State Department Store in Ulaanbaatar © Bormann
Währung
MNT (Tugrug)
Wechselkurs
3.040 MNT pro € (Januar 2019)
Zeitzone
UTC+8 (ULAT)
Landesvorwahl (Telefon)
+976
Klima (für Hauptstadt)
streng kontinental
Internationaler Flughafen (IATA)
ULN (Ulaanbaatar)

Einreise und Aufenthaltsbestimmungen

Botschaft der Mongolei in Berlin © Bormann
Botschaft der Mongolei in Berlin © Bormann

Seit September 2013 benötigen Inhaber eines deutschen Reisepasses, der ab Einreisedatum noch mindestens sechs Monate gültig ist, für die Einreise in die Mongolei kein Visum mehr. Dies gilt für Touristen bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen. Wer länger bleiben möchte, muss bei der Immigrationsbehörde der Mongolei eine Aufenthaltsverlängerung (bis 60 Tage möglich) beantragen.

Wer als Nichttourist länger als 30 Tage Aufenthalt wünscht, muss unter Vorlage einer Einladung, die zuvor bei der Immigrationsbehörde in Ulaanbaatar bestätigt worden sein muss, ein Visum bei der mongolischen Botschaft in Berlin beantragen. Nach Einreise in die Mongolei muss innerhalb von sieben Werktagen eine Anmeldung bei der Immigrationsbehörde erfolgen, nach zwei Wochen eine beim Bürgermeister der jeweiligen administrativen Einheit.

Für den Aufenthalt von mehr als drei Monaten ist eine Genehmigung erforderlich, für deren Beantragung eine Frist von 21 Kalendertagen nach Ankunft gilt.

Die mongolischen Honorarkonsuln in Deutschland haben nicht das Recht, Visa auszustellen.

Im Dezember 2015 hatte das mongolische Außenministerium die Aufhebung des visumfreien Reiseverkehrs in die Mongolei für 42 Länder, darunter Spanien und Österreich, bekanntgegeben.

Die Maßnahme, die ab dem 01. Januar 2016 galt, war mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem ASEM-Gipfel 2016 in Ulaanbaatar begründet worden.
Deutsche Staatsbürger waren von der Maßnahme nicht betroffen.

Das Auswärtige Amt bietet einen guten, ständig aktualisierten Überblick mit landesspezifischen Sicherheitshinweisen, allgemeinen Reiseinformationen, Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger, besonderen Zollvorschriften, besonderen strafrechtlichen Vorschriften und medizinischen Hinweisen.

Kulinarisches

Hammelfleisch mit Gemüse, zwischen heißen Steinen in der Kanne gegart
Khorkhog. Hammelfleisch mit Gemüse © Bormann
Aaruul - Frischkäse zum Trocknen auf dem Gerdach
Aaruul - getrockneter Frischkäse © Bormann
Khar Idee - Fleischspeisen schmecken immer © Bormann
Khar Idee - Fleischspeisen schmecken immer © Bormann
Khuushuur © Bormann
Khuushuur © Bormann

Milchprodukte (Tsagaan Idee – Weiße Speisen) und Fleisch (Khar Idee – Schwarze Speisen) sind die wichtigsten Bestandteile der mongolischen Küche.

Das Lieblingsessen der meisten Mongolen sind Buuz, mit Fleisch gefüllte, gedämpfte Teigtaschen, Khushuur, das gleiche, nur gebraten und meistens als Suppenbeilage Banj, gekochte Teigtaschen. Nudeleintopf mit Fleisch und ein Gulaschgericht aus Nudeln, Fleisch, Kartoffeln und Kraut sind auch in den einfachsten Gaststätten nur zu empfehlen.

Khorkhog und Boodog – Hammel- bzw. Ziegen oder Murmeltierfleisch in der Kanne gegart und inzwischen auch oft mit Kartoffeln, Möhren und Rüben, gehören zu den Festessen beim sommerlichen Picknick im Freien und stehen immer öfter auch auf den Speisekarten der besseren Restaurants.

Aaruul, an der Luft getrockneter Käse, schmeckt säuerlich und fehlt in keiner Küche. Heute bietet zudem jeder Supermarkt diese landestypische „Knabberei“ an.

Die mongolischen Nationalgetränke sind Airag, gegorene Stutenmilch und Suutei Tsai – Tee mit Milch, dem Salz und Butter zugefügt werden. Die jeweiligen Mengen können regional sehr unterschiedlich sein. In den Städten werden zum Essen auch Schwarztee, Grüner Tee, Kräutertee, Kaffee, Säfte oder Limonade serviert.

Der Genuss von Alkohol ist sowohl in der Stadt als auch auf dem Land weit verbreitet. Klassische mongolische Alkoholika sind neben Airag (etwa 6 %), Arkhi (Wodka) und selbstgebrannter Milchschnaps. In den Städten kann sich jeder über 21 auch mit Bier, Wein, Likören, Weinbränden und Whisky versorgen.

Schulen

Internationale "Elite-Schule" in Ulaanbaatar © Bormann
Internationale "Elite-Schule" in Ulaanbaatar © Bormann
Die Goethe-Schule im Bayanzurkh Duureg © Bormann
Die Goethe-Schule im Bayanzurkh Duureg © Bormann

Eine deutsche Schule gibt es nicht in Ulaanbaatar. Die vier internationalen Schulen Internationale Schule von Ulaanbaatar (ISU), die Amerikanische Schule von Ulaanbaatar (ASU), die Ulaanbaatar Elite International School  und die Britische Schule nehmen nach Aufnahmeprüfungen mongolische und ausländische Schüler und Schülerinnen auf und führen sie bis zum Abitur - alle nicht billig und für den mongolischen Durchschnittsverdiener-Haushalt nicht erschwinglich.
Die Goethe-Schule ist eine allgemeinbildende mongolische Schule mit den Klassenstufen eins bis zwölf. 32 Lehrer, darunter zwei deutsche, unterrichten etwa 400 Schüler.
Neben der mongolischen allgemeinbildenden Schule in Südkorea gibt es in Ulaanbaatar drei mongolische Schulen, die nach dem Cambridge-Programm unterrichten.
Vier allgemeinbildende Schulen bieten verstärkten Deutschunterricht an, darunter die 50. Schule und je eine Schule in Darkkhan und im Orkhon-Aimag. An der Goethe-Schule und an der 38. Schule "Alexander von Humboldt" unterrichten neben mongolischen Deutschlehrern auch Muttersprachler. 

Geld und Geldtransfer

Mongolbank. Mongolische Staatsbank © Bormann
Mongolbank. Mongolische Staatsbank © Bormann
20.000-Tugrug-Banknote
20.000-Tugrug-Banknote © F. Voßen
Geldautomaten der Golomt Bank, der Handels- und Entwicklungsbank und der Staatsbank in der Zentralpost © Bormann
Geldautomaten der Golomt Bank, der Handels- und Entwicklungsbank und der Staatsbank in der Zentralpost © Bormann

Die offizielle Landeswährung ist der Tugrug (MNT), der 1925 eingeführt wurde und seit 1992 frei konvertierbar ist.

In allen Filialen der Handelsbanken können problemlos US-Dollar und Euro zum aktuellen Tageskurs getauscht und an ihren Automaten mit allen gängigen Kreditkarten Geld in der Landeswährung gezogen werden. Für Waren und Dienstleistungen muss in Tugrug bezahlt werden, in allen größeren Geschäften, Restaurants und Hotels werden jedoch Kreditkarten akzeptiert.

Auf dem Land gelten diese Möglichkeiten allenfalls in den Aimagzentren.

Im Umlauf sind nur noch Geldscheine im Nennwert von einem, fünf, zehn, 20, 50, 100, 500, 1.000, 5.000, 10.000 bis 20.000 Tugrug, keine Münzen mehr. Die 20.000-Tugrug-Banknote wurde im Oktober 2006 zum ersten Mal in Umlauf gebracht. Ab der 500-Tugrug-Note tragen die Geldscheine das Portrait Chinggis-Khaans auf der Vorderseite.

Der aktuelle Wechselkurs kann den Tages- und Wochenzeitungen sowie den Aushängen in der Mongolbank, das ist die mongolische Zentralbank, entnommen werden.

In den Banken sowieso, aber auch in den staatlich anerkannten Wechselstellen, hier zu einem etwas günstigeren Kurs, kann gefahrlos Geld getauscht werden. Hüten sollte man sich vor privaten Devisenhändlern auf Straßen und Märkten. Die Gefahr, betrogen zu werden, ist groß.

In den vergangenen Jahren ist der Tugrug gegenüber dem US-Dollar und dem Euro immer schwächer geworden, erst seit Mitte 2017 begann er sich zu erholen, ehe er seit Herbst 2018 wieder schwächelt. Auch eine Folge der Regierungskrise.

Im Juni 2015 erhielt man in den Banken für einen US-Dollar 1.868,- und für einen Euro 2.108,- Tugrug, im Januar 2019 sind es 2.658 bzw. 3.040 Tugrug bei der Mongol Bank. In den Wechselstuben ist der Kurs immer etwas höher.

Überweisungen in beide Richtungen sind am sichersten über die Handels- und Entwicklungsbank (Trade and Development Bank), die Golomt-Bank, die Khaan-Bank, mit über 550 Filialen im ganzen Land und andere möglich. Alle Banken bieten sämtliche modernen Finanzdienstleistungen wie Online Banking an.

Bankenzusammenbrüche kommen immer wieder vor. Die Sparbank musste 2013 Konkurs anmelden und wurde mit der Turiin Bank (Staatsbank) zusammengelegt. Spektakuläre Bankenzusammenbrüche der letzten Jahre betrafen die Anod-Bank und die Münzbank (Zoos-Bank).

Sicherheit im Alltag

Polizeistation Ulaanbaatar
Polizeistation Ulaanbaatar © Bormann
Autounfall
Autounfall © Bormann

Mit dem Auseinanderdriften der Schere zwischen Arm und Reich hat auch die Kriminalität in der Mongolei zugenommen.

Diebstahl und Wohnungseinbrüche sind die am meisten verbreiteten Straftaten, denen Ausländer ausgesetzt sind. Deshalb ist besondere Vorsicht auf großen Märkten, in Kaufhäusern, in Bussen, im Gedränge überhaupt angebracht.

Wohnungsfenster und –türen sollten gut gesichert sein. Im Zentrum Ulaanbaatars kann man auch am späten Abend gefahrlos zu Fuß gehen. Schwach beleuchtete Straßen und die Gerviertel sollten jedoch gemieden werden. Bei Taxifahrten ist man auf der sicheren Seite, wenn man spätabends und nachts die Fahrzeuge der Taxiunternehmen und nicht die Privatautos bevorzugt.

Vorsicht vor über der Straße verlegten Rohren und vor fehlenden Gullydeckeln, die gern ob ihres hohen Metallgehaltes gestohlen werden.

Nicht oft genug kann darauf hingewiesen werden, dass Fußgänger, auch wenn sie laut Verkehrsordnung Vorrang haben, beim Überqueren der Fahrbahnen äußerste Vorsicht walten lassen sollten.

Protestkundgebungen und Demonstrationen konzentrieren sich auf das unmittelbare Zentrum Ulaanbaatars und verlaufen fast immer friedlich. Ausländerfeindlichkeit und nationalistisches Gedankengut sind dem einen oder anderen Mongolen nicht fremd. Pöbeleien und Prügeleien zwischen Einheimischen und Ausländern, fast immer handelt es sich um Männer, kommen häufiger vor, als noch vor zehn Jahren.

Gesund bleiben

Die medizinische Versorgung in der Mongolei ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Vor allem auf dem Land sind die Krankenhäuser oder medizinischen Stützpunkte ungenügend ausgestattet (Medikamente, Apparate, Verbandsmaterial). In Ulaanbaatar gibt es neben den fünf staatlichen Krankenhäusern und medizinischen Zentren sechs Stadtbezirkskrankenhäuser sowie eine Reihe von internationalen Kliniken und Krankenhäusern mit modernstem Standard. Ohne entsprechende Versicherung werden die Kosten für eine Behandlung unmittelbar fällig.

Verständigungsprobleme treten nicht nur auf dem Land, sondern auch in den medizinischen Einrichtungen auf.

In Ulaanbaatar unterhalten eine mongolische Neurologin und ein mongolischer Gynäkologe mit sehr guten Deutschkenntnissen Privatpraxen.

Bei akuten Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und ähnlichen bleibt im besten Fall nur ein Krankentransport per Flugzeug Richtung Heimat oder nach Peking.

Ohne Auslandskrankenversicherung und Rücktransportversicherung sollte man nicht in die Mongolei einreisen, doch wie gesagt, in akuten Fällen helfen die auch nicht immer.

Impfungen sind für die Mongolei nicht zwingend vorgeschrieben. Trotzdem sollten die in Deutschland üblichen Impfungen zum Beispiel gegen Tetanus regelmäßig erneuert werden. Hepatitis- und Polioimpfungen bleiben jedem selbst überlassen. Unter Ausländern kommt es nur sehr selten zu Infektionen.

Eine Hausapotheke sollte man sich in Deutschland unbedingt zusammenstellen lassen und mitnehmen, die regelmäßig einzunehmenden Medikamente sowieso dazu Mittel gegen Durchfall und Magenprobleme. Kräutertees gibt es in großer Auswahl in den Kaufhäusern und Supermärkten der Hauptstadt, auf dem Land nicht. Ansonsten gibt es überall in Ulaanbaatar Apotheken mit einem reichhaltigen Angebot an Naturmedizin, Schmerz- und Beruhigungsmitteln, Antibiotika. Zunehmend greifen auch die Kontrollen im Zusammenhang mit der Unbedenklichkeit solcher Mittel, die in der Regel importiert werden.

Zu ängstlich sollte man nicht sein, aber sicher ist sicher. Wasser sollte auch in Ulaanbaatar stets abgekocht werden, zum Zähneputzen ist das allerdings nicht nötig. In den Supermärkten der Hauptstadt können recht bedenkenlos abgepackte Milch und Milchprodukte, Fleisch und Salate erworben werden, da der Abkauf, vor allem auch bei Produkten, die die Einheimischen bevorzugen, rasch vonstatten geht. Kontrollieren sollte man immer das Verfallsdatum bei Konserven und anderen abgepackten importierten Lebensmitteln. Auf den Großmärkten und auf dem Land gilt, dass die Kühlkette immer einmal wieder unterbrochen worden sein kann.

Oft genügt eh ein Blick, ob die angebotene Ware (Fleisch, Salat, Milch etc.) noch genießbar ist.

Kommunikation

Die Zahl der Festnetzanschlüsse im Land erhöht sich nur langsam, 2016 waren es 287.698, während die der Mobilfunkanschlüsse von 900 im Jahr 1996 auf 3,4 Millionen im Jahr 2016 gestiegen ist.

Die mongolische Telekom gehört zu 54 Prozent dem Staat. Das mongolisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen Mobicom ist das mit Abstand größte Mobilfunkunternehmen in der Mongolei. Andere Anbieter sind Skytel, Unitel und G-Mobile. Das Mobilfunknetz der Mongolei basiert auf GSM.
Ausländer können ihre SIM-Karten problemlos in solche der hiesigen Anbieter umtauschen.
Nutzten 2013 762.200 Personen regelmäßig das Internet, waren es 2016 bereits 2,6 Millionen. Größter Anbieter ist Magicnet.
E-Mails und SMS-Nachrichten sind die preiswertesten und schnellsten Verbindungen zwischen der Mongolei und der Welt. Auch überall in den Aimag- und Sumzentren sind Verbindungen möglich. Allerdings sollte immer mit Stromausfällen oder örtlichen und zeitlich begrenzten Stromabschaltungen gerechnet werden.
In den vergangenen Jahren entwickelten sich die sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter auch in der Mongolei zu den am häufigsten genutzten Kommunikationsmitteln.
Allerdings beklagen Datenschützer, Bildungs- und Kulturpolitiker die weitgehend kritiklose Nutzung sowie die Übermittlung einer großen Menge an sensiblen persönlichen Daten ohne Rücksicht auf Datenschutz und Privatsphäre.

Beklagt werden auch Versuche der Behörden, unliebsame Informationen auf mongolischen Websites zu zensieren.

Die mongolische Post ist ein Staatsunternehmen mit 400 Filialen im ganzen Land. Briefkästen außerhalb der Postämter sind unbekannt, die Post kann nur hier eingeworfen werden. Auch im Gebäude des internationalen Flughafens von Ulaanbaatar werden Sie keinen Briefkasten finden. Briefe und Karten nach Deutschland erreichen nach zwei bis drei Wochen ihre Empfänger.
Allerdings plant die Regierung aufgrund der klammen Staatskasse den Verkauf verschiedener Staatsunternehmen, darunter befindet sich auch die Post.

Offizielle Feiertage

Naadam-Eröffnung im Zentralstadion von Ulaanbaatar
Naadam-Eröffnung im Zentralstadion von Ulaanbaatar © Bormann

Die wichtigsten Feste und Feiertage für die Mongolen sind Naadam und Tsagaan Sar, aber auch Frauen-, Kinder- und Müttertag werden mit festlichen Veranstaltungen und in Familie ausgiebig gefeiert.

01. Januar - Neujahr

Zwischen Ende Januar und Anfang März - Tsagaan Sar oder Weißer Mond oder Weißer Monat. Mondneujahrsfest nach dem zentralasiatischen Tierkreiskalender. 
2018 feierten die Mongolen Bituun (den letzten Tag des Feuerhuhnjahres) am 15. Februar. Das Jahr des starken, gelben Erd-Hundes begann am 16. Februar. Es endet am 04. Februar 2019, am 05. beginnt das Jahr des gelben Erd-Schweins.

08. März - Internationaler Frauentag 

01. Juni - Tag der Mütter und Kinder

11.-15. Juli - Naadam (Nationalfeiertag)

29. Dezember - Nationaler Unabhängigkeitstag (seit 2014)

Auf Beschluss der Staatsversammlung wird der Geburtstag Chinggis-Khaans seit 2012 als "Tag des Nationalen Stolzes" begangen und ist arbeitsfrei.

Die Festlegung des Tages ist symbolisch zu verstehen, da es darüber keinerlei historische Aufzeichnungen, auch nicht in der "Geheimen Geschichte", gibt.
Im Gespräch waren der 03. und der 31. Mai. Schließlich einigte man sich auf den ersten Tag des ersten Wintermonats im Jahr des Wasserpferdes im dritten 60-Jahre-Zyklus nach dem tibetisch/mongolischen Tierkreiskalender. Das entsprach dem 14. November 1162 nach heutiger Zeitrechnung.
2014 wurde der "Tag des Nationalen Stolzes" am 23. November, 2015 am 12. November begangen, 2016 am 31. Oktober. 2017 fiel der "Tag des Nationalen Stolzes" auf den 19. November.
2018 wird er am 08. November begangen.

Gleichzeitig mit der Festlegung des 29. Dezembers als arbeitsfreier Feiertag war der 26. November zum Arbeitstag erklärt und fortan als "Tag der Republiksgründung" deklariert worden.

Diese Entscheidung wurde auf der Sitzung der Großen Staatsversammlung im November 2016 rückgängig gemacht.

Der 26. November ist wieder ein offizieller arbeitsfreier Feiertag.

Andere, nicht arbeitsfreie Feiertage:

13. Januar - Tag der demokratischen Verfassung

01. März - Tag der Patrioten

18. März - Tag der Armee

10. Juli - Tag der Staatsflagge

10. September - Tag zur Ehrung der Opfer politischer Repressionen

29. Oktober - Tag der Hauptstadt

10. Dezember - Tag der Menschenrechte

Nützliche Adressen

Die deutsche Botschaft in Ulaanbaatar © Bormann
Die deutsche Botschaft in Ulaanbaatar © Bormann

Deutsche Botschaft in Ulaanbaatar
Hausadresse: Negdsen Undestnii Gudamj 16
Ulan Bator 14201
Postadresse: P.O. Box 708 Ulan Bator 15160

GIZ-Büro Ulaanbaatar
E-Mail: giz-mongolei@giz.de
Büroadresse: Ulaanbaatar 8, Zovkhis Building, Seoul Street 21

Deutsch-Mongolischer Unternehmerverband
United Nations Street 38
210236 Ulaanbaatar
E-Mail: info@dmuv-mn.com

Mongolische Botschaft in Berlin
Hausvogteiplatz 14
10117 Berlin
Telefon: 030 4748060 

Dietzgenstraße 31
13156 Berlin
Telefon: 030 4748060

Honorargeneralkonsulat in Frankfurt

Honorarkonsulate in Leipzig, München, Hamburg, Köln

Deutsch-Mongolische Gesellschaft e. V.
Kurfürstenstraße 54
D-53115 Bonn
Tel. +49 228 6203894

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Dezember 2018 aktualisiert.

Die Autorin

Dr. Renate Bormann hat Geschichte und Mongolistik an der Martin-Luther-Universität in Halle und an der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar studiert und bis 1997 an der Humboldt-Universität zu Berlin gearbeitet. Von 2000 bis 2009 lebte und arbeitete sie als freie Journalistin in Ulaanbaatar, bereist nach wie vor regelmäßig die Mongolei und berichtet über die aktuellen Entwicklungen im Land auf MongoleiOnline und in der mongolischen Chronik. Seit 1992 ist sie Landestrainerin für die Mongolei an der Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ.

Literaturhinweise

Weiterführende Literatur zu den Themen:

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