Taxistation Minibusse in Soweto, Foto: R. Schäfer
Währung
Rand (ZAR)
Wechselkurs
16,34 Rand pro 1 € (9/2019)
Zeitzone
UTC + 2
Landesvorwahl (Telefon)
+27
Klima (für Hauptstadt)
subtropisch bis mediterran

Einreise und Aufenthalt - Touristen und Arbeitskräfte

Flughafen von Johannesburg
Flughafen von Johannesburg © Simisa (CC BY-SA 3.0), Wikimedia Commons

Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten für einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen eine Besuchergenehmigung, die "visitor's permit", gegen Vorlage eines gültigen Reisepasses und Rückflugtickets. Für Kinder und Jugendliche gelten spezielle Einreisebedingungen, die davon abhängig sind, ob sie mit oder ohne ihre Eltern reisen. Entsprechende Dokumente, etwa eidesstaatliche Versicherungen der sorgeberechtigten Eltern, und beglaubigte sowie ggf. übersetzte Kopien u.a. von Geburtsurkunden sollten frühzeitig vor einer Reise organisiert werden. Das betrifft auch die beglaubigten Dokumente für Minderjährige, die allein reisen.

Ein Touristenvisum kann nicht in ein Arbeitsvisum umgewandelt werden. Eine Verlängerung des Aufenthaltes ist möglich, Sie müssen aber genug Geldmittel und ein Rückflugticket vorweisen. Ein Arbeitsvisum ist schwer zu bekommen. Der Antrag muss im Land des Arbeitswilligen bei der dortigen südafrikanischen Botschaft gestellt werden.

Die genauen Konsularbestimmungen für Dauer- und befristete Aufenthalte, etwa für Freiwillige, Praktikanten/-innen, Schüler/-innen etc., erfahren Sie auf der Seite der südafrikanischen Botschaft. Dort können Sie sich auch die nötigen Formulare für einen Besuch oder einen längeren Aufenthalt herunterladen. Beim Auswärtigen Amt können Sie die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige zusammengefasst lesen. Zum schnellen Informieren für Reisende hat der Südafrika Guide auf seiner Seite nützliche Reisehinweise A-Z zusammengestellt. Zur Vorbereitung von Arbeitsaufenthalten bietet die IHK Informationen zur interkulturellen Annäherung.

Wohnen und Versorgung

Hauseingang in Kapstadt
Hauseingang in Kapstadt © R. Schäfer
Wohnhäuser in Kapstadt
Wohnhäuser in Kapstadt © R. Schäfer
Wohnblock in Kapstadt
Wohnblock in Kapstadt
Weihnachtsdekoration
Weihnachtsdekoration © R. Schäfer

Bei der Internationalen Transport-Organisation können Sie sich über einen Umzug nach Südafrika informieren. Verschiedene Mietwohnungs- und Immobilienportale halten Angebote bereit. Je nach Lage werden hohe Immobilienpreise verlangt, beispielweise für einzelne Stadtteile von Kapstadt. Unterkünfte für Reisende finden Sie auf einigen Websites, wobei für abgelegene Regionen nicht alle Unterkünfte registriert sind.

Der Kauf eines Gebrauchtwagens erfordert Zeit und Angebotsvergleiche. Bei Drive Africa können Sie sich über einen Automietkauf informieren. In größeren Städten gibt es verschiedene Mietwagenanbieter, oft haben sie Büros an Flughäfen.

Die Stromspannung in Südafrika beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Bei Nutzung eigener Geräte ist darauf zu achten, dass die Stecker und Steckdosen vor Ort dreipolig sind und man einen Adapter benötigt. Diese sind in Kaufhäusern oder Elektrofachgeschäften erhältlich. Die meisten Hotels haben 110 Volt Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte.

Geschäfte, die eine ähnliche Produktvielfalt wie in Europa anbieten, haben in der Regel von 9.00 Uhr bis 17.00 oder 18.00 Uhr geöffnet, samstags bis 14.00 oder 16.00 Uhr; bei Supermärkten gelten längere Öffnungszeiten.

Zu den gesetzlichen Feiertagen gehören: 21. März (Menschenrechtstag, Erinnerung an das Sharpeville Massaker), 27. April (Freiheitstag, Erinnerung an die ersten demokratischen Wahlen 1994), 1. Mai (internationaler Tag der Arbeit), 16. Juni (Tag der Jugend, Erinnerung an den Sowetoaufstand 1976), 9. August, (nationaler Frauentag, Erinnerung an den Antipassprotest von Frauen 1956), 24. September (Tag des nationalen Erbes, Erinnerung an das natürliche, kulturelle und historische Erbe Südafrikas), 16. Dezember (nationaler Versöhnungstag, Erinnerung an historische Gewaltereignisse), 25. und 26. Dezember (Weihnachten), Ostern - flexibler Feiertag.

Während der Feiertage stehen politische Gedenkfeiern, religiöse Festlichkeiten und Treffen mit Familie oder Freunden/-innen auf dem Programm. Oft wird auf südafrikanische Weise gegrillt. So hat der Heritage Day, der nationale Versöhnungstag, auch den freundlichen Beinamen Braai Day erhalten. Begeisterung für Braai eint Südafrikaner/-innen.

Grillen in Johannesburg
Grillen in Johannesburg © R. Schäfer

Zur Einstimmung auf den Alltag ist das Länderporträt Südafrika geeignet. Südafrikaner lieben ihr Braai: Grillen unter freiem Himmel mit viel Fleisch - und oft mit Alkohol. Auch für den Aufbau von Geschäftsbeziehungen ist es punktuell wichtig. Eine Spezialität als Snack ist Biltong, getrocknetes Pökelfleisch von Antilope, Strauß oder Rind. Das Nationalgetränk ist Bier, zudem gibt es erstklassigen und preiswerten Wein. Bekanntestes Gericht der schwarzen Bevölkerung ist der Mielie Pap, ein fester Maisbrei. Ein kulinarischer Überblick hilft, sich in der vielfältigen südafrikanischen Küche zu orientieren, um dann besondere Restaurants zu entdecken und einige Rezepte nachzukochen. Als Gastgeschenke sind deutsche Süßigkeiten gern gesehen.

Getränkeladen Kapstadt
Getränkeladen in Kapstadt © R. Schäfer
Biersorten in Johannesburg
Biersorten in Johannesburg © R. Schäfer
Kuchenverkauf in Johannesburg
Kuchenverkauf in Johannesburg © R. Schäfer

Reisen, Transport und Verkehr

Stadtbus
Stadtbus © Discott (CC BY-SA 3.0), Wikimedia Commons
Kees Swart Fußgängerampel
Fußgängerampel (in Südafrika Robot genannt) © Kees Swart, keesswart.nl

Südafrika verfügt in fast allen Provinzen über ein dichtes Straßennetz. Es ist von vergleichsweise guter Qualität, die wichtigsten Verbindungen sind asphaltiert. Es herrscht Linksverkehr. Für Autofahrer/-innen besteht Anschnallpflicht sowie eine Promillegrenze von 0,5. Bei Übertretungen muss man mit strengen Strafen rechnen. In abgelegenen ländlichen Gebieten Südafrikas sowie den ehemaligen Homelands müssen Sie berücksichtigen, dass plötzlich Vieh die Straße überqueren kann. Zudem sind lokale Fahrzeuge dort nachts oft unzureichend beleuchtet. Für junge Leute gibt es inzwischen Angebote, die früheren Homelands durch direkte Kontakte mit der dortigen Bevölkerung kennenzulernen. Dazu zählt auch die Anpassung an die dortigen beschwerlichen Transportverhältnisse. Ob Vorurteile durch solche Tagesausflüge revidiert werden, ist fraglich.

Nur selten fahren Menschen in Südafrika Rad, vor allem in den Großstädten sind Radfahrer/-innen selten unterwegs. Vorbildlich für individuelle Radreisen oder Kleingruppenradreisen in ländlichen Gebieten ist die vom niederländischen Radexperten und Fotojournalisten Kees Swart ausgearbeitete und mit sehr detaillierten topographischen Straßenkarten illustrierte Radreiseroute zwischen Kapstadt und Port Elisabeth.

Hinweis auf Radweg
Hinweis auf Radweg © R. Schäfer
Straßenschild
Straßenschild © R. Schäfer
Imitiertes Straßenschild für Touristen
Imitiertes Straßenschild für Touristen in einem Cafe in Hermanus © R. Schäfer

Viele Reiseführer warnen davor, mit dem PKW in die Townships nahe den Großstädten zu fahren, wenn man nicht ortskundig ist. Es lohnt sich, vor einer Reise weitere Tipps und Verkehrsregeln zu studieren. Einen Überblick über Landkarten und Stadtpläne gibt es bei der Automobil Association Südafrikas und in Schreibwarengeschäften, die in Einkaufsmalls zu finden sind.

Preiswerter und flotter als die wenigen Luxuszüge sind Busreisen. Zwischen den Städten verkehren regelmäßig und pünktlich gut ausgebaute Überland-Busse, die private Unternehmer betreiben. Ortsunkundige sollten die überfüllten und unfallträchtigen Minibusse (so genannte Taxis) meiden. Falls Sie aber dennoch mal das Abenteuer Minibusse lockt, bekommen Sie einen intensiven Eindruck vom Alltag der schwarzen städtischen Bevölkerungsmehrheit  "Jenseits der verkehrsberuhigten Zone". Wie in vielen anderen Ländern hat der Straßenverkehr in Südafrika Vorrang vor der Eisenbahn, bei manchen Vorortzügen, die vielfach unter anderem wegen technischer Probleme unzuverlässig sind, befürchten nicht nur Ortsunkundige kriminelle Überfälle. Es gibt nur wenige Fernstrecken.

Wegen der großen Entfernungen nutzen Touristen/-innen, Geschäftsleute und Angehörige der südafrikanischen Mittel- und Oberschicht die zahlreichen Inlandsflüge zwischen den größeren Städten. Flüge nach Südafrika verkehren in der Regel zu einem der großen internationalen Flughäfen, wie z.B. zum internationalen Flughafen von Johannesburg, der seit Oktober 2006 OR Tambo International Airport heißt und der größte Flughafen auf dem Kontinent ist, oder zum Flughafen Kapstadt.

Geld und Geldtransfer

Südafrikanisches Bargeld
Südafrikanisches Bargeld © Nick Roux NJR ZA at wts wikivoyage (CC BY-SA 3.0)

Südafrikas Währung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). In den letzten 10 Jahren hat der Rand fast die Hälfte seines Wertes verloren, obwohl die Währung durch hohe Zinsen geschützt wird. Der ZAR ist in 100 Cents unterteilt. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand. Zum Gedenken an Nelson Mandela erschienen Mitte 2018 neue Banknoten, er wurde am 18. Juli 1918 geboren.

Die aktuellen Devisenkurse veröffentlichen täglich die Reserve Bank oder verschiedene Währungsumrechner.

Eurocheques werden nicht akzeptiert. Südafrika hat ein modernes Bankwesen, alle großen Banken haben Niederlassungen und Geldautomaten in allen größeren Städten. Mit einer EC-Karte können Sie an den meisten Automaten Geld in lokaler Währung abheben. Geldautomaten finden sich auch zunehmend in Einkaufszentren oder Tankstellen. Bargeld können Sie in Banken und Wechselbüros umtauschen, zumeist werden Gebühren verlangt. Viele Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren EC-Kartenzahlung. Kreditkarten sind in Südafrika weit verbreitet, vor allem Diners Club, Eurocard/Mastercard und Visa; American Express nur mit Einschränkungen. Es gibt immer wieder Kreditkartenbetrug, daher sollten Sie Ihre Belege aufheben und die Abbuchungen kontrollieren. Das gilt insbesondere für Touristen/-innen nach der Rückkehr ins Heimatland. In ländlichen Gebieten werden Kreditkarten häufig nicht akzeptiert. Dort kann z.B. auch Benzin an Tankstellen nur bar bezahlt werden.

Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist auf 5000 Rand beschränkt.

Mit Kindern in Südafrika

Südafrikas Einreisebestimmungen für Kinder, die seit dem 1. Juni 2015 gelten, sind bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin im Detail aufgelistet. Wichtig sind diese nicht nur für leibliche Eltern oder Adoptiveltern, sondern auch für Erwachsene, die Kinder begleiten, und für Kinder, die nicht mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten einreisen. Die Bestimmungen betreffen alle einreisenden Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahre. Die Vorschriften wollen dem Kinderhandel vorbeugen.

Obwohl einige private Reservate und Luxushotels Kinder nur ab einem bestimmten Alter erlauben, ist Südafrika ein kinderfreundliches Land.

Auch für Schulpartnerschaften und den Schüler/-innenaustausch ist Südafrika ein gefragtes Land. Für manche Schüler/-innen sind die Erfahrungen vor Ort allerdings ein Kulturschock. Das betrifft keineswegs nur Jugendliche, die mit falschen Vorstellungen oder schlecht vorbereitet ausreisen. Wie bei Schüleraufenthalten in anderen außereuropäischen Ländern hängt die Bewältigung des fremden Alltags von der Person und vom konkreten Umfeld ab. Die Deutsche Internationale Schule Kapstadt hat eine eigene Homepage, ebenso die Deutsche Schule Pretoria, die Deutsche Schule Hermannsburg sowie die Deutsche Internationale Schule Johannesburg.

Nelson Mandelas Biographie - Version für Kinder
Buchumschlag - Nelson Mandelas Biographie für Kinder © Panmacmillan - Nelson Mandela Foundation

Kriminalität und Sicherheit

Über die aktuelle Sicherheitslage in Südafrika informieren das Auswärtige Amt und die US-Regierung. Praktische Informationen zur Verkehrssicherheit bietet die "South Africa's road safety website".

Für viele Südafrika-Reisende stellt sich die Frage der Kriminalität vor allem in den Metropolen Johannesburg, Durban und Kapstadt. Lesen Sie am Beispiel von Kapstadt einige Verhaltensregeln zur eigenen Sicherheit. Auch die themenrelevante Südafrika-Studie der Urban Safety Reference Group kann wegen ihrer Detailinformationen zu einzelnen Städten von Interesse sein.  

Polizeibeamte
Polizeibeamte während der Fußballweltmeisterschaft 2010 © ER24 EMS (Tty) Ltd. from South Africa (CC BY-SA 2.0), Wikimedia Commons
Alarmanlage an Privathaus, Johannesburg
Alarmanlage an Privathaus, Johannesburg © R. Schäfer

Gesund bleiben - Impfen und Ärzte

Groote Schuur Hospital Kapstadt
Groote Schuur Hospital Kapstadt, Copyright: A3alb (CC BY-SA 3.0)

Für Südafrika sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, es empfiehlt sich aber eine Hepathitis-A-Prophylaxe. Eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber ist für Reisende aus Gelbfiebergebieten vorgeschrieben. In Transvaal einschließlich des Krüger-Nationalparks, Mpumalanga und des östlichen Küstenstreifens von KwaZulu-Natal besteht das ganze Jahr über Malariagefahr. Eine medikamentöse Prophylaxe ist zu empfehlen, außerdem vorbeugende Maßnahmen wie körperbedeckende Kleidung, Anti-Mückenmittel und Moskitonetze über dem Bett.

Beachten Sie bitte die medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes. Der Reisemedizinische Infoservice und andere privatwirtschaftlich/touristische Webseiten bieten medizinische Reisehinweise für Südafrika mit Informationen über Impfempfehlungen und -vorschriften, Malariagebiete, spezielle Gesundheitsrisiken sowie eine Klimatabelle. Über das Wetter in Südafrika können Sie sich auch ortsspezifisch informieren.

Die ärztliche Versorgung in Südafrika entspricht insichtlich privater Kliniken und Ärzte europäischem Standard, die Ausstattung öffentlicher Gesundheitseinrichtungen variiert. Ärzte sind zu finden unter "Medical Practitioners", Krankenhäuser unter "Hospital" und Apotheken unter "Pharmacy", "Chemist" oder "Apteek". Eine Überweisung ins Krankenhaus erfolgt in der Regel durch einen Arzt, im Notfall können Sie sich aber auch direkt an ein General Hospital oder in kleineren Orten an eine andere medizinische Einrichtung wenden. Da zwischen Südafrika und Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen besteht, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nicht für eine Behandlung oder Medikamente. Eine private Auslandskrankenversicherung ist also sehr zu empfehlen, man kann sie für den Reisezeitraum abschließen.

Telekommunikation und Internet

Reparatur von Mobiltelefonen in Joe Slovo Park
Reparatur von Mobiltelefonen in Joe Slovo Park © Vgrigas (CC BY-SA 3.0), Wikimedia Commons

Telefonieren nach Südafrika

Südafrika hat ein modernes und gut ausgebautes Telefonnetz. Einen Vergleich der günstigsten Tarife für Telefonate nach Südafrika finden Sie unter www.tariftip.de für das Festnetz und für den Mobilfunk. Eine Liste der Vorwahlen liegt ebenfalls auf dieser Seite. Zusätzliche Tipps zum Telefonieren finden Sie bei kapstadt.de. Im Internet finden Sie auch ein Telefonbuch für Südafrika.

Internet und Handys

2016 wurde die Zahl der Internetnutzer/-innen auf etwa 28 Millionen Menschen geschätzt. Die Angaben variierten in verschiedenen Quellen und zwischen Provinzen sowie Stadt und Land. 2017 bezifferte Freedom House die Zahl der Internetnutzer/-innen auf 54 Prozent der Bevölkerung, Unterschiede zwischen verschiedenen sozialen Gruppen und Einkommensniveaus wurden berücksichtigt. Auch Myboardband South Africa geht von 31,81 Millionen Südafrikaner/-innen aus, die einen Internetzugang haben. Das Internet wird infrastrukturell weiter ausgebaut, die Zahl der Nutzer/-innen unterschiedlicher elektronischer Kommunikationstechnologien steigt. Junge Leute nutzen diesbezüglich ihre Chance in einigen Townships. Nicht nur in Kapstadt und Johannesburg gibt es etliche Internetcafés. Viele Hotels und private Gästehäuser bieten WLAN-Zugang. Außerdem ist Südafrika ein SMS-Land. Vor allem zu Festtagen werden zahlreiche SMS-Grüße versandt. In Südafrika konkurrieren unterschiedliche Mobilfunkanbieter, von denen die zwei größten 2018 laut Medieninformationen 43,1 Millionen bzw. 30,2 Millionen Nutzer/-innen hatten. Das Wort "handy" für Mobiltelefone ist in Südafrika nicht gebräuchlich.

Informationen über Gesetze, Pläne der Regierung und Institutionen im Kontext der elektronischen Kommunikation bieten der Pocket Guide (in Kurzform) und ausführlich das South African Yearbook.

Nützliche Adressen

Allgemeine Informationen zur Entwicklung

  • Die südafrikanische Regierung veröffentlicht relevante Dokumente zur politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung
  • HSRC - Nationaler Forschungsrat (Human Science Research Council), Publikationsabteilung, Zugriff auf Forschungsergebnisse südafrikanischer Wissenschaftler/-innen zu Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Gesundheit, Bildung
  • African Economic Outlook - länderspezifische Wirtschaftsinformationen
  • Centre for Development and Enterprise - Wirtschafts- und Unternehmensinformationen
  • Africa Portal - Studien und Policy Paper zu Wirtschaft, Politik, Gesellschaft
  • South African Institute for international Affairs SAIIA Policy Paper zu Politik, Wirtschaft, Sicherheit
  • EarthLife Africa - das Themenspektrum der Umweltorganisation reicht von Lebensstil bis Luftverschmutzung
  • Environmental Monitoring Group - Klimawandel, Biodiversität, nachhaltige Entwicklung, Fair Trade
  • African Climate Voices -  Webseite zu Klimawandel, Klimapolitik und Klimaforschung in Südafrika
  • Southern African-German Chamber of Commerce and Industry - Informationen über Handel und Industrie
  • GIGA Hamburg - Forschungszentrum und Bibliothek u.a. zu (Süd)Afrika
  • IREON - Fachportal Internationale Beziehungen und Länderkunde
  • Internet Datenbank zu Afrika - Verbund deutscher und niederländischer Forschungszentren zu afrikanischen Ländern, Zugriff auf Veröffentlichungen zu Südafrika
  • afrika süd – die Zeitschrift zum Südlichen Afrika (Bonn): Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Klima, Umwelt, Kultur.
  • Süd-Afrika Magazin - Zeitschrift insbesondere über Reisen und Safaris im Südlichen Afrika
  • Eldis - Entwicklungsforschung Universität Sussex, UK - umfangreiche Sammlung an entwicklungspolitischen und projektpraktischen Studien, u.a. zu Südafrika
  • Nordic Africa Institute- Bibliothek und Studien und Bücher zum Downloaden zu Politik, Wirtschaft, Entwicklung, Gesellschaft afrikanischer Länder, u.a. zu Südafrika
  • Universitätsbibliothek Frankfurt, umfangreiche Internetlinksammlung und zahlreiche Rechercheangebote zur Literatursuche zu allen afrikanischen Ländern
  • African Studies Centre Leiden - Bibliothek und Studien zu Politik, Entwicklung und Gesellschaft, viele Kooperationsprojekte mit afrikanischen Wissenschaftler/-innen, etliche Südafrika Publikationen
  • African Studies, University of Florida - Detailinformationen zu Afrika und afrikanischen Ländern, u.a. zu Südafrika

Adressen und Tipps

Das Länderinformationsportal

Das Länderinformationsportal
Das Länderinformationsportal

Im Länderinformationsportal (LIPortal) geben ausgewiesene Landesexpertinnen und Landesexperten eine Einführung in eines von ca. 80 verschiedenen Ländern. Das LIPortal wird kontinuierlich betreut und gibt Orientierung zu Länderinformationen im WorldWideWeb. mehr

Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im September 2019 aktualisiert.

Über die Autorin

Rita Schäfer, freiberufliche Wissenschaftlerin und Dozentin, seit 2015 Konzeption, Realisierung und Aktualisierung des Informationsportals Africanclimatevoices.com zum Klimawandel im südlichen Afrika, Autorin der Bücher:

Trainingsangebote der Akademie

Die Akademie der GIZ gestaltet Lernangebote für die internationale Zusammenarbeit. Wir führen mehr als 2000 Fort- und Weiterbildungen durch und entwickeln innovative, wirksame und nachhaltige Lernkonzepte. Und das weltweit.

> Angebote aus dem Weiterbildungskatalog

Bei allen Fragen rund um das Fort- und Weiterbildungsprogramm der Akademie helfen wir Ihnen gerne weiter.

> Wir freuen uns über Ihre Anfragen!

Kontakt

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kommentare zu diesem Länderbeitrag oder zum LIPortal insgesamt. Richten Sie Ihre Anfrage an:

Thorsten Hölzer
(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

+49 (0)228 4460 2036

Zum Kontaktformular

Download