Der Südsudan ist der jüngste Staat der Welt und zugleich einer der ärmsten. Während die Natur reich an Ressourcen und Bodenschätzen ist, fehlen staatliche Infrastruktur und politische Stabilität, um sie zum Wohl der Menschen zu nutzen. Im Dezember 2013 brach erneut ein Bürgerkrieg im Land aus. Dieser wurde offiziell durch ein Friedensabkommen Ende August 2015 beendet, jedoch sind die Auswirkungen und der schwelende Konflikt weiterhin spürbar. Anfang Juli 2016 sind wieder schwere Kämpfe im Südsudan ausgebrochen. Die weitere Entwicklung ist ungewiss.

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1,6 Millionen US-Dollar zur Bewältiung der Hungersnot nötig

Nach UN-Prognosen sind bis April 2017 1,6 Millionen US-Dollar an Nothilfe nötig, um die Hungersnot im Südsudan zu bewältigen. mehr

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Der Autor

Tobias Simon schreibt seit 2010 journalistisch für deutsche und internationale Medien mit Schwerpunkt Ost- und Horn von Afrika. Er ist Landestrainer für Somalia, Sudan und Südsudan bei der AIZ und reist regelmäßig in die Region. Zuvor engagierte er sich zudem zivilgesellschaftlich u.a. zu diesen Ländern.

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