Lowlands’ im Westen. Im Jahr 2000 wurde ein Teil des Gebirges mit dem Ukhahlamba-Drakensberg Park auf südafrikanischer Seite auf die Liste des UNESCO-Welterbes gesetzt. Denn neben der atemberaubenden Landschaft, der Flora und Fauna betont die UNESCO auch den kulturellen hohen Stellenwert des Gebietes. Denn in zahlreichen Höhlen haben die Ureinwohner der San, die über 4000 Jahre dort gelebt haben, ihr spirituelles Leben mit Malereien zum Ausdruck gebracht.

Thabana Ntlenyana

Der höchste Berg im südlichen Afrika befindet sich in den Maloti-Bergen. Der Name des Bergs ‘Thabana Ntlenyana’ heißt übersetzt so viel wie ‘Schöner kleiner Berg’. Er hat eine Höhe von 3.482 Metern und ist von Gebirgsformationen ähnlicher Höhe umgeben. Der Berg befindet sich unweit des Sani-Gebirgspasses, der Lesotho mit Südafrika verbindet. Der Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Berg ist die Sani Pass Lodge.

Aktivitäten — Pony-Touren

Besser als mit einem Allrad lässt sich das Hochgebirge auf dem Rücken eines Basotho Pony (zur Zucht der Tiere siehe Rubrik Kultur) durchstreifen. Dieses genügsame, trittsichere und gutmütige Pferd ist auch für die Basotho ein übliches ‘Verkehrsmittel’. Das Angebot an Touren, auch über mehrere Tage, ist reichhaltig. Bekannte Startpunkte für solche Touren sind z.B. die Malealea Lodge, Sani Lodge oder Semonkong Lodge. Alle drei bieten auch weitere Aktivitäten, wie z.B. Mountain Biking, an. 

Skigebiet

Es gibt nur zwei Skigebiete im südlichen Afrika, eines davon liegt in Lesotho in den Maloti-Bergen auf einer Höhe von ca. 3000 Meter. Afri-Ski besteht aus 2 Pisten und Übernachtungsmöglichkeiten.

Wasserfälle

Maletsunyane-Wasserfall

Neben den Tugela Wasserfällen in Südafrika gibt es im südlichen Afrika keinen höheren Wasserfall als der Maletsunyane-Wasserfall. Doch während der Maletsunyane-Wasserfall ohne Stufen in die Tiefe fällt, besitzt der Tugela Wasserfall fünf Stufen mit einer Höhe von insgesamt 1000m.

Neben seinem eindrucksvollen Erscheinungsbild hat der Maletsunyane-Wasserfall auch noch eine andere Attraktion zu bieten. An seinen tosenden Wassermassen entlang führt der offiziell höchste Abseilweg der Welt. 2005 wurde der Abseilweg ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen. Das Abseilen wird von der Semonkong Lodge organisiert. Dort können auch weitere Aktivitäten wie Ausflüge auf Ponys gebucht werden.

Ribaneng Wasserfall

Der Wasserfall hat eine Fallhöhe über drei Stufen von insgesamt 100m. Der Name ist identisch mit der Gemeinde gleichen Namens im Distrikt Mafeteng, die mehrere Dörfer umfasst. Zu erreichen ist der Wasserfall z.B. von der Malealea Lodge (120 km von Maseru). Von dort werden Pony Touren mit Übernachtung zum Wasserfall angeboten.

Ketane Wasserfall

Der Wasserfall liegt im Mafeteng Distrikt. Nur zu Fuß oder mit dem Pferd ist der Wasserfall zu erreichen. Die Fallhöhe beträgt 122m. Ausgangspunkt für die Trekkingtour ist z.B. die Semonkong Lodge mit einer zweitätigen Pony Tour oder die Malealea Lodge mit einer viertätigen Tour.

Orte kultureller Bedeutung

Die Verbundenheit der Menschen in Lesotho mit ihrer Geschichte ist überall greifbar. So pilgern sie zu den zahlreichen Orten, wo die Ureinwohner des Südlichen Afrika, die San, vor vielen tausend Jahren mit ihren Felszeichnungen ihre Spuren hinterlassen haben.

Kome Höhlen (Ha Come Cave)

Die Höhlen, eigentlich Felsüberhänge, unter denen eine Ansammlung von Höhlenwohnungen (Name: Ha Kome) aus Schlamm errichtet wurden, befinden sich an den Ausläufern der Maloti-Berge ca. 1 Stunde von der Hauptstadt Maseru entfernt. Die Häuser sind noch heute bewohnt. Die Behausungen wurden im 19. Jahrhundert errichtet. Felszeichnungen lassen vermuten, dass auch die San die Felsüberhänge als Schutz benutzt haben.

Liphofung Höhlen

Die Höhlen, die eigentlich keine Höhlen sind, sondern vom Wasser ausgewaschene Felsüberhänge aus Sandstein, liegen 30 km von Butha-Buthe entfernt. Der Straßenzustand ist gut. Es gibt ein Besucherzentrum. Wie in den anderen Höhlen sind Felszeichnungen der San zu bewundern.

Thaba Bosiu

In der Geschichte von Lesotho spielt der Thaba Bosiu eine wichtige Rolle (siehe auch Kapitel Geschichte), denn im Kampf gegen andere Bantuvölker und den Buren hatte sich der König 1824 mit seinem Volk auf dieses Plateau zurückgezogen und erfolgreich die Unabhängigkeit seines Volkes verteidigt. Nicht ohne Grund diente der Berg als Vorlage für den Basotho-Hut, der auch auf der Nationalflagge abgebildet ist. Seit 1967 ist der Berg ein Nationaldenkmal. Auf dem Plateau liegt unter anderem Moshoeshoe I. begraben.

Das Plateau liegt ca. 30 km ostwärts von der Hauptstadt Maseru, ist 120 Meter hoch und bietet einen schönen Rundblick über die Ebene. Es werden vor Ort geführte Touren angeboten. 

Nützliche Tipps und Adressen

Gesetzliche Feiertage

1. Januar Neujahrstag
11. März Tag des Moshoeshoe (Todestag des ersten Königs, verstorben 1870)
März / April Karfreitag
März / April Ostermontag
1. Mai Tag der Arbeit
Mai Christi Himmelfahrt
25. Mai Afrika Tag und Heldentag*
17. Juli Geburtstag des gegenwärtigen Königs (Letsie III, geboren 1963)
4. Oktober Unabhängigkeitstag (1966 wurde Lesotho unabhängig)
25. Dezember Weihnachten
26. Dezember zweiter Weihnachtsfeiertag
(Alle Angaben ohne Gewähr) * die beiden Feiertage wurden zusammengelegt: der Afrika Tag erinnert an die Gründung der Afrikanischen Union 1963 und der Heldentag an die Gefallenen aller Kriege

Sprache

Basotho mit einem Sekundarschulabschluss sprechen gutes bis sehr gutes Englisch. In den ländlichen Regionen ist Englisch weniger verbreitet, aber man findet schnell jemanden, mit dem man sich in englischer Sprache unterhalten kann. Andere europäische Sprachen werden nicht gesprochen. Der eine oder andere beherrscht aufgrund einer Tätigkeit in Südafrika etwas Afrikaans.

Begrüßung in Sesotho
Person 1: Lumela ntate/me     (Guten Tag mein Herr/Dame)
Person 2: Lumela ntate/me    (Guten Tag mein Herr/Dame)
Person 1: U phela joang?       (Wie geht es ihnen?)
Person 2: Ke phela hantle, uena? (Mir geht es gut, und ihnen?)
Person 1: Ke phela hantle            (Mir geht es gut)
Person 2: Kea leboha, ntate/me    (vielen Dank mein Herr/Dame)
Person 1: Kea leboha, ntate/me    (vielen Dank mein Herr/Dame)

Das verfügbare Lernmaterial für Ausländer ist sehr dürftig. Sesotho Online bietet Informationen rund um die Sprache an. Ein paar Quiz (Sesotho/Englisch) als Vokabeltrainer sind ebenfalls online verfügbar. Hilfreich ist ein Lehrbuch für Peace Corps Volunteers und ein Grammatikbuch einer ehemaligen Peer Corps Freiwilligen.

Das Länderinformationsportal

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Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Länderseite wurde zum letzten Mal im Januar 2018 aktualisiert.

Autor

Peter Böxkes ist Freiberufler und Lehrbeauftragter im Bereich der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit. Als Sozialwissenschaftler (Dipl. Päd. & M.A. Phil., Soz., Psy.) arbeitete und lebte er mehrere Jahre in Afrika, darunter auch in Lesotho. Aufgrund seiner südafrikanischen Mutter und Verwandschaft ist er mit dem südlichen Afrika sehr verbunden.

Koautor: Wolfgang Böxkes

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(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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