Die Bilder der Gräueltaten, die Hutu-Milizen im April 1994 unter der Tutsi-Minderheit anrichteten, gingen um die Welt. Heute, 21 Jahre nach dem Völkermord, gilt Ruanda als vorbildlich in der wirtschaftlichen Modernisierung. Trotz des Aufschwungs wird das "Land der tausend Hügel" weiterhin mit der problematischen Ernährungslage der Bevölkerung konfrontiert. Die Ernährung der Bevölkerung bleibt die größte Herausforderung in Afrikas dichtest bevölkertem Land, wo über 80 % der rund 11 Mio. Einwohner vom Ackerbau auf Steilhängen im „Land der tausend Hügel“ leben.

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Der Autor

Jacques Nshimyumukiza

ist Architekt und in seinem Fachgebiet, Umwelt- und Raumplanung, als Consultant tätig. Nebenberuflich organisiert und leitet er vereinzelte Projekt- und Studienreisen nach Ruanda, hauptsächlich im Rahmen der langjährigen Länderpartnerschaft zwischen Ruanda und dem Bundesland Rheinland-Pfalz. Seit 2002 ist er als Landesanalyse-Tutor für Ruanda und Burundi bei der Akademie für Internationale Zusammenarbeit tätig und arbeitet als Trainer (DGIKT-Zertifikat) für Interkulturelle Kompetenz.

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