Sportler vor der Moschee von Ouakam / © Evgeni Zotov (CC BY-NC-ND 2.0)
Alphabetisierte Erwachsene
57,7 % (geschätzt, 2015)
Bedeutende Religionen
Islam 95 %, Christentum 4 %
Städtische Bevölkerung
45 %
Lebenserwartung (w/m)
63 / 59 Jahre (geschätzt, 2015)
Gender Inequality Index
Rang 118 von 188 (2014)
Anzahl der Geburten
4,4 / Frau (geschätzt, 2015)
Kindersterblichkeit
51,5 / 1000 Lebendgeburten (geschätzt, 2015)

Ethnizität und Sprachen

Der Senegal ist von einer großen ethnischen und linguistischen Vielfalt geprägt. Auf senegalesischem Staatsgebiet leben mehr als 20 Ethnien mit einer entsprechenden Anzahl an Sprachen und untergeordneten Dialekten.

Die traditionellen Siedlungsgebiete hatten sich in verschiedenen Migrationsbewegungen  in vorkolonialer Zeit herauskristallisiert und gefestigt. Heute kommt es durch die erneuten großen Migrationsbewegungen in den ländlichen Gebieten und vor allem in die Städte zu einer größeren Vermischung. Das friedliche Zusammenleben verschiedener Ethnien und Religionen ist generell ein Kennzeichen der senegalesischen Gesellschaft, dazu findet man heute in fast jeder Familie „eingeheiratete“ Mitglieder verschiedener Ethnien (wobei bestimmte Ethnien wie die Fulbe den reinen innerethnischen Zusammenhalt höher halten als andere).

Wie in vielen  westafrikanischen Gesellschaften gibt es die „Scherzverwandtschaft"(„parenté à plaisanterie“), ein traditionelles Mittel, Spannungen zu bereinigen. Mitglieder verschiedener Ethnien oder Familienclans (d.h. Träger desselben Familiennamens) bezeichnen sich gegenseitig als Sklaven oder mit pittoresken Schimpfwörtern.

Die Zahlenangaben zu den verschiedenen ethnischen Gruppierungen sind widersprüchlich, was aber auch daran liegt, dass sich die Zugehörigkeit aufgrund dieses Vermischungsgrades oft auch für die Betroffenen nicht mehr eindeutig definieren lässt. Genauso ist es bei der Bestimmung der SprecherInnenzahlen senegalesischer Sprachen, die Anzahl der tatsächlichen SprecherInnen ist oft wesentlich höher, weil Zählungen oft die Mehrsprachigkeit der einzelnen SprecherInnen nicht in Betracht ziehen.

Bassari: bunte Trachten und modernes Schuhwerk
Bassari: bunte Trachten und modernes Schuhwerk
© Matthias Hrubesch

Die zahlenmäßig größte ethnische Gruppe sind die Wolof, gefolgt von den pulaar/fulsprechenden Fulbe (im Senegal als Peulh bezeichnet) und Toucouleur (die im Senegal je nach Sichtweise als eine oder zwei verschiedene Ethnien gesehen werden).  
Wolof leben originär lediglich im Senegal, in Gambia und in Mauretanien, die Fulbe in verschiedenen Gruppierungen über ganz Westafrika verteilt. Weitere wichtige Ethnien sind die Serer, die in der Casamance ansässigen Diolas,  und verschiedene Mandingo-Gruppierungen. Die zahlenmäßig sehr kleine Ethnie der Bassari (etwa 1 % der Gesamtbevölkerung) hat sich eine sehr ursprüngliche Lebensart in einem einstmals abgeschiedenen Hügelland bewahrt und wird heute mit ihren bunten Kleidern und Tänzen oft Touristen vorgeführt.

Wolof-Frauen in Dakar
Wolof-Frauen in Dakar
© Claudia Hrubesch
Viele Serer sind Christen
Viele Serer sind Christen
© Elisabeth Bazin

Die meisten senegalesischen Ethnien (eine Ausnahme sind etwa die Diolas in der Casamance) waren sozial streng stratifiziert und in ein kompliziertes Kastensystem unterteilt. Man wurde in diese Kasten hineingeboren, eine soziale Mobilität war unmöglich. Bei den Wolof z.B. gab es zunächst die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Freien und Unfreien (Sklaven). Innerhalb der Freien gab es die Edelleute, die Bauern, Fischer und andere Nicht-Handwerker und die Handwerker (Schmiede, Lederarbeiter, Holzarbeiter und Weber). An der untersten Stelle dieser Leiter und gleichzeitig außerhalb standen die Griots, die Sänger und Geschichtenerzähler, die die Genealogie und Geschichte von Familien oder Dörfern überlieferten und gleichzeitig geächtet und gefürchtet waren. Diese tatsächliche Unterteilung existiert heute nicht mehr, eine starke soziale Stratifizierung ist jedoch bis heute in der Gesellschaft zu spüren und die alten Kastenkategorien beeinflussen Gesellschafts- und Arbeitsbeziehungen. V.a. Eheschließungen außerhalb der eigenen Kaste wird viel Widerstand entgegen gebracht.

Es gibt im Senegal auch über mehrere Generationen ansässige „weiße“ Minderheiten wie Mauretanier oder Libanesen. In der Regel sind diese im Handel tätig und oft bewegen sie sich in isolierten Zirkeln und es kommt zu keiner großen Vermischung mit den anderen SenegalesInnen.

Eine Besonderheit des Senegals ist die Dominanz einer einheimischen afrikanischen Sprache. Französisch ist zwar die offizielle Staatssprache, die allgemeine Vehikularsprache ist aber Wolof, das von etwa 90 % der Bevölkerung gesprochen wird. Auch Radio und Fernsehen senden mittlerweile einen beträchtlichen Teil ihrer Programme auf Wolof, sodass einige Ethnien über die schleichende „Wolofisierung“ der senegalesischen Gesellschaft klagen.

Es gibt im Senegal etwa 20 anerkannte und kodifizierte „Nationalsprachen“ ("langues nationales"), wobei es für sechs von ihnen (Wolof, Ful/Pulaar, Serer, Soninke, Diola, Mandingue) verstärkte Alphabetisierungsanstrengungen gibt. Trotz diverser Lippenbekenntnisse auf nationaler wie auch internationaler Ebene haben die autochthonen Sprachen jedoch nie den Eingang ins Regelschulwesen geschafft. Die "Nationalsprachen" werden seit Jahren zwischen verschiedenen Ministerien herumgeschoben und findet sich wechselweise bei Kultur oder, wie zurzeit, dem Schulwesen wieder.

Wer sich für die Sprache Wolof interessiert, findet im Internet Wörterbücher, Online - Sprachkurse und eine wolofsprachige Wikipedia.

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerungsdichte von 68,9 Einwohnern/km² (Schätzung Nationales Statistikamt 2013) hat im Fall des Senegals keinerlei Aussagekraft. Im Großraum Dakar, der nur ein Prozent der Fläche des Landes ausmacht, lebt fast ein Viertel der Bevölkerung. Die Küstengebiete und die Gebiete dahinter stellen die am dichtesten besiedelten Landstriche dar, doch je weiter man ins östliche Hinterland vordringt, desto dünner wird die Besiedelung. Während in den Departements Thies, Diourbel, Fatick und Kaolack bei nur 19 % der Fläche etwa zwei Drittel der Bevölkerung leben, sind es in Tambacounda bei etwa 30 % der Fläche nur 6 % der Bevölkerung.

Der Senegal weist einen hohen Grad an Verstädterung auf – allen voran die Metropole Dakar, die eine einzigartige Stellung im Land einnimmt und großen Verkehrs- und Umweltproblemen ausgesetzt ist. Der jährliche Zuzug in die Hauptstadt wird auf etwa 100.000 Menschen geschätzt.

Seit den schlimmen Dürren der 70er Jahre reißt die Landflucht nicht mehr ab. Laut nationalem Statistikamt leben 2012 47,5 % der Bevölkerung in Städten, womit der Senegal der Spitzenreiter unter den Staaten Westafrikas ist.

Die Bevölkerung ist in den westlichen Landesteilen, v.a. an der Küste konzentriert. Dakar hat 4.849 Einwohner pro km², während die Bevölkerungsdichte in den östlichen Regionen knappe 15 Einwohner pro km² beträgt.
Nicht nur BewohnerInnen der umliegenden Landstriche wandern in die senegalesischen Städte sondern auch viele MigrantInnen aus den Nachbarländern.

Die Durchschnittsbevölkerung ist sehr jung, und etwa 43 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahre alt.

Soziale Lage

Nescaféverkäufer
Nescaféverkäufer;
© Ines Gontek
Attaya
Attaya – ein beliebtes Ritual unter den jungen Leuten, um die Zeit totzuschlagen: mit 3 Aufgüssen ist ein halber Nachmittag gut herumgebracht / © Ines Gontek

Fast ein Viertel der Bevölkerung lebt unter der absoluten Armutsgrenze und muss mit weniger als einem USD am Tag auskommen. An die 70 % der Bevölkerung sind unter rudimentären und schwierigen Bedingungen in der Landwirtschaft tätig, doch das Überleben in den Dörfern wird immer schwieriger. So ziehen immer mehr in die Städte, wo es jedoch ebenfalls keine Auffangkapazitäten für sie gibt.
Nur ein Bruchteil findet eine reguläre Arbeit im formellen Sektor, die meisten müssen sich mit Gelegenheitsjobs im informellen Sektor durchschlagen oder lassen sich von der Großfamilie durchbringen, wo es immer jemanden gibt, der das Geld nach Hause bringt. Unzählige v.a. junge männliche Senegalesen versuchen, illegal nach Europa zu immigrieren und viele von ihnen finden den Tod im Mittelmeer oder stranden an den Küsten Italiens.
Der informelle Sektor beherrscht die Wirtschaft. Nur die Beschäftigten des formellen Sektors profitieren von der Arbeitsgesetzgebung, der Sozialversicherung oder der staatlichen Rentenversicherung, die an den Standards eines Entwicklungslandes gemessen relativ gut funktionieren. Die Reform der allgemeinen verpflichtenden Krankenversicherung für alle Arbeitnehmer und ihre Familien ist ein wichtiges Projekt der Ära Sall.

Warten auf das Sammeltaxi
Warten auf das Sammeltaxi;
© Miriam Diop

Jeden Morgen warten Menschenmengen aus den Vorstädten auf der Zubringerautobahn, um ein Sammeltaxi nach Dakar zu erwischen - viele von ihnen verlassen das Haus vor Sonnenaufgang und kommen erst spät am Abend heim.

Geschlechterverhältnis

Frauen sind bis heute im familiären, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich benachteiligt. Ein junges Mädchen bleibt (traditionell) so lange unter der Vormundschaft ihres Vaters, bis sie unter die Obhut ihres Ehemannes gestellt werden kann, der nunmehr die Rolle des Familienvorstandes (Wolof: „borom ker - Herr des Hauses) einnimmt. Traditionell steht die (muslimische) Frau Zeit ihres Lebens unter der „Obhut“ eines männlichen Familienmitglieds; erst mit dem Aufsplittern hergebrachter Strukturen beginnt sich auch hier langsam etwas zu ändern. Gleichzeitig hat die Frau aber innerhalb dieser überlieferten Strukturen eine starke Rolle: Traditionell ist die Frauen- und Männersphäre stark getrennt und die Frauen organisieren sich in Verbänden, Sparvereinen (Tontines), organisieren Zeremonien und beherrschen den Klein- und Gemüsehandel. Ihre Einkünfte verwendet die Frau normalerweise frei für sich, während der Ehemann für die Haushaltsausgaben zuständig ist (doch auch dies hat sich in Zeiten des wirtschaftlichen Prekariats geändert).

Mädchen werden bis heute oft sehr früh verheiratet: Fast ein Drittel der Mädchen werden vor ihrem 18. Geburtstag und 9 % vor ihrem 15. Geburtstag verheiratet. Trotz des gesetzlichen Verbots wird weiterhin von einigen Ethnien die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) betrieben. Gegen beide Praktiken wird aktiv im ländlichen Bereich mit Kampagnen vorgegangen.

Die Polygamie ist gesetzlich erlaubt, prinzipiell muss zwar jedes Paar, d.h. Mann wie auch Frau, bei der Eheschließung gemeinsam für Mono- oder Polygamie votieren, in der Praxis ist es der Frau aber kaum möglich, ihren Willen gegen den des Mannes durchzusetzen.

Das Familienrecht stammt aus dem Jahr 1973 und benachteiligt Frauen immer noch in einigen Bereichen, wie z.B. bei Scheidung und Sorgerecht, räumt ihnen aber dennoch wesentlich mehr Rechte als das traditionelle Recht ein. 2003 gab es einen Vorstoß einer islamischen Vereinigung (CIRCOF), parallel dazu ein schariabasiertes Familienrecht einzuführen, das für die muslimische Bevölkerung gelten sollte. Zum Glück war diesem Vorhaben kein Erfolg beschieden, da es sicherlich zu einer gewissen Spaltung der Gesellschaft geführt hätte.
Doch auch was das geltende Recht angeht, kennen viele Frauen ihre Rechte nicht oder wagen es nicht, sie gegen die Widerstände der Familie oder des sozialen Verbands durchzusetzen.

Schülerinnen in St. Louis
Schülerinnen in St. Louis
© Matthias Hrubesch

Neben der Tradition ist es v.a. die mangelnde Schulbildung und Analphabetismus, der Frauen den Aufstieg verwehrt. Viele Familien schicken eher die Jungen zur Schule oder die Mädchen brechen die Schule frühzeitig ab, oft aufgrund von Verheiratung oder früher Schwangerschaft. Im Senegal gehen nur 15 % aller Mädchen in die Sekundarschule (Quelle: UNICEF). Organisationen wie FAWE oder die UNICEF engagieren sich für die Schulbildung von Mädchen.
Wenn Frauen auch im Allgemeinen in allen Sphären immer noch unterrepräsentiert sind, ist ihnen der Zugang zu den höchsten Sphären nicht verwehrt und man findet einfach das weltweite Phänomen der Unterrepräsentierung von Frauen wieder. Es gibt Diplomatinnen, Ministerinnen, Generaldirektorinnen und Großunternehmerinnen. Im Mai 2010 verabschiedete die senegalesische Nationalversammlung allerdings ein bahnbrechendes Gesetz, das die Geschlechterparität in den gewählten Institutionen sicherstellen soll. Bei den letzten Parlamentswahlen fand das Gesetz bereits Anwendung. Seine Auslegung ist die strengste auf dem afrikanischen Kontinent und wenn eine Partei nicht ebenso viele Frauen wie Männer auf ihrer Liste präsentiert, kann sie nicht an den Wahlen teilnehmen.

Familie

In der senegalesischen Gesellschaft werden familiäre Bindungen groß geschrieben, wobei es sich um die erweiterte Großfamilie handelt. In einem Land, in dem es so gut wie keine staatliche soziale Vorsorge für die BürgerInnen gibt, bedeutet die Großfamilie gleichzeitig auch sozialen Rückhalt, Altersvorsorge und Krankenversicherung.
Respekt vor dem Alter ist ein grundlegender Wert. Sehr wichtig ist auch der Begriff der Altersklasse (Wolof: „morom“ – ein Gleichgestellter, Ebenbürtiger). Männer und Frauen derselben Altersklasse, die gemeinsam groß geworden sind, sind sich besonders verbunden.
Wichtig sind auch gemeinsam zelebrierte Zeremonien, die den Zusammenhalt der Großfamilie und der Nachbarschaft/des Dorfes festigen: die Geburt (Taufe und Namensgebung), Heirat, Tod und Begräbnis werden unabhängig von Ethnie und Religion in großem Ausmaß begangen.

Zur Tamxarit, dem islamischen Neujahrsfest verkleiden sich die Kinder
Zur Tamxarit, dem islamischen Neujahrsfest verkleiden sich die Kinder
© Matthias Hrubesch

Bildung

Der Bildungssektor ist mit vielen Problemen behaftet. Auf dem World Education Forum im April 2000 in Dakar beschloss die internationale Staatengemeinschaft den Dakarer Aktionsrahmen, einen internationalen Aktionsplan, der die allgemeine Grundbildung bis 2015 erreichen wollte. Zur Erreichung dieses Ziels beschloss die Regierung einen ambitionierten Zehnjahresplan, der durch die Fast Track Initiative (heute Global Partnership for Education) der großen Geber, wie z.B. Weltbank, unterstützt wurde. schon seit dem Jahr 2005 machen die Ausgaben für das Bildungswesen 40 % des Staatshaushaltes aus. Die Wirkung dieser hohen Investitionen wird als weitgehend unzureichend eingestuft.

4 Kinder pro Schulbank
4 Kinder pro Schulbank
© Elisabeth Bazin
Schulklasse
Schulklasse
© Elisabeth Bazin

Obwohl seit 1996 große Fortschritte erzielt wurden, blieben die Ergebnisse insgesamt dennoch weit hinter den Erwartungen zurück. Für 2008 war eine allgemeine Schulbildung von hoher Qualität vorgesehen, doch nur bei der Einschulungsrate im Primarbereich kam der Senegal wenigstens annähernd seinen Zielen nahe: 2006 wurden 71 % der (in der Bevölkerungsstatistik erfassten) Kinder im schulpflichtigen Alter eingeschult. Doch bereits in der letzten Schulstufe verblieb nur mehr knapp die Hälfte der angestrebten Zielgruppe in den Klassen, 53 % der Kinder erreichten die letzte Schulstufe und waren dann aber noch mit einer weiteren Hürde konfrontiert, dem Certificat de Fin d'Etudes Elémentaires, dessen erfolgreiche Absolvierung erst über eine Zulassung in die Sekundarstufe entscheidet. Hier scheitern stets noch einmal viele Kinder. Die Sekundarstufe begannen 2006 noch knapp 32 %. Nach einer weiteren Prüfung, dem BFEM, Brevet de fin d'etudes moyennes, versuchten noch knapp 12 % der Altersgruppe das Abitur zu erreichen. Die Durchfallquote beim Abitur ist generell hoch.
Auf einen Lehrer kommen in der Regel 39 Schüler, der Anteil der Bildungsausgaben lag 2006 bei 5 % des BNPs und somit leicht über dem afrikanischen Durchschnitt (4,4 %). (Alle Angaben dem unten erwähnten Unesco-Report entnommen)

Schulfest in der Dakarer Vorstadt Guédiawaye
Schulfest in der Dakarer Vorstadt Guédiawaye
© Claudia Hrubesch
Schulkinder in Ouakam/Dakar
Schulkinder in Ouakam/Dakar
© Matthias Hrubesch

Im Education For All Report (2013) findet sich eine Fülle von Informationen weltweit, in der Regionalübersicht für Afrika aus dem Jahr 2015 Informationen, die den Kontinent betreffen und genaue Angaben über die Erreichung der Teilziele der einzelnen Staaten.

Das Regelschulwesen orientiert sich am französischen System. Es besteht aus der sechsjährigen Grundschule und einer siebenjährigen Mittel- und Sekundarschule. Seit einigen Jahren gibt es auch verstärkte Bemühungen um das Vorschulwesen.
Die Unterrichtssprache ist Französisch, eine Sprache, die vom Großteil der Kinder nicht beherrscht wird, was naturgemäß große Verzögerungen und Verluste im Lernprozess bedeutet. Die Einführung der Nationalsprachen in den Unterricht ist allerdings, trotz in der Regel besserer Resultate bzw. Übertrittsquoten von Kindern,
bis heute auf einige zaghafte Schulversuche beschränkt.

Das Schulwesen (wie auch das Universitätswesen) ist seit Jahren von monatelangen Streiks gezeichnet. Präsident Macky Sall ernannte die Sanierung des Schulsystems zu einer seiner obersten Prioritäten, doch auch die letzten Schuljahre waren wieder von zahlreichen Streiks geprägt.

Neben den französischsprachigen Regelschulen spielen auch Koranschulen, in denen eine Koranunterweisung und Arabisch-Alphabetisierung erfolgt, eine wichtige Rolle. Es gibt Bemühungen von offizieller Seite, die Koranschulen, gemeinsam mit fortschrittlich denkenden Marabouts, zu modernisieren, doch ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde im Frühjahr 2015 nach Protesten religiöser Führer zurückgezogen. In den sogenannten "daaras modernes" wird neben Arabisch auch noch Französisch und oft eine Nationalsprache gelehrt, was den Kindern später den Umstieg in eine Regelschule oder eine moderne Berufsausbildung ermöglichen soll.
Neben vielen korrekt geführten Koranschulen gibt es jedoch unzählige "daaras", in denen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen auf der Tagesordnung stehen. Viele Eltern aus ruralen Gebieten oder aus den Nachbarländern übergeben ihre männlichen Nachkommen in die Obhut eines "Marabouts", wo diese unter katastrophalen Bedingungen leben, oft misshandelt und zum Betteln auf die Straße geschickt werden. Seit Jahren gibt es Lippenbekenntnisse gegen diese Entgleisungen anzukämpfen, gleichzeitig ruft ein Rütteln am Status quo stets wütende Proteste einzelner religiöser Führer hervor. Nach einem Brand mit zahlreichen Todesopfern in einer Koranschule im März 2013, kündete der Präsident an die Straßenbettelei entschlossen bekämpfen und Koranschulen, die nicht der Norm entsprechen, schließen zu lassen. Doch bis heute ist das Straßenbild Dakars und anderer großer Städte von bettelnden "Talibés" (Schülern) geprägt.

Bis 2007 erfolgte die Hochschulbildung im Senegal durch zwei staatliche Universitäten, die Université Cheikh Anta Diop in Dakar  und die Université Gaston Berger in St. Louis. 2007 kamen drei sogenannte Regionaluniversitäten in Ziguinchor, Thies und Bambey dazu, die allerdings noch mit großen Anfangsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Dazu gibt es noch einige staatliche Fachhochschulen und eine Vielzahl an Privatuniversitäten, die in den letzten Jahren in Dakar aus dem Boden schossen. 

Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass gerade 6 % der SenegalesInnen eine postsekundäre Ausbildung beginnen. Dafür ziehen die Universitäten Dakars StudentInnen aus dem gesamten frankophonen Afrika und den Maghrebstaaten an.

Gesundheitswesen

Gesundheitsstation Dakar
Gesundheitsstation Dakar
© Claudia Hrubesch

Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist sehr schlecht, vor allem außerhalb der Hauptstadt Dakar ist die Gesundheitsversorgung völlig unzureichend. Es gibt ein starkes Stadt-Land-Gefälle und etwa drei Viertel der ÄrztInnen praktiziert in der Hauptstadt Dakar. Krankenhausbetten sind auf dem Land kaum vorhanden.

Die niedrige Lebenserwartung, die hohe Sterblichkeitsrate bei Geburten (320 Todesfälle bei 100.000 Geburten, 2013) und die hohe Säuglingssterblichkeit spiegeln diese Defizite wieder, so wie auch der ungenügende Zugang der Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser (74 %, 2012) und zu einer korrekten Sanitärversorgung. Staatliche Impfkampagnen zeigen erste Wirkungen und 2012 lag die Durchimpfungsrate bei Kindern für gängige Infektionskrankheiten bei durchschnittlich 80 %. In den Jahren 2004 und 2005 häuften sich landesweite Choleraepidemien. Malaria ist ganzjährig landesweit verbreitet, wenn auch staatliche Kampagnen zur Benutzung imprägnierter Moskitonetze erste Wirkungen zeigen. Die Hauptursachen der Kindersterblichkeit sind Durchfallerkrankungen und Malaria, Krankheiten also, die bei besserer Prävention und besserer Aufklärung der Bevölkerung leicht eingeschränkt werden könnten. 2013 wendete der Senegal 4,2 % seines Bruttoinlandproduktes für das Gesundheitssystem auf.

Der Senegal versucht, den gefährlichsten Krankheiten wie AIDS, Malaria oder Tuberkulose mit nationalen Bekämpfungsprogrammen Herr zu werden.
Sogenannte Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Heute sind Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache im Senegal.

Die HIV Prävalenzrate ist für ein afrikanisches Land niedrig und liegt für Erwachsene zwischen 15 und 49 Jahren bei 0,5%, was u.a. auf die frühe und umsichtige Einführung eines nationalen Aidsbekämpfungsprogramms Mitte der 80er zurückzuführen ist. Zudem ist die Prostitution im Senegal erlaubt und Sexarbeiterinnen unterziehen sich regelmäßigen Gesundheitskontrollen. Dennoch ist die Infektionsquote besonders bei ihnen im Steigen begriffen und variiert innerhalb dieser Risikogruppe mittlerweile zwischen 11 und 30 %. AIDS-Kranke klagen über gesellschaftliche Marginalisierung.

Ende August 2014 wurde der erste Krankheitsfall der in Westafrika grassierenden Ebolaepidemie bestätigt, der jedoch erfolgreich isoliert werden konnte. Das senegalesische Gesundheitsministerium konnte die Ausbreitung der Seuche mittels eines nationalen Aktionsplans verhindern.

Neben der westlichen Schulmedizin ist die traditionelle Medizin weit verbreitet, auf die weite Bevölkerungsschichten zurückgreifen. Es gibt auch Bestrebungen, die traditionelle Medizin zu standardisieren und ihre Qualität zu steigern.

Kultur und Kunst

Die kulturellen Wertvorstellungen des Senegals und Mitteleuropas unterscheiden sich erheblich und es kommt gerade zu Beginn eines Aufenthaltes unausweichlich zu interkulturellen Missverständnissen. Neuankömmlinge verletzen fast unabwendbar mehr als einmal die kulturellen Gepflogenheiten ihres Gastlandes und es ist nützlich, die wesentlichen Unterschiede zwischen der senegalesischen und einer westlichen Kultur zu kennen und wichtige Verhaltenstipps zu berücksichtigen.
In der Regel lassen es einen die SenegalesInnen nicht merken, wenn man sich in ihren Augen unangemessen verhält, zu hoch werden Werte wie Höflichkeit und "Teranga" (die traditionelle senegalesische Gastfreundschaft) geschätzt. Es ist immer gut, wenn europäische Neuankömmlinge schon früh FreundInnen oder Bekannte finden, denen auch westliche Lebensweisen vertraut sind und zu denen das Vertrauensverhältnis groß genug ist, dass sie einem dabei helfen, wesentliche kulturelle Hürden zu umschiffen.

Die senegalesische Kunst- und Kulturszene ist höchst lebendig und vielfältig. Von staatlicher Seite gibt es nur wenig Unterstützung, doch eine Vielzahl internationaler Stiftungen und ausländischer Geber wie auch einige panafrikanische Programme finanzieren kulturelle Aktivitäten.
Am bekanntesten im Ausland ist die senegalesische Musikszene mit dem Weltstar und heutigen Tourismusminister Youssou Ndour, dem „König des Mbalax“. Diese Popmusik ist im Senegal sehr beliebt. Bei den jungen Menschen ist auch HipHop en vogue, neben New York und Paris gilt Dakar als die Stadt mit der größten Dichte an HipHopcrews. Daneben bleibt die traditionelle Musik fixer Bestandteil des Lebens, Griots animieren Familienzeremonien oder Frauen engagieren Perkussionisten für traditionelle Tanzabende (Sabars).

Traditionelle Tänze sind ebenfalls fixer Bestand verschiedener Zeremonien und somit des Alltags, daneben hat der Senegal aber auch eine recht lebendige Szene mit modernen Tanzkompanien und beherbergt alle zwei Jahre das Tanzfestival „Kaay Fecc“ (Wolof: Komm tanzen).

Die frankophone Literatur des Senegal genießt ebenfalls einen hohen internationalen Ruf, angefangen bei den PionierInnen wie Ousmane Sembène, Mariama Bâ, Aminata Sow Fall, Léopold Sédar Senghor bis hin zu jüngeren VertreterInnen wie der auch in Deutschland viel rezipierten Fatou Diome oder der in Frankreich aufgewachsenen Franko-Senegalesin Marie Ndiaye, die 2009 den renommierten französischen Literaturpreis Prix Goncourt verliehen bekam.
Natürlich bleibt Literatur in einem Land mit einer so hohen Analphabetenquote eine egalitäre Angelegenheit; Ousmane Sembène erklärte damit etwa seine Abkehr von der Literatur hin zum Kino.

Das senegalesische Kino wird im Ausland vor allem mit den Namen Ousmane Sembene und Djibril Diop Mambety verbunden, doch auch jüngere Vertreter wie Moussa Touré oder Moussa Sène Absa landeten internationale Achtungserfolge. Leider ist es für junge Talente mangels einer konsequenten Filmförderung fast unmöglich nach oben zu kommen und es gibt auch kaum mehr Kinosäle, die einheimische (oder auch ausländische) Filme zeigen könnten.

Theateraufführungen, zumeist volkstümliche Komödien oder seltener didaktisches oder Agitationstheater, finden vor allem in den Nationalsprachen statt. Viele dieser Truppen vertreiben ihre Produktionen über VCD Kassetten auf den Straßen (und sind dabei, ebenso wie Film- und Musikindustrie, mit einer wuchernden Piratenindustrie konfrontiert).
Das unter Senghor erbaute Nationaltheater Daniel Sorano steht meistens leer, dennoch wurde 2011 der Bau eines neuen gigantischen Nationaltheaters mit chinesischer Finanzierung fertig gestellt, eines der Prestigeprojekte und zu erbauenden "7 Wunder" des Ex-Präsidenten Wade.

Die bildende Kunst ist ebenfalls stark vertreten. Oft ähneln sich die Werke und Stile für ein modernes Kunstverständnis zu sehr, doch es gibt auch einige wirklich interessante KünstlerInnen, deren Ateliers Interessierten in der Regel offenstehen. Künstler wie Soly Cissé, Kan-Si, Mamadou Ndoye Ndouts oder Piniang stellen auch häufig in Europa aus; Urväter wie Ousmane Sow oder Iba Ndiaye müssen einer kunstinteressierten Öffentlichkeit nicht mehr vorgestellt werden.
Eines der wichtigsten Kulturereignisse ist die Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst, die KünstlerInnen und JournalistInnen aus der ganzen Welt nach Dakar holt.

Statue der afrikanischen Wiedergeburt
Von manchen Vierteln aus betrachtet wirkt die Statue der afrikanischen Wiedergeburt wie ein Hohn
© Claudia Hrubesch

In der offiziellen Kulturpolitik findet sich wenig Platz für die Förderung junger unabhängiger KünstlerInnen, sondern man bemüht sich um die Realisierung gigantischer Projekte wie die oben genannten 7 Wunder, der Neuauflage des Festival Mondial des Arts Nègres, das nach unzähligen Verschiebungen endlich im Dezember 2010 stattfand (und dessen finanzielle Gebarung wie viele andere Projekte der Ära Wade heute vor einer Überprüfung steht) oder dem Bau einer 50 m hohen Statue der „afrikanischen Wiedergeburt“ nach den Entwürfen des Ex-Präsidenten Wade.
Nichtsdestotrotz gibt es eine lebendige und rege Kulturszene.
Verschiedene Internetseiten geben eine Übersicht über kulturelle und sportliche Ereignisse. 

Religion

Die Religion ist im Senegal omnipräsent und spielt eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. 94 % der Menschen sind Muslime, 4 % Christen und 1 % Angehörige traditioneller Glaubensrichtungen (Animisten). Elemente aus diesen traditionellen Anschauungen wie Ahnenverehrung und magische Praktiken und Riten sind jedoch bis heute tief verwurzelt und werden quer durch die Religionen praktiziert.

Der Kirchturm von Fadiouth
Der Kirchturm von Fadiouth,
© Claudia Hrubesch
Das Minarett der großen Moschee von Dakar
Das Minarett der großen Moschee von Dakar,
© Claudia Hrubesch


Gerne kolportieren die SenegalesInnen selbst das Bonmot, dass es im Senegal 95 % Muslime, 5 % Christen, jedoch 100 % Animisten gebe.

Mosquée de la Divinité am Strand von Ouakam
Mosquée de la Divinité am Strand von Ouakam
© Claudia Hrubesch
Kircheneingang in Fadiouth
Kircheneingang in Fadiouth
© Claudia Hrubesch

Eine Besonderheit des Islam im Senegal ist seine Prägung durch Sufi-Bruderschaften. Fast jede(r) Gläubige gehört einer Bruderschaft an. Die wichtigsten sind die Tijanes, die Mouriden, die Kahdriya, die Layennes und die Niassine. Dabei bilden die Bruderschaften Parallelstrukturen von großer wirtschaftlicher und politischer Macht. Dies geht so weit, dass jeder neue Regierungschef zunächst den großen religiösen Familien seine Aufwartung macht. Früher gaben die religiösen Führer in der Regel vor den Wahlen eine Wahlempfehlung ab und entschieden damit de facto die Wahlen, inzwischen gibt es immer weniger dieser direkten „ndigëls“, hingegen immer öfter Marabouts, die sich direkt politisch engagieren oder aktiv in die Politik einmischen. Als Beispiele dienen die einflussreichen mouridischen Marabouts Modou Kara Mbacké, Gründer der Parti de la Vérité de Développement, im allgemeinen Sprachgebrauch aber nur Parti de la Vérité de Dieu genannt, also Partei der göttlichen Wahrheit - von seinen zumeist jungen Anhängern fanatisch verehrt, von vielen anderen für seine demokratiebedenklichen Äußerungen und paramilitärischen Schutztruppen gefürchtet.

Nächtliche religiöse Gesänge der Mouriden
Nächtliche religiöse Gesänge der Mouriden
© Claudia Hrubesch
Wandgemälde Cheikh Amadou Bamba
Religiöse Motive sind allgegenwärtig im Straßenbild
© Claudia Hrubesch


Die Marabouts nehmen eine eminent wichtige Rolle in der senegalesischen Gesellschaft ein, sei es als wichtige religiöse Führer, die den Koran auslegen und erklären, sei es der „kleine Marabout“ um die Ecke, der Amulette herstellt und Beschwörungen und magische Riten vollzieht.

Freske Cheikh Amadou Bamba, des Gründers des Mouridismus
Freske Cheikh Amadou Bamba, des Gründers des Mouridismus
© Claudia Hrubesch
Gebetskette
Gebetskette
© Miriam Diop

Was Islam und Christentum im Senegal auszeichnet, ist ihr friedvolles Miteinander. Christen und Muslime leben in friedlicher Nachbarschaft, besuchen und beschenken sich zu den jeweiligen Feiertagen (sowohl muslimische als auch christliche Feiern sind gesetzliche Feiertage) und Ehen über die konfessionellen Grenzen hinweg sind keine Seltenheit, sodass es in fast allen Familien auch Mitglieder der anderen Konfession gibt. Natürlich geht das bei einer so überwältigenden Mehrheit, wie der muslimischen, nicht ganz ohne unterschwellige Konflikte und die Christen klagen oft über eine gewisse Diskriminierung und verfügen über schon allein zahlenmäßig geringere Seilschaften. Leider schürte auch Ex-Präsident Wade, wie z.B. im Dezember 2009,  durch unbedachte Äußerungen die Spannungen. Dennoch aber ist das interreligiöse Miteinander im Senegal beispielhaft.

Friedhof von Fadiouth
Auf dem Friedhof von Fadiouth liegen Christen und Muslime gemeinsam begraben.;
© Claudia Hrubesch

Der Bericht über internationale Religionsfreiheit des amerikanischen Außenministeriums stellt dem Senegal ein tadelloses Zeugnis aus. Die Laizität des Staates und das freie Recht auf Religionsausübung ist in der Verfassung festgeschrieben.

Das Länderinformationsportal

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im September 2016 aktualisiert.

Die Autor/innen

Claudia Hrubesch, Jahrgang 1972, Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft, Französisch und Deutsch als Fremdsprache in Wien und Paris. Schwerpunkt: Geschichte und Literaturen Afrikas, Postcolonial Studies und interkulturelle Kommunikation.
Lebt seit über 10 Jahren im Senegal. Tätigkeiten beim Goethe-Institut Dakar, der GIZ, ECO Consult und als freiberufliche Beraterin im Kultur- und Kommunikationsbereich.

Alexander Ohle studierte Geographie, Politische Wissenschaft und Entwicklungssoziologie, arbeitet seit 1993 in der Entwicklungszusammenarbeit und ist für die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ tätig als Regionaltutor für die Region Afrika südlich der Sahara, als Trainer in der Lernberatung und arbeitet für das Informations- und Didaktikzentrum.

Literaturhinweise

Weiterführende Literatur zu den Themen:

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