Nicaragua sieht sich traditionell in einer geografischen Schlüsselposition. Tatsächlich verlor es aber im 20. Jahrhundert den Kanal an Panama und blieb wirtschaftlich immer weiter zurück. Ein höchst umstrittenes Mega-Kanalprojekt soll jetzt neue Auswege aus der Armut eröffnen, es ist aber fraglich, ob es überhaupt zustande kommt.

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Massive Proteste gegen die Regierung Ortega seit dem 19. April

Ein Streit um die Reform der Sozialversicherung INSS hat am 19. April eine Welle von Protesten und Großkundgebungen ausgelöst, die das Land lahmgelegt haben und die Präsident Ortega bis heute nicht unter Kontrolle bekommen hat. Die Repression hat bisher 48 Tote und eine unbekannte Zahl von Verletzten gefordert. mehr

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Volker Wünderich, Privatdozent am Historischen Seminar der Leibniz-Universität Hannover, ist seit langem mit Nicaragua und Zentralamerika eng verbunden.

Publikationen: Sandino, Eine politische Biographie (Peter Hammer Verlag 1995; Spanisch Managua, 2.Aufl.2010); Mitherausgeber/Autor von: Mosquitia, die andere Hälfte Nicaraguas (Junius Verlag 1987); Zentralamerika heute (Vervuert Verlag 2008); Kaffeewelten. Historische Perspektiven auf eine globale Ware im 20.Jahrhundert (V&R unipress 2015).

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(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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