Viehmarkt nahe El Fasher, Norddarfur  © Albert González Farran, UNAMID (CC BY-NC-ND 2.0)
Geschätztes BIP
94,4 Mrd. US-$ (2016)
Pro Kopf Einkommen (Kaufkraftparität)
4447 US-$ (2016)
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
165 von 188 (2016)
Anteil Armut (nat. Armutsgrenze)
46,5 % (2013)
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient)
41,1 (2011)
Wirtschaftliche Transformation (BTI)
Rang 124 von 129 (2016)

Wirtschaftsstruktur

Al-Bashir am Tropf des Südsudan
Karikatur zur Abhängigkeit von Transfergebühren des Südsudan © Khalid Albaih (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Wirtschaft des Sudan ist durch die Landwirtschaft und die Erdölförderung geprägt. Das Land hatte seit Ende der 90er-Jahre durch die Einnahmen aus dem Ölsektor einen wirtschaftlichen Boom erfahren, davon profitierte jedoch nur die Hauptstadtregion und die peripheren Regionen bleiben von der wirtschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen. Nach der Abspaltung des Südens musste der Sudan auf 75 % seiner Ölfelder verzichten und ist seitdem von einer tiefen wirtschaftlichen Krise erfasst, mit Inflationsraten von über 20 %.

Sudans desolate Wirtschaftslage
Audio-Beitrag des SRF zur Wirtschaftslage im Sudan (4:38 min)


Neben der verbliebenen Ölproduktion sind die Landwirtschaft, in der ein Drittel des BIP erwirtschaftet wird, mit den Hauptexportprodukten Baumwolle und Gummi Arabicum, bei dem der Sudan der Weltmarktführer ist, und der Bergbausektor, mit dem Abbau von Gold, Magnesium, Eisen, Marmor und Uran, die wichtigsten Wirtschaftszweige.

Seit dem Verlust der meisten Ölfelder versucht die Regierung die stagnierende Wirtschaft stärker zu diversifizieren. Vor allem der Goldabbau erfährt in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Im Jahr 2015 ist der Sudan, nach Ghana und Südafrika, zum drittgrößtem Goldproduzenten Afrikas aufgestiegen.

Finanziell ist der Sudan von den Durchleitungsgebühren des südsudanesischen Öls durch seine Pipeline nach Port Sudan abhängig. Die Gebühren dafür sind auf umgerechnet vergleichsweise hohe 22,50 € pro Barrel festgelegt. Bei einem Verkaufspreis von ca. 30 US-Dollar/Barrel auf dem Weltmarkt, wie im Frühjahr 2016, entstehen dem Südsudan damit immense Verluste. Der Südsudan müsste ohne ein Entgegenkommen der sudanesischen Regierung seine Ölproduktion stoppen.

Seine Rolle als Transitland versucht der Sudan auch durch einen Ausbau der Fernstraßenverbindungen zu seinem wichtigen Hafen, vor allem zum Binnenland Äthiopien, zu stärken.

Die Volksrepublik China ist der wichtigste Investor und Handelspartner des Sudan. Etwa 6 bis 8 Prozent der gesamten Ölimporte Pekings kommen aus dem Sudan, etwa ein Drittel des sudanesischen Erdöls wird nach China exportiert. Mit Hilfe chinesischer Firmen werden die Fernstraßenverbindungen und ein neuer Großflughafen in Omdurman gebaut. Das größte Hydro-Electric Power Projekt entstand am Nil bei Hamdab 350 km nördlich von Khartum. Der Merowe High Dam - auch Hamdab Damm genannt - ist hauptsächlich für die Produktion von Elektrizität vorgesehen. Die Bauarbeiten wurden 2008 abgeschlossen.

Wirtschaftssektoren

Landwirtschaft

Bauer bei der Ernte von Sorghum
Bauer bei der Ernte von Sorghum - © UN Photo/Fred Noy (CC BY-NC-ND 2.0)

In der Landwirtschaft des Sudan sind ca. 70 % der erwerbsfähigen Bevölkerung, zumeist in Subsistenzwirtschaft, beschäftigt. Ackerbau wird im Land nur an den Ufern des Nils oder im Bewässerungsanbau betrieben. Nur in wenigen Gebieten der südlichen Landesteile ist Regenfeldbau möglich. Angebaut werden für den Eigenbedarf hauptsächlich Hirse (Sorghum) und Weizen, wichtige Exportprodukte sind Baumwolle, Erdnüsse und Sesam. Wiederkehrende Dürreperioden sind ein großer Risikofaktor und verursachen immense Ernteausfälle.

Die Exportprodukte werden in verschiedenen Bewässerungsprojekten, vor allem im fast 9000 km² großen Gezira-Projekt südöstlich von Khartum, angebaut. Dieses größte Bewässerungsprojekt in Subsahara-Afrika wurde schon zu Kolonialzeiten von den Briten angelegt und galt damals als Kornkammer für die arabischen Länder. Das Gezira-Projekt bedient sich durch ein riesiges Kanalsystem des Wassers des Blauen Nils, welches in die Gezira-Ebene umgeleitet wird.
Seit Beginn des Jahrtausends ist der Sudan dazu übergegangen in großem Stil staatliche Ackerflächen an zumeist arabische Investoren zu verpachten. Dieses "Land-Grabbing" führt zur Verdrängung von Kleinbauern und zu einem Rückgang der Agrarproduktion für den einheimischen Markt.

Sortierung von Gummi Arabicum
Sortierung von Gummi Arabicum in Nordkordofan
© Salahaldeen Nadir / World Bank (CC BY-NC-ND 2.0)

Eine Besonderheit stellt das Exportprodukt Gummi Arabicum dar. Dieses wird aus dem Harz zweier Akazienarten gewonnen, die im sog. Gum Belt, der sich vom Senegal bis nach Somalia erstreckt, gedeihen. Gummi Arabicum wird in vielen Produkten der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie verarbeitet, war aber früher z.B. auch in der Druckindustrie vertreten. Der Sudan ist Schätzungen zufolge mit bis zu 85 % Marktanteil der unangefochtene Weltmarktführer und produziert mit Haschab auch die hochwertigste und verwendungsreichste Sorte. Die Hauptanbaugebiete der Akazien liegen in Kordofan und Darfur. Die Bedeutung des Gummi Arabicums wird auch dadurch deutlich, dass dieser Rohstoff (zumindest inoffiziell) nie von den Sanktionen des Wirtschaftsembargos gegenüber dem Sudan betroffen war. Da dieser Rohstoff auch für Softdrinks, wie z.B. Cola, unverzichtbar ist, bezeichnete die Washington Post die Achillesferse der US-Embargo-Politik abfällig als "Limonaden-Diplomatie".

Pastoralismus

Nomadische Viehwirtschaft in Norddarfur
Extensive nomadische Viehwirtschaft in Norddarfur / © Ellen Ismail

Da die klimatischen Voraussetzungen und die Bodenbeschaffenheiten im Sudan nur in einem kleinen Teil des Landes eine ackerbauliche Nutzung zulassen, stellt die extensive Weidetierhaltung hier die ökologisch am besten angepasste Wirtschaftsform dar. Mit der pastoralen Wirtschaft werden im Sudan ca. 60 % der landwirtschaftlichen Wirtschaftsleistung erbracht.
In den trockenen Wüsten- und Halbwüstengebieten ziehen die Nomadenvölker des Landes vorwiegend mit Kamelen, in feuchteren Gebieten auch mit Rindern, Ziegen und Schafen, seit Jahrhunderten im Zyklus der Jahreszeiten durch den Sudan. Konflikte mit sesshaften Ackerbauern, die es immer schon gegeben hat, verschärften sich in den letzten Jahrzehnten mit den Veränderungen der klimatischen Bedingungen und voranschreitender Desertifikation. Diese ökologischen Gründe werden als einer der Auslöser auch für den Darfur-Konflikt angesehen. Eine weitere Problematik stellt sich mit dem großflächigen "Land-Grabbing", indem die Verpachtung ehemals staatlicher Flächen den transhumanten Wanderungsbewegungen der Nomaden entgegen stehen.

Rinderherde der Baggara in Nordkordofan © Rita Willaert (CC BY-NC 2.0)
Rinderherde der Baggara in Nordkordofan © Rita Willaert (CC BY-NC 2.0)

Wirtschaftspolitik

Die sudanesische Regierung hat in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2013 ein Programm zur Modernisierung und marktwirtschaftlichen Orientierung vereinbart. Das Programm beinhaltet unter anderem die Privatisierung staatlicher Unternehmen, die Reformierung des Öffentlichen Dienstes, die militärischen Ausgaben, die gegenwärtig, nach Aussagen der Weltbank, bei über 40 % sind, zu verringern und die Kosten für soziale Leistungen zu überdenken. Der Kern des zeitweiligen Fortschritts durch den Ölexport ist die Hauptstadt, die sich zu einer "boom town" entwickelt, mit modernen Hotels, Geschäfts- und Bürohäusern, neuen Straßen und Brücken.

Gemüsemarkt in Khartum
Gemüsemarkt in den Außenbezirken von Khartum © Usamah Mohammed (CC BY-NC-ND 2.0)
Neubauten in Khartum © Ellen Ismail
Neubauten in Khartum © Ellen Ismail

Handel

Exportvolumen des Sudan
Entwicklung des Volumens für sudanesische Exporte nach Abnehmerländer / Quelle: Open Data for Africa

Zusätzlich zum vorgenannten Erdöl exportiert der Sudan Gold, Lebendvieh, Baumwolle, Sesam, Erdnüsse und Häute. Weitere Erzeugnisse der Landwirtschaft sind Zuckerrohr, Weizen, Hirse und Sorghum. Außerdem ist der Sudan Haupterzeuger von Gummi Arabicum, das vom Harz der Akazien in Kordofan gewonnen wird.

Hauptexportländer sind China, trotz einem Einbruch des Ölexports nach der Abspaltung des Südsudan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan.

Hauptimportländer sind China (27,9 %), Saudi Arabien (7,5 %), Indien (6,3 %), Ägypten (5,6 %) und die VAE (5,5 %).

Der Sudan importiert vorwiegend Maschinen, Ersatzteile, Chemikalien, Medikamente, Nahrungsmittel und Textilien.

Deutschland ist zwar einer der bevorzugten Partner aber die wirtschaftlichen Verbindungen mit dem Sudan waren nach Handelsvolumen im Jahr 2016 mit dem Rang 121 von 239 unter den deutschen Handelspartnern auf einem niedrigen Stand. Große Projekte, z. B. den sudanesischen Telekommunikationssektor zu erweitern, den Aufbau von Kraftwerken und die Weiterentwicklung des Luftfahrtsektors haben die Aufmerksamkeit auch deutscher Unternehmen erregt.

Entwicklungszusammenarbeit

Internationale Entwicklungszusammenarbeit

Die internationale Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich mit fast zwei Drittel aller staatlichen Leistungen (ODA) auf die humanitäre Hilfe, vor allem in den Konfliktregionen wie Darfur. Der Sudan gehört zu den zehn größten Empfängerländern von humanitärer Hilfe. Ein weiterer Schwerpunkt stellt der Aufbau von sozialer Infrastruktur mit Basisgesundheitsversorgung, Trinkwasserversorgung und Sanitäreinrichtungen dar.

Die weitaus größten Träger der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit im Sudan sind die USA und die EU, diese vor allem mit ihrer Generaldirektion für Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO), für die der Sudan das weltweit größte Engagement darstellt, dem Amt für Zusammenarbeit der Europäischen Kommission (EuropeAid) und seinen Projekten, dem Arab Fund for Economic and Social Development (AFESD), der vor allem Anleihen vergibt und Hilfe beim Aufbau der wirtschaftlichen Strukturen leistet sowie Großbritannien und Japan.

Die Rahmenbedingungen der sudanesischen Politik und die Funktionsweise von sudanesischen Institutionen bei Umsetzung von Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit, vor allem zur Verfolgung von Zielen wie nachhaltigem Wachstum und Armutsbekämpfung, werden als sehr kritisch und wenig ausgeprägt angesehen. So liegt der Sudan beim Vergleich der Staaten Subsahara-Afrikas im "Country Policy and Institutional Assessment Index (CPIA)", dem Diagnose-Tool der Weltbank zur Qualitätsmessung der Funktion von Politik und ihrer Institutionen, aktuell auf dem drittletzten Rang von 38 untersuchten Staaten, nur vor Eritrea und dem Südsudan.

Die wichtigsten Länder neben der Bundesrepublik Deutschland, die mit ihren staatlichen Entwicklungsinstitutionen im Sudan arbeiten, sind:

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit dem Sudan ist mit dem Ausbruch des zweiten Bürgerkrieges 1989 ausgesetzt worden. Erst nach dem Friedensabkommen von 2005 wurde diese zunächst wieder mit dem Südsudan im März 2006 aufgenommen.
Nachdem die GIZ (bzw. ihre Vorgängerorganisationen) noch bis 2011 im Sudan vertreten war und sich seitdem nur noch im Südsudan engagierte, eröffnete die GIZ im Januar 2014 wieder ein Projektbüro im Sudan und arbeitete im Auftrag des Auswärtigen Amtes bis 2015 im Bereich der Zivilgesellschaftsförderung. Darüber hinaus unterstützte die GIZ im Sudan tätige deutsche Nichtregierungsorganisationen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Regionalfonds zur Förderung der Zivilgesellschaft. Seit der Rückkehr der GIZ in den Sudan wurden deren Aktivitäten deutlich ausgebaut.

Der Sudan und der Südsudan stellten in den vergangenen Jahren - außer bei Naturkatastrophen in anderen Ländern - zusammen die wichtigsten Zielländer von Maßnahmen der deutschen humanitären Soforthilfe, der entwicklungsorientierten Not- und Übergangshilfe und der Ernährungssicherung dar. Dieses betrifft im Sudan vor allem die Konfliktregion Darfur. Auf der internationalen Darfur-Konferenz in Doha (Katar) im April 2013 hat die Bundesregierung insgesamt 16 Mio. Euro für Entwicklungsprojekte in Darfur zugesagt. In diesem Rahmen engagiert sich die GIZ im Auftrag des BMZ seit 2015 zum Wiederaufbau in Darfur mit einem Projekt zur Berufsbildung durch die Verbesserung technischer Ausbildungsangebote in Nord- und Westdarfur.
Zur Bekämpfung von Fluchtursachen will die Bundesregierung Flüchtlinge im Sudan mit einer Ausbildungsinitiative unterstützen. Weiter ist der Sudan Teil des deutschen Biosicherheitsprogramms.

Das Auswärtige Amt hat die Flutopfer der Überschwemmungen in Khartum und Umgebung vom August 2013 unterstützt. Deutschland fördert auch die Arbeit von internationalen Hilfsorganisationen im Sudan. Im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts werden im Sudan Kulturprojekte, die z.B. dem Schutz von archäologischen Stätten dienen, gefördert.

Der Sudan bleibt infolge des Darfur-Konfliktes und der Menschenrechtslage von weitergehenden deutschen Entwicklungsprogrammen bislang ausgeschlossen.
Die sudanesische Regierung hat im August 2013 neue Bestimmungen erlassen die Arbeit von internationalen Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen stärker zu reglementieren.
Zudem blockiert der Sudan seit dem Ausbruch von Kämpfen in den Nuba-Bergen und in der Region Blauer Nil im Jahr 2011 die Arbeit von Hilfsorganisationen zur Versorgung der Zivilbevölkerung.

Neben der GIZ haben noch einige andere deutsche Organisationen ihren Sitz in Khartum, wie z.B. das Goethe-Institut, das im September 2015 sein neues Gebäude bezogen hat, der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) mit seinem Stipendienangebot und die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), deren Aktivitäten sich auf den Sudan und den Südsudan erstrecken.

Weiter unterstützt die Bundesregierung die gemeinsame Friedensmission von UNO und Afrikanischer Union UNAMID in Darfur mit der Entsendung deutscher Soldaten (am 15.12.2016 beschloss der Bundestag eine Mandatsverlängerung bis Ende 2017) und eine Anzahl deutscher Organisationen, die sich in Darfur und in den Grenzregionen zum Südsudan zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur engagieren:

Das Länderinformationsportal

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Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im Juni 2017 aktualisiert.

Der Autor

Alexander Ohle studierte Geographie, Politische Wissenschaft und Entwicklungssoziologie und arbeitet seit 1993 in der Entwicklungszusammenarbeit. Für die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ ist er tätig als Trainer in der Lernberatung, arbeitet für das Medien- und Informationszentrum und war Regionaltutor für die Region Afrika südlich der Sahara.

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ ist der führende Weiterbildungsanbieter für die internationale Kompetenzentwicklung. Wir stehen für innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen.

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