Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt und zugleich einer der ärmsten. Während die Natur reich an Ressourcen ist, fehlen staatliche Infrastruktur und politische Stabilität, um sie zum Wohl der Menschen zu nutzen. Im Dezember 2013 brach erneut ein Bürgerkrieg im Land aus, der offiziell im August 2015 beendet wude. Jedoch kommt es immer wieder zu Kämpfen. Derzeit ist das Land zudem von einer Hungersnot betroffen und ethnische Säuberungen sind an der Tagesordnung. Die weitere Entwicklung ist ungewiss.

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WFP: 65.000 Menschen weniger von der Hungersnot betroffen

Nach dem Welternährungsprogramm (WFP) der UN ist die Zahl derer, die von der Hungersnot im Südsudan betroffen sind, von anfangs 100.000 auf 45.000 zurückgegangen. mehr

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Der Autor

Tobias Simon schreibt seit 2010 journalistisch für deutsche und internationale Medien mit Schwerpunkt Ost- und Horn von Afrika. Er ist Landestrainer für Somalia, Sudan und Südsudan bei der AIZ und zertifizierter interkultureller Trainer. Er reist regelmäßig nach Afrika und in die arabische Welt.

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