Einst verbreitete Chinggis-Khaan Schrecken über Asien und Europa, heute ist die Mongolei ein international geachteter Staat und eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Zwischen nomadischer Viehhaltung und Marktwirtschaft, zwischen Tradition und Moderne sind die Mongolen dabei, ihren Platz in der Welt zu bestimmen.

Aktuelles

Außerordentliche Sitzung der Staatsversammlung

Nach dem Abschluss der Frühjahrssitzungen der Großen Staatsversammlung hat ihr Vorsitzende eine Sondersitzung bis zum 01. September anberaumt.

Präsident Kh. Battulga hatte am 16. Juli einen eigenen Entwurf mit Änderungen und Zusätzen zur Verfassung an den Vorsitzenden der Staatsversammlung G. Zandanshatar übergeben.

Darin wird vorgeschlagen, die Zahl der Abgeordneten von 76 auf 108 zu erhöhen, die Wahlperiode um ein Jahr auf fünf Jahre zu erhöhen und ein gemischtes Wahlsystem einzuführen.

Die Vorschläge des Präsidenten werden jetzt in den Ausschüssen und Parteigremien gemeinsam mit dem ursprünglichen Entwurf diskutiert.

Die Sondersitzung pausiert vorerst bis zum 09. August.

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Die Autorin

Dr. Renate Bormann hat Geschichte und Mongolistik an der Martin-Luther-Universität in Halle und an der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar studiert und bis 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin gearbeitet. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete sie als freie Journalistin in Ulaanbaatar, bereist nach wie vor regelmäßig die Mongolei und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Land auf MongoleiOnline und in der mongolischen Chronik. Seit 1992 ist sie Landestrainerin für die Mongolei an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ.

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

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