Peru ist das größte Andenland, war die Wiege der am weitesten entwickelten indigenen Zivilisationen und Sitz des stärksten Imperiums im prähispanischen Südamerika, des Inka-Reiches. Peru bildete das Zentrum der spanischen Kolonialherrschaft während drei Jahrhunderte. Aus diesen Gründen besitzt das Land ein vielfältiges Erbe, was Menschen und Kultur angeht.

Aktuelles

Zwei neue Präsidenten innerhalb einer Woche

In einer bewegten Woche wurde Präsident Vizcarra vom Kongress wegen „permanenter moralischer Unfähigkeit“ abgewählt. Der Kongressvorsitzender Manuel Merino wurde Interimspräsident und hatte gerade ein Kabinett vorgestellt, als mehrheitlich Jugendliche Demonstrationen gegen ihn in wichtigen Städten des Landes veranstalteten. Die Reaktion des Staatsapparats, mit Einsatz von Tränengas und Munition, war unverhältnismäßig und führte zu 2 Toten und Dutzenden von Verletzen. Die Ausschreitungen dauerten Tagen an und führten am 15. November zum Rücktritt des Interimspräsidenten Merino. Dem Kongress gelang es nach langen Diskussionen am 16. November einen neuen Kongressausschuss zu bilden. So wurde Francisco Sagasti Hochhausler, Vorsitzender dieses Ausschusses, Präsident der Exekutive. mehr

Themenfelder

Über den Autor

Gerardo Basurco Valverde, Dr. phil, Dipl. Volkswirt, geb. 1953, Studium der Volkswirtschaft und Politikwissenschaft.
Gutachter von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsberater zu Lateinamerika.
Sie können sich über aktuelle Entwicklungen Perus im Portal Peru-Vision informieren oder uns auf Facebook folgen. Seit 1979 arbeitet er als Landestrainer für Peru und seit 1996 als Länderredakteur bei der AIZ. 

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kommentare zu diesem Länderbeitrag oder zum LIPortal insgesamt. Richten Sie Ihre Anfrage an:

Rolf Sackenheim
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

Zum Kontaktformular

Download