Peru ist das größte Andenland, war die Wiege der am weitesten entwickelten indigenen Zivilisationen und Sitz des stärksten Imperiums im prähispanischen Südamerika, des Inka-Reiches. Peru bildete das Zentrum der spanischen Kolonialherrschaft während drei Jahrhunderte. Aus diesen Gründen besitzt das Land ein vielfältiges Erbe, was Menschen und Kultur angeht.

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Neues Kabinett, Fortschritte im Fall Lava Jato und Konflikt in Las Bambas

Kurz vor seinem einjährigen Amtsjubiläum, stellte Präsident Martín Vizcarra am 11. März ein neues paritätisches Kabinett (neun von achtzehn Ministern sind Frauen) unter der Führung vom Ex-Kulturminister Salvador del Solar vor. Der neue Premierminister ist kein Berufspolitiker, ist aber ein charismatischer Kommunikator und soll in der 2. Hälfte dieser Legislaturperiode für eine bessere Zusammenarbeit mit dem Kongress und andere politische Kräfte sorgen.

Die Befragungen des wichtigsten Zeugen im Fall Lava Jato, Jorge Barata, sind auf Ende April verschoben worden. Seine Aussagen sollen entscheidend für die Anklage wichtiger Politiker und Unternehmer sein. Insbesondere für die von Ex-Präsident Alan García und der im Untersuchungshaft sitzenden Tochter des Ex-Präsidenten Alejandro Fujimori, Keiko.

Zusätzlich macht der soziale Konflikt im Bergbauprojekt Las Bambas der Regierung Vizcarras zu schaffen. Mitglieder der angrenzenden Gemeinden blockieren seit 50 Tagen die einzige Strasse, die den Transport von Kupfererzen zum Hafen Matarani ermöglicht.

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Über den Autor

Gerardo Basurco Valverde, Dr. phil, Dipl. Volkswirt, geb. 1953, Studium der Volkswirtschaft und Politikwissenschaft.
Gutachter von Projekten der Entwicklungszusammenarbeit und Außenwirtschaftsberater zu Lateinamerika.
Sie können sich über aktuelle Entwicklungen Perus im Portal Peru-Vision informieren oder uns auf Facebook folgen. Seit 1979 arbeitet er als Landestrainer für Peru und seit 1996 als Länderredakteur bei der AIZ. 

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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