Die Bilder der Gräueltaten, die Hutu-Milizen im April 1994 unter der Tutsi-Minderheit anrichteten, gingen um die Welt. Heute, 24 Jahre nach dem Völkermord, gilt Ruanda als vorbildlich in der wirtschaftlichen Modernisierung. Trotz des Aufschwungs wird das Land; weiterhin mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Die Ernährung der Bevölkerung bleibt die größte Herausforderung in Afrikas dichtest bevölkertem Land, wo über 75 % der rund 12 Mio. Einwohner vom Ackerbau auf Steilhängen im „Land der tausend Hügel“ leben.

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Der Autor

Jacques Nshimyumukiza

ist Architekt und in seinem Fachgebiet, Umwelt- und Raumplanung, als Consultant tätig. Nebenberuflich organisiert und leitet er vereinzelte Projekt- und Studienreisen nach Ruanda, hauptsächlich im Rahmen der langjährigen Länderpartnerschaft zwischen Ruanda und dem Bundesland Rheinland-Pfalz. Seit 2002 ist er als Landestrainer für Ruanda und Burundi bei der Akademie für Internationale Zusammenarbeit tätig und arbeitet als Trainer (DGIKT-Zertifikat) für Interkulturelle Kompetenz.

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