Einst verbreitete Chinggis-Khaan Schrecken über Asien und Europa, heute ist die Mongolei ein international geachteter Staat und eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Zwischen nomadischer Viehhaltung und Marktwirtschaft, zwischen Tradition und Moderne sind die Mongolen dabei, ihren Platz in der Welt zu bestimmen.

Aktuelles

Wahlgesetz beschlossen

Am 20. Dezember haben die Mitglieder der Großen Staatsversammlung das Gesetz für die Wahlen 2020 beschlossen.

Die Zahl der Abgeordneten bleibt für 2020 unverändert bei 76.

Die Wahlen zur Großen Staatsversammlung erfolgen nach dem Mehrheitswahlrecht, allerdings nicht in „kleinen Wahlkreisen“ (76 Wahlkreise mit je einem Abgeordneten oder einer Abgeordneten, sondern in vergrößerten Wahlkreisen (26), in denen mehrere Abgeordnete gewählt werden.

Die Zahl der Mandate pro Wahlkreis muss spätesten bis zum 01. Februar 2020 bekannt gegeben werden.

Die Wahlwerbung darf 22 Tage vor dem Wahltag beginnen, vier Tage eher als bisher.

Erlaubt sind Spenden von Einzelpersonen in Höhe bis zu fünf Millionen Tugrug (bisher drei Millionen), Unternehmen dürfen bis zu 20 Millionen Tugrug spenden, bisher waren nur 15 Millionen erlaubt.

An den Wahlen 2016 durften auch mongolische Staatsbürger, die im Ausland leben und arbeiten, teilnehmen.

Das ist 2020 nicht mehr vorgesehen. mehr

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Die Autorin

Dr. Renate Bormann hat Geschichte und Mongolistik an der Martin-Luther-Universität in Halle und an der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar studiert und bis 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin gearbeitet. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete sie als freie Journalistin in Ulaanbaatar, bereist nach wie vor regelmäßig die Mongolei und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Land auf MongoleiOnline und in der mongolischen Chronik. Seit 1992 ist sie Landestrainerin für die Mongolei an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ.

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

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