City of Makati
BIP
304,9 Mrd. US-$ (2016 lt. WB)
Pro-Kopf-Einkommen (Kaufkraftparität)
7.400 US-$ (2015)
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
113 von 189 (2017)
Anteil Armut (nat. Armutsgrenze)
25,2 % (2012)
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient)
43,04 (2012)
Wirtschaftlicher Transformationsindex (BTI)
Rang 33 (von 129) (2018)

OFWs - Overseas Filipino Workers

OFWs in UAE © John Libuit
OFWs in UAE © John Libuit

Wie verwenden die daheim gebliebenen Familien die Überweisungen der so genannten Overseas Filipino Workers (OFWs), also etwa 11 Millionen im Ausland lebenden und arbeitenden philippinischen Migranten/innen und Kontraktarbeiter/innen? Dieser Frage geht eine interessante Website nach, wo auch Tipps gegeben werden, wie man das Geld weise ausgibt. Neue Studien zeigen, dass der Löwenanteil der überwiesenen Gelder für Gesundheit verwandt werden. Ein anderer Bericht weist 60 Prozent der OFWs als arm aus.

Laut Statistiken der Philippinischen Zentralbank betrug die Summe allein im April 2018 2,6 Mrd. Dollar. Doch letztlich dürfte der Betrag weitaus größer sein; wer hat schon einen genauen Überblick darüber, was Filipinos beim Heimaturlaub in den Fliegern an Geldern in all ihren Taschen haben? Im ersten Halbjahr 2013 beliefen sich die Überweisungen laut Zentralbankchef Amando Tetangco auf umgerechnet knapp 8,8 Mrd. US-Dollar, was gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr einem Zuwachs von über fünf Prozent entsprach. Allein im Oktober 2014 überwiesen OFWs die monatliche Rekordsumme von 2,22 Mrd. US-Dollar. Die Gelder stammen überwiegend von Filipinos aus Nordamerika sowie dem Nahen und Mittleren Osten einschließlich der Golfstaaten. Demgegenüber wirkte sich die anhaltende Krise in der Euro-Zone negativ auf die Einfünfte in Südeuropa arbeitender Filipinos aus; etliche von ihnen verloren ihren Job oder mussten beträchtliche Einkommensverluste hinnehmen.

Seit der Marcos-Ära (1966-86) ist der systematische Export philippinischer Arbeitskräfte zum Markenzeichen des Landes geworden. Befürworter dieser Politik sprechen deshalb von den OFWs als "neuen Helden der Nation", während Kritiker da völlig anderer Meinung sind und sie als "neue Märtyrer" bezeichnen. "Märtyrer" deshalb, weil OFWs in der Vergangenheit und heute unter zum Teil erbärmlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen leiden und vielfältigen Formen von Demütigung, sexueller Belästigung und Gewalt ausgesetzt sind. Mittlerweile sind etliche Fälle - vor allem aus Ländern des Nahen und Mittleren Ostens - publik geworden und dokumentiert, aus denen hervorgeht, dass OFWs und OWs anderer Staaten (u.a. Indonesien) von ihren Angestellten buchstäblich als Sklaven/innen gehalten wurden. In einigen Extremfällen kam es zu öffentlichen Hinrichtungen von OFWs in ihren "Gastländern", nachdem sie aus schierer Verzweiflung gegen ihre Peiniger vorgegangen waren und diese schwer verletzt oder getötet hatten. Saudi-Arabien verfügte im Frühsommer 2011 zeitweilig einen Anwerbestopp für Haushaltsbedienstete aus Indonesien und den Philippinen.

In jüngster Zeit rückt unter sozialpolitisch engagierten Filipinos im In- wie Ausland immer mehr die Frage ins Zentrum des entwicklungspolitischen Diskurses, ob und - wenn ja - wie die im Ausland erwirtschafteten Devisen in der Heimat entwicklungsfördernd eingesetzt werden (können).

Weiterführende Informationen, die unterschiedliche Facetten des Lebens und Arbeitens von OFWs behandeln, bietet die POEA (Philippine Overseas Employment Administration).http://www.ofwjournalism.net/

Entwicklung und Entwicklungspolitik

Entwicklungschancen bieten gemäß der Einschätzung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter anderen der Telekommunikationssektor und der Bergbau. Die Philippinen verfügen über beträchtliche Lagerstätten an Gold, Kupfer und Nickel. Große Entwicklungspotenziale liegen laut BMZ im Ausbau der Nutzung von erneuerbaren Energien. Hier stehen besonders Erdwärme, Windenergie und Wasserkraft im Mittelpunkt. Die Philippinen könnten zu einem führenden Produzenten erneuerbarer Energie und von Solarzellen werden. Auch an der Konferenz zur Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) im Januar 2009 in Bonn haben die Philippinen teilgenommen.

Entwicklungszusammenarbeit in den Philippinen

Die Bundesrepublik Deutschland engagiert sich seit 1961 in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in den Philippinen und ist gegenwärtig nach Japan, den USA und Australien das viertgrößte Geberland der Philippinen ODA. Seit Beginn der deutsch-philippinischen EZ wurden 876 Mio. Euro (umgerechnet zirka 54 Mrd. Peso) in zahlreichen Projekten umgesetzt. Bei Regierungsverhandlungen im Juni 2007 wurden den Philippinen von Deutschland 20 Millionen Euro für zwei Jahre zugesagt – sieben Millionen für Finanzielle und 13 Millionen Euro für Technische Zusammenarbeit. Daneben wird die Arbeit kirchlicher Organisationen, politischer Stiftungen sowie Nichtregierungsorganisationen aus Bundesmitteln gefördert.

Traditionell bestand die deutsche EZ aus folgenden Komponenten:

  • Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung
  • Umwelt
  • Friedensschaffung und Konfliktlösung in Mindanao
  • Dezentralisation als Querschnittsthema

Schwerpunkte des deutschen Engagements sind gegenwärtig die Entwicklung der Caraga-Region im nordöstlichen Teil Mindanaos und die Auswirkungen des Klimawandels in den Philippinen. Weitere regionale Programme, die durch die deutsche Entwicklungshilfe finanziert werden, sind das BIMP-EAGA (Brunei Darussalam, Indonesien, Malaysia, Philippinen-East Asian Growth Area) und die CDIA (Cities Development Initiatives Alliance for Asia).

Desweiteren leistet die Deutsche Botschaft in Manila auch im Falle der von ihr betreuten Kleinstprojekte Unterstützung gemäß dem Motto „EZ aus einem Guss“. Dabei stehen Einkommen schaffende Maßnahmen und die Sicherung der Grundbedürfnisse der Armen in den Südphilippinen im Mittelpunkt, wobei auf die Expertise und Kompetenz vor Ort tätiger Experten/innen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Zentrums für Internationale Migration (CIM) zurückgegriffen wird.

Die philippinische Regierung hat 2018 ein 6,1 Mio. Euro (382,8 Mio. P) Projekt der EU zur Handelshilfe abgelehnt. 

Millenium Development Goals

Zuckerrohrarbeiter © terre des hommes Deutschland e.V.
Zuckerrohrarbeiter © terre des hommes Deutschland e.V.
Kinderarbeit © terre des hommes Deutschland e.V.
Kinderarbeit © terre des hommes Deutschland e.V.
Boy Worker ©Emmanuel Galang
Boy Worker ©Emmanuel Galang

Im Jahr 2000 verabschiedeten 189 Mitglieder der Vereinten Nationen die Millenniumserklärung, mit der sie sich einen Katalog grundsätzlicher, verpflichtender und innerhalb eines bestimmten zeitlichen Rahmens mess- und überprüfbarer Zielsetzungen gaben. Den einzelnen Ländern ist es freigestellt, ihre eigenen Wege zur Zielerreichung zu gehen. Sie sind jedoch an neue Prinzipien der Zusammenarbeit gebunden.

Vier wesentliche Handlungsfelder wurden definiert:

  1. Frieden, Sicherheit und Abrüstung
  2. Entwicklung und Armutsbekämpfung
  3. Schutz der gemeinsamen Umwelt
  4. Menschenrechte, Demokratie und gute Regierungsführung.

Der Kampf gegen die extreme Armut, die bis 2015 weltweit halbiert werden soll, ist jedoch das alles überragende Hauptziel bei acht wesentlichen Einzelzielen, die jeweils durch bestimmte Indikatoren operationalisiert sind und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit im philippinischen Kontext bewertet werden.

Armut, Armutsbekämpfung & Einkommensverteilung

Die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung ist hoch. Die Reichen werden reicher und die Armen leiden immer mehr unter der im Lande grassierenden Korruption. Der philippinischen Regierung ist es trotz eines zeitweilig starken Wirtschaftswachstums nicht gelungen, die Armut im Lande zu reduzieren. Nach Angaben der Weltbank ist sie im Gegenteil sogar in den vergangenen Jahren stetig gestiegen - entgegen dem in der Region allgemein konstatierbaren Trend, wonach Armut rückläufig ist. Ein Grund für diese Entwicklung ist das vergleichsweise hohe Bevölkerungswachstum von 1,9 Prozent (zirka zwei Millionen Menschen mehr pro Jahr). Ende Juli 2014 wurde medial die Geburt des hundertmillionsten Filipinos gefeiert.

Während der Amtszeit von Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo (Januar 2001 bis Ende Juni 2010) hat nicht nur die Armut im Lande zugenommen. Der Regierung Arroyo ist es darüber hinaus nicht gelungen, die demokratische und marktwirtschaftliche Transformation voranzubringen. Vielmehr lassen sich bedrohliche Erosionstendenzen bei den demokratischen Standards des politischen Systems erkennen, während die marktwirtschaftliche und soziale Entwicklung stagniert. Der philippinische Staat ist nach-wie-vor schwach.

Solange politische Dynastien weiterhin das Geschehen im Lande bestimmen, so die Bertelsmann Stiftung, werden Korruption anhalten und die Weichen für einen durchgreifenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verstellt. Pikanterweise bildeten diese aufgelisteten Strukturschwächen des philippinischen Staates gleichzeitig den Humus, auf dem sich der Reichtum der ohnehin Reichen auf wundersame Weise vermehrt. Allein unter den Administrationen von Präsidentin Macapagal-Arroyo und Präsident Aquino ist die Zahl der Milliardäre auf dem Archipel laut Forbes-Liste gestiegen und deren Gesamtvermögen beträchtlich angewachsen. Mit der Konsequenz, dass allein die 50 reichsten Filipinos über ein Vermögen verfügen, das etwa einem Viertel des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Auch auf der aktuellen Forbes Milliardärsliste finden sich 12 Filipinos

Armut ist in den Philippinen regional unterschiedlich ausgeprägt, insbesondere in ländlichen Gebieten ist sie wesentlich höher als in den Städten. Die ärmste Provinz ist die Autonome Region in Muslim Mindanao (ARMM), die bis Mitte 2016 in eine neue Autonomiebehörde überführt werden sollte. Bewaffnete Konflikte und ihre wirtschaftlichen Kosten - vor allem für die arme Bevölkerung - sind Thema des Philippine Human Development Reports des United Nations Development Programme. Er basiert auf dem Konzept menschlicher Sicherheit und mahnt als notwendige Schritte Frieden schaffende, Konflikt vermeidende und Rechte sichernde Prozesse an.

Laut Human Development Report 2016 rangieren die Philippinen auf Platz 116 von insgesamt 187 aufgelisteten Staaten. Zum Vergleich: 2005 rangierte das Land auf Platz 84, 2002 auf Platz 77 und im Jahre 2001 auf Platz 70. Im regionalen Vergleich schneiden beispielsweise Thailand (Platz 89), die VR China (Platz 91) und Indonesien (Platz 108) besser ab, während die Philippinen im HDI-Ranking allerdings noch vor Vietnam, Timor-Leste, Laos und Myanmar aufgeführt sind. Regelmäßig werden im Annual Poverty Indicators Survey der Philippine Statistics Authority veröffentlicht.

Dem Themenkomplex Armut-sexuelle Ausbeutung-Kinder widmen sich u.a. die Kampagne End Child Prostitution in Asian Tourism (ECPAT), das in Osnabrück ansässige Kinderhilfswerk terre des hommes, welches Reisenden auch Online-Informationen zur Problematik sexueller Ausbeutung von Kindern bietet und mit Porträts von Straßenkindern im Zentrum Bahay Tuluyan ein konkretes Projekt gegen Kinderprostitution vorstellt, sowie die in Olongapo City beheimate PREDA Foundation Inc. unter der langjährig rührigen Leitung des irischen Priesters Shay Cullen.

Auch die Arbeitslosigkeit bleibt ein drängendes und - angesichts des starken Bevölkerungswachstums - größer werdendes Problem. Nach Berechnungen der Regierung waren im Dezmber 2017 7,2 Millionen Filipinos arbeitslos, im Mai 2018 ist von 10,9 Millionen Arbeitslosen die Rede. Jährlich verlassen über eine Million Menschen das Land, um im Ausland Arbeit zu suchen – Tendenz steigend. Die Regierung fördert gezielt die Entsendung von Gastarbeitern/innen (OFWs) ins Ausland, um den heimischen Arbeitsmarkt zu entlasten und Devisen zu erwirtschaften.

"(Vor allem) die Rücküberweisungen von im Ausland lebenden Filipinos", merkt die Bertelsmann Stiftung an, "haben dazu beigetragen, den privaten Konsum zu stärken und das Fehlen eines öffentlichen Sozialsystems auszugleichen. Diese Form der Wirtschaftsentwicklung erweist sich angesichts fortdauernder hoher Arbeitslosigkeit, Hunger und Armut als wenig nachhaltig. Sozioökonomische Barrieren, ein niedriges Niveau öffentlicher Investitionen in Bildung und Forschung sowie Einschränkungen der marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung reduzieren die Wettbewerbsfähigkeit der philippinischen Volkswirtschaft und behindern die Ansiedlung neuer Unternehmen." Diese sind aufgrund des Abwanderns qualifizierter Fachkräfte ins Ausland mit dem Problem konfrontiert, im Lande selbst gut ausgebildetes Personal zu finden.

Zahlreiche Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) im Lande und exponierte Streiter/innen der Zivilgesellschaft, die sich seit dem Ende der Marcos-Diktatur in solchen gesellschaftspolitisch sensiblen Bereichen wie Straßenkinder, Kinderprostitution, Slumkinder, kriegstraumatisierte Kinder, Bildung und Erziehung, ländliche Entwicklung, Verschuldung, Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte, Umwelt, Gesundheit, Frauen, Ernährung, städtische Armut etc. engagieren, sind skeptisch und gehen davon aus, dass die Regierung bestenfalls in 40 von 80 Provinzen die MDG annähernd zu realisieren vermochte. Der Wirtschaftswissenschaftler und Meinungsforscher (Social Weather Stations, SWS), Mahar Mangahas, analysierte in einem MDG Scoreboard deren seiner Meinung nach konstatierbaren Errungenschaften und Defizite.

Multilaterale und bilaterale Entwicklungszusammenarbeit (EZ)

Die Europäische Union (EU) ist nach der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Weltbank (WB) wichtigster multilateraler Partner der Philippinen. Die 28 Mitgliedsstaaten der EU leisten zusammengenommen einen Anteil von rund 60 Prozent der internationalen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und sind damit der weltweit größte Geber. Als größter Binnenmarkt der Welt ist die EU überdies ein wichtiger Handelspartner vieler Entwicklungsländer und übt einen entsprechenden Einfluss auf die Welthandelsordnung aus. Die Zuständigkeit für die EZ ist dabei zwischen der EU und ihren Mitgliedsstaaten geteilt.

Durch den Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft getreten ist, hat die EU einen neuen rechtlichen Rahmen erhalten. Laut diesem Vertrag tritt die EU die Rechtsnachfolge der Europäischen Gemeinschaft (EG) an. Im geänderten EG-Vertrag, der fortan "Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union" heißt, ist die Politik der EU auf dem Gebiet der EZ in den Artikeln 208 bis 211 festgeschrieben: Hauptziel der Union ist demnach die Bekämpfung und – auf längere Sicht – die Beseitigung der Armut.

In der bilateralen deutsch-philippinischen EZ werden zwar die früheren Schwerpunkte "Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung" sowie "Umweltschutz und nachhaltiges Ressourcenmanagement" noch eine Zeitlang gefördert. In verschiedenen Regionen der Philippinen wird zudem die Stärkung der lokalen Selbstverwaltung im Kontext von Konfliktbearbeitung, Friedensentwicklung und Armutsbekämpfung unterstützt. Doch im Zuge der avisierten Konzentration der deutschen EZ auf weniger Partnerländer und stärker thematisch und regional ausgerichtete Schwerpunkte ist die Zusammenarbeit mit den Philippinen auf Friedensförderung und Konflikttransformation im südlichen Landesteil fokussiert. Im Vordergrund steht dabei die Region Caraga im Nordosten Mindanaos, wo die Bundesregierung Projekte unterstützt.

Eine Übersicht und Bewertung sämtlicher vom Ausland erhaltenen und zurückzuzahlenden Kredite bietet der alljährlich unter der Ägide der National Economic and Devevelopment Authority (NEDA) erstellte Annual ODA Portfolio Review. Geprüft wird darin insbesondere, ob die aufgenommenen Darlehen auch in Übereinstimmung mit und gemäß den jeweils mittelfristigen Entwicklungsvorhaben der Regierung in Manila verwendet werden.

Das Länderinformationsportal

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Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2019 aktualisiert.

Über die Autoren

Mary Lou U. Hardillo ist Ethnologin, Publizistin, Dolmetscherin, Übersetzerin und interkulturelle Trainerin. Sie war Vorsitzende von BABAYLAN, einem europaweiten Netzwerk sozialpolitisch engagierter Filipinas, und ist langjährige Vorsitzende des Philippine Women's Forum Germany e.V.

Dr. Rainer Werning, Sozialwissenschaftler und Publizist mit dem Schwerpunkt Südost- und Ostasien, befasst sich seit 1970 intensiv mit den Philippinen und verbrachte dort lange Zeit zu Studienzwecken und für Recherchen. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema und u.a. Fellow der Abteilung Südostasienwissenschaften der Universität Frankfurt a.M.

Neue Auflage des Philippinen Handbuchs

6. Auflage des Philippinen Handbuchs
6. Auflage des Philippinen Handbuchs

Über drei Jahrzehnte nach dem Sturz der Marcos-Diktatur herrscht weiterhin kein Frieden auf den 7.107 Inseln. Reformen kommen kaum vom Fleck, Armut und soziale Ungerechtigkeit nehmen zu. Machismo und „traditionelle Politiker/innen“ treiben weiter ihr Unwesen. Die Gesellschaft ist seit dem Amtsantritt von Präsident Rodrigo R. Duterte im Sommer 2016 gespaltener denn je, Menschenrechte sind für ihn von untergeordneter Bedeutung. Nationale wie internationale Menschenrechtsanwält/innen denunziert der Staatschef öffentlich und ungeniert als „dumme Idioten“ und „Hurensöhne“. Trotzdem sollen die Filipin@s zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören mit einer der aktivsten Zivilgesellschaften. Ein Widerspruch? Einer von vielen, der das Land aufregend macht und worüber sich aufregen lässt.

Dieses mittlerweile in sechster und vollständig überarbeiteter und erweiterter Auflage erschienene Handbuch
liefert tiefe Einblicke in Geschichte und Gegenwart, Land und Leute. Es verdichtet die Informationen und Diskussionen zu zentralen gesellschaftspolitischen Problemfeldern in zahlreichen Beiträgen – zu Landwirtschaft und Landreform, zu Arbeitsmigration und sozialer Sicherung, zu den Auswirkungen von Globalisierung und Privatisierung, zu Bildung, Gesundheit und Gender, zu Wirtschaft, Politik, Kultur, Ökologie, Zivilgesellschaft und vielem mehr.
Geschrieben von langjährigen Philippinenkenner/innen und philippinischen Autor/innen, skizziert das Buch umfassend die Lebenswelten und politischen Konflikte in diesem südostasiatischen Land und liefert überdies zu sämtlichen Themen Hinweise zur vertiefenden Lektüre. 

Weitere Informationen zum Handbuch

Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

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