Einst verbreitete Chinggis-Khaan Schrecken über Asien und Europa, heute ist die Mongolei ein international geachteter Staat und eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Zwischen nomadischer Viehhaltung und Marktwirtschaft, zwischen Tradition und Moderne sind die Mongolen dabei, ihren Platz in der Welt zu bestimmen.

Aktuelles

Die Mongolei im Kampf gegen Covid-19

Am 20. März hat der Vorsitzende der Staatlichen Notfallkommission U. Enkhtuvshin die Verlängerung des erhöhten Bereitschaftszustandes bis zum 30. April 2020 verkündet.

Universitäten, Hochschulen, Colleges, Berufsschulen, allgemeinbildende Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen. Das gelte gleichermaßen für kulturelle Einrichtungen, Klubs und Sportstudios.

Die Quarantänevorschriften bleiben in Kraft.

Der internationale Flugverkehr zwischen der Mongolei, Japan, Südkorea, Russland, Kasachstan und der Türkei bleibt ausgesetzt.

Inlandsflüge und der Inlandseisenbahnverkehr sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen. In den Zügen sind Ärzte und Pflegepersonal tätig, um die Gesundheit der Reisenden zu gewährleisten.

Die Züge würden regelmäßig desinfiziert.

Ab 28. März können Mongolen aus China nur noch über den Flughafen Buyant-Ukhaa und über den Grenzübergang Zamyn-Uud in die Mongolei einreisen, aus Russland über Altanbulag und Kiachta.

Nach dem Beschluss der Notfallkommission und der Regierung vom 10. März sind bisher 1024 mongolische Staatsbürger aus dem Ausland in die Heimat geflogen worden.

Mit Stand 06. April gab es in der Mongolei 15 positiv getestete Personen: ein Ausländer und 14 Mongolen, die aus dem Ausland mit den von der Regierung gecharterten Sondermaschinen zurückgeholt worden waren.

Zwei von ihnen seien bereits geheilt.

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Die Autorin

Dr. Renate Bormann hat Geschichte und Mongolistik an der Martin-Luther-Universität in Halle und an der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar studiert und bis 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin gearbeitet. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete sie als freie Journalistin in Ulaanbaatar, bereist nach wie vor regelmäßig die Mongolei und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Land auf MongoleiOnline und in der mongolischen Chronik. Seit 1992 ist sie Landestrainerin für die Mongolei an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ.

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

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