Viele buntverpackte Snacks wie Nüsse und Reiscracker
Geschätztes BIP
524,0 Mrd. US-$ (2019)
Pro Kopf Einkommen (Kaufkraftparität)
15.516 US-$ (2018)
Rang der menschlichen Entwicklung (HDI)
Rang 77 (von 189) (2018)
Anteil Armut (nat. Armutsgrenze)
8,6 % (2016)
Einkommensverteilung (Gini-Koeffizient)
45,3 (2017)
Wirtschaftlicher Transformationsindex (BTI)
Rang 43 von 129 (2018)

Belt and Road Initiative in Thailand

Einen Entwicklungsschub erfährt Thailand durch die Belt and Road Initative (BRI) der chinesischen Regierung. Die BRI kann in erster Linie als Infrastrukturprojekt bezeichnet werden. Neue Straßen und Zugverbindungen werden dabei zu "Korridoren" zusammengefasst, in denen sie mit Investitionen in Häfen, Industrieparks oder Technologiehubs kombiniert werden. Für Thailand sind die Nord-Süd-Verbindungen über Laos nach Kunming in China, sowie West-Ost Verbindungen nach Vietnam entscheidend. Es gibt auch Pläne, einen Kanal durch den Isthmus von Kra zu bauen, der die Handelsroute nach China erheblich abkürzen könnte. Ein Konsortium von Ex-Generälen und Politikern in der Thai Canal Association machen sich für das Projekt stark, auch wenn konkrete Pläne auf sich warten lassen. Einige Autoren sehen den Konflikt um den Zugriff auf die Investitionen und Projekte als eigentlicher Hintergrund für die politische Polarisierung in Thailand.

Wie hoch darf der Mindestlohn sein?

Die Innenansicht eines Friseurladens in Bangkok. Ein Kunde sitzt in einem der klassischen Frieseurstühle, Bilder an der Wand, grosse Lampen.
Friseurladen in Bangkok. Viele Angestellte im Dienstleistungssektor verdienen nur den Mindestlohn (© Oliver Pye).

Trotz erfolgreicher, wirtschaftlicher Entwicklung sind die Löhne in Thailand sehr niedrig. Ein Durchschnitt von ca. 12.000 Baht (360 Euro) im Monat verdeckt eine große Spannbreite. Während ArbeiterInnen in der Landwirtschaft oder auf dem Bau nur 5-6.000 Baht verdienen, können Angestellte im mittleren Management oder Ingenieure das Zehnfache verdienen. Die Lebenshaltungskosten werden je nach Provinz auf 6-18.000 Baht im Monat geschätzt. Ein angemessener Mindestlohn ist daher eines der wichtigsten, entwicklungspolitischen Themen in Thailand. 2013 hat die Yingluck-Regierung den Mindestlohn auf 300 Baht pro Tag fast verdoppelt - eine sehr populäre Maßnahme. Im Wahlkampf 2019 versprachen fast alle Parteien, eine weitere, deutliche Erhöhung. Plänen der Prayuth-Regierung, auf 400 Baht zu erhöhen, wird jetzt vom Verband der thailändischen Unternehmer widersprochen. Sie warnen vor eine Abwanderung von Kapital und vor Schwierigkeiten für kleinere Unternehmen. Auf der Gegenseite wird festgestellt, dass die Erhöhung 2013 keine negativen Auswirkungen für die Wirtschaft hatte. Ein Mindestlohn von 400 Baht pro Tag wäre trotzdem weniger als ein existenzsichernder Lohn - und mit 12 Euro nur etwas höher als der Mindestlohn in Deutschland - pro Stunde.

Wirtschaftssystem & seine Sektoren

Ein Arbeiter schultert eine schwere, in Plastik verhüllte Bananenstaude während ein anderer, junger Arbeiter die Staude mit einer langen Machete abschneiden wird
Erntearbeiter auf einer Bananenplantage im Norden Thailands (© Oliver Pye)

Die Weltbank hat Thailand 2011 offiziell zum Land mit “gehobenem mittleren Einkommen” erklärt. Mit zweistelligen Wachstumsraten in den Boomjahren der 1990er Jahre gilt das Land als “eine Erfolgsgeschichte von Entwicklung”. Erfolgreiche, exportorientierte Industrialisierung hat die Wirtschafts- und Sozialstruktur des Landes grundlegend verändert. Auf dem Land hat sich eine marktorientierte Entwicklung durchgesetzt. Inzwischen trägt die Landwirtschaft nur noch mit knapp 10% zum BIP bei, Industrie (ca. 40%) und Dienstleistungen (fast 50%) dominieren. Wichtige industrielle Sektoren sind die Automobilindustrie, die Elektronikindustrie, die Textilindustrie und die Bauwirtschaft. Bei den Dienstleistungen dominieren Tourismus, Telekommunikation und Finanzen. Die Landwirtschaft (Reis, Kautschuk, Fisch und Geflügel) ist inzwischen auch in globale Wertschöpfungsketten eingebettet. Thailand hat schon längst die Rolle als Tür zur Mekongregion und zu Asien eingenommen.

Wirtschaftsindikatoren, Analysen, Statistiken

Wachstumsraten zwischen 5 und 10% zwischen 1960 und 1997, dann grosse Einbrüche 1997 und 2008.
Wachstumsraten Thailand (© Andrew Walker, New Mandala)

Thailändische Quellen für Wirtschaftsanalysen und -statistiken sind das Board of Investment, die Bank of Thailand, das Finanzministerium sowie das Amt für Statistik. Sowohl die Weltbank als auch die Asian Development Bank  bieten Übersichtsseiten an. CEIC Data ist eine wahre Fundgrube für wirtschaftsrelevante Statistiken und Graphiken, die oft längere Zeitabfolgen darstellen. Auch UN-Seiten bieten umfangreiche Analysen. Die Seite tradingeconomics führt umfangreiche Wirtschaftsindikatoren. Hilfreich ist auch die Thailandseite der Economist. Auf Deutsch liefert die GTAI einen erster Überblick sowie weitere Marktanalysen. Für deutsche Unternehmen ist die Deutsch-Thailändische Handelskammer ein nützlicher Zugang. Aus Arbeitnehmersicht ist die Seite der ILO hilfreicher.

Wirtschaftspolitik und Entwicklungspotenzial

Arbeiterinnen sitzen auf Reissäcken in einer bis zur Decke gefüllten Lagerhalle
Reislager in Thailand (© IRRI Photos, CC BY-NC-SA 2.0)

Die Wirtschaftspolitik Thailands ist stark von den widersprüchlichen Erfahrungen des Wirtschaftsbooms 1984-1995 und der anschließenden Asienkrise (1997) geprägt. Ursachen des Booms und der Krise sowie die Interventionen des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind je nach wirtschaftspolitischer Ausrichtung des Betrachters stark umstritten. In Thailand selbst führten die Auflagen des IWF zu nationalistisch angehauchten Anti-Globalisierungsinitiativen, die der Thai Rak Thai Partei zum Wahlsieg 2001 verhalfen. Die Wirtschaftspolitik Thaksins – Thaksinomics– kombinierte daraufhin eine exportorientierte Wachstumsstrategie mit keynesianischen Investitionsprogrammen. Das Bemühen um die Binnennachfrage wurde von Yingluck Shinawatra mit der Erhöhung des Mindestlohns fortgeführt. Die Yingluck Regierung hatte zudem ein ambitioniertes Investionsprogramm beschlossen. Das Programm “Building the Thai Future 2020” sollte die Infrastruktur des Landes modernisieren. Fast 6 Billionen Baht, oder 20% des Bruttosozialprodukts sollten in Autobahnen, Hochgeschwindigkeitszüge und Flutpräventationsmaßnahmen investiert werden. Große Beliebtheit - aber auch große Kritik - erfuhr das Reissubventionsprogramm, das Kleinbauern einen stabilen Preis garantieren sollte. Auf Grund eines drastischen (und zum Teil spekulativ verursachten) Verfalls des globalen Reispreises blieb die Regierung auf Lagerhallen voller Reis und Milliardenschulden sitzen. Seit dem Putsch im Mai 2014 bleibt das Militär aber auf dem gleichen wirtschaftspolitischen Kurs. Das Regime zahlte schnell die versprochenen Preise an die Kleinbauern, erfand ein eigenes Reisprogramm und behält auch den Mindestlohn bei - da es um einen weiteren Verlust an Legitimation fürchtet. Auch das Infrastrukturprogramm wird im Kontext von Chinas neuer Seidenstraße fast unverändert fortgeführt. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt aber unter dem Militärregime mit knapp unter drei Prozent im Vergleich zu über sechs Prozent Wachstum 2012 bescheiden. Die Weltbank konstatierte eine leichte Erholung auf vier Prozent in 2018.

Auf der Flucht: die Rohingya und Thailand

Kunstphotographie von A.K. Rockefeller
Kunstphotographie von A.K. Rockefeller

Seit 2012 kommt es zu systematischer Gewalt und Vertreibung der muslimischen Rohingya in Myanmar. Hunderttausende leben jetzt in Lagern, Zehntausende versuchen, auf Booten oder auf dem Landweg durch Thailand zu flüchten. 2015 spitzte sich die Lage zu, als Regierungen in Thailand, Indonesien, Malaysia und Australien sich weigerten, die mit Menschen überfüllten Kutter an Land gehen zu lassen. Die Marine zwang die Boote zurück aufs offene Meer, in den fast sicheren Tod durch Ertrinken. Menschenschmuggler nutzen die Krise, um Flüchtlinge in Lagern festzuhalten, bis sie als Sklavenarbeiter verkauft oder durch Lösegeld freigekauft werden. Wer sich weigert, wird oft getötet, wie jüngst entdeckte Massengräber zeigen. Am Menschenschmuggelnetzwerk sind thailändische Beamte, Militärs und Polizisten beteiligt. Auf einer Ende Mai 2015 einberufenen, regionalen Konferenz in Bangkok verkündeten die Regierungen Malaysias und Indonesiens, Flüchtlinge kurzfristig aufnehmen zu wollen. Eine längerfristige Lösung der humanitären Krise ist nicht in Sicht. Die Situation der Rohingya ist eng mit sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in thailändischen Exportindustrien verknüpft, v.a. in der Fischerei.

Repressive Gesetzgebung erzeugt Krise der Arbeitsmigration

Kurz nach dem Militärputsch 2014 haben tausende von Menschen die Flucht Richtung Kambodscha und Myanmar ergriffen. Sie hatten vor einer repressiveren Politik des Militärregimes gegenüber ausländischer ArbeiterInnen Angst. Nun hat sich diese Befürchtung bewahrheitet. Im neuen Gesetz zur Regulierung der Arbeit von "Aliens" wird eine mögliche Höchststrafe von fünf Jahren festgeschrieben, wenn MigrantInnen ohne Arbeitserlaubnis in Thailand arbeiten. Anstatt die rechtliche Situation der Arbeitnehmerinnen zu stärken, die oft unter der Willkür der Arbeitgeber und von organisierten Traffickingnetzwerken zu leiden haben, werden sie weiter kriminalisiert und entrechtet. In den ersten Tagen nach Gesetzeseinführung sind schon Tausende aus dem Land geflohen. Da Thailand in Schlüsselindustrien wie Textil, Fischerei, Elektronik und Landwirtschaft auf MigrantInnen angewiesen ist, wird schon von einer potentiellen Krise für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung gesprochen.

Handel: Binnen- und Außenhandel, Handelsbilanz

Ein Transvestit hält eine Rede vor einem großen Plakat, auf dem No Trips steht
Protest gegen das Thai-EU-Freihandelsabkommen (AIDS ACCESS Foundation, creative commons)

Thailands wichtigste Handelspartner sind nach China und Japan die USA, Hongkong und Malaysia. 2015 betrugen die Gesamtausfuhren 214 Mrd. US Dollar und die Gesamteinfuhren 202 Mrd. US-Dollar, mit einer positiven Handelsbilanz. Das Handelsvolumen mit Deutschland betrug 2016 knapp 10 Mrd. Euro. Die wichtigsten deutschen Exporte nach Thailand waren Chemieprodukte, Maschinen, Elektronik und Autos. Thailändische Exporte nach Deutschland mit Elektronik, Datenverarbeitung, Kautschukprodukten, Nahrungsmitteln und Schmuck erwirtschafteten ein deutliches Handelsdefizit (Tourismus nicht eingerechnet).

Von aktueller Brisanz sind die Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und Thailand, das Thai-EU-FTA, die 2013 aufgenommen wurden. Thailand steht dabei unter Druck, weil das Generalised Scheme of Preferences, das geringere Zölle für Entwicklungsländer vorsieht, seit 2015 ausgelaufen ist. Zölle auf wichtige Exportprodukte wie verarbeitete Shrimps sind seitdem von 7% auf 20% hochgeschnellt. Das ist für die Exportstrategie Thailands ein großes Problem. Doch die Zivilgesellschaft Thailands befürchtet, dass die EU v.a. strengere geistige Eigentumsrechte durchsetzen will, die den Zugang zu Medikamenten v.a. für die vielen HIV-Positiven erschweren würde. In einem der Presse zugespielten Draft, fordert die EU etwa verschärfte Patentregeln, wie die Verlängerung von Patenten, Datenexklusivität, aber auch Investitionsschutzklauseln, die gegen Gesundheitspolitiken wie etwa Zwangslizenzen eingesetzt werden könnten. Seit dem Militärputsch 2014 sind die Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen allerdings ausgesetzt worden.

Entwicklung und Entwicklungspolitik

Eine dynamische Szene aus einer Demonstration, mit jungen Menschen und drei grosse Banner mit thailändischer Schrift.
Das Forum der Armen trat für eine andere Entwicklung ein (© Oliver Pye)

Thailands Boom hatte auch seine Schattenseiten. Eine große Zahl der Bauern und Arbeiter profitierte kaum vom Wirtschaftswachstum, das auf Niedriglöhne aufgebaut war. Gleichzeitig wurden Stimmen lauter, die vor den ökologischen Konsequenzen des unbegrenzten Wirtschaftswachstums warnten. 1995 gründeten Bauernorganisationen, Kleinfischer und Umweltaktivisten das “Forum der Armen", das gegen Entwicklungsprojekte wie den Pak Mun Staudamm oder Eukalyptusaufforstungen protestierte. 1997 demonstrierte das Forum 99 Tage lang vor dem Regierungssitz in Bangkok. Mit der Asienkrise und dem Aufstieg Thaksins verlor das Forum an Einfluss. Thaksin konnte mit eigenständigen Entwicklungsstrategien, die sich von den gängigen Poverty Reduction Strategy Papers (PRSP) der Weltbank unterschieden, das Aufkommen absoluter Armut stark verringern. Dagegen betont das Militärregime die "Sufficiency Economy Philosophy" von König Bhumibol.

Millennium Development Goals

Grüne Longanbäume mit vielen Früchten
Longanbäume eines Biobauernhofs, der durch staatliche Mittel der "Genügsamen Ökonomie" gefördert wird (© Oliver Pye)

Durch die erfolgreiche Wirtschaftspolitik Thaksins, die durch Sozialprogramme flankiert wurde, konnte Thailand vor 2015 die meisten Millennium Development Goals erreichen. Es sind vor allem Erfolge bei der Bekämpfung der absoluten Armut sowie im Gesundheitsbereich festzustellen, so dass Thailand sich eigene MDGs Plus Ziele gesetzt hat. Ziele, die dem Wirtschaftswachstum eher widersprechen, wie ökologische Nachhaltigkeit oder Geschlechtergerechtigkeit, die die lukrative Sexindustrie bedrohen könnte, werden nicht so einfach zu realisieren sein. Seit 2015 verfolgt Thailand die Verwirklichung der sogenannten Sustainable Development Goals. So sollen die Ursachen von Armut, Ungleichheit und Klimawandel bekämpft werden. Mittlerweile ist die "Philosophie der Genügsamen Ökonomie" von König Bhumibol die offizielle Entwicklungspolitik des Landes. 

Entwicklungszusammenarbeit

Thailand ist angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung zwar kein Schwerpunktland der Entwicklungszusammenarbeit mehr, doch fungiert es als regionales Zentrum für die Region, in der viele staatliche und nichtstaatliche entwicklungspolitische Organisationen tätig sind. Projekte internationaler Organisationen wie die Weltbank oder die UNDP fokussieren heute weniger auf wirtschaftliche Entwicklung, sondern zunehmend auf "good governance" oder auf umweltpolitische Themen.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hat sich auch stark gewandelt. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die seit 57 Jahren in Thailand tätig ist und früher viel im Bereich ländliche Entwicklung gefördert hat (z.B. das Thai-German Highland Development Program) hat heute den Schwerpunkt auf den Bereich Umwelt (Nachhaltiger Konsum, Umwelt- und Klimaschutz sowie nachhaltige Verkehrs- und Stadtentwicklung) gelegt. Das BMZ verfolgt inzwischen eine "Dreieckszusammenarbeit" mit Thailand, bei der sie gemeinsame Projekte in Ländern wie Laos oder Kambodscha unternehmen. Andere Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit aus dem deutschsprachigen Raum, wie AGIAMONDO, EED und Brot für die Welt, SwissAid und Horizont3000 haben ihren Einsatz in Thailand reduziert oder gar eingestellt. Der Deutsche Entwicklungsdienst DED, der früher ebenfalls stark in Thailand engagiert war, ist 2011 Teil der GIZ geworden. Noch aktiv hingegen sind die politischen Stiftungen Friedrich-Ebert-Stiftung, Konrad-Adenauer-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung. Auch das Goethe-Institut unterhält ein umfangreiches Programm in Thailand.

Das Länderinformationsportal

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Letzte Aktualisierung

Diese Länderseite wurde zum letzten Mal im März 2020 aktualisiert.

Der Autor

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Dr. Oliver Pye ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Südostasienwissenschaft an der Universität Bonn. Er forscht seit 1995 zu Thailand und promovierte 2003 über thailändische Forstpolitik. Seine Schwerpunkte sind gesellschaftliche Naturverhältnisse, Globalisierung, soziale Bewegungen und die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen Rot- und Gelbhemden.

Lesetipps

Missingham, Bruce (2003): The Assembly of the Poor in Thailand. From Local Struggles to National Protest Movement. Chiang Mai: Silkworm Books.

Pasuk Phongpaichit und Chris Baker (2002): Thailand. Economy and Politics. Oxford: Oxford University Press

Sanitsuda Ekachai (1990): Behind the Smile. Voices of Thailand. Bangkok: Thai Development Support Committee.

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