Einst verbreitete Chinggis-Khaan Schrecken über Asien und Europa, heute ist die Mongolei ein international geachteter Staat und eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Zwischen nomadischer Viehhaltung und Marktwirtschaft, zwischen Tradition und Moderne sind die Mongolen dabei, ihren Platz in der Welt zu bestimmen.

Aktuelles

Verfassungsänderungen

Am 06. Juni 2019 hat der Leiter des Ständigen Ausschusses Staatsaufbau L. Lundeejantsan den Entwurf der überarbeiteten Verfassung an den Vorsitzenden der Großen Staatsversammlung G. Zandanshatar übergeben. 64 Mitglieder haben ihre Zustimmung erteilt, die DP-Mitglieder verweigerten die Unterschrift.

Die neue Verfassung sieht unter anderem vor, den Staatspräsidenten oder die Staatspräsidentin einmal für sechs Jahre (bisher vier) zu wählen.

Während die anderen Änderungen und Ergänzungen ab 2021 in Kraft treten sollen, gelte das für diese Änderung erst ab 2025.

Erdenet und Orkhon-Aimag sollen offiziell in den Rang von Städten erhoben werden.

Die 4. Verfassung der Mongolei ist seit 1992 in Kraft und wurde das letzte Mal im Jahr 2000 überarbeitet. mehr

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Die Autorin

Dr. Renate Bormann hat Geschichte und Mongolistik an der Martin-Luther-Universität in Halle und an der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar studiert und bis 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin gearbeitet. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete sie als freie Journalistin in Ulaanbaatar, bereist nach wie vor regelmäßig die Mongolei und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Land auf MongoleiOnline und in der mongolischen Chronik. Seit 1992 ist sie Landestrainerin für die Mongolei an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ.

Kontakt

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

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