Banaue Philippines Jeepney-and-Taxi-Terminal © CEphoto, Uwe Aranas (CC BY-SA 3.0)
Währung
Philippinischer Peso (PHP)
Wechselkurs
54,58 Peso pro € (März 2020)
Zeitzone
UTC/GMT + 8 Std.
Landesvorwahl (Telefon)
+63
Klima (für Hauptstadt)
Tropisch

Einreise & Aufenthaltsbestimmungen

Die Einreise in die Philippinen ist für deutsche Staatsangehörige nur mit einem gültigen (auch vorläufigen) Reise- oder Kinderpass möglich. Es wird empfohlen darauf zu achten, dass Reisedokumente noch 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültig sind.
Für deutsche Touristen, die Inhaber eines Reisepasses sind, wird bei der Einreise ein gebührenfreies Visa on Arrival für 30 Tage ausgestellt. Dabei ist die Vorlage eines gültigen Rück- bzw. Weiterflugticket notwendig.
Eine Verlängerung des Visums auf maximal 59 Tage ist im Bureau of Immigration in Manila oder einer der Außenstellen möglich. 

Bevor Sie in die Philippinen reisen, ist es ratsam, sich auch auf der Website des Auswärtigen Amtes Informationen einzuholen. Neben Tipps werden dort auch Reisewarnungen - was beispielsweise Mindanao betrifft - ausgesprochen.

Nützliche Adressen

Deutsche Botschaft in Manila

Besucheranschrift:
25/F Tower 2, RCBC Plaza
6819 Ayala Ave (cor Sen. Gil Puyat Ave)
Makati City
Metro Manila, Philippines
Lageplan bei osm.org

Telefon- und Faxnummern:
Telefon: (0063 2) 702 3000
Fax: (0063 2) 702 3015 or (0049) 30 1817 67170
Fax der Visaabteilung: (0063 2) 702 3045 

Allgemeine Besuchszeiten:
Montag - Freitag von 8:00 bis 9:30 Uhr.

Bürozeiten:
Montag - Donnerstag 7:30 bis 15:30 Uhr und Freitag 7:30 - 13:30 Uhr.

(Bei allen Zeiten handelt es sich um die Ortszeit in den Philippinen.)

Außerhalb der Bürostunden ist ebenfalls ein Konsularangestellter der Botschaft per Telefon zu erreichen - aber das nur in dringenden bzw. Notfällen! Seine/Ihre Telefonnummer erfahren Sie auf dem Anrufbeantworter der Botschaft. Dabei beachten Sie bitte, dass diese diensthabende Person keine Informationen oder Auskünfte erteilt, die Visumangelegenheiten betreffen.  

Weitere Informationen - wie die Postanschrift der Botschaft - gibt es auf der Kontaktseite der Deutschen Botschaft in Manila.

Deutsche Institutionen in den Philippinen

Goethe-Institut Manila
4-5/F Adamson Center
121 Leviste St., Salcedo Village
1227 Makati City
Tel.: (+632) 8170978 and 8405723-4
Fax: (+632) 817-0979

Deutschen Europäischen Schule Manila
75 Swaziland St.
Better Living Subd.
1711 Parañaque City
Tel: (+632) 776 1000
Fax: (+632) 824 1517

Deutsch-Philippinische Industrie- und Handelskammer
c/o 8/ F Döhle Haus Manila
30-38 Sen. Gil Puyat Avenue
Barangay San Isidro
Makati City 1234
Metro Manila
Tel.  +63 (0) 2 519 8110
Fax. + 63 (0) 2 310 3656

German Club, Inc.
Penthouse, Eurovilla Bldg. II
118 V.A. Rufino St., Legaspe Village
1229 Makati City
Tel: (+632) 817 3552
Fax: (+632) 892 8949

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ GmbH)
9/F PDCP Bank Center
V.A. Rufino cor. L. P. Leviste St., Salcedo Village
1227 Makati City
Tel: (+63-2) 651-5100
Fax: (+63-2) 753-1441

KFW German Development Bank
Mrs. Olga Caday-Asaña
KfW Local Expert
Tel: 0063-917 621 127

Friedrich Ebert Stiftung
Unit 2601 Discovery Center
25 ADB Ave., Ortigas Center
1600 Pasig City
Tel: (+632) 637 7186 / (02) 634 6919
Fax: (+632) 632 0697

Konrad Adenauer Stiftung
5/F Cambridge Center
108 Tordesillas cor. Gallardo Sts.
1227 Salcedo Village,  Makati City
Tel. (+63 2) 894-3427, (+63 2) 894-3737, (+63 2) 894 3796
Fax: (+63 2) 893-6199

Hanns Seidel Stiftung
Unit 4-D, Cypress Gardens Cond.
112 V. A. Rufino St., Legaspi Village
1229 Makati City
Tel. (+63 2) 752-0249
Fax: (+63 2) 893-7731

Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
Units 405-410, 4/F La Fuerza Plaza 2
2241 Don Chino Roces Ave.
1231 Makati City
Tel. 819-6086/87
Fax: 819-6055

Informationen und Institutionen in Deutschland 

Das Asienhaus in Köln mit seiner Bibliothek und dem philippinenbüro e.V. bieten im deutschsprachigen Raum ein wohl einzigartiges Angebot einführender Literatur - insbesondere von Nichtregierungsorganisationen -, Kontakten, Informationen und Gesprächsmöglichkeiten. Die Deutsch-Philippinischen Freunde e.V. im rheinischen Langenfeld pflegen enge Kontakte zu Gewerkschaftern, Bauern, Arbeitern und Fischerleuten in den Philippinen und organisieren regelmäßig deutsch-philippinische Austausch- und Besucherprogramme. Die AG Friedensforschung an der Universität-Gesamthochschule Kassel hat in Kooperation mit dem Bundesausschuss Friedensratschlag auch eine recht umfangreiche Philippinen relevante Artikelsammlung zusammengestellt, die Zugang zu unterschiedlichen Informationen und das Nachschlagen archivierter Texte ermöglicht.

Sprachkurse et al.

Trotz der Sprachenvielfalt in den Philippinen orientieren sich die Angebote zumeist am - im geographischen wie politischen Sinne - dominierenden Norden. Und dort wird Tagalog gesprochen, aus dessen Wurzeln im Wesentlichen Filipino besteht. Die philippinische Botschaft bietet einen kostenpflichtigen Online-Tagalog-Kurs an. Weitere Informationen über das Erlernen von Filipino/Tagalog et al. finden Sie unter der Rubrik Gesellschaft & Kultur unter Völker und Sprachen.

Wer sich für offizielle Statistiken jedweder Art interessiert, mag die Websites der Philippine Statistics Authority  konsultieren.

Möchten Sie schließlich das Wetter in Manila und in anderen philippinischen Städten Tage im Voraus erfahren oder wissen, wie spät es in den Philippinen ist, dann sollten die genannten Webseiten ihren Wissensdurst stillen.

Reiseinformationen

Cuddling Tarsius in Bohol ©Kat Palad

Konsultieren Sie die offizielle Website des Department of Tourism. Weitere Reise- und touristische Informationen bieten Lonely Planet sowie der Philippines Travel Guide.

Ein vor allem unter ausländischen Touristen überaus beliebtes Reiseziel, die Insel Boracay, ist seit dem 26. April 2018 für mindesten 6 Monate für Besucher gesperrt. Die Behörden sprachen von einer mittlerweile "unerträglichen Umweltbelastung" (einer Jauchegrube) und ordneten ein Großreinemachen an, um weitere ökologische Schäden für Mensch und Natur abzuwenden. Kritiker dieser Entscheidung bemängelten indes die Hast und Planlosigkeit dieser drastischen Maßnahme und befürchten, dass nach einer Wiedereröffnung Boracays für den Tourismus davon lediglich ein sehr kleiner - und vor allem sehr betuchter und exklusiver - Kreis profitiert. Es gibt nämlich Stimmen, die in Boracay künftig eine mit Spielcasinos ausgestattete Exklave sehen, die prioritär reichen chinesischen Geschäftsleuten und gehobenem Exklusiv-Tourismus vorbehalten sein soll. Durch die  Sperrung der bei Touristen so beliebten Insel verlieren etliche Menschen Arbeit und Wohnung auf der Insel.

Alltagsimpressionen

Kids and Buco Delight © Eva Lizares Si-Coruňa
Kids and Buco Delight © Eva Lizares Si-Coruňa
Flores de Mayo Festival ©  JHLarano
Flores de Mayo Festival © JHLarano
Pig in a Tricab © Dominik Monserez
Pig in a Tricab © Dominik Monserez

Internet und Telekommunikation

Internet

Zugang zum Internet ist im Grunde in allen Teilen der Philippinen über Mobilfunk (4G) und Wifi möglich. Die Frage ist nur, wie zuverlässig und wie schnell der jeweils verfügbare Internetzugang ist – besonders in den Provinzen.
Abgesehen von diesen Einschränkungen bieten die meisten Hotels, Cafés und Restaurants in touristischen Gebieten und den Zentren der Provinzen kostenloses Wi-Fi an. Smartphonenutzer können günstig lokale SIM-Karten mit Datentarifen (4G) erwerben, die wesentlich günstiger als vergleichbare Tarife in Deutschland sind. Für alle, die ohne Notebook und Smartphone reisen gibt es in den meisten größeren Orten und Städten immer noch Internetcafés.  Auch Hotels und Hostels verfügen oft über PCs, die von den Gästen genutzt werden können.
Bei der Nutzung fremder mobiler Netzwerke und öffentlich zugängliche Computer sollten unbedingt Sicherheitsmaßnahmen und eine gesunde Datensparsamkeit praktiziert werden. Hilfreiche Tipps für IT-Sicherheit auf Reisen gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Telefon

Das  philippinische Festnetz wird vor allem von der Philippine Long Distance Telephone Company betrieben.  Ortsgespräche kosten fast nichts und auch Ferngespräche sind sehr günstig. Allerdings besitzen nur wenige Haushalte einen Festnetzanschluss.

Mobiltelefon

Handys und Smartphones sind allgegenwärtig und angesichts des schlecht ausgebauten Festnetzes das Kommunikationsmittel in den Philippinen. Philippinische SIM-Karten ermöglichen kostengünstiges Telefonieren und Surfen im Internet. Roaming mit SIM-Karten aus Deutschland ist möglich, aber teuer. Es empfiehlt sich also der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte.
Eine gute und fast flächendeckende Netzabdeckung bieten die Provider Globe, Smart, Talk ’N Text und Sun Cellular

Rund ums Geld

Philippine Pesos

Die philippinische Währung ist der Peso. Ein Peso entspricht 100 Centavos. Im Umlauf sind Banknoten im Wert von 20, 50, 100, 200, 500 und 1000 Peso. Münzen in den Werten 25 Centavos, 1, 5 und 10 Pesos. 

Und da bei Geld die Freundschaft bekanntlich aufhört, sind Sie gut beraten, den aktuellen Wechselkurs zu kennen.

In den Philippinen ist es am besten, wenn man sich vor der Reise mit der lokalen Währung versorgt. Zwar kommt man vor Ort meist leicht an das lokale Zahlungsmittel – in allen Städten gibt es Geldautomaten, in touristischen Zentren auch Wechselstuben. Anders sieht die Lage allerdings in den weniger gut besuchten Gebieten - dem Landesinneren von Mindanao, den nördlichen Bergen, Teilen von Palawan und in abgelegenen Gebieten der Visayas - aus.
In Sachen Geldautomaten sind große Banken besonders in Großstädten vorzuziehen, da diese in der Regel zuverlässiger sind.
Banken haben in den meisten Fällen Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet, und alle wichtigen Filialen haben Geldautomaten und Geldwechselautomaten oder Schalter. Zu den bekannteren lokalen Banken gehören:

Auẞerdem haben die Citibank und HSBC Niederlassungen in Großstädten.  

Die meisten Banken wechseln nur US-Dollar und bieten nicht die günstigsten Wechselkurse. Die günstigsten Wechselkurse in Manila sind in kleinen Wechselstuben und an Wechselautomaten zu erhalten – ein Vergleich lohnt sich in den meisten Fällen.
Kreditkarten werden von den meisten Hotels in Städten und Tourismushochburgen akzeptiert und auch in vielen Restaurants wird Plastikgeld genommen. 

Sicherheit

Die Philippinen sind in Sachen Sicherheit -  gesunder Menschenverstand, diskretes Auftreten, Achtsamkeit gegenüber Gefahrenherden und Meiden bestimmter Regionen vorausgesetzt – kein gefährlicher Ort für Expats.

Gefahrenquelle: Naturkatastrophen

Taifune, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Erdrutsche und andere Naturkatastrophen können verheerende Auswirkungen haben. Deswegen ist es angeraten, diese Gefahrenquelle im Blick zu behalten. Aktuelle Infos liefern diese Webseite und die Wettervorhersage für die Philippinen.

Gefahrenquelle: Politik und Gesellschaft

Gesellschaftliche Konflikte, restriktive (Drogen-)Gesetzgebung,  Zusammenstößen zwischen der Armee und muslimischen separatistischen Gruppen und  der Armee und kommunistischen Guerillas sind Unruheherde, die man als Expat unbedingt meiden sollte.

Deswegen es angeraten die lokalen Nachrichten und Ereignisse im Blick zu behalten und ggfs., Reisepläne zu ändern. Es ist außerdem empfehlenswert regelmäßig die folgenden Websites zur Sicherheitslage in den Philippinen zu konsultieren:

Transport

Es gibt viele Möglichkeiten in den Philippinen von A nach B zu gelangen. Im Folgenden finden sie eine Übersicht der verschiedenen Verkehrsmittel.

Auto

Wenn Sie in den Philippinen mit dem eigenen Auto fahren wollen, benötigen Sie eine International Driving Permit, die von der Automotive Association of the Philippines ausgestellt wird. Gedenken Sie, sich länger als 90 Tage im Lande aufzuhalten und in dieser Zeit mit dem eigenen Wagen unterwegs zu sein, dann brauchen Sie einen philippinischen Führerschein (ausländische Führerscheine werden akzeptiert, solange sich der Fahrer eine kürzere Zeit im Lande aufhält).

Der Straßenverkehr in den Philippinen ist chaotisch und die Straßen sind regelmäßig verstopft. Philippinische Verkehrsteilnehmer gehen sehr entspannt mit den Straßenverkehrsregeln um und man sollte ständig damit rechnen, dass Verkehrsteilnehmer plötzlich die Fahrspur wechseln. Ebenso sollten sie sich an inflationäres Hupen - besonders von Jeepney- und Busfahrern - einstellen. Für alle, die den Straßenverkehr großer Städte kennen und meistern können, ist das Verkehrsgeschehen mit dem PKW in den Philippinen kein Problem.

In den Philippinen gilt das Rechtsfahrgebot, Entfernungen werden in Kilometern angegeben und Geschwindigkeitsangaben in km/h.Auf Autobahnen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, aber an vielen Stellen können sie aufgrund von Staus und dichtem Verkehr nicht mehr als 30 km/h fahren. Generell empfiehlt sich auch eine sehr defensive Fahrweise, damit sie sich und andere im Straßenverkehr nicht gefährden: Autos können unvermittelt halten und Menschen und Tiere können die Straße plötzlich überqueren. Dies gilt besonders für ländliche Regionen, in denen viele Menschen noch nicht an den Straßenverkehr gewöhnt sind.

Wenn sie das alles nicht abschreckt, und sie auch mit Verkehrspolizisten und uniformierten Hilfskräften umgehen können, die ihnen ein "Bußgeld" verpassen wollen, können sie in den Philippinen ein Auto für rund 2000 Peso am Tag mieten. Folgende Mietwagenanbieter sind in den Philippinen aktiv:

Bus

Wer es weniger eilig hat und in Ruhe ländliche Szenen genießen will, kann mit dem Bus reisen. Das Busnetz in den Philippinen ist umfangreich und umfasst Verbindung zwischen Großstädten und auch dem abgelegensten Barangay. An vielen Haltestellen gibt es die Möglichkeit bei lokalen Händlern Getränke und Snacks zu kaufen - auch Expressbusse (Derecho) legen auf langen Strecken spätestens nach 3 bis 4 Stunden Pausen ein, damit die Passagiere Lebensmittel und Getränke kaufen können.

Die größeren Busunternehmen - die vor allem Langstrecken bedienen - verfügen über einigermaßen neue und meist klimatisierte Fahrzeugflotten, die Busse haben aber nur in wenigen Fällen Toiletten an Bord. Kleinere Busunternehmen, die kürzere Strecken zurücklegen, bedienen ihr Streckennetz mit oft baufälligen nicht klimatisierten Fahrzeugen. Dafür bekommen Passagiere an Bord oft laute Musik und Tagalog-Filme geboten - ob sie wollen oder nicht!
Das Reisen mit dem Bus ist in den Philippinen sehr günstig und regionale Busse fahren meist stündlich oder halbstündlich ab. Regelrechte Fahrpläne gibt es nur für wenige größere Busunternehmen. Diese bieten auch die Gelegenheit Tickets und Sitzplätze im Voraus online, per Telefon oder am Schalter zu erwerben. Bekannte Anbieter sind Victory Liner und Philtranco.

Flugzeug

Air Philippines Flug nach Manilla in Puerto Princessa
Magalhães assumed (based on copyright claims)., Air Philippines B737-200, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Die wichtigsten Inseln des Archipelstaat Philippinen sind schnell und bequem mit dem Flugzeug zu erreichen. Einziger Wermutstropfen ist , dass fast alle Flugverbindung über die Drehkreuze Manila und Cebu führen. Größere Airlines die einen umfangreichen Inlandsflugplan haben und Verbindungen zwischen den einzelnen Regionen bedienen sind:

Die Ticketpreise für Inlandsflüge sind günstig und unterscheiden sich bei den oben genannten Airlines nicht großartig. Einzig die Flugpreise von Philippine Airline sind etwas höher, dafür gibt es den traditionellen Sitzplatzservice wie Getränke und Snacks. Alle Airlines bieten regelmäßig besonders günstige Aktionstickets an. Einen Vergleichsmöglichkeit der einzelnen Preise gibt es beispielsweise bei Skyscanner.

Gesundheit(svorsorge)

Fit for travel sowie das philippinische Gesundheitsministerium Department of Health (DOH) geben Auskunft darüber, wie Sie gesund bleiben und sich fit halten und welche entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll sind und/oder unbedingt getroffen werden sollten. Zusätzliche Informationen vermittelt die Weltgesundheitsorganisation World Health Organization (WHO).

Interessieren Sie sich für wundersame und weniger wundersame Wunderheiler, dann lassen sie Vorsicht vor Scharlatanerie walten. Leider verlassen sich noch immer viele Filipinos in den ländlichen Gebieten gern auf ihre traditionellen Heiler (hilot). Nicht zuletzt aus Kostengründen; noch immer sehen sieben von zehn Filipinos zu ihren Lebzeiten keinen Arzt.

Medizinische Behandlung und Medikamente

Krankenhäuser nehmen auch (unversicherte) Ausländer auf. Allerdings muss in der Regel die gewünschte oder notwendige medizinische Behandlung/ Leistungen vorab bezahlt werden und auch alle Rezepte kosten extra.
Obwohl in der Nähe der Krankenhäuser oft Apotheken zu finden sind, bieten diese in etlichen Fällen nicht die  Auswahl und schnelle Verfügbarkeit von Medikamenten wie zu Hause. Medikamente sind sehr oft teuer und und man muss oft lange am Rezeptschalter anstehen. 

Krankenhäuser 

Deutsch-philippinische Beziehungen

Eine Liste deutsch-philippinischer Vereine German-Filipino hat die Philippinische Botschaft in Berlin erstellt. Der seit dem Jahre 1906 bestehende German Club in Manila hält seinerseits Materialien bereit, die das bunte Treiben von Teutonen in Vergangenheit und Gegenwart auf den über 7.000 Inseln - teils genüsslich - dokumentieren und illustrieren.

Das Goethe-Institut in Manila publizierte 2007 das Bändchen "European Legacies in the Philippines", das Rainer Werning anlässlich einer vom Institut gesponserten Vortragsreise an mehreren philippinischen Universitäten verfasste. Außerdem erschien im Herbst 2014 in mittlerweile 5. Auflage das gemeinsam von Niklas Reese und Rainer Werning herausgegebene Handbuch Philippinen - Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur.

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2020 aktualisiert.

Über die Autoren

Mary Lou U. Hardillo ist Ethnologin, Publizistin, Dolmetscherin, Übersetzerin und interkulturelle Trainerin. Sie war Vorsitzende von BABAYLAN, einem europaweiten Netzwerk sozialpolitisch engagierter Filipinas, und ist langjährige Vorsitzende des Philippine Women's Forum Germany e.V.

Dr. Rainer Werning, Sozialwissenschaftler und Publizist mit dem Schwerpunkt Südost- und Ostasien, befasst sich seit 1970 intensiv mit den Philippinen und verbrachte dort lange Zeit zu Studienzwecken und für Recherchen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema und u.a. Fellow der Abteilung Südostasienwissenschaften der Universität Frankfurt a.M.

Neue Auflage des Philippinen Handbuchs

6. Auflage des Philippinen Handbuchs
6. Auflage des Philippinen Handbuchs

Über drei Jahrzehnte nach dem Sturz der Marcos-Diktatur herrscht weiterhin kein Frieden auf den 7.107 Inseln. Reformen kommen kaum vom Fleck, Armut und soziale Ungerechtigkeit nehmen zu. Machismo und „traditionelle Politiker/innen“ treiben weiter ihr Unwesen. Die Gesellschaft ist seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo R. Duterte im Sommer 2016 gespaltener denn je, Menschenrechte sind für ihn von untergeordneter Bedeutung. Nationale wie internationale Menschenrechtsanwält/innen denunziert der Staatschef öffentlich und ungeniert als „dumme Idioten“ und „Hurensöhne“. Trotzdem sollen die Einwohner/innen der Philippinen zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören mit einer der aktivsten Zivilgesellschaften. Ein Widerspruch? Einer von vielen, der das Land aufregend macht und worüber sich aufregen lässt.

Dieses mittlerweile in sechster und vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage erschienene Handbuch
liefert tiefe Einblicke in Geschichte und Gegenwart, Land und Leute. Es verdichtet die Informationen und Diskussionen zu zentralen gesellschaftspolitischen Problemfeldern in zahlreichen Beiträgen – zu Landwirtschaft und Landreform, zu Arbeitsmigration und sozialer Sicherung, zu den Auswirkungen von Globalisierung und Privatisierung, zu Bildung, Gesundheit und Gender, zu Wirtschaft, Politik, Kultur, Ökologie, Zivilgesellschaft und vielem mehr.
Geschrieben von langjährigen Philippinenkenner/innen und philippinischen Autor/innen, skizziert das Buch umfassend die Lebenswelten und politischen Konflikte in diesem südostasiatischen Land und liefert überdies zu sämtlichen Themen Hinweise zur vertiefenden Lektüre. 

Weitere Informationen zum Handbuch

Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

> Angebote aus dem Weiterbildungskatalog

Bei allen Fragen rund um das Fort- und Weiterbildungsprogramm der Akademie helfen wir Ihnen gerne weiter.

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Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

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