Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt und zugleich einer der ärmsten. Während die Natur reich an Ressourcen ist, fehlen staatliche Infrastruktur und politische Stabilität, um sie zum Wohl der Menschen zu nutzen. Im Dezember 2013 brach erneut ein Bürgerkrieg im Land aus, der offiziell im August 2015 beendet wude. Jedoch kommt es immer wieder zu Kämpfen. Derzeit ist das Land zudem von einer Hungersnot betroffen und ethnische Säuberungen sind an der Tagesordnung. Die weitere Entwicklung ist ungewiss.

Aktuelles

Drastische Zunahme von Cholera im Südsudan

Seit April 2017 sind mehr als 2.500 Fälle von Cholera im Südsudan registriert worden, im letzten Jahr insgesamt mindestens 8,000. Durch die schlechte Gesundheitsversorgung besteht die Gefahr, dass die Durchfallerkrankung außer Kontrolle gerät. mehr

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Der Autor

Tobias Simon schreibt seit 2010 journalistisch für deutsche und internationale Medien mit Schwerpunkt Ost- und Horn von Afrika. Er ist Landestrainer für Somalia, Sudan und Südsudan bei der AIZ und zertifizierter interkultureller Trainer. Er reist regelmäßig nach Afrika und in die arabische Welt.

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(Akademie für Internationale Zusammenarbeit)

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